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Legende
Alles ruhig in diesem Sektor. Das klingt nach einem entspannten Routineflug... Erst als Svenson die näheren Ausführungen zu den Primaten vernimmt, lässt er leicht aber nicht laut, den Atem entweichen. Ich hoffe ja nicht, dass wir auf diese Kreaturen treffen werden. Svenson ist nicht wirklich aggressiv oder stürmisch, aber während seiner Grundausbildung beim Militär wurde ihm eine gewisse Konsequenz anerzogen. Er würde so einem Ding nicht sehr lange nachhetzen, wenn ihnen Technik oder gar Waffen entwendet werden würden. Vor allem in letzterem Fall wäre es wichtiger, die Crew und vor allem die Mission zu sichern. Und wenn das bedeutet, so ein Wesen pulverisieren zu müssen, bevor es seinerseits Ausrüstung nicht mehr auffindbar verschleppen oder beschädigen kann, dann wäre das eben so. Auch wenn ich Waffen nur ungern auf solche Ziele richte.
Mit diesem Gedanken im Kopf zieht er den Reissverschluss seines großen, dunkelgrünen Seesacks zu, hängt sich das recht schwere Gepäckstück mit seiner persönlichen Ausrüstung und einigen anderen Dingen darin, über die Schulter und begiebt sich in den Hangar. Gerade sieht er noch, wie die Servos mit einem letzten geräuschvollen Dröhnen das Hangartor schließen, durch das gerade die G-3 die GARCHING verlassen hat. Einige der neuen Besatzung sind bereits bei der G-2 und unterhalten sich mit den Technikern ihrer Abteilungen, während noch einige Männer der Hangarlogistik letzte Ausrüstungsteile in die Polschleuse buxieren. Svenson hatte noch vor der Einsatzbesprechung aufgeschnappt, dass es sich bei dem Techniker der Feuerleitzentrale um eine junge Frau handeln soll, wer das allerdings genau ist, weiss er nicht. Er schaut sich auf dem Verladungsplatz vor der G-2, der vollgestellt ist mit Kisten und kleineren Furwerken, kurz suchend um, bis er die einzige Frau ausmacht, die neben Derastova und Han zugegen ist. Mit wenigen Schritten ist er bei ihr. 'Sie waren verantwortlich für die Prüfung der Waffensysteme?' Fragt er und hat einen Anflug von Skepsis im Blick als er sie näher mustert, ohne unfreundlich zu wirken. Normalerweise stellt er sich auch etwas gelassener vor, dieses Checklistengehake vor jeder Mission mit neuem Schiff zwischen Tür und Angel, war ihm allerdings schon immer zu wider.
Geändert von weuze (10.03.2012 um 23:55 Uhr)
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Ehrengarde
Mark lauscht konzentriert den Ausführungen von Hagemann zu. Also müssen wir nicht unsere Spezialisten auf dem Planeten bewachen sondern unsere Ausrüstung gegen verlauste Affen verteidigen. Begeisterung ist sicher etwas Anderes. Auch die zweite Antwort gefällt Mark nicht besonders. Im Ernstfall sind wir also auf uns alleine gestellt. Wenn es aber bei ihrem Routineeinsatz keine Komplikationen gibt ist dies nicht von Bedeutung, aber Mark wollte ihre strategische Position lieber genau kennen. Mit einem Schlusswort von Ma-Kynaan endet die Einsatzbesprechung. Es gibt nur ein enges Zeitfenster bis zum Start der Mission weshalb die meisten Crewmitglieder es eilig haben den Besprechungsraum zu verlassen. Mark schließt sich ihnen an und eilt zurück zu seiner Kabine. Die Sachen sind bereits alle sortiert so dass es kein Problem für Mark ist seine Habe in wenigen Handgriffen in den großen Rucksack zu packen, bevor er seinen Blick ein letztes Mal durch seine Kabine streifen lässt um zu kontrollieren ob er auch nichts vergessen hat.
Dann macht er sich auf den Weg zum nächsten Antigrav Schacht um die Hangardecks zu erreichen.
