@Sikoden III KS: Nein, es ist nicht gut und es gibt viele undurchsichte Gameplayelemente (Wie die Ränge der Charaktere, die das Kampfverhalten bestimmen,aber die nirgendwo erklärt werden. Buuh! Dann noch einige Kleinigkeiten.) Insgesamt ist es schön, dass eine Innovation versucht wurde, aber ich finde sie eher nervtötend.

@PSP-Portierung: Wo wäre das besser als eine digitale Version?^^ Zumal die Portierungen in Japan nicht besser sind als die Originale, einige Bugs entfernen und einige neue hinzufügen. Insgesamt sind die Portierungen schlechter. Am besten wäre eine komplett restaurierte Fassung,für den Westen neu-übersetzt (wobei die gesamte Suikoden_Reihe von einer neuen, konsequenten Übersetzung profitieren würde). Es gibt einen exzellenten Patch für die US-Version von Suikoden II, der einige Falschübersetzungen ersetzt und viele Bugs entfernt (Die PAL-Version ist deutlich bugreduziert).

@Sidestory: Äh, nein. Ich seh eh nicht,wieso den ersten drei Titeln eine so hohe Bedeutung zugemessen wird und denen danach weniger, im Sinne von "Naja, die sind schon gut,aber gehören nicht zur Hauptstory." Das wäre so, als würde man sagen,amerikanische und französische Revolution wären Haupthandlungsstränge der Weltgeschichte, aber der Mauerfall nicht, oder so. Ich kann es irgendwo nachvollziehen, aber sehe die Teile nach III nicht weniger an als die davor.

Ich finde IV sehr sehr unterentwickelt trotz Potential, und V hat etwas viel Fanservice und ist für nicht-Kenner der Serie vielleicht etwas verschlossen, aber gerade V ist eine super Geschichte, auch wenn sie vom Entwickler der Serie so wahrscheinlich nicht gedacht war. Und es hat wirklich die schwierigsten Charakterrekrutierungen der Reihe, aber beieiner Serie,die nahezu keinen Schwierigkeitsgrad bei RE hat, ist das verschmerzbar.

Insgesamt hat mich die Suikoden-Reihe gefangen, weil sie einfach eine riesige, stimmige Welt konstruiert. Dazu kommt, dass es genre-ehermal-atypisch nicht einen die Welt zerstörenden Psychopathen hinstellt (am besten mit Mutterkomplex),sondern eher weltliche Probleme in den Vordergrund. Faschistische Traditionalisten,Korruption, Vertrauen, Freundschaft.. dieser politische Hintergrund gefällt mir gut, ohne dass zusehr darauf rumgeritten wird. Einige Sachen sind natürlich genre-gerecht (Jugendlicher Held wird plötzlich Heiland..), aber es löst sich auch oft von Genrebegrenzungen.

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Es gibt auch andere lange Übergänge für Kämpfe, das ist wahr, aber die sind dann wenigstens noch etwas unterhaltsam, sodass es einem nicht wie sinnloses Warten vorkommt. Hatte bei FF8 dieses Gefühl nämlich nicht.
Wenn ich an FF IX denke: RE-Sequenz->jeder nimmt seine Waffe auf->Warten, dass ATB-Balken aufgeladen ist->Erster Zug. Zügiger ist es nicht. Aber SV hat generell sehr lange Ladesequenzen,leider.