Zitat Zitat von Diomedes Beitrag anzeigen
Emotionen werden oft eher karikiert als überzeugend dargestellt. Wenn jemand traurig ist, dann muss er schluchzen und weinen; wenn jemand wütend ist, muss er schreien oder zornig reden; und wenn er sich amüsiert, muss er lachen und Witze reißen. Das klingt naheliegend, aber wie einfach gestrickt und schablonenhaft kann man überhaupt sein? Schlimm genug, dass die Charaktere abseits der Story selten überhaupt sowas wie ein Leben haben.
Schon die zweite interessante Thematik die in diesem Thread aufgeworfen wird
Ich verstehe, was du meinst, kann es aber nicht als etwas Negatives ansehen.
Für mich muss eine Geschichte, sei es Film oder Spiel oder Buch oder was auch immer, nicht dem Anspruch einer realistischen Darstellung genügen, selbst wenn die Geschichte selber von sich behauptet in einem realistischen Setting mit realistischen Charakteren zu spielen.
Ich finde es völlig legitim Übertreibungen (ich würde es eher nicht als karikiert bezeichnen wollen) der Emotionen oder Gestik zu benutzen, wenn es dem Wirken der Handlung, der Atmosphäre oder der Aussage hilft, auch in einem ernstzunehmenden Kontext.