Als Mark Hangar 3 erreicht ist die G-3 bereits abgeflogen während die Bodencrew noch die G-2 belädt. Die Beiboote sind im Vergleich zu Schlachtschiffen wie der GARCHING geradezu winzig aber dennoch ist Mark immer wieder von der Größe der Beiboote beeindruckt. So erstreckt sich auch die G-2 viele Stockwerke über seinem Kopf als er sich der großen Polschleuse nähert. Die meisten Crewmitglieder sind bereits anwesend und gehen mit den Technikern des Flugdeckpersonals nochmal die Checklisten durch. Dann erkennt er die Uniform des Chefingenieurs unter den Anwesend und geht auf ihn zu. Als er sich auf dem Weg zum Chefingenieur umsieht stellt er zufrieden fest dass der Kommandant noch nicht anwesend ist. Es macht keinen guten Eindruck nach seinem Vorgesetzten einzutreffen. Er streckt dem Chefingenieur die Hand entgegen und fragt „Xanu Merfen?“.
Geändert von Kayano (12.03.2012 um 18:26 Uhr)
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ᵵ Ghost Rider ᵵ
Heimlich, still und leise hat sich Andrej aus dem Besprechungsraum entfernt, was in Anbetracht der Tatsache, dass er in der letzten Reihe gesessen hatte, nicht allzu schwer gewesen ist. Während er auf dem Weg zurück in sein Quartier ist, denkt er über die Informationen des Einsatzoffiziers nach. Schimpansen, fabelhaft. Dazu noch ein arroganter Kommandant und ein rollmopsartiger Hyperfunktechniker, der schon in seinem ersten Eindruck vermittelt, dass er eine sehr stressige Person ist. Der soll mich bloß mit seinen Geschichten in Frieden lassen, das könnte sonst sehr ungemütlich werden. Wenigstens hat er nichts im Labor auf der G-2 zu suchen, hoffe ich zumindest. Bei seiner Kabine angekommen sucht er drinnen ein paar Bücher zusammen und stopft sich diese in den Rucksack, desweiteren ein paar Sachen zum Wechseln, jedoch ignoeriert er auch jetzt gekonnt die lindgrüne Uniform. Nachdem dies getan ist, verlässt er seine 'Behausung' und geht in die Wissenschaftsabteilung der GARCHING, um die Ergebnisse seiner Bodenproben abzufragen, welche er für private Zwecke in Auftrag gegeben hatte. Der Speicherchip mit den Daten verschwindet in seiner Kitteltasche, und ohne sich von dem anwesenden Personal zu verabschieden geht Andrej Richtung Hangar.
Ich hasse diese Konservendosen, schießt dem Terraner durch den Kopf als er im Hangar steht und die G-2 von oben bis unten mustert, das geschäftige Treiben drumherum blendet er dabei völlig aus. Das würde also sein Zuhause sein für die nächste Zeit. Als Missionspezialist hat er keinen weiteren Ansprechpartner hier an der Abfertigung, was er mit Genugtuung registriert, und so geht der Ingenieur die Rampe hinauf und betritt den Kugelraumer.
Die wissenschaftliche Abteilung befindet sich idealerweise direkt auf demselben Deck wie die Hauptschleuse, und sogleich lässt er sich hier nieder und verteilt seine wenigen Sachen, die er mit sich führt und inspiziert mit einem oberflächlichen Blick die vorhandenen Laborkapazitäten. Gut, sieht alles ja doch recht passabel aus, schauen wir mal was die restliche Ausrüstung hergibt. Über den zentralen Antigrav-Schacht gelangt er in den Laderaum, wo Techniker und Logistiker gerade die Bergbaumaschinen, diverse Roboter und große Kisten mit dem Kennzeichen "Explosiver Inhalt" verstauen. Von den anwesenden Personen kennt Andrej niemanden, was aber nicht überrascht, er ist sich sicher, würde hier einer der vorhin gesehenen Crew-Mitglieder zugegen sein, er hätte sie schon wieder vergessen. Beiläufig zückt der Terraner seinen Notizblock und geht von Maschine zu Maschine und von Kiste zu Kiste, um sich die Typenschilder zu notieren und den allgemeinen Zustand der Ausrüstung zu prüfen; auch hier erlangt er einen zunächst positiven ersten Eindruck. Später im Labor würde er anhand der Bezeichnung nachschauen, was man ihm hier genau zur Verfügung gestellt hatte, denn heutzutage kann man anhand des Aussehens nicht mehr wirklich darauf schließen, was genau in dieser Ansammlung von Hightech-Elementen steckt.
Geändert von Van Tommels (12.03.2012 um 16:55 Uhr)
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