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Drachentöter
25. März, ca. 21:30 Bordzeit, unbekannte Raumstation:
Cera und Galotti folgen den anderen, wobei Cera sich immer wieder leicht iritiert umsieht, und Galotti an seinen Messinstrumenten herumspielt. Selbst ihm ist - wenigstens für den Moment - jeglicher Sinn für Geschichten vergangen, und so ist er ungewohnt schweigsam. Außerdem ist es inzwischen 7,5h her, seit sie mit der G-2 aus dem Hangar der Garching geflogen sind. Das letzte Essen und vor allem die letzte wirkliche Pause oder gar Schlaf dürfte für alle noch etwas länger her sein.
[Mark:]
Als der Terraner seine Lampe auf die Rohre richtet, ist dort nichts zu sehen, was für die Bewegung verantwortlich sein könnte, von der er meint, sie aus dem Augenwinkel gesehen zu haben. Lediglich die Schatten wandern und zittern etwas, als die Lampe seines Gewehres zusammen mit der Waffe aufgrund der ruckartigen Bewegung leicht wackelt. Bei genauerem Blick wirkt die Anordnung der Rohre etwas seltsam - seltsam gequetscht für terranische Begriffe - aber was mag das bei dieser Station schon heißen.
[Andrej:]
Als Andrej den Kasten berührt, fängt dieser an zu summen. Zuerst unhörbar und doch anschwellend, so dass es nach ein paar Sekunden hörbar wird, wenn man entsprechend feine Ohren hat. Bald ist das Summen und Sirren nicht mehr zu überhören, und es hat den wütenden, ungesunden Beiklang eines überladenen Kraftfeldes oder einer überladenen Energiezelle.
[Brok:]
Die Konsole sieht zwar anders aus als der Standard auf den Schiffen der Flotte, dafür aber nicht weniger intuitiv. Nachdem der Navigator ein paar Schalter betätigt hat, leuchtet plötzlich ein kleiner Bildschirm auf. Leider sind die Schriftzeichen darauf kein Interkosmo, sondern haben Ähnlichkeit mit Symbolfunk. Immerhin leuchtet die Schrift in angenehmen Grün, und nichts deutet darauf hin, dass die Konsole gesperrt ist.
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