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Ehrengarde
Hauptzentrale G-2 -> Marks Quartier
Mark schaut sich in der Zentrale um und sieht Niemanden der eine unmittelbare Frage an ihn richten will. Auch über den Funk scheint keiner mit ihm sprechen zu wollen. Na dann mal los.
Doch bevor er die Hauptzentrale verlässt geht Mark noch einmal zu Wilibald Herman hinüber. Dem nächsten Ersatzkommandanten der G-2. Während der laufenden Mission hat sich Wilibald positiv hervorgehoben und sich so die Aufgabe des Ersatzkommandanten ‚verdient‘. Er ist ebenfalls noch ein recht junger Kerl aber immerhin mit etwas mehr Erfahrung als Mark selber. Mit nur noch 4 Mann Besatzung gibt es sowieso nur noch wenig Auswahl. Nur Katharina hat auf ihrer kurzen Mission noch mehr Eindruck bei Mark hinterlassen. Aber mit den andauernden Problem des Hyperenergieverlusts und den Beschädigungen auf dem Maschinendeck konnte Mark sie nicht von dort abziehen. Letztes Mal hat nur ihr schnelles Eingreifen die G-2 vor der totalen Katastrophe gerettet. Nicht auszudenken was passiert wäre wenn sie hier oben gewesen wäre. Außerdem ist Marks Eindruck dass sie sich da unten deutlich wohler fühlt als hier oben in der Hauptzentrale. Und trotzdem ist sich Mark mit seiner Wahl des Ersatzkommandanten nicht sicher. Das Gefühl als Neuling plötzlich in die Position des Kommandanten katapultiert zu werden kennt Mark nur zu gut. Hätte es noch ein paar Crewmitglieder mit höherem Rank gegeben hätte er sich mit dieser Entscheidung nicht plagen müssen.
„Leutnant Herman“ sagte Mark relativ leise in der nun fast leeren Zentrale als er bei Wilibalds Sitz ankommt. „Ich werde jetzt die Zentrale verlassen übernehmen sie solange die Steuerung der G-2. Wenn wir beim Fragmentraumer angekommen sind und ich von Bord bin haben sie das Kommando. Wir werden so gut es geht Funkkontakt aufrecht erhalten. Ich empfehle ihnen sich so nah am feindlichen Schiff zu halten wie möglich. Nutzen sie aus das sie ihre schweren Bordwaffen dort nur eingeschränkt nutzen können. Verhalten sie sich ruhig und beobachten sie was passiert. Aber das sind dann ihre Entscheidungen und sie haben dann die Verantwortung für die G-2 und ihre Besatzung. Entscheiden sie zu ihrem Wohl! Ich weiß dass sie das schaffen können. Bleiben sie ruhig und wir alle kommen hier wieder raus.“
Nach dem Gespräch mit dem Wilibald macht sich Mark auf den Weg zu seinem Quartier. Es liegt auf dem gleichen Deck wie die Hauptzentrale und das Arsenal das danach sein Ziel sein wird.
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Veteran
Hauptzentrale G-2
Brok hat sich in den vergangenen Minuten seiner Art entsprechend stillschweigend zurückgehalten und die Gespräche aufmerksam verfolgt. Er ist kein Hyperfunktechniker und schon gar nicht ein Experte der Posbitechnologie und ~psychologie. Wie Komarov herausgefunden hat, besteht der Kern des zentralen Objektes tatsächlich aus einem Fragmentraumer, wie ihn die Posbis verwenden, jedoch bezweifelt er, dass die Verbündeten der Allianz hinter den merkwürdigen Ereignissen stecken. Der Symbolfunk unterscheidet sich von dem der Posbis, und es wurde noch nicht beobachtet, dass die Hybriden aus Positronik und Biomasse simple Angriffsdrohnen benutzen, wie die, die Stauffengrat gerade zerschossen hat. Eftermann schlussfolgert, dass es sich bei den Eigentümern dieses Schrottgeflechts nicht um die Posbis handeln kann, behält seine Gedanken aber für sich. Zum Einen kennt er sich in der Tat zu wenig in diesem Gebiet aus, zum Anderen würde eine falsche Schlussfolgerung zu noch mehr Schaden führen. Brok gibt dem 1.Offizier recht. Die G-2 kann ihren Einsatz nie zu Ende führen, wenn sie die Einflüsse, die von diesem...Ding...ausgehen, beseitigen. Wir müssen den Körper entern, wenn hier endlich weg wollen.
