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Drachentöter
25. März, G-2 Arsenal:
Cera sieht Svenson leicht verlegen an und fährt sich mit der Hand durchs Haar. "Ähm.. Ich habe nur die Grundausbildung erhalten, und wir haben damals mit..." Etwas verwirrt versucht sie unter der großen Auswahl an Waffen die zu entdecken, mit denen sie damals geübt haben, es gelingt ihr aber nicht. Sie hat auch darauf gehofft, so bald keine Waffe mehr in die Hand nehmen zu müssen, und vor allem nicht damit tatsächlich jemanden zu verwunden oder zu töten. Andererseits sieht sie ein, dass es in diesem Fall wohl nicht anders geht, und so kommt ihr Blick wieder auf Svenson zu ruhen, den sie immer noch leicht verlegen angrinst. "Wenn sie mir bitte helfen könnten.." Scheiße, wie peinlich. Genau deswegen bin ich Funkerin geworden, unter anderem.... "Mit den Raumanzügen kenne ich mich aus.", fügt sie noch an, um sich nicht vollends lächerlich zu machen. Tatsächlich fand sie das Training in der Schwerelosigkeit und mit Raumanzügen wesentlich interessanter und war dabei sogar richtig gut.
In diesem Moment wuchtet Galotti sich mit einer vollgepackten Umhängetasche durch die Tür. Er lässt seinen Blick kurz durchs Arsenal schweifen, reibt sich die Hände und sagt schließlich zu Svenson: "Wunderbar, was nehmen wir mit?" Für ihn ist die ganze Situation nicht sonderlich neu, auch wenn er sich im Moment doch wieder zurück auf die GARCHING wünscht, und die Art die er im Moment an den Tag legt auch mehr dazu dient zu überdecken, dass ihm das Ganze doch etwas an die Nieren geht.
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Legende
Arsenal
Svenson seufzt, lächelt aber dann. 'Das ist ja schonmal etwas.' Sagt er und meinte seine Worte wirklich so, es wäre nicht das erste Mal gewesen, dass er einen kompletten Grünschnabel, der es irgendwie, aber sicher nicht auf normalem Wege in den Dienst der Solaren Flotte geschafft hat, bewaffnen hätte müssen. Und es war noch jedes Mal zum Davonlaufen gewesen. 'Also wenn sie-' Da wird er auch schon unterbrochen und zwar von keinem Geringeren, als Galotti höchstselbst, der mit einem Enthusiasmus den Raum betritt, der einfach nur gespielt sein muss. Der Waffentechniker wirft dem Wissenschaftler einen Blick zu, der diesen wenigstens für einen kurzen Moment zum Schweigen bringt. 'Etwas zum Schießen würde ich sagen.' Sagt er dann aber freundlich zu Galotti. Dann wendet er sich wieder Cera zu. 'Wenn sie die Grundausbildung durchlaufen haben, hatten sie ja zumindest schoneinmal die Standardtypen in den Händen?' Cera nickt. 'Dann würde ich sagen, dass sie am besten so eine Waffe mitführen.' Er schaut sich kurz um, bis er den Auszieschrank entdeckt hat, leichte Thermostrahler lagert. Mit einem Ruck zieht er das lange, in der Wand versenkte Regal heraus und nimmt eine der ziemlich handlichen und schlanken Langwaffen heraus. Er dreht sich zu der Funkern herum und zeigt ihr das abgesägte Gewehr. 'Die version ist eine neue, sie werden ihre Grundausbildung wahrscheinlich mit einem sehr viel älteren Vorläufermodell vor einigen Jahren absolviert haben,' spricht Svenson leicht abwesend und mehr zu der Waffe, die er einmal mit prüfendem Blick in seinen Händen dreht und den Magazinschacht kontrolliert, 'oder auch nicht.' Hängt er etwas verlegen an, als er in das doch junge Gesicht der Frau blickt. Um den Patzer zu verwischen fährt er mit sicherer Stimme fort: 'Ein leichter Thermostrahler mit RDV.' Er überreicht ihr die Waffe mit dem kurzen und flachen Lauf.
