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Thema: Steht die deutsche Maker-Community still?

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    @Owly
    Zitat Zitat
    Ja, aber wer seine Spiele mit solchen entwickelt, stößt sicher nur zufällig auf das Atelier um sie vorzustellen.
    Wie könnte man das denn ändern? Einfach mal ein paar andere Suchwörter auf dem Portal eintragen und die Beschreibung anpassen?

    Ich stimme dir dabei zu, dass es vielen Makerspielen an Individualität mangelt (obwohl ich Individualität auch nicht für ein Allheilmittel halte). Das Problem ist wohl wie du schon sagtest, dass sich viele Entwickler von vorne rein einschränken, indem sie sich ein bestimmtes Makerspiel zum Vorbild nehmen und nie über den Tellerrand schauen. Ich mache es ja oft genauso, also dass ich mich von etwas inspirieren lasse, aber ich versuche dann immer so viel Eigenes einfließen zu lassen (vor allem bei der Handlung), dass man die Inspirationsquelle kaum mehr erkennt. Früher war das natürlich anders, siehe Calm Falls. Allerdings kann man Individualität nicht einfach aus dem Hut zaubern oder lernen, so was muss von innen kommen und vielleicht haben viele Entwickler dafür einfach noch zu wenige Spiele entwickelt oder gespielt.

    Apropos Autorenspiel, ich hab gerade mehr oder weniger zufällig herausgefunden, dass Brandon Abley immer noch an Wilfred the Hero arbeitet, allerdings ist das Spiel nun in 3D.

    @The_Burrito
    Das kann ich so unterschreiben. Zur Einstimmung finde ich eine Legende am Anfang gar nicht so schlecht, aber sie sollte erstens nicht zu umfangreich sein (der Spieler sollte nicht mit hundert Namen bombardiert werden) und zweitens einen direkten Bezug zur Handlung haben. Letztendlich ist das aber auch eine Frage der Inszenierung. 10 Minuten Text lesen ist kein guter Anfang, eine spektakuläre Schlacht schon eher.

    Ich finde es wichtig, dass man bei allen Charakteren den Archetyp erkennen kann. Die Figur braucht sich natürlich nicht total stereotyp zu verhalten, aber eine eierlegende Wollmilchsau macht immer einen persönlichkeitslosen Eindruck. Konsistenz halte ich auch für wichtig (in der Hinsicht macht z. B. VD 2 einiges falsch, weil man Valnars Gesinnung nach Belieben wechseln kann).

    Ein Spiel, das eine Geschichte erzählen will, kommt ohne Charakter-Interaktion kaum aus. Selbst wenn man die Welt retten muss und ständig am Kämpfen ist, wird den Helden noch etwas anderes durch den Kopf gehen. Man kann die Persönlichkeit und Probleme der Figuren ja gar nicht anders vermitteln, als sie miteinander sprechen zu lassen. Ich wundere mich immer darüber, dass die gruppen-internen Gespräche oft vernachlässigt werden (obwohl ich das am Anfang bei Eterna auch getan hab).

  2. #2
    Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
    @The_Burrito
    Das kann ich so unterschreiben. Zur Einstimmung finde ich eine Legende am Anfang gar nicht so schlecht, aber sie sollte erstens nicht zu umfangreich sein (der Spieler sollte nicht mit hundert Namen bombardiert werden) und zweitens einen direkten Bezug zur Handlung haben. Letztendlich ist das aber auch eine Frage der Inszenierung. 10 Minuten Text lesen ist kein guter Anfang, eine spektakuläre Schlacht schon eher.
    Und genau der fehlende Bezug ist das was ich eigentlich ankreiden wollte, und ist für mich eigentlich inszenierungsunabhängig. Das fällt zwar vermutlich weniger schlimm auf wenn die Legende ansprechend inszeniert ist und man sich zumindest denkt: "war wenigstens cool erzählt", aber stören tut mich dieser abrupte Bruch doch.

    Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
    Ich finde es wichtig, dass man bei allen Charakteren den Archetyp erkennen kann. Die Figur braucht sich natürlich nicht total stereotyp zu verhalten, aber eine eierlegende Wollmilchsau macht immer einen persönlichkeitslosen Eindruck. Konsistenz halte ich auch für wichtig (in der Hinsicht macht z. B. VD 2 einiges falsch, weil man Valnars Gesinnung nach Belieben wechseln kann).
    Ich finde real troll macht das z.B. eigentlich ganz gut. Seine Charaktere sind sicherlich ein wenig überspitzt, und auf den ersten Blick nicht sonderlich komplex, aber man kann sie deutlich am Charakter unterscheiden und dadurch bleiben sie auch in Erinnerung.

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