Gute Frage. Ich bin wohl ein Gewohnheitsmensch und wusste lange Zeit, was ich bei SE bekomme und war damit zufrieden. Spontan fallen mir nur Legend of Dragoon und Grandia ein, die mir gut in Erinnerung geblieben sind, wobei LoD von Sony stammt, also kein typisches West-RPG ist. Ich denke, es hat sich nie ergeben. Vielleicht bin ich auch einfach zu skeptisch gewesen um neue Wege zu gehen. Außerdem spiele ich nur gelegentlich und phasenweise gar nicht, da ist der Bedarf auch nicht so hoch.
Ja, das stimmt. Die eher witzig gehaltene Märchenwelt ermöglicht viel Spielraum. Heute ist das ja leider undenkbar, weil alles vertont wird. Aber da sieht man mal, wie viel Möglichkeiten SE damals genutzt hat und wie viel Kreativität und Lust im Team steckte. Leider habe ich Tetra Master nie so richtig gepeilt und immer verloren, sonst hätte das dem Ganzen noch die Krone aufgesetzt.Zitat
Ich dachte mir auch zuletzt, dass die gestiegene Grafik-Qualität ein zweischneidiges Schwert darstellt. Während man in FFIX 2D-Hintergründe liebevoll designed hat, sieht es jetzt schon anders aus. Die Liebe zum Detail ist der Perfektion und Genauigkeit gewichen. Die Phantasie des Spielers wird immer mehr überflüssig, bzw. außer Kraft gesetzt, weil man die Welt anhand der technischen Möglichkeiten sehr viel besser darstellen kann. Auch deswegen fühlte sich 13 wie ein Film an und man war mehr Zuschauer, der X drückte und nicht mehr Teil des Geschehens.

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