Dan wendet er sich wieder an Galotti, der auch nicht so recht zu wissen scheint, was er mitnehmen soll. 'Für sie wäre doch etwas mit möglichst wenig Gewicht von Vorteil.' Meint Svenson und grinst dabei.
Geändert von weuze (06.08.2012 um 20:06 Uhr)
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Drachentöter
25. März, ca. 18:30 Bordzeit, G-2:
Cera macht große Augen, als ihr Svenson ein - aus ihrer Perspektive - Monster von Waffe in die Hand drückt. Unsicher wiegt sie das Teil in beiden Händen, als ihr Blick auf eine reihe kleiner, handlicher Thermostrahler fällt, die gut in eine Tasche und noch besser in eine Frauenhand passen. Was hatte ihr Ausbilder gesagt? Einfach Dauerfeuer und durchziehen zur Not, wenn man das mit dem Zielen nicht hinbekommt? So gut sie sich mit der Funktechnik auskennt und zum erstaunen ihrer Ausbilder sogar den hinterhältigsten Fehler gefunden und repariert hatte, so wenig hat sie es mit Waffen. Strahlend gibt sie Svenson die Waffe zurück, und deutet auf das Regal, das sie gerade erspäht hat: "Sowas hatten wir." Die Dinger sind völlig ausreichend, jemanden ins Jenseits zu befördern, und zur Not taugen sie auch als Schweiß- oder Schneidbrenner. Danach macht sie sich daran, einen passenden Raumanzug zu suchen und ihn zu überprüfen, dann steckt ein paar passende Magazine in dessen Taschen. Dabei fällt ihr Blick auf die Hypnostrahler, und nimmt davon ebenfalls ein kleines, handliches Modell, dessen Reichweite für Anwendungen in Raumschiffen völlig ausreicht. Für nicht-tödliche Waffen hat sie sich einen Tick mehr interessiert auf der Akademie.
Galotti schaut Svenson nur empört an, bevor er antwortet: "Da drunter sind mehr Muskeln als man denken könnte.", und klopft auf seinen Bauch. Er deutet auf einen mittelschweren Impuls/Thermo-Kombistrahler und meint: "Sowas in der Art, damit kann man wenigstens richtig zielen."
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Legende
Arsenal
Svenson nimmt die Waffe stirnrunzelnd entgegen. Mit sowas haben die die Grundausbildung absolviert?! Zugegeben, er war zwar Waffentechniker und hatte durchaus Ahnung und war zudem in aller Regel auf dem neusten Stand, was Entwicklung, Modell und Technik anging, aber als er vor mittlerweile viel zu vielen Jahren die Grundausbildung absolvierte, hatte man vom Ausbilder am Schießstand noch Hanteltraining vorgeschrieben bekommen um die teils wirklich grob unhandlichen und schweren Waffen ordentlich handhaben zu können. Wer später in der Soldatenlaufbahn ein Faustwaffenmodell als seine Primärwaffe gewählt hatte, wurde hauptsächlich ersteinmal ausgelacht. Allerdings war er nie irgendwie auch nur entfernt Ausbilder gewesen, weswegen er im Grunde nur rudimentäres Wissen darüber hat, was aktuell zur Ausbildung genutzt wird. Schulterzuckend hängt er die Waffe zurück.
*Muskeln also?' Fragt Svenson leicht spöttisch an Galotti gerichtet. Er blickt in die von dem Hyperfunktechniker gezeigte Richtung, dreht sich dann wieder zu Galotti um und meint nur: 'Da würde ich aber trotzdem noch eine kleinere Waffe mitnehmen, ich glaube nicht, dass die BOX durchgehend geräumig genug ist um mit einer derart großen Waffe hantieren zu können.' Warum er Cera nicht direkt eine kleine Faustfeuerwaffe gegeben hat liegt daran, dass er noch einen Grundsatz seines Ausbilders für Grünschnäbel im Kopf hat Wer nicht regelmäßig mit Waffen jeglicher Form zu tun hat, sollte die nehmen, an die er sich in seiner Ausbildungszeit am besten gewöhnt hat.
