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Thema: [Perry Rhodan - Forenrollenspiel] Charaktervorstellungen

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  1. #1
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    Name: Mascaren Ma-Kynaan
    Geburtstag: 05.09.2340
    Geburtsort: Pluto
    Rasse: Arkonide
    Aussehen: Im alter stellte sich heraus das die Eltern von Ma-Kynaan eine sehr gute Wahl mit dem Namen gefällt haben. Ma-Kynaan ist nicht nur benannt nach Mascudar da Gonozal sondern mit seiner Größe von 1,87 seinem athletisch durch trainierten Körper und den scharf geschnittenen Gesichtszügen sieht er Atlan auch zum verwechseln ähnlich. An der für Arkoniden typisch roten Iris, an den fehlenden Narben sowie seinem etwas jüngerem aussehen läst sich Ma-Kynaan dennoch gut von Atlan unterscheiden.
    Besonderheit: Im Alter von 21 Jahren wurde bei Ma-Kynaan mithilfe eines von Terraner abgewandeltem ARK SUMMIA der Extrasin aktiviert.

    Funktion/Posten:Kommandant/Captain (Schiffsführung)

    Fachgebiete:
    Raumfahrt:
    Schiffsführung (Spacejet, Kaulquappe, Schlachtschiff, ...)
    Raumschiff steuern (Spacejet, Kaulquappe, Schlachtschiff, ...)
    Fahrzeug lenken (Bodenfahrzeuge, Gleiter, Luftfahrzeuge, Wasserfahrzeuge, Unterwasserfahrzeuge)

    Kampf:
    Kampftaktik (Raumschlacht, Planetare Schlacht)
    Nahkampf (Abwehr, Fechten, Meucheln, waffenloser Kampf)
    Handfeuerwaffen (Scharfschütze, Wurfwaffen, Schießen in Bewegung)

    Wissen:
    Sprache (Linguistik, archaische Sprachen, Rhetorik)
    Psychologie
    Archäologie
    Astronomie

    Charaktereigenschaften: Ma-Kynaan hat ein Problem, er fühlt sich übergangen. Längst hätte er nach seiner Meinung das Kommando über eine ganze Flotte haben müssen. Beweise für sein können und seine Loyalität hat er in seinen Dienstjahren mehrfach erbracht dennoch wurde im diese Beförderung bis heute nicht erteilt. Nach der Einschätzung seines Logiksektors liegt es alleine daran das er die Disziplin auf seinen Schiffen zu streng führt und bei den erteilten Aufträgen niemals von den Befehlen abweicht. An und für sich sind dies gute Eingenschaften für einen Kommandant teilt im sein Extrasin mit, aber Terraner schätzen eben eigeninitiatives und sind nicht in allem so penibel wie er. Ma-Kynaan überhört den guten rat seines Extrasin absichtlich den für ihn ist die Sache klar, es liegt daran das er ein Arkonide auf einem Terranischem Schiff ist. Wenn Ma-Kynaan über dieses Problem nachdenkt ist dies einer der wenigen Momenten wo die Arkonidische Impulsivität über die Logik und Genauigkeit seines Geistes siegt und die Oberhand gewinnt.

    Hintergrundgeschichte:

    Allione Ma-Kynaan
    Allione Ma-Kynaan war ein übergangenes Talent auf ihrem Gebiet der Gravitationsphysik. Für viele ihrer späteren Terranischen Kollegen war dies eine Überraschung da es sich bei Allione nicht nur um eine Frau sondern was vor allem beeindruckte es sich bei ihr um eine Arkonidin handelte. Auch nach mehr als 200 Jahren intensiver Anstrengungen konnte man die Degeneration der Arkoniden nicht eindämmen, aber Allione schien absolut nicht davon betroffen zu sein. Was nur die wenigstens wussten, das Geschlecht der Ma-Kynaan hatte seine direkten Wurzeln auf dem Ahnenschiff das vor fast 300 Jahren durch Perry Rhodan entdeckt wurde. Die auf dem Schiff in Tiefschlaf liegenden Arkoniden auch Schläfer genant, wurden vor über 10000 Jahren auf die Reise geschickt, um in einem fernen Sonnensystem eine Kolonie zu gründen. Durch einige Umstände erreichte das Ahnenschiff niemals sein Bestimmungsort bis es letztendlich von den Terraner entdeckt wurde trieb es ziellos durch die Galaxie. Daher konnte Allione nicht betroffen sein, denn zu der Zeit aus dem die Schläfer stammten gab es noch keinerlei Anzeichen für eine Degeneration der Arkoniden. Nach ihrem Studium gelangte sie durch mehrere gewagten Theorien schnell zu ansehen was vor allem bei den Terraner ein Interesse an ihrer Person weckte. Für die Explorer Schiffe suchte man immer fähiges Personal und Allione schien eine geeignete Person zu sein.