Tenner koordiniert das konkrete Vorgehen des Angriffs. Dabei wendet er sich auch an Brok: „Bitte berechnen sie den besten Kurs zum Fragmentraumer unter Berücksichtigung der ganzen Wracks und Anhänge des Fragmentraumers. Wir sollten möglichst viele davon als Deckung gegen möglichen Beschuss nutzen. Und wenn möglich berechnen sie bereits im Voraus einen Linearflug vom Fragmentraumer weg. Wir werden uns schnell von hier absetzen müssen.“
Brok nickt und setzt sich in Bewegung zu seinem Navigationsrechner. Eine kleine Leuchte blinkt neben dem Ausgabebildschirm der Positronik. Eftermann erinnert sich wieder an die Positionsbestimmung, die er vorhin vorgenommen hatte. Leider bringt ihm das Ergebnis der Auswertung zurzeit nichts, da er bei der Kursberechnung die G-2 selbst als Origo bestimmt, wodurch die Lage des kleinen Kugelraumers zum Zentrum der Galaxie überflüssig wird. Also speichert er die Koordinaten vorrübergehend in den Arbeitsspeicher seines Computers und macht sich an die Berechnung des Kurses zum Fragmentraumer. Dazu ruft er die Ortungsergebnisse auf den Kartenbildschirm auf und markiert sämtliche Objekte, die die G-2 auf ihrem Weg zum Fragmentraumer als Schutz verwenden könnte. Dann errechnet er die wahrscheinlich kürzeste und effektivste Route in die Mitte. Aufgrund der Problematik der Nicht-Polynomialität kann er sich hier leider nicht auf die Schnelligkeit und Präzision der Positronik verlassen, sondern muss viele Kombinationen manuell vornehmen und kombinieren. Aufgrund dessen benötigt Brok für seine Berechnungen des Kurses ganze 19 Minuten. Dann jedoch hat er eine gute Route zusammengestellt, die er in den Hauptspeicher einspeist. Der Epsaler erinnert sich an die zweite Aufgabe, die ihm der 1. Offizier gegeben hat. Verärgert schaut er auf die Uhr des Navigationsrechners. Für eine genaue Ermittelung der Daten für einen Linearflug zu unserem eigentlichen Missionsziel reicht die Zeit nicht mehr, aber vielleicht kann ich uns einfach ein paar Lichtjahre hier rausbringen.
Brok ruft die gespeicherten Positionsdaten aus dem Arbeitsspeicher hervor und kombiniert sie mit dem von ihm errechneten Kurs. Um Zeit zu sparen, verzichtet er auf eine neuerliche Lagebeziehung der G-2 zur Zielsonne, sondern nimmt einfach die alten Daten als Richtungsvektoren zur Hilfe. Das bedeutet, dass sich die G-2 dann nicht auf dem direkten Weg zu MX-54586 befindet, sondern eine Parallele nimmt. Aber es dürfte kein Problem darstellen, diese geringfügigen Einflüsse später auszumerzen.
Für diese Berechnung, wobei es eher eine Kombination aus bereits vorhandenen Daten ist, braucht Brokendillar nur eine Minute, und nachdem er auch diese Daten in den Hauptspeicher gespeichert hat, steht der schwere Mann auf und geht zu Leutnant Herman, dem Ersatzkommandanten. „Sir, ich habe alle Berechnungen beendet. Sie finden die nötigen Daten wie immer auf dem Hauptspeicher. Ich melde mich hiermit von der Zentrale ab und begebe mich ins Arsenal zur Missionsbesprechung.“
Mit diesen Worten verlässt Eftermann die Zentrale und läuft zum Arsenal.
