Ich würde jetzt keine Hasstiraden rausposaunen wollen, aber ich finde auch, dass SquareEnix ein wenig den Zauber verloren hat, der diese Entwickler (großteils auch noch im getrennten Stadium Square_soft_ und Enix) damals ausgemacht hat.
Neben den zahlreichen Spinoffs scheint es an Storywritern zu mangeln, die wenigstens eine ansatzweise interessante und kohärente Story zustande bringen. Stattdessen endet es dann in einem undurchschaubaren Storychaos à la Kingdom Hearts oder man ist wie bei FFXIII ständig am Nachlesen, was denn nun gerade passiert ist bzw. was jetzt das Ziel ist, weil einem trotz ellenlanger Zwischensequenzen einfach kaum noch etwas erzählt oder interessant vermittelt wird. Inwiefern sich das jetzt alles auf FF Versus XIII anwenden lässt, weiß ich natürlich nicht, immerhin ist von dem Spiel nach 6 Jahren noch immer kaum etwas bekannt. Von dem was ich bisher gesehen habe, bin ich aber nun auch nicht so angetan, dass ich mir da nach 6 Jahren jetzt große Hoffnungen machen würde, dass Versus nun das Spiel ist, welches sämtliche Squenix-Games der letzten Jahre in den Schatten stellt. Dazu sieht es nun auch wieder zu sehr nach Advent Children nebst High-Speed-Robot-Action-Anti-Gravity-Fights aus.
Vermutlich bin ich aber auch einfach nur ein Nostalgiker, der sich ein bisschen die Bodenständigkeit alter Zeiten zurückwünscht und sich daran erinnert, dass die Namen "Squaresoft" und "Final Fantasy" früher immer ein wohliges Gefühl der Vorfreude ausgelöst haben, während ich heutzutage schon fast genervt von der Verwässerung dieses Franchises bin.
Auf der anderen Seite ist das Gameplay bei den meisten Spielen natürlich immer noch gut und darauf sollte es eigentlich auch ankommen. Aber wie BDraw schon sagte, finde ich es schade, dass das Gesamtpaket nicht mehr so richtig hinhaut. Zumindest meiner Meinung nach.

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