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Thema: Sherlock Holmes UK

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Insgesamt verlasse ich die dritte Staffel mit viel gemischten Gefühlen.
    Dass die in der ersten Folge ein wenig mit Sherlock's Fall aufräumen mussten und ein echter Fall deshalb vernachlässigt wird - ist okay. Ist auch gut gelungen. Auch wie sie diese ewigen Spekulationen im Internet mit in die Folge eingebaut haben war sehr sehr schön. Dass es dann aber fast die komplette Staffel zum großen Teil nur noch um die Verwaltung der eigenen Charaktere geht und ein konkreter Mord- oder Kriminalfall fast jedes Mal fehlt, das war echt schade. Offenbar wurde mehr Mühe in das Design und uber-stylische Kamerafahrten gelegt, als darauf, sich einen guten Fall auszudenken.

    Offenbar haben die Autoren einfach gewusst, dass alles was sie von nun an bringen werden ohnehin von selbst funktioniert und dass sie die Bassi wohl am allerbesten bedienen, wenn sie einfach nur wahnsinnig viel "Sherlock" bringen.



    Insgesamt war es trotzdem wieder grandiose Unterhaltung. Nur bin ich nach Staffel 2 mit derben Erwartungen in die viel zu lange Pause gegangen, sodass mich diese vergleichsweise schwache dritte Staffel dann doch eher enttäuscht hat.

  2. #2
    Zitat Zitat von Dennis Beitrag anzeigen
    Insgesamt war es trotzdem wieder grandiose Unterhaltung. Nur bin ich nach Staffel 2 mit derben Erwartungen in die viel zu lange Pause gegangen, sodass mich diese vergleichsweise schwache dritte Staffel dann doch eher enttäuscht hat.
    Mir gefiel an der Folge, dass es den Essenz dessen einfängt, was für mch Sherlock Holmes immer war. Nicht ein drogenabhängier Meisterdetektiv, nicht ein manchmal dümmlicher Gehilfe, der ständig "Splendid, Holmes!" ruft, sondern das Lösen eines brilliant erdachten Rätsels, samt dem Folgen von roten Heringen und nie wissend was als nächstens genau passieren wird. Für mich persönlich war "His Last Vow" eine der besten Sherlock Folgen der ganzen Serie. Man merkt schon, dass die Show etwas über dem Zenit ist, einfach weil es stellenweise total over-the-top ist, ohne aber jemals umzukippen.

    Bin daher auch eher vorsichtig mit Erwartungen für Staffel 4. Kann mir nur schwer vorstellen, dass sie die wirklich erfüllen können.

  3. #3
    Dito zum Villain. Den hätten sie einfach eher bringen müssen (bringen, nicht teasern), dann wär er richtig gut geworden.
    Der Schauspieler war wahnsinnig krass.

    Allgemein find ich die Staffel im Nachhinein besser als beim Gucken. ^^ Das Gesamtbild macht da extrem viel aus. Folge 1 und 2 fand ich währenddessen echt anstrengend, gerade vom Fan-Service und vom Fremdschämen her. Ist ja schön, wenn sie den Fans das geben, was sie wollen, aber man kann's auch übertreiben. Das hat mir auch ein bisschen die sonst extrem gute zweite Folge (ein first in der Serie ) versaut, weil die Überinszenierung bei der Rede dadurch krass deutlich geworden ist. Das hat auch die sonst wunderbar emotionalen Szenen ein bisschen mitgenommen. In Folge 1 war außerdem der eigentliche Fall voll lächerlich.
    Und ja, ein guter Cliffhanger. War ja auch klar.

    Die Serie ist inzwischen einfach ein bisschen zu viel Steven Moffat. Bei Doctor Who hab ich immer das gleiche Gefühl - echt gute Ideen, aber in der Umsetzung leiden sie dann heftig drunter, obwohl der Mann durchaus eine wahnsinnige Inszenierungsgabe hat (siehe Staffel 1+2). Muss die Staffel aber unbedingt noch mal sehen, dann die ganze Serie am Stück. ^^

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