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Drachentöter
25. März, ca. 18:25 Bordzeit, G-2:
Cera hat Tenners Befehl vernommen und ist wenig begeistert, dass sie die Gruppe begleiten soll. Ihr ist klar warum, normalerweise hätte Galotti als Hypertechniker vollkommen ausgereicht, auch wenn sie selbst grundlegende Ahnung von dem Thema hat, was allerdings nicht an Galottis Fachkenntnisse heran reicht. Seufzend schaltet sie die Funkkontrolle in die Zentrale und die Anlage auf automatische Aufnahme und Auswertung aller Funksprüche die empfangen werden. "Herman von Funkzentrale, alle Kontrollen sind auf die Konsole in der Zentrale geschalten.", meldet sie dem neune Kommandanten der G-2. Sie sieht sich kurz um, findet aber nichts das brauchbar sein könnte. Galotti hat für dieses Problem vermutlich die besseren Geräte, und alles andere befindet sich im Arsenal. Als sie von der Funkzentrale auf den Gang tritt, stößt sie fast mit Kowaljow zusammen, der scheinbar auch gerade auf dem Weg in das Arsenal ist. Etwas überrascht sieht sie ihn aus ihren großen Augen an. Plötzlich hat sie eine ganz unschöne Vorahnung, wie sich die Zusammensetzung des Enterkommandos wohl auswirken wird. Galotti und Kowaljow... Was hat sich der Einsatzoffizier auf der GARCHING dabei nur gedacht? An sich ist eine Kaulquappe schon zu klein für beide zusammen.
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ᵵ Ghost Rider ᵵ
Rundgang Deck 4, G-2
Andrej macht sich gerade darüber Gedanken, warum ausgerechnet der fette Galotti mit auf die Expedition gehen muss, als er beim Vorbeigehen am Funkraum fast mit Cera zusammenrasselt. Gerade noch so weicht er aus und blickt die Frau vor sich an. Wie hieß sie doch gleich? Cera glaub ich. Ja, letztendlich war sie seit der Einsatzbesprechung die einzige Person, die er noch nicht in eine bestimmte Schublade gesteckt hat, denn dazu hat sie ihm noch keinen Anlass gegeben. Im Grunde macht genau dieser Umstand sie schon wieder sympathisch für den Ingenieur, denn obwohl sie den Rang eines Leutnants innehat, wirkt ihr Verhalten weder herablassend, noch irgendwie anderweitig provozierend oder 'besserwisserisch'. In der Tat hätte sich der Terraner wirklich für die zierliche Frau begeistern können, denn optisch sagt sie ihm ebenfalls zu, wenn, ja, wenn sie nicht dieses seltsame Gefühl in Andrej auslösen würde. Sein Instinkt sagt ihm, dass mit der Funkerin irgendwas nicht in Ordnung ist; was genau, das kann er nicht beantworten, aber er hat die Ahnung, dass mehr hinter ihren großen Augen versteckt liegt als man auf dem ersten Blick meinen mag. Die Stille, die nun eingetreten ist und schon ein paar Sekunden andauert, wird langsam unangenehm, und so bedeutet der Ingenieur Cera mit einer stummen Geste, dass er ihr den Vortritt lässt. Seit wann hast du denn Anstand, Andrej, fragt er sich daraufhin rethorisch in Gedanken selbst, verwirft es dann aber schnell, noch weiter darüber nachzudenken.
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Drachentöter
25. März, G-2:
Als die Situation langsam anfängt peinlich zu werden, bedeutet ihr Andrej vorzugehen. Sie lächelt ihm kurz zu und geht vor ihm in das Arsenal. Während dessen merkt sie das leichte Unbehagen, dass von ihm ausgeht. Eigentlich hatte sie sich ja zum wiederholtem Male vorgenommen, das nicht zu tun, aber Andrej ist in der Richtung für sie genauso schwer zu ignorieren, wie laut geführte Gespräche in ihrem Umfeld. Ahnt er etwas? Du wirst Paranoid, Cera... Was bei der Station da draussen auch kein Wunder ist, sagt sie sich. Als sie das Arsenal erreichen, sieht sie dort Svenson vollgepackt mit Waffen, was sie wieder etwas beruhigt. Zusammen mit seiner doch recht imposanten Gestalt macht er so den Eindruck, als würde nichts so schnell an ihm vorbei kommen. Sie lächelt ihm ebenfalls kurz freundlich zu und wartet auf den Rest des Enterkommandos. Selbstmordkommando, korrigiert sie sich mit einem Anflug von Galgenhumor. Hoffentlich behält Andrej nicht recht.
