Gut, dass das geklärt wäre.Zitat
Frage ich mich aber, warum die Entwickler ein schlechtes Spiel machen und dann noch erwarten, dass man es mindestens zweimal durchspielen möchte. Versteh ich nicht.
Gut, dass das geklärt wäre.Zitat
Frage ich mich aber, warum die Entwickler ein schlechtes Spiel machen und dann noch erwarten, dass man es mindestens zweimal durchspielen möchte. Versteh ich nicht.
Also Kiru, das KS ist doch jetzt noch eines der kleineren Probleme des Spiels *g*
Es stimmt zwar, was Du sagst, aber ein wirkliches Problem stellt das eigentlich nicht dar. Die Kämpfe sind verhältnismäßig leicht... wären sie schwerer (was ja dann beim NG+ passieren könnte, aber wieso sollte man sich den Dreck ein zweites Mal antun? ^^) wäre das Ganze wohl schlimmer. Habe sogar relativ gern mit der Bogenschützin gespielt, weil ihre Angriffe auf richtiger Reichweite gut reinhauen konnten.
Klar, an die "Deadzones" von Gegnern muss man sich erstmal gewöhnen und was Gutes sind die sicherlich auch nicht.
Nein, wo das Spiel wirklich zusammenbricht ist natürlich die Story, welche einerseits ziemlich langweilig und andererseits irgendwie dumm ist (naja, kann man sagen, dass man mehr von nem Spiel mit so einem Setup wohl nicht erwarten sollte), und die Charaktere. Oh mein Gott.
So viele nervige Kinder auf einem Haufen ist die reinste Tortur. Kombiniert mit dem genialen Skript, in welchem Charaktere gefühlt ne Stunde darüber reden, wo sie als nächstes hinsollen und was dort zu tun ist ein Hochgenuss.
Musik war gut... aber das sollte man vielleicht bei Tri Crescendo erwarten können? Naja, und dadurch, dass Stücke von Chopin drin vorkommen... obwohl ich mir denke, dass sich der Arme im Grab umdrehen wird, dass sein Name durch ein so ein Spiel beschmutzt wird.
Die einzige Frage, die sich mir hier stellt: Wieso hab ich den Rotz eigentlich durchgespielt? ^_O
Oh, das Problem mit der Heilung ist sehr wohl ziemlich wichtig. Es macht eines der wichtigsten Elemente schnell zu einer viel zu nervigen Sache. Und das, obwohl es viel Potential hatte. Richtig viel. Und dann so ein paar Kleinigkeiten, die man schnell an nicht einmal einen Tag ändern könnte.. die zerstören so viel. Das ist kein Xenoblade, wo das Problem im kompletten Spieldesign liegt. (Ist natürlich auch übel, aber wenn man das so sehr verhaut, kann man das nicht mal eben schnell ändern. Ein komplett neues Balancing, Chars stark überarbeiten und eine neue Welt die besser ans Setting erinnert... quasi 80% von der Arbeit?)
Eine Story ist nie das wichtigste und man kann Eternal Sonata sicherlich ertragen. Das Setting ist ja auch durchaus nicht ganz so schlecht. Es ist problematisch, dass das Spiel quasi "überall" mit seinen Szenen ist und die Geschichte auch viel zu viele Filler rein gehauen bekommt (inclusive Dungeons) obwohl ja nicht einmal wirklich was passiert. Aber wenn die Kämpfe absolut genial gewesen wären, dann wär das ok gewesen. Und im übrigen ist nicht einmal die Musik gut, wenn du mich fragst. Auch nach Baten Kaitos ein paar klare Schritte zurück. Sakuraba.. in nicht gerade Höchstform. Zu 99% komplett uninteressant. Chopin spielt doch afair nur in den "Biographie"-Szenen. (Die Szenen sind nicht mal schlecht, aber sehr selten) Der Rest ist Sakuraba Gedudel der schlechteren Art. Imo kann der weitaus besseres abliefern. (Nunja, z.B. Baten Kaitos)
Geändert von Kiru (05.08.2012 um 19:53 Uhr)
Zumindest für mich gehört die Story zu den wichtigeren Elemenenten. Wenn ein Spiel eine schlechte Story (oder auch einfach nur schlecht erzählt, strukturiert... siehe Xenoblade^^) Story hat, dann nimmt mir das enorm viel Motivation weg, das Spiel überhaupt zu spielen. Ich spiele sehr selten solche Games, um einfach nur zu kämpfen. Dafür kann ich dann auch Dungeon Crawler reinhauen, die genau für sowas konzipiert sind^^
Es ist eigentlich wie Xenoblade: Die Prämisse ist interessant, wird wenig genutzt. Im Endeffekt ists doch ne stinknormale Fantasywelt, in der einfach jeder Name mit irgendwas musikalischem zusammenhängt. OK, stinknormal ist übertrieben... es ist dazu noch alles saubunt *g*Zitat
Richtig.Zitat
Hmmm... vielleicht konnte ich mich tatsächlich nur an die Musik von Chopin erinnern, die mal gespielt wurde? Aber ja, es ist hinter Baten Kaitos. Müsste mir den OST wohl noch mal anhören.Zitat
Bei den Szenen hat mich eigentlich nur eine gestört: die Sterbeszene von IHR!
