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ᵵ Ghost Rider ᵵ
Name: Andrej Gorowitsch Kowaljow
Geschlecht: Männlich
Alter: 31
Rasse: Terraner
Aussehen: 1,89m; athletische Statur, breite Schultern, hellere Hautfarbe, schwarze Haare im kurzen Irokesenschnitt, stahlgraue Augen, kantige Gesichtszüge, 3-Tage-Bart (siehe Haarfarbe)
Fachgebiete:
Technik:
Robotik
Fremdtechnologie
Raumfahrt:
Fahrzeug lenken (Bodenfahrzeuge, speziell Förderfahrzeuge)
Wissen:
Archäologie (fremde und vergangene Technologien)
Chemie (Mineralogie)
Physik (Materialwissenschaften, Elektrotechnik)
Mathematik
Informatik (Hacken, Dechiffrierung/Kryptoanalyse)
Kampf:
Nahkampf (waffenloser Kampf - Kickboxen)
Sprengtechnik (ausschließlich den Bergbau/die zivile Seite betreffend)
Fähigkeiten:
Positiv:
• Körperliche Fitness (sehr gute Allgemeinkonstitution, hohe Schlag- und Trittkraft)
• Allgemeinbildung (große Erfahrung in Höhlensystem & unter Tage)
• Improvisieren (bei Reparaturen)
• Mechanik (enormes technisches Verständnis im mechanischen Bereich)
Negativ:
• Diplomatie (eckt öfters an & bringt seine Abneigung gegenüber Autoritäten/Höhergestellten offen zum Ausdruck, vor allem wenn diese ihn grundlos kritisieren oder ihre Macht missbrauchen)
• Kulturverständnis (Skepsis gegenüber andersartiger Lebewesen)
Funktion/Posten: Exo-Ingenieur (ehemaliger Bergbau-Ingenieur & Sprengmeister)
Besondere Charaktereigenschaften:
Andrej hat große Probleme damit, sich unterzuordnen, was man ihm schon an seinen kühlen, berechnend wirkenden Augen und der abweisenden Körperhaltung ansieht. Er kann ein guter und vor allem loyaler Freund sein, bis zu diesem Punkt jedoch ist es ein weiter Weg, denn Andrej ist sehr nachtragend und vergisst nicht so schnell; schon gar nicht, wenn ein ihm höher gestelltes Besatzungsmitglied versucht, seinen Willen mit aller Macht durchzusetzen, ohne den Terraner überhaupt in die Entscheidung einzubeziehen. Dementsprechend hat er auch nicht viele Fürsprecher oder gar Freunde. Außerdem empfindet er eine erziehungsbedingte Abneigung gegenüber Nicht-Terranern, welche er jedoch je nach Verhalten seines Gegenübers auslebt. Andrej ist recht schweigsam, hat er jedoch eine Meinung, bringt er diese deutlich und direkt zum Ausdruck, nicht selten mit gehörig Sarkasmus. Er legt großen Wert auf körperliche Fitness, welche seiner Meinung nach ein Muss für einen echten Mann ist und er kann eben jene nicht verstehen, welche ihren Körper vernachlässigen. Außerdem mag er den Kontrast, den er damit als Wissenschaftler darstellt.
Persönliche Ausrüstung:
Bevorzugt lässige Kleidung (Tanktop, dunkle Hose, Stiefel) um seinen durchtrainierten Körper zu „präsentieren“ und auch um ein wenig einschüchternd zu wirken, trägt aber darüber desöfteren einen weißen, abgenutzten Kittel, in dessen Brusttaschen verschiedene Stifte, ein Notizblock und ein Taschenrechner stecken. Waffen trägt er keine offensichtlich bei sich. Uniformen sind ihm ein Graus.