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ᵵ Ghost Rider ᵵ
Arsenal; G-2
Die Quittung für seine Höflichkeit ist ein kurzes Lächeln von Cera, und obwohl sich Andrej insgeheim darüber freut, verdrängt er diesen Gedanken ganz schnell und läuft schweigend hinter ihr her Richtung Arsenal. Dabei betrachtet er mehr oder weniger gezwungen ihre Rückseite, was er aber nur im Unterbewusstsein registriert, denn in seinem Kopf rattert es immer noch, diese Frau beschäftigt ihn mehr als er es zugeben will. Auf seinen Instinkt konnte er sich immer verlassen, warum sollte er sich aber ausgerechnet bei Cera irren? Vielleicht trübt der Alkohol sein Einfühlungsvermögen? Mach dich noch fertig, rügt er sich gedanklich selbst und zwingt sich dazu, an etwas Anderes zu denken, auch wenn das mit dem Anblick der vor ihm herlaufenden Cera schon einigermaßen schwer fällt.
Als er nach Cera schließlich in das Arsenal tritt, fällt sein Blick auf Svenson, und schon hat sein Geist eine Ablenkung erfahren. Ganz toll, ein wandelnder Waffenschrank, und mit ausdruckslosem Blick mustert er den Waffentechniker, nickt ihm aber zur Begrüßung kaum merklich zu und verschränkt die Arme. Anschließend blickt er sich etwas desinteressiert in dem Arsenal um; die Kriegsführung hat ihn noch nie sonderlich interessiert, dazu zählen auch sämtliche Kampfmittel, die hier zu finden waren. Einzig wenn unbekannte Technologien ins Spiel kommen, wird Andrejs Interesse geweckt, da dies hier aber nicht der Fall ist, wendet er sich schnell anderen Dingen zu, wie zum Beispiel der nun anstehenden Mission. Galotti, schießt ihm wieder durch den Kopf und er blickt zur Tür, nachdem er ihn nirgends entdecken kann. Vielleicht geht er ja auf dem Fragmentraumer verloren, malt sich der Ingenieur mit einem Anflug von Freude aus und lässt dabei den Blick abermals über die Waffen und durch den Raum schweifen, während er auf den Rest des Teams wartet.
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Ehrengarde
Marks Quartier -> Arsenal
Als Mark in seinem Quartier ankommt stellt er fest dass zwar einige Sachen in den Turbulenzen ihres Fluges umgekippt sind aber es scheint nicht kaputt zu sein. Da er bei seiner Ankunft auf der G-2 keine Zeit hatte sein persönliches Habe auszupacken hält sich auch die Unordnung in Grenzen. Er findet seinen großen Rucksack auf dem Boden vor. Er muss während der Manöver vom Bett gerutscht sein.
Sorgsam hebt er ihn auf und legt ihn auf das Bett um ihn zu öffnen. Im Inneren suchen seine Finger zielsicher nach dem Bild seines Großvaters. Erleichtert stellt Mark fest das der Bilderrahmen nicht zerbrochen ist und das Bild keinen Schaden genommen hat. Nach kurzer Suche im großen Rucksack findet sich auch das Kampfmesser das sein Großvater ihm überlassen hatte. Als Kind hatte er es mit leuchtenden Augen in Empfang genommen. Er erinnert sich dass das Messer damals größer als seine beiden Hände war und es ihm fast wie ein Schwert vorkam. Jetzt wirkte es dazu im Vergleich klein. Mark zieht die Klinge des Messers aus der Scheide und balanciert es einen Moment lang auf der Hand. Er hat dieses Messer immer als bloßes Erinnerungsstück gesehen und nicht als Waffe. Mark kann sich nicht erinnern je ein Messer im Kampf oder Training genutzt zu haben. Kurz entschlossen schiebt er die Klinge zurück in die Scheide und legt das Messer zurück auf das Bett.
Es ist ein Erinnerungsstück und keine Waffe denkt sich Mark bevor er in das an die Kabine angeschlossene Bad geht um sich zu entkleiden. Seine Kleidung war vom Stress ganz vollgeschwitzt. Nachdem er etwas getrunken und sich frische Kleidung angezogen hat packt er das Bild von seinem Großvater und ihm wieder zurück in den Rucksack. Das Messer soll als Nächstes folgen und ist schon fast im Rucksack verschwunden als Mark inne hält und das Messer doch noch in eine Tasche seiner Kleidung gleiten lässt. Warum kann Mark selbst nicht so genau sagen. Wenn das nicht der Moment ist in dem ich es brauche wann dann?
Kurzentschlossen verschließt Mark seinen Rucksack und geht schnurstracks aus der Kabine und in Richtung Arsenal. Als die Tür zum Arsenal aufgleitet erspäht er in dem großzügigen Raum mit den Vielen Schränken bereits ihren Feuerleitoffizier Svenson. Ebenfalls bereits eingetroffen sind Cera und Andrej. Beide scheinen zu warten. Es fehlen also nur noch Eftermann und Galotti.
