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Halbgott
Ich finde halt, dass es repräsentativer für eine gute Mannschaft ist (also, für die Tatsache, dass sie gut ist), wenn sie gegen andere gute Mannschaften gewinnt, als wenn sie kleinere Mannschaften abschießt (und das berücksichtigt nichtmal so Dinge wie Mannschaften, die bei 2 Toren Vorsprung grundsätzlich zu anfangen, das Ergebnis zu verwalten.). Es gibt durchaus Teams und Spieler, die Teams unter einer gewissen Skill-Grenze gnadenlos zerstören, aber gegen bessere Gegner kaum Durchkommen. Denk z. B. an Deutschland bei der letzten WM – sind durch die ersten beiden KO-Runden mit 8:1 Toren gegangen, aber gegen Spanien war dann trotzdem Schluss (und Spanien hat in den beiden Spielen davor zwei 1:0-Siege gegen Gegner, die vermutlich schwächer waren als die von Deutschland, hingelegt).
In größeren Ligen find ich, dass die Tordifferenz durchaus ein vertretbares Kriterium ist, weil da durch die Bandbreite an Gegnern und die große Zahl an Spielen Schwankungen eher ausgeglichen werden (sei es in der Tagesform oder einfach darin, dass ein Gegner einer Mannschaft besser liegt als einer anderen). Bei so einem Turnier (gerade wenn man nicht mal Hin- und Rückspiele hat) würd ich den Spielen gegen schwächere Gegner aber gerne so wenig Bedeutung wie möglich zumessen (also, natürlich nur, wenn alle Teams im tie diesen Gegner geschlagen haben, aber sonst kommt das ja wahrscheinlich eh nicht zustande). Und das ist den minimalen trade-off der etwas komplizierteren Regel meiner Meinung nach durchaus wert (ist ja nicht so, als bräuchte man plötzlich eine halbe Minute, um auszurechnen, wer so ein three-way-tie gewinnt).
Zu Russland – Griechenland/der Gruppe A allgemein: Jo, das ist eine Ausnahme. Deswegen würd ich halt keine Regel, die ich ansonsten für sinnvoll erachte (und die wohl in den meisten Fällen treffender sein sollte) umwerfen.
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