Hintergrundgeschichte:
Andrej Gorowitsch Kowaljow wuchs auf Terra ohne Mutter auf und wurde durch seinen Vater, welcher in den letzten verbliebenen Minen der Erde arbeitete, quasi in diese Sparte gezwungen. Schon im Alter von 12 Jahren nahm Goro Kowaljow seinen Sohn mit in die Schächte, führte ihn an die Maschinen, Roboter und Abläufe heran. Nachdem Andrej die allgemeinbildende Schule mit 16 abgeschlossen hatte, fing er auf Geheißen seines Vaters als einer von vielen Bergleuten an deren Arbeitsplatz an, hielt sich in den Höhlen auf, führte Sprengungen durch, reparierte Roboter. Die Betätigung in den Tiefen Terras härtete den noch nicht einmal Volljährigen ab und weckte nicht nur sein Interesse am Kampfsport (den Zeitvertreib der Bergleute), sie schürte auch seine Voreingenommenheit gegenüber Nicht-Terranern, indem die Arbeiter und vor allem sein Vater Vorurteile verstreuten, welche Andrej aufsog wie ein Schwamm und sie fortan zu seiner allgemeinen Beurteilungsgrundlage machte.
Schnell stellte sich heraus, dass der junge Mann zu Höheren berufen war, und der Minenvorstand schickte Andrej zur Weiterbildung auf den Mars. In den Eisenminen des roten Planeten jedoch arbeiteten hauptsächlich nur Marsianer, mit welchen der angehende Ingenieur aufgrund seiner Erziehung enorme Probleme hatte; dies gipfelte darin, dass Andrej mit einen der ansässigen Ingenieure, welcher ihm schnippisch Befehle erteilen wollte und dazu auch noch ein Marsianer war, aneinandergeriet, sich ein Streit aufschaukelte und er seinen Vorgesetzten schließlich bewusstlos schlug. Der Verwaltungsapparat reagierte anders als gedacht, denn anstatt den Terraner auszuschließen, wollte sie sein offensichtliches Talent für Gesteine, Höhlen, Statik und Sprengungen nicht verschwenden. Die restliche Weiterbildung zu einem anerkannten Ingenieur auf seinem Gebiet absolvierte Andrej in den verschiedensten terranischen Kolonien der Milchstraße, welche er öfters wechseln musste, was seinem Problem mit Autorität geschuldet war. Nach dem erfolgreichen Abschluss und einigen Berufsjahren, in welchen sich herausstellte, dass seine Abneigung Vorgesetzten gegenüber und die Tatsache, dass er selbst mal einer von ihnen war, bei den „normalen“ Arbeitern sehr gut ankam, machte Andrej in einem der Höhlensysteme beim Platzieren einer punktuellen Sprengung eine Entdeckung, die seinen weiteren Lebenslauf sehr beeinflussen sollte. Die Überreste einer alten, für ihn fremden Raumfähre taten sich in der Erde auf und weckten sein Interesse für Technologien. So sehr er eine gewisse Abneigung gegenüber den andern Völkern empfand, umso faszinierter war er von deren Errungenschaften. Immer noch beschäftigte er sich mit „seinem“ Bergbau, bildete sich aber auf dem Gebiet des Exo-Ingenieurwesens weiter. Zuerst manchmal, dann häufiger ertappte er sich, wie er nicht mehr nach Rohstoffen suchte, sondern nach Spuren fremder oder längst vergessener Technologien in den Erdschichten, wobei ihm seine Erfahrungen unter Tage mehr als nur behilflich waren. Nachdem ein Großprojekt daran scheiterte, dass Andrej wichtigen Sprengstoff dafür verwendete, erfolglos nach abgestürzten Raumschiffen zu suchen, wurde er von der Minenverwaltung entlassen. Sein Vater verstieß ihn daraufhin, was Andrej sehr verstörte. Er zog sich zurück, brach alle früheren Kontakte ab und heuerte bei einem privaten Unternehmen an, welches im All nach verschollener Technologie suchte. Unbewusst ließ er niemanden mehr an sich herankommen, konzentrierte sich auf sich selbst, auf sein Kampf- und Körpertraining und sein Studium und errang schließlich den Titel eines Exo-Ingenieurs innerhalb kurzer Zeit, aber wieder kam ihm seine Persönlichkeit in den Weg und er sah sich gezwungen, sein Glück woanders zu suchen. Viele weitere Arbeitgeber bescheinigten ihm ein außergewöhnliches Talent, Technologien zu finden, zu analysieren und mit ihnen umzugehen, jedoch stellten genausoviele ihm trotz seiner Bemühungen, ruhiger zu werden, ein mangelhaften Umgang bei der Befehlsbefolgung und Achtung der Führungsetage aus. Die G-2 war nun Andrejs letzte Chance, wieder Fuss zu fassen, sowohl im beruflichen, als auch privaten Sinne…
Geändert von Van Tommels (02.02.2013 um 19:09 Uhr)
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Fossil
Name: Azhira
Geschlecht: weiblich
Alter: 26
Rasse: Arkonidin
Aussehen: 1,83m groß und schlank, langes weißes Haar, hellbraune Haut und dunkelrote Augen. Das Gesicht ist etwas zu kantig, um nach menschlichen Maßstäben wirklich hübsch zu sein.
