25. März, unbekannte Raumstation:

Urplötzlich fand sich der Springer in der Minderheit. Alle schienen sich gegen ihn Verschworen zu haben - oder zumindest mehr Begeisterung für eine Zusammenarbeit zu zeigen als er selbst. Als dann noch Azhira seinen vermeindlichen Bluff aufdeckt und ihn außerdem an das unrühmliche Schicksal seiner Freunde erinnert, reicht es ihm.
"Weib! Das muß ich mir...," poltert er los, fängt sich aber dann gerade noch. Soviel klaren Verstand hat er noch, um einzusehen, dass das seiner Position nicht gerade förderlich ist. So verzieht er sich ebenfalls in den runden Saal, mit gebührendem Abstand von Andrej und murmelt etwas unverständliches in seinen Bart.

Cera und Galotti nicken Mark zu, und machen sich an die Arbeit. Leise unterhalten sich die beiden, während Galotti mit seinen Instrumenten die Hyperfunkfrequenzen scheckt. Dann versucht Cera, über die verschiedenen Normalfunkfrequenzen die G-2 zu rufen. "G-2 von Leutnant Han. G-2 Von Außenteam." Doch außer Rauschen und Fiepen ist aus dem Armbandempfänger nichts zu hören, egal auf welcher Frequenz.

Galotti geht wähenddessen den Raum ab, dreht sich dabei gelegentlich um seine eigene Achse, den Blick fest auf ein kleines Anzeigegerät gerichtet. Das Anpeilen der richtigen Richtung gestaltet sich schwierig, es scheint zwar kleine Bereiche in diesem Saal zu geben, die weniger von Störfeldern überlagert sind. Aber diese muß man erst einmal finden, um eine klare Peilung zu erhalten, die genauer ist als ein Winkel von 180°C - oder anders ausgedrückt, irgendwo links, rechts oder vor ihnen - wo sich die Quelle befinden kann.

Auch als Andrej die Wand berührt, kann er das Material nicht zuordnen. Allerdings kann er ziemlich sicher sagen, dass es wohl eine Metall-Kunststofflegierung sein muß, ähnlich deren, wie sie auch im terranischen Raumschiffbau verwendet werden, wenn das Material einerseits leitfähig und formbar sein, als auch die spezifisichen Eigenschaften des gewählten Kunststoffes aufweisen muß. Welche Eigenschaften das hier allerdings sind, kann man ohne eine detaillierte chemische Analyse nicht feststellen.
Außerdem ist die Wand, genauso wie der Boden, von den feinen, gefrästen Linien durchzogen.