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Thema: OSX und Linux parallel betreiben

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von niR-kun Beitrag anzeigen
    Ich würde das allerdings nicht als zweites Betriebssystem installieren, sondern innerhalb einer virtuelle Maschine, z.B. innerhalb von virtualbox.
    Ich habs mal vor ein paar Jahren so probiert, und keine Vernünftige Unterstützung meiner virtuellen hardware hinbekommen. Zumindest nicht mit 'ner akzeptablen Leistung.

    Zitat Zitat
    MacOSX ist ja ein unixoides Betriebssystem, da ist es eigentlich überflüssig sich noch ein Linux dazu zu installieren.
    Es bedient sich aber schon ordentlich anders (auf der Kommandozeilen-ebene...) und viele Linux-Programme sind nur mit Verrenkungen zu installieren. Und Finch &co. sind nicht wirklich eine Alternative.

    Der Plan ist eigentlich, mittelfristig zumindest die Option zu haben, ein Linux als Haupt-System einzusetzen und OSX nur noch für die Sachen, die ich unter Linux mangels der benötigten Software nicht machen kann. (Adobe-Produkte bsp.)

    Bezüglich Multitouch habe ich grade mal gesucht: Es gibt da ein Projekt nanens TouchEGG, muss dann mal schauen wie das so ist.

    Geändert von FF (03.09.2012 um 17:19 Uhr)

  2. #2
    Also über Bootcamp lässt sich das alles ziemlich stressfrei erledigen. Hatte hier auf dem Mac noch Ubuntu und Arch installiert. Zwei Finger sind auf dem Touchpad kein Problem, mehr hab ich ehrlich gesagt auch nicht ausprobiert. Generell wirst du aber feststellen, dass die Treiber dort deutlich schlechter als unter Mac OS sind. Gerade beim Touchpad bin ich immer wieder ziemlich am fluchen. Aber sag mal Bescheid wenn das bei dir geil läuft, da hätte ich dann nämlich auch Interesse dran.^^
    Hatte bisher auch immer getrennte Home-Directories, da zum Beispiel meine .vimrc so unter Linux einfach gar nicht ging und von daher wäre das für mich nur noch umständlicher gewesen. Aber ich benutze es auch nur wenn ich mal was für Linux entwickeln muss, ansonsten ging bisher alles eigentlich auch immer unter Mac OS.
    Gnome 3 solltest du auf jeden Fall mal ausprobieren. Die meisten beschweren sich meiner Meinung nach nur, weil es anders ist und anders ja immer schlecht sein muss. Ich bin da ziemlich zufrieden mit und sobald ich wieder nen Desktoprechner habe kommt da auch ein Arch mit Gnome 3 drauf.

  3. #3
    Bezüglich der Desktopumgebung: Was willst du mit der Kiste machen? Zum Arbeiten ist Xfce absolut ausreichend. Es hat zwar nicht die letzten experimentellen Features von KDE und Gnome, dafür ist es aber eine robuste, konsistente, einfach zu bedienende Arbeitsumgebung, die fast alles hat, was man zum Arbeiten braucht. Ich benutze in der Firma eine Xubuntu-Box und es gibt exakt eine Sache, die ich gegenüber KDE 4 vermissen würde: Ein sinnvolles Timer-/Countdown-Applet. Das von Xfce ist nicht so geil und das vorzügliche Gnome 2-Applet kann ich nicht mehr benutzen, weil Canonical ja entschieden hat, daß seit Gnome 3 draußen ist keine Gnome 2-Bibliotheken mehr im Paketbaum vorhanden sein dürfen. Und Miguels Armee von UX-Experten meint ja, daß Gnome 3 keine Applets haben sollte. *augenroll*

    Das Problem mit Gnome ist echt nicht die Plattform, es sind die Entwickler.


    Wenn du natürlich eine Multimediakiste haben willst, könntest du mit KDE oder vielleicht gar Gnome 3 glücklicher werden als mit Xfce.

  4. #4
    Zitat Zitat von Freierfall Beitrag anzeigen
    Es bedient sich aber schon ordentlich anders (auf der Kommandozeilen-ebene...) und viele Linux-Programme sind nur mit Verrenkungen zu installieren. Und Finch &co. sind nicht wirklich eine Alternative.
    Welche denn lassen sich nur mit Verrenkungen installieren? Eigentlich nur irgendwelche Uralt Programme. Alles neuere kann man sogar als native Programme ohne X11/Xorg kompilieren ohne Verrenkungen

    Bzgl. Desktop-Umgebung: privat habe ich die Erfahrung gemacht das Xfce doch sehr instabil sein kann. Auf Arbeit ist es eher der Steuerungsrechner mit KDE4.x wo eben KDE4.x dauernt einfriert.