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Drachentöter
25. März, G-2 Arsenal
"Na meinetwegen, das wird mir schon nicht das Kreuz brechen", murmelt Galotti, fährt sich durchs Haar und widmet sich den Raumanzügen. Schließlich scheint er einen passenden für seine untersetzte Figur gefunden zu haben, und nach einem kurzen Check sieht er erwartungsvoll zu ihrem 1. Offizier.
Plötzlich knackt der Lautsprecher der Bordfunkanlage, und Fuhrmanns Stimme ist zu hören: "1. Offizier von Dr. Fuhrmann, den Captain hat es leider härter getroffen, als es zunächst den Anschein hatte, ihn jetzt aufzuwecken wäre unverantwortlich. Er wird es überstehen, aber er ist in der nächsten Zeit auf keinen Fall einsatzfähig. Fuhrmann Ende."
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Ehrengarde
Arsenal
Während Andrej anfängt seine Ausrüstung zusammen zu suchen, beginnt Svenson damit Cera bei ihrer Waffenwahl zu beraten.
Mark beobachtet die 3 noch einen Moment bevor er sich wieder seiner eigenen Ausrüstung zuwendet. Passend zu seinem Desintegratorgewehr fischt er noch einige Munitionszellen aus dem Schrank. Jetzt noch eine passende Faustfeuerwaffe. Mark denkt wieder an die Grundausbildung zurück während er den Blick über die kleineren Waffen in den Fächern gleiten lässt. Sein Blick bleibt bei einem Narkosestrahler hängen. Die Dinger wurden für den Gebrauch gegen die Posbis nach den ersten Zusammenstößen überarbeitet. Sie müssten ihre Wirkungen zeigen und eine nicht-lethale Option kann nicht schaden. Vielleicht gibt es sogar noch eine friedliche Lösung denkt Mark als er sich daran erinnert dass die Posbis eigentlich ihrer Verbündeten sind. Wobei unsere Chancen darauf gering sind wenn wir ein Loch in ihre Hüllen sprengen…
Mark seufzt und ergreift den Narkosestrahler in Pistolenform trotzdem. Gerade als er ihn auf den Tisch legen will geht die Tür auf und die massige Gestalt von Brok erscheint in der Tür. Mark stellt abermals fest das ihr Navigator sein Handwerk versteht. Er hat die geforderten Berechnungen in kürzester Zeit beendet. Mark erwidert den Gruß des Epsaler mit einem freundlichen Nicken und sucht sich dann passende Munition für seinen kleinen Narkosestrahler aus dem Schrank. Es dauert nicht lange da öffnet sich die Tür erneut und ein auffällig begeisterter Galotti betritt das Arsenal und fragt nach einer Waffe. Mark ist tatsächlich etwas verwundert. Von alle Crewmitgliedern hat Mark bei Galotti am ehesten vermutet das er sich gegen die Mitnahme beim Selbstmordkommando wehren würde. Dass er nun hier steht und freiwillig nach einer Waffe fragt hat Mark im wirklich nicht zugetraut. Vielleicht ist deine Menschenkenntnis doch nicht so gut wie du denkst überlegt sich Mark etwas zerknirscht, wendet sich aber dann doch wieder seinem Ausrüstungsstapel zu als Svenson damit beginnt auch Galotti auszurüsten. Eigentlich wollte Mark nicht mehr als die beiden Waffen samt Munition mitnehmen. Aber die Idee dass sein Desintegratorgewehr doch noch ausfällt gefällt Mark nicht besonders. Er wendet sich noch einmal den Waffenschränken zu. Eine Ersatzwaffe muss her. Seine Blicke streifen die diversen Sprengsätze die in den Fächern bereit liegen. Als seine Erinnerungen zum Wurf- und Granatentraining zurückkehrt verwirft er die Idee wieder in Rekordzeit. Das ist eher was für die sportlicheren Leute.
Schließlich entscheidet sich Mark für einen kleinen handlichen Thermostrahler in Pistolengröße den er mit samt Munition zu seinem Ausrüstungsstapel legt. Auch die kleinen Thermostrahler haben eine furchtbare Wirkung und sind mehr als gefährlich. Falls sein Gewehr tatsächlich doch noch ausfallen würde, könnte er sich damit noch ohne Probleme verteidigen. Als letztes fehlt nur noch ein passender Raumanzug der schnell in Marks Größe gefunden ist. Individualschirm und Deflektoren sind genauso in den Anzug mit eingearbeitet wie gewisse Sensoren und eine Funkausrüstung.
