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  1. #1
    Zitat Zitat
    Xenoblade ist so populär, weil auch Kram wie Naruto populär ist.
    Das ist doch kein Argument, Dragonball ist seit hfhfeh-Jahren (keine genaue Zahl im Kopf) populär, noch vor einer Zeit, wo man von dem Genre J-RPG sprechen konnte. Und das J-RPG-Genre IST ein genre voller Klischees und es gibt wenige Spiele, die damit brechen (mir fällt spontan 7 ein, ein Snes-RPG, wo man 7 Charaktere aus 7 verschiedenen Zeitepochen hatte, und was war wirklich grandios. Wobei das auch einige Klischees hatte iirc...)
    Mit der selbern Argumentation könnte man fast jeden FF-Teil als überbewertet und klischeehaft bezeichnen. Denn die strotzden oftmals nur so vor Klischees, aber das tut einem guten Spiel doch wenig Abbruch.

    Was meint ihr btw genau mit dem Balancing? Ich find das eigentlich ok, aber bin ja auch noch nich am Ende des Spiels. Ich glaube aber, dem Spiel hätte ein nicht-klassisches Level-Up System deutlich besser getan.

  2. #2
    Mit Balancing meine ich zumindest den extremem Einfluss des Levelunterschiedes. Heißt: Einen Gegner, der 7 oder 8 Level über dir ist, triffst du nicht einmal, während Gegner die 3-4 Level unter dir sind dir nicht einmal mehr ansatzweise gefährlich werden können. Unlustigerweise läuft das mit der Schadensverteilung aber gerade nicht so, denn auch Gegner, die 15 Level unter dir sind, haben im Verhältnis noch so viele HP, dass man trotzdem noch ziemlich lange braucht, um sie zu besiegen, obwohl man praktisch gar nicht verlieren kann. Durch ein wenig Taktik kann man einen geringen Levelunterschied ausgleichen, aber gegen einen Gegner, der einige Level höher ist als du selbst hat man praktisch nicht den Ansatz eine Chance, da man ihn nicht trifft. Ausnahme scheint hier die Magie von Melia zu sein, aber das sehe ich jetzt nicht unbedingt als einen Grund, diese Kritik zu revidieren.


  3. #3
    Ja, das Balancing mit den Leveln bei Xenoblade ist wirklich sehr daneben. Aber die Story und Charaktere mag ich in allen drei Teilen, aber bei PT bin ich noch recht am Anfang (Turm 3 beendet).
    Die Story bei TLS ist natürlich Klischee, aber dennoch eine sehr lebendige Spielwelt. Alle drei Spiele sind sehr gut - wobei LTS IMO etwas zu kurz war.

    Xenoblade hat ein paar offene Fragen, vor allem dank des Endings. Bei TLS hätte ich gerne allgemein mehr von der Welt gesehen, mehr über die Konflikte gehört, mehr über die Charaktere ...
    Trotzdem: es lohnt sich das Spiel zuzulegen. Schade nur dass erst jetzt am Ende der Wii die ganzen Kracher kommen.

  4. #4
    @Balancing: Achso, ja, das finde ich auch extrem, aber denke, dass das so gewollt ist (wieso auch immer). Also find ja schon krass, dass ein normaler Gegner der zwei Level über einem ist stärker ist als mancher Boss.

  5. #5
    Ich lass mal das quoten sein, das wär zu viel:

