Soo, bin nun am Ende von Kapitel 3. Bis jetzt muss ich sagen, dass mir das Spiel gefällt. Vielleicht nicht der Über-Hammer, aber man kann halt nicht alles haben. Auf jeden Fall kein Vergleich zu XIII.
Das Gameplay stimmt. Während ich dem von XIII noch 2/5 Punkten gegeben hätte, wären es jetzt 4/5. Man hat viel mehr Möglichkeiten der Charakter-Entwicklung, und die Monsterzucht ist auch fein. Wobei ich mich da noch nicht so reingekniet hab, weil ich teilweise auf brauchbarere (und schickere) Gegner warte. Zuletzt hab ich unter anderem auf Chocobo Brecher und Flanbanero-Verheerer umgesattelt. Die Sidequests machen Spaß, und die Rätsel in den Zeitspalten bringen noch etwas mehr Abwechslung. Das Kampfsystem mag zwar grundsätzlich das gleiche sein, aber es gibt so viele kleine tolle Änderungen, dass es nun viel angenehmer wirkt. Zu praktisch allen meinen Kritikpunkten haben sie sich etwas einfallen lassen (mal mehr und mal weniger, aber immerhin etwas). Zum Beispiel dass man nun die Paradigmen detaillierter einstellen kann (auf ein bestimmtes Ziel konzentrieren oder weiträumig angreifen), den direkt gesteuerten Anführer im Kampf wechseln kann und nicht mehr sofort Game Over geht, wenn der Anführer stirbt.
Und natürlich, was mir am Gameplay am wichtigsten ist, man die Orte beliebig oft wieder betreten kann, sobald man sie einmal freigeschaltet hat. Das hat viel mehr von einer zusammenhängenden Spielwelt als noch in XIII (wobei es trotzdem etwas zusammenhanglos wirkt, per Portal durch Zeit UND Raum zu reisen - Leute die XIII nicht gespielt oder gecheckt haben, werden nur schwer nachvollziehen können, was auf Pulse und was auf Cocoon stattfindet und wie sich das überhaupt unterscheidet).
Das einzige, was mir nicht so ganz zusagt, ist das neue Kristarium. Okay, immer noch besser als die Einseitigkeit vom Vorgänger, aber trotzdem kann man da nicht besonders viel selbst auswählen und entscheiden. Die Boni beim Kristarium-Level Up sind aber eine nette Idee. Überhaupt hab ich ein Weilchen gebraucht, um das System zu kapieren: Die Darstellung verwirrt anfangs etwas, weil es so aussieht, als hätten alle Rollen zusammen nur diese eine Linie. Dabei ändert sich nichts für die anderen Rollen, wenn man eine bestimmte aufstuft, außer natürlich dass die Kosten steigen. Wenn man noch drei Nodes braucht, um eine Ability beim Augmentor zu bekommen, dann braucht man immer noch drei Nodes dafür, selbst wenn man zwischendurch alles andere hochgelevelt und das Kristarium drei mal "umkreist" hat.
An der Grafik hab ich nichts auszusetzen. Sie ist an ein paar Ecken (Rändern) nicht so vollendet schick wie in XIII, aber insgesamt auf der gleichen Stufe. Und die befindet sich nach wie vor ein ganzes Stück über den meisten anderen Genrevertretern.
Musikalisch naja. In Ordnung, weil mich noch nichts genervt hat (außer die grausame Stimme von Chocolina), aber begeistert hat mich eben auch nichts. Das war in XIII anders, da gab es teilweise richtig geile Kampfmucke sowohl bei normalen als auch bei Bossgegnern. Aber wenn der Soundtrack wirklich so durchmischt ist, kommt vielleicht später noch was für mich.
Und die Story ... schwer zu sagen. Zeitreise-Geschichten neigen ja generell dazu, einer logischen Analyse nie standzuhalten, aber Final Fantasy XIII-2 versucht sich nichtmal ansatzweise an nachvollziehbaren Kausalketten! Daher wirkt es auch ziemlich wirr. Sicher, wenn man alles mit nem Augenzwinkern und nicht so eng sieht funktioniert es, aber trotzdem erscheint es mir etwas billig, alles mit den Paradoxien erklären zu wollen. Das soll als ultimative Plot-Device herhalten (neben Lightning natürlich).
Aber das ist nur die eine Seite der Medaille. Denn ansonsten sehe ich große Fortschritte auf dem Gebiet, Kitsch hin oder her. Nicht nur ist mir das Duo in der Party sympathisch, Noel mag ich inzwischen richtig gerne. Insbesondere weil wir was Snow angeht einer Meinung sindAber was heißt Duo? Für mich besteht die Party eigentlich aus Serah, Noel und Mog (weitaus mehr als das eingefangene Monster als drittes Partymitglied eine Rolle spielt). Der kleine Moogle ist einfach hinreißend ^^ Hat bei mir diverse Sympathiepunkte gesammelt, zumal das Werfen doch recht grausam ist *g*
In dem Zusammenhang find ich auch die Dialog-Trigger super. Hätte nicht gedacht, dass sie ab und zu doch recht amüsante Antwortmöglichkeiten einbauen.
Hinzu kommt noch, dass sie sich um den größten meiner Story-Kritikpunkte aus XIII gekümmert haben: Es gibt endlich diverse Nebencharaktere die mehr oder weniger von Bedeutung sind, und auch einen richtigen Bösewicht den man (Schock!) sogar bekämpfen darf. Da ist es für mich unterm Strich verschmerzbar, dass die Handlung so unfokussiert voranschreitet. Was die Story angeht ist XIII-2 für mich mindestens mit XIII auf einer Stufe, wenn nicht sogar darüber.
Final Fantasy XIII-2 ist das bessere Spiel von beiden. Ich bin erleichtert und habe meinen Spaß damit![]()

Kontrollzentrum




Aber was heißt Duo? Für mich besteht die Party eigentlich aus Serah, Noel und Mog (weitaus mehr als das eingefangene Monster als drittes Partymitglied eine Rolle spielt). Der kleine Moogle ist einfach hinreißend ^^ Hat bei mir diverse Sympathiepunkte gesammelt, zumal das Werfen doch recht grausam ist *g*
Zitieren






).
