Ich will ein umfassenden Bericht lesen.
Ich möchte wissen, ob es sich wirklich lohnt. Ich hab dort nichts gespendet, weil das, was ich gesehen habe, mich noch nicht so ganz vom Hocker gehauen hat.
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Hab bisher erst eine Stunde gespielt, vorallem auf der Seite des Mädchens. Der Art Style ist wirklich interressant, bis auf die Nasen, die schauen blöd aus xD Aber das sieht man nach 20 Minuten auch nicht mehr. Die Dialoge bisher fand ich wirklich schön, vielleicht am Anfang etwas grotesk (da gehts eher um die Reaktion der Familie) aber sonst wirklich lebendig, gut vertont und ... menschlich. Und das findet man in modernen Videospielen so selten, dazu noch ein schöner Dialogtree.
Das Interface ist sehr simplisitsch, aber nicht auf eine negative Art. Es wär zwar okay, wenn es ein seperates "Sehen" als Aktion gebe, aber auf jeder Map gibt es sowieso viele kleine Dinge die man nur ansehen kann. Items kann man ganz normal einsetzen und ich glaube auch kombinieren, ich krieg mal die typischen "fehlermeldungen" wenn ich zwei unsinnige Sachen kombinieren will, wird also vermutlich schon eine Rolle haben.
Die Musik ist sooo schön. (Und ich hab sogar den Soundtrack bekommen xD Anscheinend hat Double Fine ausversehen den DLC an alle verteilt, statt nur an die die mehr als 30$ gezahlt haben.)
Schade, dass ich heute noch viel an der Uni zu tun hab, würd sonst sofort weiter spielen.
Ich habe den ersten Akt jetzt durchgespielt und bin sehr angetan. Da ich mich sonst eher selten an Adventures wage, finde ich es prima, dass die Rätsel nicht zu kompliziert gestaltet sind, was für den ein oder anderen "Profi" aber vielleicht schon eher ein Negativpunkt sein könnte. Der Humor schlägt in die gleiche Kerbe wie auch "Psychonauts", mit oftmals sehr abgedrehten, aber trotzdem sympathischen Charakteren. Und was die Story angeht: mag vielleicht an meiner Unerfahrenheit mit dem Genre liegen, aber den Twist am Ende habe ich so nicht kommen sehen.
Da ich mich sonst eher selten an Adventures wage, finde ich es prima, dass die Rätsel nicht zu kompliziert gestaltet sind, was für den ein oder anderen "Profi" aber vielleicht schon eher ein Negativpunkt sein könnte..
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Ha! Hatte schon jetzt zweimal, dass ich lange nicht weiter kam, weil ich probierte ein Rätsel durch Items zu lösen, und das eigentlich gar nicht brauchte. ^^ Manche Sachen sind für einen Adventurespieler halt praktisch genetisch. Zu den Puzzles selbst:
Sind zu simplistisch, aber grundsätzlich sollten die Rätsel ja schwieriger werden, je weiter man im Spiel ist. Daher warte ich noch auf den Akt 2 um ein Urteil zu fällen.
Bin auch grad durch (4 Stunden oder so) und es war definitiv ziemlich geil. Was man wissen sollte: Es hat halt echt noch nicht viel Umfang, nicht zuletzt wegen der Aufspaltung. Besonders gut gefallen haben mir tatsächlich die Gesamtwirkung und die Atmosphäre, die zwischen optischem Design, Musik und Engine entstehen, fast so krass wie bei Grim Fandango. Richtig gut, hab beim Spielen die ganze Zeit über nur gegrinst, einfach weil es so schön war. ^^ Und es ist natürlich einfach auch wahnsinnig interessant, das Spiel zu spielen, das man jetzt in sonst wie vielen Stunden Doku verfolgt hat. Die kann ich auch echt nur jedem empfehlen, der irgendwie interessiert an dem Spiel oder an Spieleentwicklung allgemein ist (alles bis Folge 14 ist wohl spoilerfrei).
Die Rätsel fand ich gerade für eine erste Hälfte sehr gut - dass sie schwerer werden, wurde übrigens auch schon im Rahmen der letzten Doku-Episode bestätigt. Ich hatte in der Cloud Colony tatsächlich zwei Momente, wo ich etwas knobeln musste, die waren aber ebenso wie der Rest wirklich logisch aufgebaut. Insofern genau mein Schwierigkeitsgrad, vor allem wenn es mit der Zeit noch etwas anzieht.
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Mein zweites Spiel, jetzt auf Steam erhältlich! =D
Ich habs am wochenende auch durchspielen können und muss sagen, ich bin etwas enttäuscht.
Der Grafikstil gefiel mir beim selbst spielen fast schon nur unterdurchschnittlich und was die schwierigkeit der rätsel anbelangt, war das so straight forward und einfach, dass man schon fast eher n animationsfilm daraus hätte machen können (Hatte mir auch eher erhofft, dass der Charakterwechsel tragenderes element gewesen wäre, aber gut, dass kann ja nun noch kommen. So hab ich jedenfalls erst Boy dann Girl Szenario gespielt, was sich dann sehr losgelöst angefühlt hat. Fast wie zwei unterschiedliche spiele auf einem generischen template).
Zusätzlich wurden meine erwartungen auch in sachen spiellänge unterwältigt (vllt hat sichs aber auch nur so angefühlt, weil bei den rätseln kein schwierigkeitsanstieg bemerkbar war und es dann so schnell unbemerkt dahinplätscherte).