    Im Jahre 2320 hatte Allione Ma-Kynaan ihren ersten Arbeitstag auf dem Explorerschiff EX-8703, Kommandiert von Oberst Vivier Bontainer. Erst Jahrzehnte später, lange nach dem Tod Allions stellte sich her raus das sie nicht aus Beruflichem Interesse auf der EX-8703 arbeitete. Sondern weil sie wusste das das Operations Gebiet des Explorerschiff nur wenige Lichtjahre des USO Hauptquartier dem Quinto-Center entfernt lag. Über die genauen Umstände konnte nur spekuliert werden, was aber als sicher galt ist das Allione heimlich ihren Mann traf der in dem USO Hauptquartier stationiert war. Dies gilt als insofern sicher da Allione im Jahre 2040 ihren dienst Quittiert, als Grund gab sie Private gründe an, sie verschwieg das sie Schwanger war. Ihr Wunsch war es das der Ungeborene Sohn in ihrer Heimat, Arkon zur Welt kam und in dort aufzuziehen. So machte sie sich auf die Reise in die Heimat, nur Allione wusste nicht das sie zu dieser Zeit schon an der Zentrumspest lieht. In ihren letzten dienst Jahren war sie vermehrt im Galaktischem Zentrum unterwegs da Perry Rhodan alle Mittel einsetzte um den Planet Kahalo zu finden. Dort steckte sie sich mit der unerklärlichen und immer Tödlich endenden Zentrumspest an. Auf dem halben weg zu Arkon wurde festgestellt das die gesamte Besatzung der EX-8703 erkrankt war. Man veranlasste sofort alle erkrankten nach ASTO IV dem Forschungsplaneten zu bringen wo eine bestmöglich Behandlung garantiert werden konnte. Für die Schwanger Allione war diese Nachricht ein Schock, die Sorge darüber ihr ungeborenes angesteckt zu haben und die Zukunft-Ängste beschleunigten den verlauf der Krankheit und lösten wehen aus. Das Passagierschiff Merkur durchflog zu der Zeit als die Wehen einsetzten gerade das Sol System und landeten aufgrund des schlechten Zustandes Allions auf dem nächsten liegendem besiedeltem Planeten. Am 05 September 2340 gebar Allione auf Pluto einen 3 Monate zufrüh aber einen gesunden Sohn und verstarb wenige Minuten nach der Geburt. Das letzte was sie sagte war wie der Name des kindes lauten sollte, Mascaren.

    Zwichenspiel

    In wenigen Minuten sollte ich die Rede halten für die Diesjährigen Absolventen der Solaren Flottenakademie. Ich dachte an die Zeit mit Allione zurück, an alles was Falsch gelaufen ist. Schwer atmete ich aus und lies mich in einen Sessel fallen. Dann hörte ich wie hinter mir die Tür aufging, jemand kam hinein und legte mir seine Hand auf die Schulter. Ich drehte den Kopf zur Seite und Blickte in graue Augen.
    >>Warum hast du darauf gedrängt die Rede für diesen Abschlussjahrgang zuhalten? Normaler weise lässt sich der Herr Admiral nicht zu solchen aufgaben herab!<<
    Ich kramte in einer Tasche meiner Kombination und zog einen Durchsichtigen Plastik streifen hervor und hielt in fordernd zu meinem Gegenüber.
    >>Deswegen Barbar, Mascaren ist in dieser Gruppe und je nachdem wo er hin versetzt wird werde ich ihn wohl nie wieder sehen. Ich möchte diese vielleicht letzte Gelegenheit nur nutzen<< >>Wieso lässt du denn Jungen nicht einfach an einen Posten versetzen wo du im öfters begegnest?<< >>Weil es Allions Wunsch war das ich mich nicht in sein Leben einmische, er soll nicht in dem Schatten seines Vater aufwachsen. Diesen Endschluss solltest du doch am besten verstehen Barbar.<< >>Du weist aber das es bei meinem Sohn die Falsche Entscheidung war, außerdem hast du dich ja bereits schon in sein leben eingemischt.<< >>Was meinst du?<< >>Nun ich kann mich an einige Anträge erinnern wo ich drum gebeten wurde ein abgewandeltes ARK SUMMIA zu finanzieren. Dies wurde auch bewilligt, das interessante dabei ist aber das dein Sohn der bisher ein zigste Teilnehmer an der Prüfung war und sie beim ersten versuch bestanden hat. Dazu kommt auch noch das es vielleicht nur eine Handvoll Arkoniden an der Akademie gibt daher lohnt sich dieser aufwand eigentlich nicht. Also wenn du da deine Finger nicht im Spiel hattest, Herr Admiral.<<
    Ich wendete mich ab und schaute auf den Panorama Schirm worauf man die anlaufenden Feierlichkeiten betrachten konnte.
    >> Ich wollte nur das er in seinem Leben für alles gerüstet ist das bin ich im Schuldig. Aber würdest du mich jetzt entschuldigen Barbar, ich muss eine Rede halten!<<


