Arsenal

Während Andrej anfängt seine Ausrüstung zusammen zu suchen, beginnt Svenson damit Cera bei ihrer Waffenwahl zu beraten.

Mark beobachtet die 3 noch einen Moment bevor er sich wieder seiner eigenen Ausrüstung zuwendet. Passend zu seinem Desintegratorgewehr fischt er noch einige Munitionszellen aus dem Schrank. Jetzt noch eine passende Faustfeuerwaffe. Mark denkt wieder an die Grundausbildung zurück während er den Blick über die kleineren Waffen in den Fächern gleiten lässt. Sein Blick bleibt bei einem Narkosestrahler hängen. Die Dinger wurden für den Gebrauch gegen die Posbis nach den ersten Zusammenstößen überarbeitet. Sie müssten ihre Wirkungen zeigen und eine nicht-lethale Option kann nicht schaden. Vielleicht gibt es sogar noch eine friedliche Lösung denkt Mark als er sich daran erinnert dass die Posbis eigentlich ihrer Verbündeten sind. Wobei unsere Chancen darauf gering sind wenn wir ein Loch in ihre Hüllen sprengen…
Mark seufzt und ergreift den Narkosestrahler in Pistolenform trotzdem. Gerade als er ihn auf den Tisch legen will geht die Tür auf und die massige Gestalt von Brok erscheint in der Tür. Mark stellt abermals fest das ihr Navigator sein Handwerk versteht. Er hat die geforderten Berechnungen in kürzester Zeit beendet. Mark erwidert den Gruß des Epsaler mit einem freundlichen Nicken und sucht sich dann passende Munition für seinen kleinen Narkosestrahler aus dem Schrank. Es dauert nicht lange da öffnet sich die Tür erneut und ein auffällig begeisterter Galotti betritt das Arsenal und fragt nach einer Waffe. Mark ist tatsächlich etwas verwundert. Von alle Crewmitgliedern hat Mark bei Galotti am ehesten vermutet das er sich gegen die Mitnahme beim Selbstmordkommando wehren würde. Dass er nun hier steht und freiwillig nach einer Waffe fragt hat Mark im wirklich nicht zugetraut. Vielleicht ist deine Menschenkenntnis doch nicht so gut wie du denkst überlegt sich Mark etwas zerknirscht, wendet sich aber dann doch wieder seinem Ausrüstungsstapel zu als Svenson damit beginnt auch Galotti auszurüsten. Eigentlich wollte Mark nicht mehr als die beiden Waffen samt Munition mitnehmen. Aber die Idee dass sein Desintegratorgewehr doch noch ausfällt gefällt Mark nicht besonders. Er wendet sich noch einmal den Waffenschränken zu. Eine Ersatzwaffe muss her. Seine Blicke streifen die diversen Sprengsätze die in den Fächern bereit liegen. Als seine Erinnerungen zum Wurf- und Granatentraining zurückkehrt verwirft er die Idee wieder in Rekordzeit. Das ist eher was für die sportlicheren Leute.

Schließlich entscheidet sich Mark für einen kleinen handlichen Thermostrahler in Pistolengröße den er mit samt Munition zu seinem Ausrüstungsstapel legt. Auch die kleinen Thermostrahler haben eine furchtbare Wirkung und sind mehr als gefährlich. Falls sein Gewehr tatsächlich doch noch ausfallen würde, könnte er sich damit noch ohne Probleme verteidigen. Als letztes fehlt nur noch ein passender Raumanzug der schnell in Marks Größe gefunden ist. Individualschirm und Deflektoren sind genauso in den Anzug mit eingearbeitet wie gewisse Sensoren und eine Funkausrüstung.
Als Mark nun zufrieden seine Ausrüstung begeutachtet erklingt aus einem Lautsprecher die Stimme ihres Schiffsarztes Dr. Fuhrmann. „1. Offizier von Dr. Fuhrmann, den Captain hat es leider härter getroffen, als es zunächst den Anschein hatte, ihn jetzt aufzuwecken wäre unverantwortlich. Er wird es überstehen, aber er ist in der nächsten Zeit auf keinen Fall einsatzfähig. Fuhrmann Ende."
Mit einem kurzen Tastendruck an seinem aktiviert er das Kommunikationssystem seines Multifunktionsarmbandes und antwortet Dr. Fuhrmann über den Bordfunk des Schiffes. „Erster Offizier an Dr. Fuhrmann. Verstanden. Achten sie weiter auf seinen Zustand. Tenner Ende.“ Mark hat sowieso nicht damit gerechnet das der Kommandant passend zu ihrem Außenbordeinsatz wieder fit wird. Auch wenn er es sich gewünscht hätte.
Als Mark sich wieder im Arsenal umsieht stellt er fest dass sein Einsatzteam ihre Ausrüstung zusammen gesucht hat und nun darauf wartet das Mark das Wort ergreift. Mit einem weiteren Tastendruck stellt Mark sein Multifunktionsarmband auf den allgemeinen Bordfunk um bevor er ansetzt zu sprechen.

„Erster Offizier an Besatzung. Also gut mein Plan sieht bisher folgendermaßen aus. Wir packen unsere gesamte Ausrüstung in die beiden Shifts und machen sie startklar. Dann ziehen wir die Raumanzüge an und gehen auf unsere Posten zurück. Ich hätte gerne alle auf ihren Posten, denn wer weiß was im Anflug auf den Fragmentraumer noch alles passiert. Wenn wir ihn dann erreicht haben sprengt uns Herr Kowaljow ein Loch in die Außenhülle. Was eine geeignete Stelle ist entscheiden wir im Anflug wenn wir bessere Aufnahmen unsere optischen Sensoren haben. Während Herr Kowaljow das Loch in den Fragmentraumer sprengt finden wir uns schleunigst bei den Shifts ein und übergeben die G-2 der restlichen Crew. Oberleutnant Staufengrat und ich werden dann jeweils einen Shift zum Fragmentraumer fliegen und dann durch unsere neuangelegte Zugang eindringen. Dort angekommen laden wir unsere Ausrüstung aus. Ich dachte daran die beiden Bergbau-Antigrav Platformen mit den Sprengsätzen zu beladen und mitzunehmen. Damit können wir Türen öffnen oder uns selbst neue Türen anlegen. Und im Notfall gehen wir dahinter in Deckung. Die beiden Kampfroboter wollte ich zur Bewachung der Shifts abstellen. Mit den Antrigrav Platformen machen wir uns dann auf den Weg und hier kommt Herr Galotti ins Spiel. Sie werden uns den Weg weisen." Mark schaut Galotti einen Moment an. "Wenn wir die Quelle der Hyperraumanomalie finden nutzen wir wenn nötig unsere Sprengausrüstung um sie zu neutralisieren. Sobald die Hyperraumstörung beendet ist sendet die G-2 einen Hyperfunk-Hilferuf und wir ziehen uns so schnell es geht zu den Shifts und damit auf die G-2 zurück und bringen uns mittels Linearflug in Sicherheit.“ Mark schaut in den Kreis der Anwesenden bevor er fortfährt. „Haben sie Anmerkungen oder Kritik? Herr Galotti wie sieht es aus haben sie etwas mit der wir die Hyperraumanomalie finden können? Herr Kowaljow haben sie eine Idee wie wir schnell und sicher ein Loch in die Außenhülle des Fragmentraumer sprengen können? Wie schnell bewegen sich die Antigrav Bergbauplatformen?“