    Balancing:
    Das mit den leveln wurde schon genannt. Aber hier ist auch das balancing der Stats, der Nützlichkeit von diversen Chars/Skills etc wichtig. XB hat nämlich in der Theorie eine ganze Menge an Kram, den man nutzen kann um seine Chars zu verbessern. Leider ist vieles davon total sinnlos. Teilweise dadurch eben, dass im Prinzip eh nur level zählen, aber teilweise auch dadurch, dass die Fähigkeiten selbst einfach derbst saugen.
    Beispielsweise hat jeder Char ja irgendwie 16Techniken oder so, die er/sie lernt. Ich hatte kaum Probleme mir da 8 von auszusuchen. Ganz einfach nach dem "na was saugt denn nicht" Prinzip. Viele viele Techniken sind einfach schlecht und nutzlos.
    Ebenso mit den Charrollen. Nur eine Supporterin, Sharla, wobei ihre Support skills nicht einmal so toll sind. Hab es schon erwähnt, aber ihre Heilung reicht für eine Nutzung eines HP-Tanks nicht wirklich aus. Man setzt in XB besser auf Ausweichen. Bei allen Chars. -> Mieses balancing.
    In gewisser Weise muss ein Spiel nicht perfekt in Sachen balancing sein, das ist auch schwer, aber XB macht das quasi durch die Bank falsch. Viele Skills haben viel zu hohe CDs für was sie überhaupt tun. Und man sollte hier bedenken, dass das natürlich alles in Relation mit anderen Skills im Spiel steht. Mit Ausnahme von Heilung. Hier saugen die Skills eher, da sie nicht ausreichen Reyn gut zu versorgen, wenn man mal einen starken Gegner vor sich hat...
    Und diese anderen "Fähigkeiten", die jeder Char lernen kann, und wo man mit diesen Freundespunkten auch welche von anderen Chars nehmen kann, sind ähnlich. Da ist was total nutzloses bei, und was so gutes, das am besten jeder Char haben sollte. Beispielsweise, wer würde Dunban jemals nackt rumlaufen lassen? Der Sinn hinter der Fähigkeit ist eigentlich der, dass man mit sehr geringer def, dafür mit sehr viel evade arbeitet. Nur blöd, wenn das "sehr viel evade" was man durch das Ding bekommt immer noch weniger als durch Gems auf Rüstungen ist. Da kann mir keiner erzählen, das hätte mal wer getestet. So ein durch die Bank NUTZLOSER Skill ist einfach.. und naja. Da gibts halt mehrere von.
    Und das sind alles so Sache, die man nicht bemerkt, wenn man sich nicht etwas mit dem Spielsystem beschäftigt. Aber deshalb ist XB ja trotzdem noch lange nicht so gut, wie es oft gemacht wird.

    Story: Ich hab nix gegen Cliches. Aber, wie ich schon gesagt habe, war das Writing und die Präsentation imo eben genau so unter aller Kanone. Ein Cliche ist eine Sache, eine absolut dumme und sinnfreie Szene eine andere. Bin ja niemand der darauf aus ist, möglichst viele blöde Sachen in einer Geschichte zu suchen. Der Anfang hat mir ja sogar noch gefallen. Naja.. was auch immer. Sowas passiert.

  6. #6
    Hmmm, bin jetzt etwa vier Stunden in Xenoblade und bis jetzt dezent gelangweilt. Charaktere sind ziemlich lahm bislang, das Figurendesign schrecklich (weit hinter The Last Story), die Musik flasht mich längst nicht so wie erwartet (OST ist bisher um einiges hinter den früheren Takahashi Spielen) und auch so ist mir das Spiel vom Gameplay her zu vollgestopft. Da muss ich ja gleich mein Jahresurlaub einreichen.
    Am schlimmsten finde ich die ganzen Quests - eine Unsitte, die man sich von West-RPGs abgeschaut hat.
    Sidequests sollten nur dann Einklang in ein RPG finden, wenn sie a) was zur Hintergrundgeschichte der Welt oder (Neben)Charaktere beitragen oder b) schöne optionale Gebiete beinhalten (eventuell auch mit Bezug zu a). Hol-, Sammel- und Tötungsmissionen sind sooooo öde.

    Aber gut, bin ja auch noch ganz am Anfang. Wird das noch besser? Gibt es dann auch interessante Sidequests zu absolvieren?
    Jeder schwärmt so von dem Spiel ... bei The Last Story hat es bei mir gleich von Anfang an *klick* gemacht.
    Geändert von Cooper (27.09.2012 um 19:21 Uhr)

  7. #7
    Es gibt später eine Wendung in Bezug auf das Mädel (Name entfallen) - danach gehts richtig los. Und die Story wird immer besser.

  8. #8
    Zitat Zitat von Loxagon Beitrag anzeigen
    Es gibt später eine Wendung in Bezug auf das Mädel (Name entfallen) - danach gehts richtig los. Und die Story wird immer besser.
    Nicht "immer schlechter"? So ab der nächsten "Wendung"... die nach etwa 20 Stunden Leerlauf kommt, wenn man sich beeilt. (Ansonsten 50, wenn man alles erkundet und die Sidequests macht )
    Jaja, Xenoblade.