    Mascaren Ma-Kynaan

    Geändert von Fallout (03.03.2012 um 12:52 Uhr)

  2. #2
    Name: Andrej Gorowitsch Kowaljow
    Geschlecht: Männlich
    Alter: 31
    Rasse: Terraner
    Aussehen: 1,89m; athletische Statur, breite Schultern, hellere Hautfarbe, schwarze Haare im kurzen Irokesenschnitt, stahlgraue Augen, kantige Gesichtszüge, 3-Tage-Bart (siehe Haarfarbe)
    Fachgebiete:

    Technik:
    Robotik
    Fremdtechnologie

    Raumfahrt:
    Fahrzeug lenken (Bodenfahrzeuge, speziell Förderfahrzeuge)

    Wissen:
    Archäologie (fremde und vergangene Technologien)
    Chemie (Mineralogie)
    Physik (Materialwissenschaften, Elektrotechnik)
    Mathematik
    Informatik (Hacken, Dechiffrierung/Kryptoanalyse)

    Kampf:
    Nahkampf (waffenloser Kampf - Kickboxen)
    Sprengtechnik (ausschließlich den Bergbau/die zivile Seite betreffend)

    Fähigkeiten:

    Positiv:
    • Körperliche Fitness (sehr gute Allgemeinkonstitution, hohe Schlag- und Trittkraft)
    • Allgemeinbildung (große Erfahrung in Höhlensystem & unter Tage)
    • Improvisieren (bei Reparaturen)
    • Mechanik (enormes technisches Verständnis im mechanischen Bereich)

    Negativ:
    • Diplomatie (eckt öfters an & bringt seine Abneigung gegenüber Autoritäten/Höhergestellten offen zum Ausdruck, vor allem wenn diese ihn grundlos kritisieren oder ihre Macht missbrauchen)
    • Kulturverständnis (Skepsis gegenüber andersartiger Lebewesen)

    Funktion/Posten: Exo-Ingenieur (ehemaliger Bergbau-Ingenieur & Sprengmeister)

    Besondere Charaktereigenschaften:
    Andrej hat große Probleme damit, sich unterzuordnen, was man ihm schon an seinen kühlen, berechnend wirkenden Augen und der abweisenden Körperhaltung ansieht. Er kann ein guter und vor allem loyaler Freund sein, bis zu diesem Punkt jedoch ist es ein weiter Weg, denn Andrej ist sehr nachtragend und vergisst nicht so schnell; schon gar nicht, wenn ein ihm höher gestelltes Besatzungsmitglied versucht, seinen Willen mit aller Macht durchzusetzen, ohne den Terraner überhaupt in die Entscheidung einzubeziehen. Dementsprechend hat er auch nicht viele Fürsprecher oder gar Freunde. Außerdem empfindet er eine erziehungsbedingte Abneigung gegenüber Nicht-Terranern, welche er jedoch je nach Verhalten seines Gegenübers auslebt. Andrej ist recht schweigsam, hat er jedoch eine Meinung, bringt er diese deutlich und direkt zum Ausdruck, nicht selten mit gehörig Sarkasmus. Er legt großen Wert auf körperliche Fitness, welche seiner Meinung nach ein Muss für einen echten Mann ist und er kann eben jene nicht verstehen, welche ihren Körper vernachlässigen. Außerdem mag er den Kontrast, den er damit als Wissenschaftler darstellt.

    Persönliche Ausrüstung:
    Bevorzugt lässige Kleidung (Tanktop, dunkle Hose, Stiefel) um seinen durchtrainierten Körper zu „präsentieren“ und auch um ein wenig einschüchternd zu wirken, trägt aber darüber desöfteren einen weißen, abgenutzten Kittel, in dessen Brusttaschen verschiedene Stifte, ein Notizblock und ein Taschenrechner stecken. Waffen trägt er keine offensichtlich bei sich. Uniformen sind ihm ein Graus.