Als Mark nun zufrieden seine Ausrüstung begeutachtet erklingt aus einem Lautsprecher die Stimme ihres Schiffsarztes Dr. Fuhrmann. „1. Offizier von Dr. Fuhrmann, den Captain hat es leider härter getroffen, als es zunächst den Anschein hatte, ihn jetzt aufzuwecken wäre unverantwortlich. Er wird es überstehen, aber er ist in der nächsten Zeit auf keinen Fall einsatzfähig. Fuhrmann Ende."
Mit einem kurzen Tastendruck an seinem aktiviert er das Kommunikationssystem seines Multifunktionsarmbandes und antwortet Dr. Fuhrmann über den Bordfunk des Schiffes. „Erster Offizier an Dr. Fuhrmann. Verstanden. Achten sie weiter auf seinen Zustand. Tenner Ende.“ Mark hat sowieso nicht damit gerechnet das der Kommandant passend zu ihrem Außenbordeinsatz wieder fit wird. Auch wenn er es sich gewünscht hätte.
Als Mark sich wieder im Arsenal umsieht stellt er fest dass sein Einsatzteam ihre Ausrüstung zusammen gesucht hat und nun darauf wartet das Mark das Wort ergreift. Mit einem weiteren Tastendruck stellt Mark sein Multifunktionsarmband auf den allgemeinen Bordfunk um bevor er ansetzt zu sprechen.
„Erster Offizier an Besatzung. Also gut mein Plan sieht bisher folgendermaßen aus. Wir packen unsere gesamte Ausrüstung in die beiden Shifts und machen sie startklar. Dann ziehen wir die Raumanzüge an und gehen auf unsere Posten zurück. Ich hätte gerne alle auf ihren Posten, denn wer weiß was im Anflug auf den Fragmentraumer noch alles passiert. Wenn wir ihn dann erreicht haben sprengt uns Herr Kowaljow ein Loch in die Außenhülle. Was eine geeignete Stelle ist entscheiden wir im Anflug wenn wir bessere Aufnahmen unsere optischen Sensoren haben. Während Herr Kowaljow das Loch in den Fragmentraumer sprengt finden wir uns schleunigst bei den Shifts ein und übergeben die G-2 der restlichen Crew. Oberleutnant Staufengrat und ich werden dann jeweils einen Shift zum Fragmentraumer fliegen und dann durch unsere neuangelegte Zugang eindringen. Dort angekommen laden wir unsere Ausrüstung aus. Ich dachte daran die beiden Bergbau-Antigrav Platformen mit den Sprengsätzen zu beladen und mitzunehmen. Damit können wir Türen öffnen oder uns selbst neue Türen anlegen. Und im Notfall gehen wir dahinter in Deckung. Die beiden Kampfroboter wollte ich zur Bewachung der Shifts abstellen. Mit den Antrigrav Platformen machen wir uns dann auf den Weg und hier kommt Herr Galotti ins Spiel. Sie werden uns den Weg weisen." Mark schaut Galotti einen Moment an. "Wenn wir die Quelle der Hyperraumanomalie finden nutzen wir wenn nötig unsere Sprengausrüstung um sie zu neutralisieren. Sobald die Hyperraumstörung beendet ist sendet die G-2 einen Hyperfunk-Hilferuf und wir ziehen uns so schnell es geht zu den Shifts und damit auf die G-2 zurück und bringen uns mittels Linearflug in Sicherheit.“ Mark schaut in den Kreis der Anwesenden bevor er fortfährt. „Haben sie Anmerkungen oder Kritik? Herr Galotti wie sieht es aus haben sie etwas mit der wir die Hyperraumanomalie finden können? Herr Kowaljow haben sie eine Idee wie wir schnell und sicher ein Loch in die Außenhülle des Fragmentraumer sprengen können? Wie schnell bewegen sich die Antigrav Bergbauplatformen?“
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Legende
Svenson lauscht aufmerksam den Worten des 1. Offiziers. Zumindest scheint er zu wissen was er will. Denkt sich Staufengrat. Allerdings behagt ihm die Idee, sich mit den Antigravplattformen durch die BOX zu bewegen nicht so ganz. Dieser Teil des Planes wirkt im wahrsten Sinne des Wortes sperrig und unhandlich. Trotz der vermeindlichen Größe des Fragmentraumers ist längst nicht gewährleistet, dass sie sich mit den Plattformen auch wirklich überall darin bewegen konnten.