„Oberleutnant Staufengrat, Leutnant Han, Exoingenieur Kowaljow“ sagt Mark als er den Raum betritt und nickt dem Anwesenden kurz zu. „Wir haben noch etwas Zeit bis es los geht. Die Besprechung beginnt wenn alle Einsatzmitglieder da sind.“ Während er sich Svenson und seiner Kollektion nähert sagt er in freundlichem Tonfall: „Wie ich sehe haben sie sich schon eingedeckt.“ In dieser Situation ist seine Vorliebe für Waffen auf jedem Fall von Nutzen.
Als Mark näher kommt kann er die beiden Gewehre identifizieren. Das eine ist auf Grund seiner eigenwilligen Form ein Narkosegewehr und das andere Gewehr auf Grund des auffälligen Magazins ein Nadelwerfer. Von den genauen Modellen hat Mark jedoch keine Ahnung, aber er ist sich sicher das Svenson genau weiß was er sich ausgesucht hat. Mark ist jedoch etwas überrascht das sich Svenson für den Narkosestrahler entschieden hat. Er hatte Svenson nicht für den ‚Nicht-lethalen‘ Typen gehalten. Schweigend schaut sich Mark nun die Schränke gefüllt mit Waffen an. Wenn Mark ehrlich ist hat er das letzte Mal eine Waffe in der Grundausbildung in den Händen gehalten. Im laufenden Dienst sind zwar immer wieder Auffrischungskurse und Trainingseinheiten mit Waffen vorgesehen für Mitglieder der Solaren Flotte, aber eigentlich ist dies ja Marks erster Diensttag. Marks Begeisterung liegt viel eher bei den Raumschiffen und ihren großen Schlachten. Die Bodenkämpfe haben auf Mark immer deutlich weniger Faszination ausgeübt. In diesem Moment wünscht er sich jedoch das er Svenson Leidenschaft für die Waffen teilen würde.
Unschlüssig steht Mark vor dem Schränken bis ihm in einem Fach die Desintegratoren auffallen. Mark erinnert sich das ihm diese Waffen in der Grundausbildung am besten gelegen haben. Kurzentschlossen greift er sich eines der Desintegratorgewehre und macht sich wieder mit der Ergonomie vertraut. Als er es mit beiden Händen greift und durch die Zielvisierung schaut fallen ihm die Einzelheiten wieder ein. Einstellungen für Fokussierung und Intensität, der Hebel für den Magazinwechsel und die Sicherung. Als er das Gewehr so in den Händen hält fällt ihm jedoch ein Detail der Technik wieder ein. Arbeiten Desintegratoren nicht auch mit Hyperfeldtechnik? Aber die Desintegrator Bordgeschütze der G-2 haben auch funktioniert. Ein Blick auf die Statusanzeige der Waffen verrät volle Einsatzbereitschaft. Zufrieden legt er das Gewehr auf einem freien Platz des Tisches. Dabei bemerkt er das Cera und Kowaljow immer noch wartend im Raum stehen. Genauso gut könnten sie sich auch schon ihre Ausrüstung zusammensuchen. „Während wir warten können sie sich ruhig schon mal ihre Ausrüstung zusammensuchen.“ Sagt er in Richtung der beiden und wartet auf eine Reaktion.
Geändert von Kayano (05.08.2012 um 22:29 Uhr)
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Legende
Nach einem kruzen Augenblick in dem Svenson seine Auswahl überschaut hat und damit zufrieden ist, legt er die Waffen säuberlich aufgereiht zur Seite und besieht sich den Anzug genauer. Etwa auf Hüfthöhe und über den Nieren sind die verschiedenen Schildgeneratoren angebracht. Ein Deflektor- und ein Individualschirm. Svenson besieht sich die Stand by-Anzeige und ist zufrieden. Die Generatoren sind voll aufgeladen und bis hierhin einsatzbereit. Gerade will er zum Test den Deflektor aktivieren, da öffnet sich die Tür und herein kommen Han und Kowaljow. Svenson nickt beiden nur zu, wobei sein Blick sowohl auf dem Wissenschaftler, als auch auf Cera einen Moment hängen bleibt. Die Schöne und das Biest... Ist der einzige Gedanke, der allein der Silhouette, die beide vor der dunklen Wand des Raumes werfen, geschuldet, kurz in seinem Kopf aufblitzt. Abwesend schüttelt der Feuerleitoffizier kurz den Kopf und sieht wieder auf den Schildgenerator in seinen Händen und weiss einige Herzschläge nicht mehr ganz genau, was er da eigentlich gerade machen wollte. Mehr um nicht zu ratlos zu wirken, prüft er mit rein routinemäßigem Griff den Sitz der kleinen Box aus Verbundfaser. Das selbe wiederholt er bei dem anderen Generator. Warum nehmen wir eigentlich diesen Zivilisten mit? Die BOX da draußen sah mir nicht so aus, als wär sie aus Fels oder Erde. Nachdem er auch mit der Befestigung des Individualschirms zufrieden ist und noch immer nicht wieder weiss, was er vorhin noch prüfen wollte, legt er den Raumanzug sorgsam wieder zurück auf den Tisch. Cera und Andrej sind an den Rand seiner Wahrnehmung gerückt.