Fachgebiete:
Fahrzeug lenken
Nahkampf
Handfeuerwaffen
Geschütze
Fähigkeiten:
überdurchschnittlich:
Körperbeherrschung
Fitness
Überleben
Improvisieren
unterdurchschnittlich:
Redekunst
Diplomatie
Geschäftstüchtigkeit
Persönliche Ausrüstung:
Leicht gepanzerter Anzug (militärisch anmutender Schnitt, keine Hoheitsabzeichen)
mittelschwerer Thermostrahler
Multifunktionsarmband
Notfallrationen
Hintergrund:
“Handelsmission? Ich?“ Die Söldnerin starrte ihren Chef an, als sei er plötzlich dem Wahnsinn anheim gefallen. „Beruhig dich, damit wirst du gar nichts zu tun haben.“ Khurot zwinkerte ihr aus roten Augen zu. „Nur Personenschutz, so wie immer. Du bist bloß da, falls irgend etwas schief geht.“
...und etwas war schief gegangen. Gewaltig schief. Gemeinsam mit dem Verhandlungsführer der arkonidischen Handelsdelegation hatte sie sich auf dem Flaggschiff der Springersippe befunden, als die Ereignisse sich überschlugen. Das Arkonidenschiff, mit dem sie gekommen war, war in den ersten Minuten des Überfalls von dieser verdammten Station schlicht und ergreifend aufgeraucht worden – auf dem Bildschirm hatte es so ausgesehen, als habe der Kanonier die Nerven verloren und einfach alles in Richtung dieses stählernen Geschwürs rausgerotzt, was sich an Bord befand. Die Antwort erfolgte umgehend und war fatal.
Ein Teil der Clanschiffe hatte den Fangstrahlen der Station entkommen können, waren weit genug weg gewesen, um entweder nicht davon getroffen zu werden oder sich losreißen zu können, das wußte Azhira natürlich nicht. Dem Flaggschiff und zwei weiteren Walzenraumern war weniger Glück beschieden gewesen.
Zunächst hatten sie ein paar Standardtage festgehangen, vergeblich versucht, mit irgendwem in diesem Müllhaufen Kontakt aufzunehmen. Dann hatten sie Spähtrupps geschickt. Dann hatten sie versucht, sich zu verteidigen, als die Posbis begannen, sich durch die Außenhülle des Schiffes zu schneiden, um es in das bestehende System zu integrieren.
Es gab ein Gemetzel.
Azhira hatte festgestellt, dass die Posbis sie ignorierten, solange sie ihre Waffe stecken ließ und sich von bestimmten Bereichen in der Station fernhielt. Leider war der Springer an sich ein hitzköpfiger Zeitgenosse. Die noch übrig waren, hatte es nach und nach erwischt.
Jetzt war sie hier. Irgendwo in der Station, zusammen mit diesem polterigen, haarigen Springerheini, der viel zu laut und viel zu viel redete. Es war wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis auch sie durchdrehte – diese Räume, an denen nichts stimmte, die Leere der Gänge, Posbis in den unmöglichsten Formen, die plötzlich aus dem Nichts auftauchten und wenn sie nicht durch fremdartige Geräusche aufgeschreckt wurde, dann herrschte diese dröhnende, lauernde Stille. Ihr MF-Armband behauptete, seit dem Angriff waren zehn Standardtage vergangen. Azhira ging davon aus, daß das stimmte. Nur begann die Zeit zusehends an Bedeutung zu verlieren.
Geändert von Glannaragh (01.08.2014 um 17:29 Uhr)
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