    @Cooper: Erwarte nicht zu viel. Ist besser. Vor allem sollte man sein Gehirn auslassen. Dann bemerkt man vielleicht nicht so das miese Script. (Oder man ist eh resistent bzw. es kümmert einen nicht)

  9. #9
    Zitat Zitat von Cooper Beitrag anzeigen
    Am schlimmsten finde ich die ganzen Quests - eine Unsitte, die man sich von West-RPGs abgeschaut hat.
    Dann hast du die falschen WRPGs gespielt Wirf mal Fallout 3/ New Vegas oder Mass Effect rein. Davon können jRPGs noch _einiges_ lernen.

    Übrigens, da du ja Last Story mochtest, ist Mass Effect 2 vielleicht gar keine so schlechte Idee? Denn die sind von der Struktur her total ähnlich. The Last Story ist quasi Mass Effect - The jRPG. Besonders, weil beide Spiele optionale Missionen bieten, durch die man die Charaktere besser kennenlernt.

    Zitat Zitat
    Aber gut, bin ja auch noch ganz am Anfang. Wird das noch besser? Gibt es dann auch interessante Sidequests zu absolvieren?
    Jeder schwärmt so von dem Spiel ... bei The Last Story hat es bei mir gleich von Anfang an *klick* gemacht.
    Mir ging es ähnlich wie dir, das Spiel hat einfach nie ganz ''klick'' gemacht. Es gibt auch wirklich wunderschöne Gebiete, die sehenswert sind und einige schöne Musikstücke. (Die Dungeons gegen Ende sind aber eine einzige Katastrophe, unglaublich)

    Das Spiel ist unendlich lang. Selbst ohne Sidequests habe ich ca 50-55 h gebraucht und gegen Ende artet das Spiel in ein unendliches Grinding aus (liegt wohl daran, dass ich keinen Bock auf die Nebenquests hatte). Die Story war ganz gut imo, aber zu gestreckt.

    Ich musste mich manchmal etwas quälen und war auch nie an einem Punkt, wo mich das Spiel umgehauen hat. So nach deinen Schilderungen wird das bei dir bestimmt auch so sein.
    Geändert von thickstone (27.09.2012 um 21:03 Uhr)

  10. #10
    Zitat Zitat
    Am schlimmsten finde ich die ganzen Quests - eine Unsitte, die man sich von West-RPGs abgeschaut hat.
    Ich würde eher sagen, dass das ne Unsitte aus MMORPGs ist. W-RPGs haben sogar des Öfteren ziemlich gute Sidestories. ME oder Baldur's Gate mal als Beispiele genannt.

    Zitat Zitat
    Sidequests sollten nur dann Einklang in ein RPG finden, wenn sie a) was zur Hintergrundgeschichte der Welt oder (Neben)Charaktere beitragen oder b) schöne optionale Gebiete beinhalten (eventuell auch mit Bezug zu a). Hol-, Sammel- und Tötungsmissionen sind sooooo öde.
    Stimme Dir zwar bei der letzteren Aussage zu, aber fallen dann nicht auch enorm viele Sidequests aus J-RPGs komplett flach? Es sei denn, Du bezeichnest es als Story, wenn Dich jemand anlabert und Dir erzählt, dass er seine 100 Briefmarken verloren hat, die Du in der gesamten Spielwelt sammeln gehen darfst *g*

    IMO muss man da aber auch noch unterscheiden zwischen Sidestories und einfach optionalen Gebieten. J-RPGs haben häufig letzteres; also neue Gebiete, welche nur tangential (meist gar nicht) relevant sind. Häufig bekommt man noch nicht mal sowas wie ne "Mission", also nen Grund, warum man die überhaupt aufsuchen sollte.
    W-RPGs verknüpfen das meist, aber dafür spielen andererseits viele der Quests in schon bekannten Gebieten.