Viel zu lang. Jedes Mal wenn man dachte: "Tot!", laberte sie munter weiter.
Leider wurde auch das Potential des Antagonisten nicht wirklich genutzt. Dabei war er herrlich durchgeknallt.
Und "Stinknormale Fantasywelt"? - naja, immerhin hat der gesamte böse Cast eine kollektive doppelte Vollmeise.![]()
Wie in jedem J-RPG? *g*
Hättest Du wohl gernZitat von Tyr
Jain. Also, an sich stimmt das, aber man könnte das Argument auch als Ausrede benutzen, warum ne Story einfach scheiße ist, weils halt "so passt". Z.B. hat Level 5 praktisch immer gutes Gameplay, dafür richtig schwache Storys. Gleiches gilt eigentlich für Tri Ace mit der eventuellen Ausnahme von Valkyrie Profile (Lenneth). Und die Spiele könnten durchaus mit ner besseren (hier: komplexeren, interessanter erzählten, mit besser eingebundenen Charakteren, etc.) Story leben.Zitat
Man hört so ein Argument auch gerne von der Nintendofraktion, wenn es um Zelda geht, aber ich sehe keinen Grund, wieso ein Zeldaspiel nicht mal eine packendere, meinetwegen auch komplexere Story kriegen soll.
Und es muss nicht unbedingt komplex sein, aber sie muss irgendwie fesselnd sein. Lost Odyssey hat keine komplexe Story, aber die Vermischung aus den Ereignissen, den Charakteren und Erzählweise macht daraus eine Handlung, der man folgen möchte.
Ja, die war pures Gold. Aber das Spiel hatte ein paar Szenen, die richtig unfreiwillig komisch warenZitat von kiru
Ja, ganze 25 nicht sehr gute Stunden *g*Zitat von Bible Black
Das Wort "nur" würde ich mal eher für Spiele wie 3rd Birthday reservieren, bei denen man sagen kann "Ja, das Spiel ist zwar purer Schrott, aber dafür hats nur ne Spielzeit von 4h" *g*
Mir ist klar, dass man mit meiner Argumentation auch Schindluder beitreiben könnte, aber ich zumindest tue das (hoffe ich) nicht.
Wie ich so oft sage, ein Spiel und seine Geschichte müssen Integrität und Ehrlichkeit vorweisen können. Wenn man eine ernste Geschichte erzählen möchte, dann muss da auch Anspruch und Seriosität drin stecken.
Wenn man eine lustige Parodie machen möchte, dann sind auch Plotholes oder 4th-Wall-Breaker kein Problem, allerdings sollte das Writing dann auch wirklich "lustig" sein, was ich persönlich sogar als schwieriger ansehe als eine ernste Geschichte zu schreiben.
Diese Sterbeszene von der ihr redet (die ich wie gesagt nicht kenne), wäre wohl großartig, wenn Eternal Sonata eine Parodie auf oder eine Hommage an shakespeareeske Dramen sein sollte, wäre allerdings völlig fehl am Platz, wenn eine nicht melodramatische sondern ernstzunehmende Geschichte erzählt werden sollte.
Was es ist, weiß ich aber (noch?) nicht, da ich das Spiel nicht kenne. Trotzdem ist die "Qualität" der Handlung relativ.
Weil Zelda ein Gameplay-Spiel ist. Man will Dungeons erkunden und nicht Stunden damit verbringen mit NPCs zu reden und Textboxen wegzudrücken.Zitat
Was ich mir persönlich unter einer guten Handlung für ein Zelda-Spiel vorstelle wäre eine, die die Dungeons in Bezug zur Story setzt, ihnen einen Hintergrund gibt und sie mit Geschichte, Geheimnissen und NPCs füllt (vereinzelt in der Spielwelt, eine große Stadt mit vielen Einwohnern halte ich schlecht für den Flow des Gameplays). Die Handlung dürfte ruhig gut oder komplex sein, sollte dann aber weniger durch lange Cutscenes als viel mehr durch Umgebung und Setting erzählt werden. Das verstehe ich unter Integrität von Gameplay und Handlung.