    Hintergrundgeschichte:
    Andrej Gorowitsch Kowaljow wuchs auf Terra ohne Mutter auf und wurde durch seinen Vater, welcher in den letzten verbliebenen Minen der Erde arbeitete, quasi in diese Sparte gezwungen. Schon im Alter von 12 Jahren nahm Goro Kowaljow seinen Sohn mit in die Schächte, führte ihn an die Maschinen, Roboter und Abläufe heran. Nachdem Andrej die allgemeinbildende Schule mit 16 abgeschlossen hatte, fing er auf Geheißen seines Vaters als einer von vielen Bergleuten an deren Arbeitsplatz an, hielt sich in den Höhlen auf, führte Sprengungen durch, reparierte Roboter. Die Betätigung in den Tiefen Terras härtete den noch nicht einmal Volljährigen ab und weckte nicht nur sein Interesse am Kampfsport (den Zeitvertreib der Bergleute), sie schürte auch seine Voreingenommenheit gegenüber Nicht-Terranern, indem die Arbeiter und vor allem sein Vater Vorurteile verstreuten, welche Andrej aufsog wie ein Schwamm und sie fortan zu seiner allgemeinen Beurteilungsgrundlage machte.
    Schnell stellte sich heraus, dass der junge Mann zu Höheren berufen war, und der Minenvorstand schickte Andrej zur Weiterbildung auf den Mars. In den Eisenminen des roten Planeten jedoch arbeiteten hauptsächlich nur Marsianer, mit welchen der angehende Ingenieur aufgrund seiner Erziehung enorme Probleme hatte; dies gipfelte darin, dass Andrej mit einen der ansässigen Ingenieure, welcher ihm schnippisch Befehle erteilen wollte und dazu auch noch ein Marsianer war, aneinandergeriet, sich ein Streit aufschaukelte und er seinen Vorgesetzten schließlich bewusstlos schlug. Der Verwaltungsapparat reagierte anders als gedacht, denn anstatt den Terraner auszuschließen, wollte sie sein offensichtliches Talent für Gesteine, Höhlen, Statik und Sprengungen nicht verschwenden. Die restliche Weiterbildung zu einem anerkannten Ingenieur auf seinem Gebiet absolvierte Andrej in den verschiedensten terranischen Kolonien der Milchstraße, welche er öfters wechseln musste, was seinem Problem mit Autorität geschuldet war. Nach dem erfolgreichen Abschluss und einigen Berufsjahren, in welchen sich herausstellte, dass seine Abneigung Vorgesetzten gegenüber und die Tatsache, dass er selbst mal einer von ihnen war, bei den „normalen“ Arbeitern sehr gut ankam, machte Andrej in einem der Höhlensysteme beim Platzieren einer punktuellen Sprengung eine Entdeckung, die seinen weiteren Lebenslauf sehr beeinflussen sollte. Die Überreste einer alten, für ihn fremden Raumfähre taten sich in der Erde auf und weckten sein Interesse für Technologien. So sehr er eine gewisse Abneigung gegenüber den andern Völkern empfand, umso faszinierter war er von deren Errungenschaften. Immer noch beschäftigte er sich mit „seinem“ Bergbau, bildete sich aber auf dem Gebiet des Exo-Ingenieurwesens weiter. Zuerst manchmal, dann häufiger ertappte er sich, wie er nicht mehr nach Rohstoffen suchte, sondern nach Spuren fremder oder längst vergessener Technologien in den Erdschichten, wobei ihm seine Erfahrungen unter Tage mehr als nur behilflich waren. Nachdem ein Großprojekt daran scheiterte, dass Andrej wichtigen Sprengstoff dafür verwendete, erfolglos nach abgestürzten Raumschiffen zu suchen, wurde er von der Minenverwaltung entlassen. Sein Vater verstieß ihn daraufhin, was Andrej sehr verstörte. Er zog sich zurück, brach alle früheren Kontakte ab und heuerte bei einem privaten Unternehmen an, welches im All nach verschollener Technologie suchte. Unbewusst ließ er niemanden mehr an sich herankommen, konzentrierte sich auf sich selbst, auf sein Kampf- und Körpertraining und sein Studium und errang schließlich den Titel eines Exo-Ingenieurs innerhalb kurzer Zeit, aber wieder kam ihm seine Persönlichkeit in den Weg und er sah sich gezwungen, sein Glück woanders zu suchen. Viele weitere Arbeitgeber bescheinigten ihm ein außergewöhnliches Talent, Technologien zu finden, zu analysieren und mit ihnen umzugehen, jedoch stellten genausoviele ihm trotz seiner Bemühungen, ruhiger zu werden, ein mangelhaften Umgang bei der Befehlsbefolgung und Achtung der Führungsetage aus. Die G-2 war nun Andrejs letzte Chance, wieder Fuss zu fassen, sowohl im beruflichen, als auch privaten Sinne…