    Andererseits ist es ja wirklich optionaler Content. Ich verstehe schon die Kritik daran und sie ist berechtigt (auch wenn Xenoblade auch ein paar Sidequests mit Story hat), aber wenn es einem zu dumm ist, muss man das Zeug nicht machen.

    Zitat Zitat
    Aber gut, bin ja auch noch ganz am Anfang. Wird das noch besser? Gibt es dann auch interessante Sidequests zu absolvieren?
    Jeder schwärmt so von dem Spiel ... bei The Last Story hat es bei mir gleich von Anfang an *klick* gemacht.
    Also IMO hat Xenoblade ne ziemlich flache Spannungskurve, die wirklich erst so ab 20-30h Spielzeit mit der Hauptstory loslegt. Davor ists eigentlich eher Sightseeing. Das Kuriose an dem Game ist, dass es zwar ne Spielzeit von 60-80h hat, um durch die Hauptstory zu kommen, sie aber gegen Ende dann doch ordentlich gerushed wird. Also ist die Kurve zuerst sehr flach, steigt im Mittelteil an und explodiert dann gegen Ende. Nicht gerade optimales Pacing *g*

    Wenn Du Dich auf große Storytwists freust: Lass es lieber. Das Spiel ist im Endeffekt ziemlich berechenbar (ok, bis auf welche von denen, die dann gegen Ende kommen *g*).

    Ich denke, am meisten bekommt man bei dem Game raus, wenn man das Kampfsystem mag und gerne große Landschaften erkundet. Und den MMORPG-like Quests nicht völllig abgeneigt ist ^_O

  11. #11
    Zitat Zitat von Cooper Beitrag anzeigen
    Hmmm, bin jetzt etwa vier Stunden in Xenoblade und bis jetzt dezent gelangweilt. Charaktere sind ziemlich lahm bislang, das Figurendesign schrecklich (weit hinter The Last Story), die Musik flasht mich längst nicht so wie erwartet (OST ist bisher um einiges hinter den früheren Takahashi Spielen) und auch so ist mir das Spiel vom Gameplay her zu vollgestopft. Da muss ich ja gleich mein Jahresurlaub einreichen.
    Am schlimmsten finde ich die ganzen Quests - eine Unsitte, die man sich von West-RPGs abgeschaut hat.
    Sidequests sollten nur dann Einklang in ein RPG finden, wenn sie a) was zur Hintergrundgeschichte der Welt oder (Neben)Charaktere beitragen oder b) schöne optionale Gebiete beinhalten (eventuell auch mit Bezug zu a). Hol-, Sammel- und Tötungsmissionen sind sooooo öde.

    Aber gut, bin ja auch noch ganz am Anfang. Wird das noch besser? Gibt es dann auch interessante Sidequests zu absolvieren?
    Jeder schwärmt so von dem Spiel ... bei The Last Story hat es bei mir gleich von Anfang an *klick* gemacht.
    Der Soundtrack ist schon sehr gut, ich schätze, das wirst du im Verlauf des Spiels auch noch merken. Mir persönlich hat er mehr Lust auf ACE+ und Manami Kiyota gemacht. Da stecken auch sehr hohe Production Values drin, in dieser Hinsicht ist der Soundtrack großartig. Aber auch viele tolle Melodien lassen sich finden. Spätestens auf der Gaur-Ebene wirst du das merken.

    Quests sind größtenteils lame, fand ich auch. Muss man zum Glück auch nicht machen. Aber ja, Xenoblade wird definitiv besser. Wie Sylverthas schon gesagt hat, am Anfang passiert nicht wirklich viel. Aber die Gebiete sind wirklich toll. Die Gaur-Ebene ist mein persönliche Favorit, da macht es schon Spaß, einfach durchzulaufen. Relativ viel Abwechslung gibt es da auch: Wald, Meer, Ebene, Höhle, Berge, Ödland, Insel, Sumpf. Da gibt es schon ziemlich viel. Ich fand die Story später auch ziemlich gut. Wenn sie erst einmal in Fahrt gekommen ist, ist das Pacing ziemlich okay, bis es am Ende richtig gut wird. Wirklich große Ausmaße, sehr episch, aber auch auf Charakterebene nicht ganz uninteressant.

