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Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Immer her mit den Traditionen!

    Ich meine es liegt sicherlich auch zum Teil an mir selbst, dass nichtmehr dieses überwältigende Gefühl der Immersion aufkommt wie noch in der PSX Ära, dafür beschäftige ich mich einfach nichtmehr intensiv genug mit den Spielen. Aber mehr alte Bekannte zu treffen würde sicherlich dazu beitragen sich in der Spielwelt wohler zu fühlen, bzw positive Erinnerungen zu induzieren die man eben mit Moogle, Moomba & Co verbindet.

    Das würde XIII für mich sicherlich auch nicht retten, aber vielleicht wäre ich dem Spiel gegenüber ja etwas positiver eingestellt. Die ganze Traditionspflege fällt für mich auch in die Kategorie "Liebe zum Detail", ein Punkt der für mich sehr sehr wichtig ist. Davon gab`s im Dreizehnten imo einfach zu wenig was für mich zu diesem Gefühl von Sterilität geführt hat. Das lag sicher auch etwas am Setting, aber nicht nur - VIII hat die futuristischen Elemente sehr gut hinbekommen und gleichzeitig viele traditionelle Elemente untergebracht.
    Auch XII ist mir deutlich besser als XIII in Erinnerung auch wenn ich beide Spiele gleichermaßen wenig (=1 Durchgang, wenig drumherum) gespielt hab - einfach wegen so Kleinkram wie dem Kampf gegen Gilgamesh & den Moogles.


    - traditionelle Elemente sind kein muss, aber eine gute Gelegenheit um die Spielwelt mit bekannten & gern gesehenen Charakteren zu "verschönern"
    - ich will keine Black Mage Puppe nur damit er untergebracht ist, wenn`s nicht passt, dann lieber rauslassen
    - gute Gelegenheit um die Erzählweise runder zu gestalten, wenn ein Comic Relief angebracht ist, warum nicht in Form traditioneller Figuren



    Wunschzettel:

    Basis von FFXII (dynamisches Kampfsystem ohne vorher zersplitternden Bildschirm), 8+ (spielbare) interessante Charaktere, viele (traditionelle) Summons, offene Spielwelt die durchgehend begehbar ist und sich zusammenhängend anfühlt, ordentliche(s) Minispiel(e), echte Städte die sich lebendig anfühlen (mit Sidequests), steigender Schwierigkeitsgrad im Gameplay (= die ersten 20h mehr als nur 1 Knopf drücken müssen ), ...Equipment..., Freiheiten in der Charakterentwicklung (License Board, Sphere Grid, Materia, Junctions....anything...) und überall hier & da traditionelle Elemente mehr oder weniger versteckt die den Jäger & Sammler in uns befriedigen. Das Ganze garniert mit einer 0815 Story mit 1-2 nachvollziehbaren Plot Twists und einem glaubwürdigen Antagonisten (eine gute innovative Story zu verlangen ist noch unrealistischer als der Rest der Liste XD) und das Spiel wird über den grünen Klee gelobt.

    Welche Division arbeitet eigentlich an FFXV?

  2. #2
    Ich muss zugeben, dass die Serie auch für mich einen großen Teil ihres Final-Fantasy-Charmes eingebüßt hat. Ich will nicht sagen, dass ein Spiel ohne diesen Charme kein gutes Spiel sein kann – in der Regel bin ich sehr offen –, aber die FF-Serie hat doch eine unglaublich große Zahl flexibel einsetzbarer Unverkennbarkeitselemente und schier unendliche Möglichkeiten zu Anspielungen, Verweisen und dem Wiederverwenden altbekannter Wesen, Objeken und Namen.

    Das Problem liegt, so glaube ich, in den Teams selbst, aber auch in den Spielern, die dies nicht mehr so stark zu fordern scheinen. Dass Sakaguchi weg ist, merkt man der Serie stark an. Er war stets ein Entwickler, dem man anmerken konnte, dass er eine hohe emotionale Bindung zu seinen Werken hat. Diese Bindung sehe ich bei Nomura, Kitase und den ganzen anderen bekannten Köpfen wenig bis gar nicht. In den Interviews äußern sie sich immer ziemlich distanziert und viel offizieller als persönlicher.

    Es ist unvermeidbar, dass die Bindung zu einem Projekt mit wachsender Anzahl der Mitarbeiter und mit wachsendem finanziellen Druck niedriger wird. Nomura ist noch immer ein Mitarbeiter von Square, in den ich Vertrauen habe, und auch wenn Kitase mir teilweise unsympathisch ist, hat der doch bei den älteren Teilen in so wichtigen Rollen mitgearbeitet, dass ich auch ihn schätze. Dennoch fehlt jemand, in den ich blindes Vertrauen hätte, jemand, bei dem man merkt, dass er mit Herz und Seele bei der Arbeit ist. Die inzwischen unglaubliche Größe des Unternehmens trägt sicher auch Schuld daran, aber es gibt auch andere große Unternehmen, die das gut hinbekommen. Die Tales-Serie bekommt das beispielsweise fabelhaft hin. Und Studio Ghibli produziert auch nach all den Jahren noch Filme voller Liebe und Charme, auch bei Werken, die nicht von Hayao Miyazaki oder Isao Takahata stammen, wie beispielsweise der Arrietty-Film beweist.

    Ich bin mir auch nicht sicher, dass die FF-Reihe den Schritt in die persönlichere Richtung wieder schaffen wird.

    @Nocci: Wohl die, die auch an XII gearbeitet hat. Jedenfalls, wenn es nach dem gleichen Schema weiterläuft.