Und zu allem überfluss musste ich mich dann auch erstmal an die steuerung mit drag n drop gewöhnen (Glücklicherweise hab ich dann nach dem ersten viertel rausgefunden, dass ich alles auf die maus binden konnte und die hand nichtmehr an der tastatur brauchte), aber alles in allem schon ein paar komische design entscheidungen. (zB dass der Charakter nicht beim spammen von klicks zu einer gewissen location rennt/teleportiert kann man schon fast als spielzeitstreckung sehen, wenn es denn nicht zwischen den screens funktionieren würde~)
Auch dass man dialoge nur noch komplett und nichtmehr linienweise über/durchspringen kann... das war für mich schwer gewöhnungsbedürftig, weil ichs irgendwie von adventures gewohnt war/bin die gleichen einleitungslines erzählt zu kriegen, aber mit alternierenden/rotierenden witzen innerhalb des dialoguetrees (Allgemein hatte ich btw so das gefühl, dass sie nicht so wirklich detailverliebtheit bei den dialogen bewiesen haben)
Oder das Autosave system auf einen slot. zb hab ich gleich zu beginn der Boysaga die richtigen entscheidungen einfach aus experimentierfreudigkeit beim erst möglichen versuch getroffen und mir damit all den dialog selbst unterschlagen, worauf es hieß das ganze nochmal neu starten -> intro und anfang durchskippen -> alles andere bis auf eben getanes auswählen und hoffen, dass es mich nicht wieder früher als erhofft unwiderruflich in der story voranbringt
Und ja, auch wenn sich das jetzt alles sehr negativ anhört, so muss ich sagen, es scheint nach dem ersten eindruck schon sein geld wert zu sein, nur ist es imo halt nicht wirklich überragend sondern eher durchschnitt. Aber wer n Adventure will, dem würde ich da doch eher zu nem deponia teil raten, welches wahrscheinlich so gar das geringere budget hatte %D
Nur an einer stelle muss ich sagen, da viel mir wirklich nichts anderes als "genial" ein und das war die komplette szene
Hab bei den Dialogen echt komplett andere Ansicht als du. Sehr natürlich und vorallem menschlich. Ja, sie jagen nicht jedem dummen Witz und Wortspiel hinterher (sowie in Deponia zum Beispiel) aber es macht die Charaktere auch viel lebendiger. (grad M'ggie war, z.B., so glaubwürdig ein normales Mädchen in einer total verrückten Welt, gilt aber auch für meisten Charaktere) In dem Berreich merkt man Schaefers Stärke. Ich schätze grad jetzt im zweiten Akt, wenn die Story dem Finale entgegenkommt dürfte es sogar noch viel mehr interssante Charaktermomente geben.
(Und ich bin persönlich von den Deponia Spielen, grad nach dem dritten Teil, enttäuscht, aber das hat hier wohl nichts verloren)
Gerade zusammen mit einem Freund gespielt - er die Shay-Parts, ich die Vella-Parts (kann ich weiterempfehlen, diese Art der Aufteilung). Hat richtig viel Spaß gemacht. Und den Twist hab ich auch nicht kommen sehen!
Beide Teile hatten irgendwie ihren eigenen Stil, was mit gewissen Vor- und Nachteilen kam. Vella befindet sich von Anfang an in einem vorwärtstreibenden Abenteuer, das immer neue Locations und Charaktere bietet. Diese werden dann aber auch schnell wieder zurückgelassen, wenn alle Dialogoptionen durchgekaut sind, es gibt keinen Charakter, der irgendwie von größerer Bedeutung wäre außer eben Vella und dem Mog Chothra. Shay hingegen ist immer am selben Ort, wodurch den verschiedenen Charakteren sehr viel mehr Bedeutung gegeben wird und sie lebendiger wirken. Aber zeitweise ist es sehr repetitiv. Das ist sogar absichtlich so, aber es kann eben doch ein wenig nerven, gerade wenn manche Szenen nicht so richtig funktionieren. Das mit der Pflanze an der Außenseite des Schiffs z.B. war einfach nur komisch, und dass man das zweimal machen konnte, ohne dass dabei etwas Neues passiert, war einfach nur zeitraubend. (Seine "Missionen" fand ich sowieso etwas kritisch weil klar war, dass Shay eigentlich keine Lust darauf hat, aber sein Unwillen nicht in den möglichen Interaktionen widergespiegelt wird.)
Ansonsten... es wurde oft genug gesagt, aber der Stil ist wunderschön. Er hat mir auch letztendlich viel mehr zugesagt, als ich vorher dachte. Schade nur, dass das Interface etwas nervig war. Wir haben beide sehr häufig daneben geklickt, nochmal Dialoge anhören müssen, die falschen Dialoge mit Leertaste geskippt oder nicht gewusst, ob das was wir jetzt anklicken wollen eine neue Interaktionsmöglichkeit oder dasselbe Objekt wie gerade eben war.
Auch die Rätsel waren teilweise viel zu einfach und mir hat da oft ein logischer Aufbau gefehlt, so dass ich die Lösung zu einem Problem oft schon hatte bevor das Problem überhaupt aufkam. Also, damit meine ich tatsächlich nicht nur, dass ich den Inventargegenstand schon habe, sondern dass ich wirklich das Rätsel gelöst habe und mir der Dialog danach gesagt hat, warum mir das jetzt weiterhilft, während es vorher einfach nur willkürlich war, dass ich das gemacht habe.
Aber egal - Story, Humor und der wunderschöne Stil können diese kleinen Mängel locker wettmachen. Ich bin sehr auf Teil 2 gespannt.
Gerade sind die Backer-Mails rausgegangen. Ich hatte ein bisschen Pipi in den Augen (wie soll das erst bei der letzten Doku-Episode werden?!). *__*;; Dienstag kommt das Spiel auch für alle anderen.