    Xenoblade hat mir rundum recht gut gefallen. Das Gameplay hat einige erhebliche Schwächen, allerdings haben solche Spiele den Vorteil, dass man die Teile, die nerven, größtenteils vermeiden kann. Das geht bei Spielen mit Zufallskämpfen nicht. Unter dem Strich fand ich Xenoblade auch von den drei Spielen definitiv am besten. Nicht ganz so konsistent kurzweilig und gut wie The Last Story, aber dafür kann Xenoblade mit ein paar wirklich tollen Sachen aufwarten.


  12. #12
    Also, bislang gibt es einen guten Grund, weshalb ich noch nicht aufgegeben habe: Die Landschaften. Als Naturfan wird einem hier wirklich viel geboten. Ich hoffe sehr, dass das auch so bleibt und vor allem die Atmosphäre noch zulegt. Steppen sind imho doch etwas langweilig.
    Von der Musik bin ich bislang wirklich leider enttäuscht, da bleibt nix hängen - und von einem Mitsuda (der ja leider nur ein Stück beisteuerte) und Uematsu ist das noch weit entfernt, aber ich fand ja schon den Nier OST nicht so toll - und den liebt ja auch praktisch jeder abgöttisch. Aber da vertraue ich Narcissu einfach mal. Gerade atmosphärische Dungeon- und Field Themes möchte ich in Hülle und Fülle haben.

    Ich gebe dem Spiel trotzdem noch ausreichend Zeit, insbesondere die abwechslungsreichen Landschaften will ich noch erleben.
    Der Rest ist aber eher *meh*. Aber bin ja auch erst ein paar Stunden drin. Am nervigsten sind aber wieder mal die Charas. So richtig schön 08/15. Ich kann da auch keine Emotionen zu denen aufbauen, sollte da mal einer drauf gehen, würde mich das völlig kalt lassen. Die Story hat schöne Ansätze aber auch hier jagt ein Klischee das nächste und alles dagewesen war es bislang auch schon .
    Und auch wenn ich JRPGs liebe, aber einige Sachen müssen nun wirklich nicht mehr sein: Da wird die Gruppe von einer Gegnergruppe angegriffen aber erstmal wird stundenlang gelabert, während die Gegner drumherum Kaffee trinken oder sonstwas machen.

    Das Kampfsystem zündet leider auch noch nicht wirklich. Schade, dass die Zeit rundenbasierter Spiele vorbei ist. Aber der jetzige Mittelweg ist auch nicht wirklich das Wahre. Ob der Größe der Welt und der Fülle an Gegnern, hätte ich dann lieber ein schnelles Star Ocean ähnliches Kampfsystem gehabt.

    Zitat Zitat von thickstone Beitrag anzeigen
    Dann hast du die falschen WRPGs gespielt Wirf mal Fallout 3/ New Vegas oder Mass Effect rein. Davon können jRPGs noch _einiges_ lernen.

    Übrigens, da du ja Last Story mochtest, ist Mass Effect 2 vielleicht gar keine so schlechte Idee? Denn die sind von der Struktur her total ähnlich. The Last Story ist quasi Mass Effect - The jRPG. Besonders, weil beide Spiele optionale Missionen bieten, durch die man die Charaktere besser kennenlernt.
    Also ich habe zwar Mass Effect 1 hier, aber durchringen es zu spielen, konnte ich mich bisher nicht. Ich mag einfach keine shooterähnlichen Kämpfe in RPGs. Ich will mit Schwertern kämpfen - keine Schusswaffen oder ähnliches. Das Setting reizt mich dagegen als Sci-Fi Fan schon.
    Geändert von Cooper (30.09.2012 um 16:26 Uhr)

  13. #13
    Zitat Zitat von Cooper Beitrag anzeigen
    Also ich habe zwar Mass Effect 1 hier, aber durchringen es zu spielen, konnte ich mich bisher nicht. Ich mag einfach keine shooterähnlichen Kämpfe in RPGs. Ich will mit Schwertern kämpfen - keine Schusswaffen oder ähnliches. Das Setting reizt mich dagegen als Sci-Fi Fan schon.
    Hol dir lieber Teil 2 für die PS3 und zieh dir den Comic rein. Ich hatte das so gemacht und dann noch Teil 3 nachgeschoben. Mir hat es alles sehr gut gefallen, daher wollte ich Teil 1 auf der Box noch nachholen. OMG, ich hab's bis heute nicht durch.