'Mit Verlaub, aber werden wir nicht sehr unmobil, wenn wir mit Transportplattformen im Schlepptau operieren? Von der Tatsache einmal abgesehen, dass wir sie vielleicht nicht überall mithinnehmen können, bieten sie keine sichere Deckung, sondern ein eher sehr tödliches Ziel innerhalb unserer Truppe, wenn sie mit Sprengstoffen beladen sind. Wäre es nicht sinnvoller, wenn wir die Sprengstoffe auf das Einsatzteam aufteilen und direkt am Körper tragen? Ein einzelner Mann sucht schneller und sicherer Deckung, als er eine schwebende, explosive Zielscheibe brauchbar geschirmt hätte.'
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Ehrengarde
Arsenal G-2
Mark lauscht dem Einwurf ihres Feuerleitoffiziers aufmerksam. Nach kurzem Nachdenken antwortet er. „Sie haben Recht wir sollten die Sprengstoffe lieber am Körper tragen. Da genießen sie durch unsere persönlichen Schirme zumindest etwas Schutz. Auf die Antigrav-Plattformen würde trotzdem nur ungerne verzichten. Sie werden uns sicher helfen einige verschlossene Türen zu öffnen und wenn sie uns aufhalten können wir sie immer noch zurück lassen. Außerdem haben wir auf der G-2 keine Verwendung für sie.“
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Ehrengarde
Arsenal G-2
Mark wirft noch einen letzten Blick in die versammelten Gesichter.
„Gut wenn Niemand mehr Fragen hat dann beende ich die Besprechung an dieser Stelle. Sie wissen alle was zu tun ist. Schnappen sie sich ihre Ausrüstung und gehen sie auf ihre Posten zurück. Herr Kowaljow kümmern sie sich bitte um die Verladeautomatik und passen auf das ihre Ausrüstungsgegenstände ordnungsgemäß verladen werden. Oberleutnant Staufengrat wird ihnen dabei helfen die Sprengstoffe in Taschen umzupacken damit wir sie am Körper tragen können.
Denkt daran dass die Operation erst beginnt wenn ich von allen Stationen grünes Licht bekomme. Wegtreten!“
Nach einem kurzen Blick durch die Runde bleibt sein Blick an Cera kleben. Einen Moment überlegt er dann spricht er sie an. „Leutnant Han haben sie noch einen Moment Zeit? Ich habe hier noch eine Frage wegen ihres Berichtes.“ Er tippt dabei auf ein Klemmbrett einigen Seiten Papier.
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Fossil
Auf Tenners Anweisung hin zerstreut sich die kleine Gruppe Fachleute, um die letzten Vorbereitungen für ihr waghalsiges Unternehmen zu treffen. Allein Cera bleibt an der Seite des stellvertretenden Kommandanten und wirft ihm einen wachsamen Blick zu: Was soll denn sein mit dem Bericht?
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Ehrengarde
Arsenal G-2
Während sich das Arsenal langsam leert und die Besatzungsmitglieder auf ihre Posten zurückkehren bleibt Cera noch im Arsenal und sagt:
[Cera]
"Natürlich, Sir.", antwortet Cera förmlich und tritt etwas näher zu Mark. Sie kann sich denken was jetzt kommt, auch wenn sie noch hofft dass es tatsächlich um eine Art Bericht zur Station bzw dem Funkverkehr von dort geht, auch wenn sie offiziell keinen abgegeben hat. Es hat ja nicht lange gedauert... Hoffentlich würde er nicht gleich die ganze Besatzung darüber informieren, und gerade jetzt hat sie auch noch wieder den Eindruck, etwas von der Station aufzufangen, wenn auch nur wie einen Hauch, so dass sie sich immer noch nicht ganz sicher ist. Sie konzentriert sich ganz auf den 1. Offizier und sieht ihn fragend an.