  5. #5
    Jeez: Alles. Wieso aber XFCE weniger geeignet sein soll als als andere ist mir nicht so klar, ich bin recht schmerzlos was das mischen von Anwendungen die für unterschiedliche Umgebungen geschrieben worden sind angeht (auch wenns natürlich schöner wäre es nicht zu müssen...)
    Ich werde wenn ich da zeit zu habe (Oktober irgendwann) mal die aktuellen DEs ausprobieren müssen. KDE4 stecke als ichs das letzte mal probiert habe noch in den Kinderschuhen. Xfce war damals schon stabil @Callisto (4.2 oder so)
    Ich hab jetzt mal kurzfristig Fedora17 in der VM ausprobiert (nur um mal Gnome3 in der reinform anzusehen) und so richtig gefiel mit das nicht. Lässt sich sicher irgendwie konfigurieren, auch wenn ich keine Dialoge gefunden habe, wirds ja zumindest irgendwo Textdokumente geben^^ - scheint aber ein cooles System für touchscreens zu sein.

    Callisto: Ich neige oft dazu, das Bedürfnis zu haben, irgendwelche völlig obskuren Programme zu benutzen

    Jeez: Als ich letztens Zeit messen musste in der Dunkelkammer und 'ne uhr vergessen habe habe ich auf der Komandozeile
    Code:
    sleep x; printf "\a"
    benutzt, ging auch

    Wo ist das prinzipielle Problem mit den Applets/WIdgets? ich erinnere mich, dass es für Gnome2 ein Plugin gab, dass sogar WindowMaker Widgets (oder wie auch immer die da hießen) anzeigen konnte

    wobei ich hinterher gemerkt habe, dass man auch die sprachausgabe über "voice x" aktivieren kann. das ist lauter :]

    Geändert von FF (09.09.2012 um 21:52 Uhr)

  6. #6
    Im Wesentlichen sind es Dinge wie Applets (Xfce hat einige, aber nicht so viele wie KDE4 oder Gnome2) und die Anpassbarkeit der Oberfläche. Wenn du eine traditionelle Oberfläche haben willst, reicht Xfce.

    Was den Timer angeht: Es geht mir primär darum, auf einen Blick sehen zu können, was der aktuelle Status von mehreren Timern ist. Als Xfapplet (Gnome2-Applets in Xfce) noch ging, hatte ich in der Regel drei Timer gleichzeitig laufen. Xfce hat zwar einen Timer, aber der ist schwerer abzulesen (in meinem Theme praktisch gar nicht, wegen schlechter Entscheidungen seitens des Programmierers) und man kann im ganzen Desktop nur eine Instanz des Applets laufen haben, warum auch immer.

    Und es geht nicht mehr, weil ich ein Xubuntu benutze. Canonical hat mit dem Gnome3-Release entschieden, die Gnome2-Oberfläche vollständig aus dem Paketbaum zu werfen. Xfapplet baut auf Gnome2 auf, also ist es auch rausgeflogen. Und ich habe wenig Lust, mir Xfapplet und das Timer-Applet von Hand zu bauen und zu hoffen, daß nicht auch noch irgendwelche benötigten Bibliotheken aus dem Paketbaum geflogen sind. Aber es ist schon ein wenig peinlich, wenn eine Debian-basierte Distro einen weniger stabilen Paketbaum hat als Gentoo...
    Ich habe einen Teil der vorher von Gnome-Applets gelieferten Funktionalität jetzt mit einer Komination aus dem Xfce-Panel und awn implementiert, aber den Timer kriege ich nicht ohne Weiteres hin.

  7. #7
    Zitat Zitat von Freierfall Beitrag anzeigen
    Xfce war damals schon stabil @Callisto (4.2 oder so)
    Wenns stabil sein sollte frage ich mich dann warum ich ab und zu keine neuen Programme mehr starten konnte (kahm irgendein obscurer Fehler). Xfce war da mit irgendwas beschäftigt und egal was ich starten wollte, ging nicht (noch nicht mal den Desktop normal beenden). Erst sporadisch alle paar Stunden und dann bald sobald Xfce fertig gebootet hatte.
    KDE4.x dann parallel dazu installiert und die Fehler waren weg. Auf nem anderen Rechner läufts ohne Probleme aber da gibts dann andere Bugs. Für mich zum richtigen!! arbeiten so also nicht geignet.

    Zitat Zitat von Freierfall Beitrag anzeigen
    Callisto: Ich neige oft dazu, das Bedürfnis zu haben, irgendwelche völlig obskuren Programme zu benutzen
    Ich auch

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