    Versuch's mal

  14. #14
    Soll ich euch mal was sagen, Xenoblade ist für mich irgendwie ein zweischneidiges Schwert. Zum einen glänzt das Spiel mit einem wirklich tollen Soundtrack, auf der anderen Seite bekommt der Spieler hier ein MMO lästiges Kampfsystem mit einer MMO typischen Welt die mit stereotypischen Quests nach dem Motto "Suche so und so viel Items" oder "töte so und so viele Gegner". Und die Art wie man diese Quests abschließt finde ich nicht gerade spannend. Das haben sie früher noch besser hinbekommen, da hat es immerhin noch auflockernde Dialoge oder lustige Sprüche von den Chars gegeben. Heutezutage gibt man die Quest nur noch ab und das wars. Sind wir hier bei WOW? Nein, Xenoblade, so geht das nicht. Hier habe ich mir mehr erwartet.

    Die Story von Xenoblade finde ich ganz gut, leider aber wieder mal (auch der großen Spielwelt geschuldet) künstlich in die Länge gezogen, ohne wirklich absolut zu vom Hocker zu reißen. Ja, ich mag einige Charaktere sehr gerne. Und mir gefällt auch die Grundidee von dem Spiel sehr gut. Aber durch die riesige Welt mit Tag und Nacht Zyklus, fühle ich mich teilweise eher an ein West-RPG erinnert, als an ein J-RPG. Ob das auf lange Sicht zu überzeugen weiß? Mich hat es jedenfalls nicht überzeugt. Ich musste mich an einigen Stellen regelrecht durchquälen, aber es war den Aufwand letztlich Wert. Weshalb ich mich aber doch manchmal frage:

    Liebe Entwickler, Experimente sind schön und gut, aber ist es wirklich nötig ? Manchmal kann weniger auch mehr sein. Und mehr manchmal weniger Wert sein. Das ist dennoch Kritik auf höherem Niveau. Ich mag Spiel, und Xenoblade ist sicher noch eines der besseren die dieses Jahr erschienen sind.

    Last Story hat mir persönlich sehr gut gefallen.

    Kitsch und klischee? Nur her damit, wenns gut gemacht ist !!!

    Kampfsystem? Jap, hat mich überzeugt.

    Soundtrack ? Ist sehr stark, gefällt mir gut !!!

    Handlung ? Reicht mir. Einige Charaktere sind so gut ausgearbeitet wie ich es mir nur wünschen konnte. Anderen kommen viel zu kurz.

    Inhalt ? Zu wenig Content. Viel zu wenig, für so ein tolles Kampfsystem. Es gibt glaub ich 2-3 Optionale Locations die wirklich toll gemacht sind, inklusive einem Epilog, aber das war es dann auch. Trotzdem halte ich dieses Spiel für klasse.


    Pandoras Tears: Habe ich noch nicht gespielt. Aber nach dem was ich mir hier durchgelesen habe, wird das mein nächstes Spiel werden.

  15. #15
    Bis jetzt hatte ich das Gefühl, dass Xenoblade irgendwie nur hochgejubelt werden würde, aber das hier klingt nun gar nicht so toll. Ich habe es bisher nur angespielt und kann deswegen wenig dazu sagen, außer, dass mich die unoriginellen Nebenaufgaben nicht ansprechen. Dass die Handlung bei langer Spieldauer lahm sein soll, klingt dagegen gar nicht toll.

    The Last Story war aber auch ein Fall für sich - der Einstieg gefiel mir sehr gut und die klischeehafte Handlung erinnerte fast ein wenig an alte RPG-Perlen. Das Kampfsystem ist sowieso nicht schlecht und macht Laune, aber wie die Handlung danach erzählt wurde ("oberflächlich" wäre noch untertrieben), kann man total abhaken. Das ist eigentlich ziemlich schade, denn andere Sachen macht das Spiel dagegen richtig.