Eine weitere Überlegung Svensons wird vom Eintreffen Tenners unterbrochen. Mark richtet ein paar kurze Worte an sie alle, bevor er auf ihn zukommt und bemerkt, dass Svenson sich bereits ausgerüstet hat. Der Blick des Oberleutnants folgt Mark zu einem Schrank, aus welchem er ein Desintegratorgewehr herausnimmt. Der 1. Offizier wirkt allein beim Halten der Waffe bereits schon nicht unbedingt so, als hätte er regelmäßig einen Finger am Abzug. Die Stirn des Terraners wirft erst eine Falte, dann zwei. Der Waffentechniker überlegt kurz, verwirft aber dann den Gedanken wieder, Mark vielleicht darauf aufmerksam zu machen, dass Desintegratoren und Impulsstrahler Probleme bereiten könnten, wenn hier das Hyperfeld gestört ist. Er selbst hatte ja ebenfalls zwei Impulsblaster dabei und außerdem haben die Bordgeschütze auch einwandfrei gearbeitet.
Während er noch einen Moment darüber nachdenkt, öffnet er die obersten 4 Knöpfe seiner Uniform. Mit einem ins Fleisch übergegangenen Bewegungsablauf löst er zwei Schnallen, die das Schulterhalfter um seinen Oberkörper halten und zieht an zwei längeren, ziemlich abgenutzt wirkenden Lederriemen das Gehänge unter der Uniform hervor. In einem schlicht geschnittenen Halfter steckt eine sorgsam polierte und geölte P99. Die muss Svenson um den Raumanzug schnallen, wie immer bei solchen Einsätzen, wenn er auch nur sehr wenige davon zählte. Während er die mit ihrem groben Design beinahe primitiv wirkende Waffe auf den Tisch legt, schaut er auf. 'Wollen sie unbewaffnet gehen?' Fragt er zwar niemanden bestimmtes, schaut dabei aber eher in Ceras Richtung, da er davon ausgeht, dass Kowaljow als Zivilist vielleicht tatsächlich keine Waffe mitführen würde.
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Veteran
Arsenal G-2
Brokendillar hat natürlich vergessen, dass sein Mikrograv ausgefallen ist, und hat sein Tempo nicht ausreichend gezügelt, wodurch er mit beachtlicher Geschwindigkeit in Richtung Arsenal läuft. Einige Sekunden später betritt er dasselbige. Es wird Zeit, dass ich in meinen Raumanzug schlüpfe. Das ist ja nicht auszuhalten ohne Antigrav!, denkt er sich, als er eintritt. Wie es scheint, sind bis auf Galotti alle Mitglieder bereits da: Feuerleitoffizier Staufgengrat, Funkerin Han, Kowaljow sowie Mark Tenner, der den Außeneinsatz leiten wird. Eftermann nickt ihnen allen zu, dann begibt er sich zu dem Schrank mit den Raumanzügen. Mit den Augen sucht er nach einem passenden Anzug, und findet eine epsalische Ausgabe in der rechten Ecke. Er packt ihn mit seinen großen Händen und legt ihn neben eine größere Anzahl von Waffen sowie einem weiteren Anzug auf einen Tisch. Dann geht er zum geräumigen Waffenschrank und nimmt einen schweren Thermostrahler heraus. Es ist eine stärkere Variante zu den üblichen Handstrahlern, die eine Leistungsdichte von bis zu 160 Milliarden Watt je cm² erreichen. Die Waffe, die Eftermann jetzt nimmt, kann bei ensprechender Pulsdauer und Treffpunktfokus eine Leistungsdichte von 570 Milliarden Watt je cm² erreichen. Dadurch ist der Blaster aber auch sehr schwer, weswegen dieses Kaliber nur selten von Terranern benutzt wird. Für Brok dagegen liegt die Waffe gut in den Händen. Behutsam lehnt er die Langwaffe an den Tisch. Dann kehrt er wieder an den Waffenschrank zurück und sucht sich einen Nadler raus, den er ebenfalls auf den Tisch legt. Er ist mit Sicherheit kein Waffennarr, sondern bevorzugt den Kampf mit Fäusten, aber das würde ihm bei dem bevorstehenden Einsatz nicht helfen.