  3. #3
    Ich bin mit der Serie noch immer einigermaßen zufrieden, aber im Gegensatz zu vielen habe ich mit XIII auch ungefähr das bekommen, was ich erwartet habe und wollte.

    Außerdem...ich finde gar nicht, dass FF XIII nun sooo weit ab vom Schuss ist. Es enthält ein Sphärobrettartiges Levelsystem, das ATB-System ist wieder dabei und die Grundgeschichte mit den Kristallen und den Kristallrittern (die L'Cie ja eigentlich sind, wenn man es runterbricht) lassen imo schon Bezüge zu anderen Teilen zu. Es fühlt sich nur nicht mehr nach den alten Teilen an, das stimmt. Ich finde aber, dass sie diesen Punkt mit XIII-2 besser gelöst haben, aber WIE sie das gemacht haben weiß ich auch nicht ^^

    Die Serie wird nicht mehr wie zuvor werden, davon bin ich fest überzeugt. Sakaguchi fehlt halt und seine Spiele sind auch nicht der heilige Gral. Last Story finde ich aktuell zwar solide, aber auch nix, was die Qualität der alten FF-Reihe erreicht.

    Das mit der Identität finde ich auch äußerst ärgerlich. FF XV wird wieder von der anderen Division entwicklelt und bestimmt völlig anders als XIII werden. Die beiden Divisionen wirken so, alswenn sie zu stur sind, die gelungenen Aspekte der anderen Division in ihre Vision eines Final Fantasys zu integrieren.

    Was ich auch ärgerlich finde ist, dass viele die Final Fantasy-Serie für tot erklären, nur weil sie FF 13 scheiße fanden. Und die Teile davor ;_; ?

    Anyway, kurzum: Nein, ist mir nicht wichtig. Final Fantasy bedeutet für mich nicht Tradition, Weltkarte, Chocobos oder so ein Pipapo, sondern lediglich Rollenspiele, bei denen ich mir sicher bin, dass sie mir Spaß bringen. Was das angeht, hat mich (außer 8) bisher noch kein Titel enttäuscht.

  4. #4
    Ich bin jemand der nicht so stark an den bekannten Serienelementen hängt. Wenn ein Element nicht in den Rahmen und das Setting eines neuen FF passt dann sollten sie das Element lieber auslassen, als das Spiel dafür zu verbiegen. Das wäre mir wichtig. Allerdings hat Final Fantasy soviele alte Elemente zu bieten das ich mir schwer vorstellen kann, das man nicht etliche Elemente in jedem Setting unterbringen könnte. Aber auch ich freue mich natürlich wenn ich bekannte Elemente wiederfinde auch gerne in anderem Kontext und Chocobos, Kaktoren oder bestimmte Musikstücke (oder deren neuinterpretationen) würde ich z.B. auch sehr vermissen. Welche Elemente jetzt aber als besonders wichtig empfunden werden dürfte stark vom Spieler abhängen. So könnte ich z.B. sehr gut auf Moogles verzichten.

    Bei FFXIII hatte ich ebenfalls den Eindruck das es weniger Serienelemente hatte als die Vorgänger, allerdings will ich das dem Spiel nicht zu sehr anlasten weil ich mich dabei ganz andere Sachen gestört haben.

    Das FFXV (hoffentlich) von einer andere Division entwickelt wird als FFXIII begrüsse ich sehr. Auch wenn ich normalerweise ein Befürworter der Idee bin Aspekte des Vorgänger zu übernehmen und darauf aufzubauen. Gameplaytechnisch wäre FFXIII aber meiner Meinung nach ein denkbar schlechter Startpunkt für diese Vorgehensweise.

    Gruß Kayano
    Beschäftigt mit: Warhammer 40,000: Rogue Trader (PC), Adrian Tchaikovsky - Die Scherben der Erde, Anime Winter Season 25/26
    Beendet: Vernor Vinge - Eine Tiefe am Himmel
    2025: Borderlands 4 (PC), Tower Wizard (PC), Tiny Tina's Wonderlands (PC), Fullmetal Alchemist (Anime), Elderand (PC), Wall World (PC)

  5. #5
    Gilgamesh soll wieder auftauchen! Ich finde, sein Potential wird bis heute einfach nicht optimal genutzt. Ich muss FFXII wirklich als positivies Beispiel nennen, denn das Spiel hat teilweise sehr viele klassiche Elemente für sich genutzt, dabei jedoch auch die "Neuerungen" nicht außer Acht gelassen. Chocobos, Mogrys, Kristalle (ja okay, nur Heil und Teleportkristalle, aber es gab sie wenigstens! ), Rassen, Monster, verschiedene Völker und ein paar kleine Minispiele gab es hier. Irgendwie war viel altbekanntes einfach da und harmonierte mit der Spielwelt. Zwar nichts großes, aber es hat einen zumindest in Errinnerung schwelgen lassen.
    Besonders als Gilgamesh auftauchte mit der neuen "Battle On The Big Bridge" Version. Definitv einer der besten Momente im Spiel!

    Außerdem soll die Reihe endlich mal von der Grafik•••• wegkommen und sich ein paar gute Storywriter besorgern. FFX war für Tennies und FFXIII ist einfach nur.....öde. FFXII hatte imo sogar noch ne ganz akzeptable Geschichte. Sie war nicht wirklich gut, aber ich fand sie auch nicht wirklich schlecht.

    Ein Chocobo in der Party würde ich übrigens auch sehr begrüßen. Hätte aufjedenfall mehr Profil als manch anderer Charakter (Penelo.... HUST!).
    Good boy. Sometimes.


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