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Waldläufer
Das mit den Eigengeruch weiß ich auch noch, aber weil er Liebe suchte, wollte er den Eigengeruch ja nich, vllt doch, mir wurde die Szene in seinem Kopf nicht ganz deutlich wieso er plötzlich den Sinneswandel hatte. Ich glaub es war schlichtweg ein Makel in seiner Geruchswelt was er bei seinem Übermut nicht beachtete bis es ausbrach, dass er da sensibel ist, sah man schon bei Baldini.
Hass schließt Liebe zwar nicht aus, aber es wurde exziplit erwähnt und mehrmals und ich find auch das Verachtung es wegen der Adjektiven besser trifft.
Ganz zufrieden mit der Theorie bin ich auch nicht, denn im eigentlichen Sinne wurde Hass in den vorherigen Kapitel auch nicht erwähnt. Hass und Liebe sind auf einer hohen Gefühlsebene von der meiner Meinung nach Grenouille sie nicht versteht und selten in Kontakt getreten ist.
Mit Schopenhauer kenn ich mich nicht gut aus. Meinst du die Sache mit dem Irrationalen Prinzip?
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Ritter
Ich bezog mich eher auf Schopenhauers Eis Heauton, in der er Einblick in sein Seelenleben, sein Selbstbild und seine persönliche Agenda gibt. Statt die Menschen zu hassen, verachtet er sie und lehnt Gesellschaft grundsätzlich als etwas ab, das den Tatendrang des Individuums stört, es davon abhält, Großartiges zustande zu bringen. Gleichzeitig blitzt bei ihm aber auch immer eine latente Abhängigkeit von Zuwendung durch. Also ja, im Grunde gibt er sich selbst als Paradebeispiels des irrationalen Prinzips preis und ich glaube, Grenoiulle funktioniert ähnlich.
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