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ᵵ Ghost Rider ᵵ
Arsenal; G-2
Nachdem der Kommandant das Arsenal betreten hat, beginnt auch er, sich seine Bewaffnung zusammen zu stellen und fordert kurz darauf Cera und ihn auf, es ihm gleich zu tun. Ausrüstung? Er meint Bewaffnung? Achso, ja, selbstverständlich, ich soll mir meine Waffe, mit der ich mich vor der Gefangennahme eigenhändig erlöse, selbst aussuchen. Verständlich. Sein Vater hat ihn in seiner Kindheit tief in den Minenschächten öfters eine Waffe in die Hand gedrückt, anfreunden konnte sich Andrej damit jedoch nie. Wehmut kommt in ihm auf, als er an seinen Elternteil denkt, und schnell wischt er diesen beiseite. Etwas ratlos tritt er an das Waffenregal heran und besieht sich die Auswahl, in diesem Moment betritt Brock den Raum und beginnt, sich ebenfalls auszurüsten, aber Andrej lässt sich nicht stören Auf den ersten Blick kommt ihm keine der Waffen bekannt vor, dann aber bleiben seine Augen an einem handlichen leichten Thermostrahler hängen. Dieser sieht zwar etwas anders aus als das Modell, mit dem er damals in den Schächten um sich geschossen hatte, aber die Grundfunktion würde wohl dieselbe sein. Zielsicher greift er nach der Waffe, seltsam vertraut und zeitgleich etwas befremdlich fühlt sie sich an, er ist einfach kein Waffentyp. Was soll's, und seine Augen suchen nach einer Aufbewahrungstasche. Gürtel? Nein, ebenfalls nicht seine Art. Stattdessen nimmt er sich einen von den Schulterhalftern vom Haken, zieht seinen Kittel aus und legt ihn an. Ganz schön eng, die Flotte rechnet wohl nicht mehr mit meinen Körpermaßen, denkt Andrej etwas resigniert, schiebt dann aber den Thermostrahler in den Halfter und legt seinen Kittel wieder an. Konnte er noch etwas gebrauchen? Granaten? Nein, auch nicht seine Art. Dann aber sieht er etwas Erfreuliches. Warum hat er soetwas nicht unten als Missionsausrüstung erhalten? Diese Verwaltungsschwachköpfe denken auch nicht nach, wie kann man Dutzende dieser Bomben nur im Arsenal lagern und mir keine zur Verfügung stellen? Andrej nimmt eine der kleinsten vorhandenen Vibratorbomben in die Hand und besieht sie sich genauer. Ja, da würde er sich welche mitnehmen. Einen Moment lang denkt er darüber nach, ob man zum Knacken der Außenhülle nicht auch eine Vibratorbombe verwenden könnte, aber das würde auf dieselben komplizierten Berechnungen hinauslaufen wie mit dem herkömmlichen Sprengstoff. Trotzdem, und er nimmt sich dazu einen der Gürtel und zwei der kleinen Bomben. Nachdem er auch diese angelegt beziehungsweise verstaut hat, tritt er zurück und überlässt dem Rest das Feld. Mehr würde er nicht benötigen und auch nicht mitnehmen, letztendlich würden ihn noch mehr Waffen lediglich behindern, und außerdem hat er noch vor, nach der Besprechung im Labor vorbeizuschauen. Die Minikamera, fällt ihm soeben ein. Vorhin dachte ich noch daran, aber dann kam sie mir in die Quere, und dabei blickt er Cera an, aber dies ganz und gar nicht vorwurfsvoll, sondern eher wie als ob er über diese Ablenkung froh gewesen ist.