[Mark]
Nachdem sich Mark versichert hat das ihr Gespräch nicht in fremde Ohren dringt wendet er sich voll und ganz Cera zu und schaut sie ernst an. "Sie können sich sicher denken dass ich sie nicht wegen eines Berichtes gebeten habe zu bleiben. Um es kurz zu machen ich denke dass wir ihre besondere Fähigkeit auf dieser Mission dringend brauchen werden. Jede Information die wir erhalten kann unsere Überlebenschancen erhöhen."
Er hält einen Augenblick inne und schaut Cera in die Augen. Dabei beißt sich leicht auf die Lippen.
"Ich würde aber trotzdem gerne ihren Wunsch respektieren ihre Fähigkeit geheim zu halten. Zumindest solange es nicht das Wohlergehen der Crew in Gefahr bringt." Er wartet auf eine Reaktion in Ceras Gesicht bevor er weiter spricht.
"Haben sie eine Idee wie sie mitteilen können was sie... fühlen ... [Mark fällt in diesem Augenblick kein anderes Wort ein und er schaut Cera etwas schuldbewusst an.] aber ihre Fähigkeit dabei trotzdem geheim bleibt?"
Nun schaut Mark Cera wartend an.
[Cera]
Cera sieht Mark noch ein paar Sekunden an, bis ihr bewußt wird, dass sie es schon wieder versucht herauszufinden, was genau in ihrem Gegenüber vorgeht. Andererseits könnte man genauso gut von jemandem verlangen, dass er auf einmal nichts mehr sieht. Wobei es tatsächlich noch leichter wäre, einfach die Augen zu schließen. "Danke, ich weiß das zu schätzen." antwortet sie schließlich erleichtert. Noch zu genau kann sie sich an sein Unbehagen vorhin in der Zentrale erinnern, aber jetzt scheint es ihm nur noch um die bevorstehende Mission zu gehen. "Nein, ich fürchte im Moment sehe ich keine Möglichkeit, und ich würde auch niemals die Mission gefährden deswegen..." sie senkt den Blick kurz, bevor sie weiterspricht: "Wenn es rauskommt, ist es eben raus." Sie kann nicht verhindern, dass ein leicht betretener Ausdruck in ihr Gesicht tritt. Warum hatte sie auch nicht Telekinetin oder so etwas sein können, wenn schon überhaupt? Dann hätten die Anderen nicht dauernd Angst oder Vorurteile dass sie in deren Köpfen rumschnüffeln würde. "Noch etwas, Sir?"
[Mark]
Auch wenn Mark sich auf Cera konzentrieren, drehen sich seine Gedanken in diesem Moment doch um ihre momentane Lage. Aber er versucht seine Besorgnis bezüglich ihres 'Selbstmordkommandos' nicht zu zeigen. Zumindest nicht vor Cera. Er hofft dass er sich diesmal besser unter Kontrolle hat als noch in der Kommandozentrale. Es dauert einen Moment bis Cera antwortet. Auch ohne besondere Fähigkeiten fällt Mark auf wie schwer ihr die Worte fallen.
Mark schaut sie noch einen Moment an bevor er ihre Antwort akzeptiert. "Ich werde ihre Fähigkeiten solange wie möglich geheim halten. Das verspreche ich Ihnen." Sie tut Mark wirklich leid. Er hatte sie in der Kommandozentrale selbst schlecht behandelt, obwohl sie ihm nichts getan hat. Aber der Gedanke dass sie seine Gefühle in dieser Situation wahrnehmen konnte war für ihn unerträglich gewesen. Er wollte ihr aber zumindest weitere dieser Situationen ersparen. Vielleicht nehme ich auch deshalb so viel Rücksicht auf sie weil ich mich vorher wie ein Arsch aufgeführt habe. Seine Gedankengänge werden unterbrochen als sich Cera erkundigt ob er noch weitere Anliegen hat. Wie automatisch antwortet Mark. "Nein das wäre alles Leutnant Han."
Mark dreht sich bereits Richtung Tür bevor er noch einmal inne hält. Er dreht sich Halb zu Cera um und sagt "Und das was vorhin in der Kommandozentrale passiert ist tut mir wirklich leid Cera." Dann wendet er sich wieder der Tür zu.