    In Pandora's Tower bin ich zwar auch erst im 3. oder 4. Turm und mir fehlt im Moment die Motivation zum Weiterspielen, aber gemessen an dem, was ich bisher gesehen habe, denke ich, dass es mir am besten gefällt. Noch einmal kaufen würde ich die Spiele alle, nur sind alle drei nicht die Super-RPGs schlechthin.

    Zitat Zitat von thickstone Beitrag anzeigen
    Hol dir lieber Teil 2 für die PS3 und zieh dir den Comic rein. Ich hatte das so gemacht und dann noch Teil 3 nachgeschoben. Mir hat es alles sehr gut gefallen, daher wollte ich Teil 1 auf der Box noch nachholen. OMG, ich hab's bis heute nicht durch.

    Versuch's mal
    Ich finde, dass die Rollenspiel-Elemente gerade beim ersten Mass Effect am größten ausgeprägt sind. In den Nachfolgern ist der Anteil an Baller-Bassagen um einiges höher.
    Wer braucht Photobucket? Kein Schwein!
    Libenter homies id, quod volunt, credunt.
    Alle GF-Aktionen auf einen Blick

  16. #16
    Jetzt, wo ich alle drei Titel durchgespielt habe, kann ich mich auch mal dazu äußern:

    Xenoblade:
    + riesige, wunderschöne und abwechslungsreiche Spielwelt
    + toller Soundtrack von Manami Kiyota und ACE+ (und Yoko Shimomura und dem Ending Theme von Yasunori Mitsuda)
    + ab Mitte des Spiels eine gute, am Ende eine sehr epische Story
    ...mit ein paar Wow-Momenten
    + sympathische, wenn auch nicht besonders interessante Charaktere
    + spielt sich relativ kurzweilig
    + nettes Affinitätssystem zwischen Charakteren und auch mit den einzelnen Orten

    - schwaches Balancing (Übergewicht des Levelunterschieds)
    - uninspirierte Nebenaufgaben
    - langsamer Anfang
    - Items meist nutzlos


    The Last Story:
    + liebevoll gestaltete Welt mit prächtiger Grafik
    + lebendige und sympathische Charaktere
    + atmosphärische Orte (Gruselvilla, Geisterschiff)
    + ständige Hintergrundkonversationen
    + schöne, wenn auch oft zu ambiente Musik und unter dem durchschnittl. Uematsu-Niveau
    + spielt sich kurzweilig
    + interessantes Kampfsystem

    - das sich leider durch den geringen Schwierigkeitsgrad nicht entfalten kann
    - Geschichte wird am Ende schlecht präsentiert
    - teils Performance-Einbrüche
    - Begrenzung auf einen sehr kleinen Raum erlaubt wenig Abwechslung


    Pandora's Tower:
    + interessante Prämisse (Vorgeschichte von Elena)
    + schöne dunkle Atmosphäre
    + sympathische Darstellung und tolle Ausführung Elenas
    + interessante Gameplayansätze

    - die leider oft nicht sehr sauber ausgeführt sind
    - Tower-Recycling (#6-10)
    - wenig Abwechslung, Story bewegt sich trotz kurzer Spielzeit nur sehr langsam fort
    - sehr blasser, beinahe stummer Protagonist



    Unterm Strich hat mir Xenoblade trotz Schwächen als einziges „richtig gut“ gefallen. An The Last Story hatte ich meinen Spaß und die sympathischen Protagonisten haben mich auch immer wieder mit Wärme erfüllt, aber insgesamt war das Spiel in vielerlei Hinsicht zu unausgereift. Trotzdem eine tolle Spielerfahrung. Pandora's Tower ist gameplaymäßig wohl nicht das, was zu meinen Vorlieben gehört. Insgesamt fand ich das Spiel trotzdem einigermaßen gut, was wohl hauptsächlich an der Geschichte um Elena lag.

    Kurz:
    Xenoblade: Insgesamt ein Spiel mit wunderschöner Welt, das auch wirklich toll ist, trotz deutlicher Gameplay-Schwächen
    The Last Story: Gute, lebendige und sehr frische Spielerfahrung mit viel Sakaguchi-Liebe, in vielerlei Hinsicht aber nicht ganz ausgereift
    Pandora's Tower: Interessantes Spiel mit schöner Atmosphäre, gameplaytechnisch nicht so mein Fall


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