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Drachentöter
25. März, G-2 Arsenal:
Cera sieht Svenson leicht verlegen an und fährt sich mit der Hand durchs Haar. "Ähm.. Ich habe nur die Grundausbildung erhalten, und wir haben damals mit..." Etwas verwirrt versucht sie unter der großen Auswahl an Waffen die zu entdecken, mit denen sie damals geübt haben, es gelingt ihr aber nicht. Sie hat auch darauf gehofft, so bald keine Waffe mehr in die Hand nehmen zu müssen, und vor allem nicht damit tatsächlich jemanden zu verwunden oder zu töten. Andererseits sieht sie ein, dass es in diesem Fall wohl nicht anders geht, und so kommt ihr Blick wieder auf Svenson zu ruhen, den sie immer noch leicht verlegen angrinst. "Wenn sie mir bitte helfen könnten.." Scheiße, wie peinlich. Genau deswegen bin ich Funkerin geworden, unter anderem.... "Mit den Raumanzügen kenne ich mich aus.", fügt sie noch an, um sich nicht vollends lächerlich zu machen. Tatsächlich fand sie das Training in der Schwerelosigkeit und mit Raumanzügen wesentlich interessanter und war dabei sogar richtig gut.
In diesem Moment wuchtet Galotti sich mit einer vollgepackten Umhängetasche durch die Tür. Er lässt seinen Blick kurz durchs Arsenal schweifen, reibt sich die Hände und sagt schließlich zu Svenson: "Wunderbar, was nehmen wir mit?" Für ihn ist die ganze Situation nicht sonderlich neu, auch wenn er sich im Moment doch wieder zurück auf die GARCHING wünscht, und die Art die er im Moment an den Tag legt auch mehr dazu dient zu überdecken, dass ihm das Ganze doch etwas an die Nieren geht.
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Legende
Arsenal
Svenson seufzt, lächelt aber dann. 'Das ist ja schonmal etwas.' Sagt er und meinte seine Worte wirklich so, es wäre nicht das erste Mal gewesen, dass er einen kompletten Grünschnabel, der es irgendwie, aber sicher nicht auf normalem Wege in den Dienst der Solaren Flotte geschafft hat, bewaffnen hätte müssen. Und es war noch jedes Mal zum Davonlaufen gewesen. 'Also wenn sie-' Da wird er auch schon unterbrochen und zwar von keinem Geringeren, als Galotti höchstselbst, der mit einem Enthusiasmus den Raum betritt, der einfach nur gespielt sein muss. Der Waffentechniker wirft dem Wissenschaftler einen Blick zu, der diesen wenigstens für einen kurzen Moment zum Schweigen bringt. 'Etwas zum Schießen würde ich sagen.' Sagt er dann aber freundlich zu Galotti. Dann wendet er sich wieder Cera zu. 'Wenn sie die Grundausbildung durchlaufen haben, hatten sie ja zumindest schoneinmal die Standardtypen in den Händen?' Cera nickt. 'Dann würde ich sagen, dass sie am besten so eine Waffe mitführen.' Er schaut sich kurz um, bis er den Auszieschrank entdeckt hat, leichte Thermostrahler lagert. Mit einem Ruck zieht er das lange, in der Wand versenkte Regal heraus und nimmt eine der ziemlich handlichen und schlanken Langwaffen heraus. Er dreht sich zu der Funkern herum und zeigt ihr das abgesägte Gewehr. 'Die version ist eine neue, sie werden ihre Grundausbildung wahrscheinlich mit einem sehr viel älteren Vorläufermodell vor einigen Jahren absolviert haben,' spricht Svenson leicht abwesend und mehr zu der Waffe, die er einmal mit prüfendem Blick in seinen Händen dreht und den Magazinschacht kontrolliert, 'oder auch nicht.' Hängt er etwas verlegen an, als er in das doch junge Gesicht der Frau blickt. Um den Patzer zu verwischen fährt er mit sicherer Stimme fort: 'Ein leichter Thermostrahler mit RDV.' Er überreicht ihr die Waffe mit dem kurzen und flachen Lauf.
Dan wendet er sich wieder an Galotti, der auch nicht so recht zu wissen scheint, was er mitnehmen soll. 'Für sie wäre doch etwas mit möglichst wenig Gewicht von Vorteil.' Meint Svenson und grinst dabei.
Geändert von weuze (06.08.2012 um 19:06 Uhr)
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