Jetzt will ich aber mal die Mega-Keule schwingen.
Also ich find die alten Filme selber auch echt gut, aber manchmal ist es schon erstaunlich, wie krass manche Leute die alten Teile in Verblendung preisen. Vor allem in der Connery-Moore-Ära waren die Filme ziemlich heftiger Humbug.
Ich bin ein ziemlicher Bond-Nerd, oder?
Aber nicht falsch verstehen. Ich mag die Filme auch total gern, sie sind aber nur eine breite Ecke anders als die heutigen und das ist gut so. Erst mit Timothy Dalton (IMHO der beste Bond) ging die Ära des Kalter Krieg Spions los, ab Der Morgen stirbt nie wurde es dann schon zum Cyber-Thriller und jetzt mit Daniel Craig haben die Filme meiner Meinung eine echt hohe Qualität als moderner Action-Thriller erreicht. Das 60er bis 80er Prinzip würde überhaupt nicht mehr funktionieren und viele Dinge, die man in den "Ach so viel besseren" Filmen aus Connery-Moore-Zeiten bereits gemacht hat wären heutzutage unverzeihlich.
Da muss man schon zweierlei Maßstab anlegen.
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Ich habe ja auch nicht gesagt, dass bei den alten Filmen alles toll war. Aber ich kann sie mir auch heute noch immer wieder mit einem breiten Grinsen im Gesicht ansehen, ohne dass sie ernsthaft langweilig würden oder total veraltet wirkten. Vor allem die Filme aus den 70ern und 80ern sind größtenteils dermaßen over-the-top (Ausnahme vielleicht: In tödlicher Mission), dass sie jedes Mal wieder ein herrliches Vergnügen darstellen. Moonraker und Im Angesicht des Todes habe ich beide jeweils bestimmt über 15 mal gesehen.
P.S.: Ich mag deine chronologisch akkurate Auflistung. Bin übrigens auch ein Bond-Nerd.
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