Meiner Meinung nach ist jede "gute" Geschichte auch "fesselnd" im Sinne von motivierend. Das muss nicht unbedingt mit "spannend" gleichgesetzt werden. Auch ein Humor-RPG kann motivierend sein, weil man sich bereits auf die nächste lustige Cutscene freut.Zitat
Du kritisiert ja schon Tales of. Dann stell dir Tales of um eine klasse schlechter vor, in jedem Bereich (außer der Musik) und du hast Eternal Sonata.
Ich hab's auf der Xbox 360 vor einiger Zeit _wieder_ mal angefangen, aber es packt eben nicht. Das KS fand ich in der Praxis nicht so katastrophal wie von Kiru beschrieben, aber auch nicht spaßig. Die Mischung dieser Echtzeit und Turn-based Elemente geht nicht richtig auf. Auch die Story...vieeeel zu langatmig, viel zu wenig Inhalt und die Charaktere kann man größtenteils in 'nen Sack stecken und raufhauen. Auf Polka und Beat insbesondere.
Das Spiel sieht nur imo wirklich schön aus (auch heute noch) und einige Stücke vom Soundtrack sind grandios. Abseits davon sieht es sehr sehr mau aus.
Wieder ein "Jain" *g*
Also, so lang man sagen kann, dass die Spiele in durchaus andere (Sub-)Genres ansiedelbar sind, kann ich das nachempfinden. Würde die Geschichte von Disgaea z.B. nicht mit Xenogears vergleichen wollen. Aber in anderen Fällen ist das ja ein Argument in Richtung "Das Spiel will nicht mehr sein", und *was* ein Spiel sein will ist dann auch eher Spekulation bzw. ne Verschiebung der Perspektive von den Leuten, die es spielen. Ich vertrete da eher den Ansatz, dass Spiele auf einer globalen Skala vergleichbar sein müssen und nicht jedes mit seinem eigenen Maß gemessen werden sollte.
Was ja schon passiert - die Story ist dadurch aber nicht wesentlich besser geworden als zu OoT ZeitenZitat
Es ist nur so, dass einige Leute die Meinung zu vertreten scheinen, dass eine gute Story einfach nicht nötig ist. Miyamoto hat sowas AFAIR selber sogar mal gesagt. Leider ist das immer IMO das Problem, was Nintendospiele heutzutage haben. Das Gameplay ist immer top, aber die Story fast sicher total daneben.
?Zitat von Kiru
Was ändert das daran, dass fast jedes J-RPG eine durchgeknallte Gruppe an Bösen hat? ^^
Wow, da bringt es jemand in einem Satz auf den Punkt, was wir hier so langatmig zu sagen versuchen O_OZitat von thickstone
Ist das nicht gerade das Problem am Spiel? Also, dass alle Themen nur oberflächliche Aufhänger sind um dann doch ne relativ dröge Story zu erzählen, die das Setting praktisch nicht nutzt (bis auf das Ende vielleicht ^^). Die musikalischen Themen sind ja eher Namedropping, und die Welt an sich ist auch nicht *so* einfallsreich, aber dafür schön bunt *g*Zitat von Rush
Und Chopin ist nun mal echt nicht wichtig, bis auf das Ende. Tatsächlich redet er nicht mal sonderlich viel, dafür, dass das sein Spiel ist. Die meiste Zeit quasseln ja die ganzen anderen Chars über irgendwelche bescheuerten Themen in der Fantasywelt. Erst gegen Ende wird er dann einigermaßen interessant / wichtig.
Was immerhin positiv hervorzuheben ist, ist die Größe der Party. Da sich ja sonst immer mit sehr kleinen Truppen zufrieden gegeben wird ist das hier ne nette Sache. Leider bleiben viele Chars daher aber einfach die Stereotypen, als die sie eingeführt wurden, weil nicht genug Zeit ist, sie auszubauen.Zitat
Tztz. Das kannst du eigentlich nur bei westlichen Rpgs sagen. Die sind Sci-Fi-ish, wenn man ballert, und ansonsten immer gleiches Fantasy-Gedöns. J-Rpgs haben so eine Setting und Welten Vielfalt. Gerade in der Ps3 Generation:
Sci-Fi
Sol Cluster
Weltkrieg
Endzeit
Steampunk
Arland
Gamindustri
Netherworld
Da steht Eternal Sonata schon wirklich als ziemlich lahm dar, wenn man die Hintergründe der Welt ignoriert, da sie eh wenig in die Story eingebaut wurden. Aber wer Disgaea 4, Neptunia, Atelier x (Arland-Reihe), Resonance of Fate, Nier, Valkyria Chronicles, Ar Tonelico und Star Ocean 4 auch nur ansatzweise kennt, der wird da wirklich nicht sagen können, dass die alle ein stink normales Fantasy-Setting haben.Gerade j-Rpgs haben eine überaschend große Vielfalt was Settings anbelangt. Da ist selbst ein normaleres Fantasy Setting (ala Agarest) nicht so problematisch.