    Geändert von Van Tommels (02.02.2013 um 19:09 Uhr)

  3. #3
    Name: Azhira
    Geschlecht: weiblich
    Alter: 26
    Rasse: Arkonidin
    Aussehen: 1,83m groß und schlank, langes weißes Haar, hellbraune Haut und dunkelrote Augen. Das Gesicht ist etwas zu kantig, um nach menschlichen Maßstäben wirklich hübsch zu sein.

    Fachgebiete:
    Fahrzeug lenken
    Nahkampf
    Handfeuerwaffen
    Geschütze

    Fähigkeiten:
    überdurchschnittlich:
    Körperbeherrschung
    Fitness
    Überleben
    Improvisieren

    unterdurchschnittlich:
    Redekunst
    Diplomatie
    Geschäftstüchtigkeit

    Persönliche Ausrüstung:
    Leicht gepanzerter Anzug (militärisch anmutender Schnitt, keine Hoheitsabzeichen)
    mittelschwerer Thermostrahler
    Multifunktionsarmband
    Notfallrationen

    Hintergrund:
    “Handelsmission? Ich?“ Die Söldnerin starrte ihren Chef an, als sei er plötzlich dem Wahnsinn anheim gefallen. „Beruhig dich, damit wirst du gar nichts zu tun haben.“ Khurot zwinkerte ihr aus roten Augen zu. „Nur Personenschutz, so wie immer. Du bist bloß da, falls irgend etwas schief geht.“

    ...und etwas war schief gegangen. Gewaltig schief. Gemeinsam mit dem Verhandlungsführer der arkonidischen Handelsdelegation hatte sie sich auf dem Flaggschiff der Springersippe befunden, als die Ereignisse sich überschlugen. Das Arkonidenschiff, mit dem sie gekommen war, war in den ersten Minuten des Überfalls von dieser verdammten Station schlicht und ergreifend aufgeraucht worden – auf dem Bildschirm hatte es so ausgesehen, als habe der Kanonier die Nerven verloren und einfach alles in Richtung dieses stählernen Geschwürs rausgerotzt, was sich an Bord befand. Die Antwort erfolgte umgehend und war fatal.
    Ein Teil der Clanschiffe hatte den Fangstrahlen der Station entkommen können, waren weit genug weg gewesen, um entweder nicht davon getroffen zu werden oder sich losreißen zu können, das wußte Azhira natürlich nicht. Dem Flaggschiff und zwei weiteren Walzenraumern war weniger Glück beschieden gewesen.
    Zunächst hatten sie ein paar Standardtage festgehangen, vergeblich versucht, mit irgendwem in diesem Müllhaufen Kontakt aufzunehmen. Dann hatten sie Spähtrupps geschickt. Dann hatten sie versucht, sich zu verteidigen, als die Posbis begannen, sich durch die Außenhülle des Schiffes zu schneiden, um es in das bestehende System zu integrieren.
    Es gab ein Gemetzel.

    Azhira hatte festgestellt, dass die Posbis sie ignorierten, solange sie ihre Waffe stecken ließ und sich von bestimmten Bereichen in der Station fernhielt. Leider war der Springer an sich ein hitzköpfiger Zeitgenosse. Die noch übrig waren, hatte es nach und nach erwischt.
    Jetzt war sie hier. Irgendwo in der Station, zusammen mit diesem polterigen, haarigen Springerheini, der viel zu laut und viel zu viel redete. Es war wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis auch sie durchdrehte – diese Räume, an denen nichts stimmte, die Leere der Gänge, Posbis in den unmöglichsten Formen, die plötzlich aus dem Nichts auftauchten und wenn sie nicht durch fremdartige Geräusche aufgeschreckt wurde, dann herrschte diese dröhnende, lauernde Stille. Ihr MF-Armband behauptete, seit dem Angriff waren zehn Standardtage vergangen. Azhira ging davon aus, daß das stimmte. Nur begann die Zeit zusehends an Bedeutung zu verlieren.

    Geändert von Glannaragh (01.08.2014 um 17:29 Uhr)

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