Mark sieht wartend zu Wilibald hinüber. "Wenigstens bis auf zwei Lichtminuten, um erste Einzelheiten erkennen zu können, was natürlich nur gilt, wenn das Objekt Licht abstrahlt. Für die Infrarot- und sonstige Ortung sollten wir auch unter normalen Raumbedingungen bis auf mindestens zwei Lichtminuten heran. Bei dem Chaos da draussen eventuell noch näher, das wird sich zeigen."

Marks Blick wandert wieder zu den Armaturen. Die Bildschirme zeigen dass das Bremsmanöver inzwischen abgeschlossen ist und G-2 angehalten hat. Die Entfernung beträgt laut Anzeigen ungefähr 10 Lichtminuten. Der Gedanke noch weiter in die potenzielle Falle zu tappen gefällt Mark überhaupt nicht. Allerdings sieht Mark auch keine Alternativen. Selbst wenn Katharina den Linearantrieb wieder freigibt, gibt es keine Garantie dass der nächste Linearflug nicht in dergleichen Katastrophe endet wie der Letzte. Nein sie müssen herausfinden was das für ein Objekt ist und wie es die Hyperraumfelder stören kann.

„Dann haben wir wohl keine Wahl. Ich bringe das Schiff näher ran an das Objekt und sie behalten die Sensoren im Auge. Sobald sie neue Informationen haben geben sie Bescheid.“ Noch nicht völlig von seiner Entscheidung überzeugt macht sich Mark daran den neuen Kurs der G-2 zu programmieren. Als er den neuen Befehl bestätigt beginnt sich die G-2 dem unbekannten Objekt langsam auf 2 Lichtminuten Entfernung zu nähern. Plötzlich öffnet sich eine der Türen die zur Hauptzentrale führen und Brokendillar eilt in die Zentrale. In seiner Hand hält er eine Thermosflasche die er auf einer Ablagefläche abstellt nachdem er sich in den Sitz des Navigators hat fallen lassen. Seine Stirn ist hinter einem großen Verband verschwunden. Kaum hat er sich niedergelassen da sagt er in Richtung Mark: "Navigator Eftermann meldet sich zum Dienst, Sir. Soll ich unsere Position bestimmen?"

Der Epsaler ist offenbar zur Zentrale gelaufen. „Willkommen zurück. Eine Positionsbestimmung wäre von größter Wichtigkeit.“ Nach einer kurzen Pause fügt er an „Ist alles in Ordnung?“ und schaut dabei auf den riesigen Verband am Kopf des Epsalers.