Naja, was willst so großartig an Hintergrünen einbauen?
Das ganze ist immerhin ein Traum von Chopin, was ja direkt im Prolog klar wird.
ES ist eben ein nettes RPG, mit guter Story (nicht überragend, aber gut ...)
@Tyr: naja, die Person wird tödlich verwundet und entschuldigt sich dann für einige Dinge (hört nur der Spieler), dann sackt sie zusammen - rafft sich wieder auf, labert weiter ... geht glaub ich gut 7, 8 Minuten so. Ehe sie dann stirbt.
Im Dungeon wo du Räume verschieben musst, solltest du übrigens MIT Lösungshilfe spielen. Sonst wirst du durchaus Tagelang dadrin hocken bleiben.
Also würd dem Spiel so 75% geben, es hat mich definitiv sehr gut unterhalten und ich verstehe auch nicht, wie man sich da an Kleinigeiten so aufhängen muss wie Kiru(das Heilen funktioniert wie in jedem anderen RPG auch..oder versuch doch mal Items). Charaktere und Story fand ich sogar ganz nett.
Ich fand das Szenario mal einen historische Persönlichkeit zu haben defitiniv interessant und man muss natürlich auch bedenken, dass die Spielwelt nur eine Traumwelt ist und daher nur bedingt glaubwürdig, bzw. realitisch wirkt. Aber warum nicht darauf einlassen und sich z.b. an den ganzen musikalischen Themen erfreuen, die in die Spielwelt eingebaut sind? ^^
Von der Atmosphäre her fand ich das Spiel jedenfalls wunderbar, super hübscher Cell Shading Stil, toller Soundtrack(ja, trotz Sakuraba^^) und wunderbar verträumte Locations.
Klar das KS ist ziemlich simple und wenig taktisch, aber immerhin kurzweilig und schön flashig..und wenn man keinen Bock hat rennt man halt mal ne Weile an Gegnern vorbei, ist ja immerhin kinderleicht Kämpfen auch mal aus dem Weg zu gehen.
Klar unter den zig spielbaren Charas(so um die 12, afaik?) gibts ein paar nervige, aber ich fands auf jeden Fall erträglich im Gegensatz zu manch anderen Spielen(SO4, Ar Tonelico 3). Die Story fällt gegen Ende wirklich stark auseinander, aber das wurde in der PS3 Fassung ja auch schon stark nachgebessert...
Was mich wundert...es hat sich ja noch gar keiner über das Ende ausgelassen ^^
Nein. Absolut NEIN. Das ist absolut falsch.
In den meisten Rpgs kann man sich gegen irgendwelche Ressourcen heilen. Und dann NUR gegen so etwas. Beispielsweise kosten Heilzauber MP, oder man nutzt Items die man kaufen muss. In Eternal Sonata aber kosten Heilzauber KEINE Ressourcen. Man kann am Ende jeden Kampfes diese Dinger solange spammen bis man wieder alle Chars aufm Max hat. Warum also heilt das Spiel nicht einfach selbst an diesem Zeitpunkt? Und wenn man diesen BS eben machen muss, nur weil eine andere Komponente rumzickt (Kamera, "targeting" ) ist das einfach so richtig schön dumm. Es macht das Kampfsystem schlechter. Es geht weniger gut und flüssig von der Hand. Ich mein, wer heilt sich bitte durch begrenzte Ressourcen, wenn mans auch anders machen kann? Niemand. Items sind für Bosskämpfe, oder wenn man IM Kampf mal ziemlich angeschlagen wird und Heilzauber zu lange dauern würden.. oder so in der Art.
Wenn man allerdings kein Problem damit hat begrenzte Ressourcen zu verschwenden, der wird auch nie in Kämpfen diesen Mist machen müssen. Ich habe ein Problem damit. Ein großes. Was begrenzt ist wird nur genutzt, wenn es auch wirklich nötig ist. Die meisten Rpgs sind zwar nicht mehr schwer genug für so eine Verhaltensweise, aber.. man sollte sie doch als "normal" ansehen. Besser man hat 50 Heilitems nachem Abspann übrig, als 0 in einem Bosskampf und schafft es deswegen nicht.
