Als Lamia den Vorraum mit dem Lavabecken abermals betritt, ist sie allein.
Sie ist allein.
Von Lloris, dem stummen Khajiit und der maskulinen Waldelfe fehlt jede Spur. Wo genau sie hingegangen sind hat niemand gesehen, allerdings bleibt außer dem Gang, dem sich die Dunkelelfe zuwendet, wohl keine andere Möglichkeit. Als Lamia in den Gang blickt, sieht sie zunächst nur ein rötliches Leuchten, erst dann erfassen ihre Augen Details. Etwas entfernt von Lamias Standort befindet sich ein kleiner Treppenabsatz, gefolgt von einer Gitterstraße, unter der sich ein weiteres Lavabecken erstreckt. Darüber zu laufen wird ohne Schuhe wohl alles andere als angenehm sein, und doch bleibt es wohl der einzige Ausweg aus diesem von Lavaströmen durchzogenen Komplex. Was hinter den Bodengittern folgt und wohin genau dieser Gang führt, sieht die Dunmerin nicht, denn der schlauchförmige Weg macht einen 90°-Grad-Knick nach links.
Iveri findet inzwischen nichtmal den Ansatz einer Fackel in dem kleinen viereckigen Raum; ganz offensichtlich haben die Dwemer niemals überhaupt so ein Leuchtmittel gebraucht und waren an das recht düstere Dämmerlicht, welches hier vorherrscht, ziemlich gut angepasst.


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