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ᵵ Ghost Rider ᵵ
G-2 Hangar
Andrej hat der 'Besprechung' stumm gelauscht, und auf den Befehl des Aushilfskommandanten hin nur die Nase gerümpft.
Ihm gefällt es nicht, die Antigrav-Plattformen für diesen Nonsens zu verwenden. Vor allem die Tatsache, dass Mark gleich beide Plattformen auf's Spiel setzen will, obwohl da noch eine Mission zu erfüllen war, schmeckt ihm gar nicht.
Wortlos verlässt er das Arsenal und stapft Richtung Laderaum.
Hier angekommen verweilt er einen Moment vor der Konsole für die Verladeautomatik, während diese sich bereits daran macht, die Plattformen aus ihrer ‚Verpackung‘ zu lösen. Die Antigrav-Plattformen mitzunehmen wäre nicht sinnvoll, denn durch eine normale Tür würden diese Dinger niemals durchpassen, geschweige denn mit dem Strahleraufbau, und es war nicht anzunehmen, dass in dieser BOX die Türen so übermäßig groß waren, die Plattform würde also zwangsläufig bei den Shifts zurückbleiben. Und da der Transport des Sprengstoffs in den Shifts stattfinden würde, wären die Plattformen lediglich ein Anhängsel.
Kaum stehen die beiden Strahler mitsamt Plattform vor ihm, stoppt der Terraner den Prozess manuell und geht auf die beiden Geräte zu. Sie waren einsatzbereit, tiptop hergerichtet. Andrej spielt mit dem Gedanken, Mark direkt zu sagen, dass die Idee mit der Mitnahme der Strahler hirnrissig war, aber auf Diskussionen hat er weder Lust noch den Nerv, er vermisst seinen Wodka. Kurz darauf hat er die Abdeckung des Antigravprojektors gelöst und blickt in’s Innere der Apparatur. Sollte er wirklich? Was soll’s. Ein paar Handgriffe später war der Projektor abgeklemmt und die Hyperkristalle entfernt, dasselbe bei der anderen Plattform. Das Einsetzen und Synchronisieren der Kristalle würde ihn ein paar Stunden je Plattform kosten, aber immer noch besser als mit diesen sperrigen Dingern durch die Gegend zu gondeln, die Strahler sind schließlich kein Handwagen den man nach Belieben durch die Gegend schieben konnte. In aller Ruhe verpackt Andrej die Kristalle in einer kleinen Kiste und stellt diese halb geöffnet neben die Plattformen, es soll so aussehen als habe er gerade eben erst gesehen, dass die Kristalle nicht eingesetzt sind. Betont langsam macht sich der Ingenieur nun daran, den Montageroboter für den Außeneinsatz zu präparieren, ebenso die ausgewählte Bombe. Auf die Shifts wirft er noch einen kurzen Blick, auch diese sind einsatzbereit. Ruhig schlendert er zur Sprechanlage, lehnt sich locker an die Wand und drückt den Knopf.
„Kowaljow an Zentrale, wir haben hier ein kleines Problem“.
Er macht eine kleine Pause, wobei sich ein mieses Grinsen auf sein Gesicht legt, er aber kurz darauf mit ernster Stimme weiterspricht.
„Die Hyperkristalle sind noch nicht in die Plattformen eingesetzt. Das habe ich bei meiner Inspektion noch nicht feststellen können, weil die Strahler noch versiegelt waren.“.
Die Lagerordnung von Kugelraumern deckt ihm hierbei den Rücken, denn diese besagt, dass große Geräte wie die Plattformen samt Strahler während des Fluges nicht geöffnet werden dürfen. Daran hielt er sich sonst nie, aber hier kam ihm dieser Umstand sehr entgegen.
„Das Einsetzen und Synchronisieren dürfte einige Stunden pro Plattform beanspruchen“, und nach einer weiteren Pause fügt er hinzu, „die Shifts und die Sprengung der Außenhülle ist jedoch startklar.“. Er nimmt den Finger vom Knopf und wartet lächelnd auf eine Antwort.
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