Das ist so eine kleine essenzielle Sache bei Kampfsystemen. Simple Logik. Wenn der Spieler sich ohne Ressourcen komplett und ohne Probleme in einem Kampf vollständig heilen kann, dann SOLLTE das Spiel auch nach jedem Kampf automatisch komplett heilen. Wenn es hingegen nicht möglich ist, dann kommts drauf an, was man erreichen möchte.
Hab es vor einiger Zeit gespielt und es ist immerhin so gut, dass ich es ohne Abbruchgedanken durchgespielt habe, ergo, es hat mich gut unterhalten. Verstehe aber die große Abneignug - allein dieser kunterbunte Stil, kombiniert mit dem ganzen Kitsch, kann abschrecken. Die Idee(Traum/Biographie) finde ich ziemlich gut und auch die Geschichte sagt mir zu. Die Charaktere sind leider sehr oberflächlich und können sich abgesehen von ihrer Standartmäßigkeit nicht auszeichnen. Die Musik ist gut, aber auch nicht so gut, dass es mir bis heute besonders im Kopf geblieben ist, was ich schade finde, da die Musik ja eine besondere Rolle einnimmt.
@Kiru
Ganz so dramatisch, wie du es schilderst, finde ich es nicht. Die Items fand ich persönlich sehr wichtig, da nicht jeder Charaktere heilen kann, hat man nicht zwangsläufig einen Heiler im Team. Zudem sind die Attacken vom Element Licht/Schatten abhängig, kann also durchaus vorkommen, dass man in gewissen Dungeons nicht zum Heilen kommt. Außerdem kommt es im Spielverlauf oft vor, dass die Charaktere geteilt werden und man verschiedene Handlungen spielt, weshalb Heilzauber auch oft nicht zur Verfügung stehen. Ich zumindest habe auch abseits von Bosskämpfen oft zu Items gegriffen und ich finde die kostenlosen Zauber auch gut, da die Standartgegner im späteren Verlauf enormen Schaden austeilen, der größerer ist als in anderen RPGs, da kann man sehr schnell auch nach zwei Angriffen erledigt sein.
Das stimmt, wenn man in den Kämpfen nicht punktgenau verteidigt ist man schnell von einer Gegner-Combo erledigt. So ähnlich wie in Ar Tonelico 2 quasi, da fand ich das auch schon sehr nett. Ich mag es wenn man mal gute Reaktionen in Kämpfen haben muss, wie z.b. auch bei Shadow Hearts oder Magna Carta
Bei der Licht/Dunkel Mechanik hat mir auch gefallen, das einige Gegner im Licht bzw. im Schatten zu einer wesentlich stärkeren Variante gemorphed sind....das Spiel hatte schon ein paar nette Sachen, nur leider wirkt halt vieles wirklich unausgereift bzw. nicht zu Ende gedacht....
Ich sage ja gar nicht, dass man die Items oder Heilzauber abschaffen soll. Sondern eben, dass am Ende von Kämpfen automatisch geheilt werden sollte, weil das eh ohne Probleme IMMER möglich ist. Ja, IMMER. Nen Heiler muss man natürlich dabei haben, aber mir ists noch nie passiert, dass ich so jemanden nicht dabei hatte. Andererseits könnte man durch automatische Heilung ja auch mal auf so etwas verzichten. Wär ein weiterer netter Strategie-Punkt. So ist es jedenfalls einfach nur nervig nach jedem Kampf erst einmal wieder alle voll zu heilen. Eben da es durchaus passieren kann, dass Gegner mal ordentlich reinhauen.
Ich bin jetzt leider etwas hin und hergerissen :-/
Kannst du mir vielleicht ein paar Gründe nennen, die deiner Meinung für das Spiel sprechen um damit diese groben Vorwürfe dieser Trolle etwas zu relativieren?![]()
Außer natürlich, dass das Spiel auf Deutsch ist
Die Handlung und das Setting eines RPGs sind schon wichtig. Allerdings ist eine gute Handlung nicht unbedingt gleichzusetzen mit etwas komplexen, epischen, philosophischen. Ein gute Handlung unterstützt das Gameplay und die Immersion und verhilft dem Spiel ein schönes ganzheitliches Erlebnis zu werden. Eine "gute" Story ist in meinen Augen also immer relativ. Es muss zum Spiel passen.
Haha, die Sterbeszene. Die war so genial. Das war reinste Comedy. Als wenn da Donald Duck eine Rede hält, umfällt, doch wieder aufsteht und weiterlabert und noch dramatischer umfällt. Und dann doch noch einmal was sagt.(Blöd nur, dass sie echt ernst gemeint war)