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Fossil
Fremde Raumstation
Die Sprengung verläuft wie geplant und hinterläßt ein Loch in der Außenhülle, groß genug, daß die Crewmitglieder ohne weiteres hindurchpassen werden. Selbst der Epsaler. Nachdem der Shift sicher an der Station „vertäut“ ist, beginnt der kurze, dafür um so abenteuerlichere Weg vom Fluggerät zum selbstgeschaffenen Einstieg. Es scheint geradezu unwirklich, wie sich das kleine Team halb hangelnd, halb schwebend über die Hülle bewegt. Der Weltraum schluckt jedes Geräusch, abgesehen von dem eigenen Atem unter dem Helm ist es grabesstill.
Andrej wird bei dem Spaziergang in der Schwerelosigkeit etwas flau im Magen, der Rest ist durch entsprechendes Training aus der militärischen Ausbildung an den Zustand gewöhnt und weiß damit umzugehen.
Auf der Station selbst ruft die Anwesenheit der Eindringlinge keine bemerkbaren Aktivitäten hervor. Sie liegt da wie ein großes, schlafendes Tier, das die Flöhe in seinem Pelz noch nicht bemerkt hat. Oder vielleicht wartet sie auch.
Als sich Tenner und sein Team durch das Loch ins Innere ziehen, umhüllt sie tintige Schwärze. Einzig am fernen Ende, oder zu vermutendem Ende Raumes, in dem sie sich jetzt befinden, glimmt ein kleines, rotes Licht und enthüllt ein paar Zentimeter Metall in seiner unmittelbaren Umgebung.
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