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Thema: Illustration von Projektkonzepten

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Früher habe ich mir ganze Blöcke vollgeschrieben. Allerdings habe ich ein sehr gutes Langzeitgedächtnis, weswegen ich dies nur mal ab und zu mache.
    Am wichtigsten war anfangs für mich die Geschichte mit den Charakteren. Allerdings ist die Urfassung längst nicht mehr aktuell. Mit der Zeit passt man die Charaktere immer weiter an und lässt sie so etwas ausgeprägter werden (die jüngsten Charaktere sind beispielsweise nicht mehr jünger als 17).
    Sämtliche Charaktere sind seit Anfang an geplant, ihre Hintergrundgeschichten, ihre Persönlichkeit, ihr Aussehen, ihre Eigenschaften, ihre Kampffertigkeiten.
    Auch mit der Welt habe ich viel überlegt wie zum Beispiel, was für Götter angebetet werden (nicht immer notwendig), was für Spezies existieren (Menschen, Greifen, Elfen, irgendwelche Tiermenschen), welche Länder es gibt (was aber nur bedingt realistisch gehalten werden kann) und/oder ggf. was übernatürliche Dinge wie Magie eigentlich sind.
    Die Kämpfe habe ich jetzt nicht viel berücksichtigt. Ich habe vielleicht gerade mal einen Analysezauber und Beschwörungen, vielleicht auch Special Moves, aber mehr auch nicht.

    Derzeit übe ich mich noch mit Zeichnungen, allerdings reicht es für Illustrationen bei Weitem nicht aus. Da gehört noch etwas Übung rein.

  2. #2
    Zitat Zitat von WaterKnight Beitrag anzeigen
    Skizzen wozu? Wie sehen die aus?
    Skizzen sollen dir die visuelle Darstellung vereinfachen. Oder schlicht gesagt: Darstellen was du dir darunter vorstellst. Auf einer Skizze hast du einen weitaus besseren überlick über alles (nicht) vorhandene. Ausserdem hast du die schneller, und vor allem alles wichtige, zur Hand ohne dass du nochmal grossartig drüber nachdenken musst und am ende das ein oder andere vergisst.

    Bei einer Map

    kannst du das gesamtbild im vornerein planen und wunderbar die NPCs, Bewegungsabläufe, Quest oder ganze Szenen danach bauen.

    Was du auch machen kannst, sind Detailiertere Skizzen der Umgebung (oder personen), genannt Artworks.

    Das macht allerdings nur Sinn wenn du wirklich vor hast einen Ort mit besonderen Details zu versehen. Insbesondere wenn du deine Grafiken selber machen solltest.
    Sofern du allerdings mit den Sets arbeitest, die du aus Spielen nimmst oder runter lädst, ist die Methode weniger von bedeutung.


    Zitat Zitat von WaterKnight Beitrag anzeigen
    Wie sehen diese Diagramme aus?
    Das ist jetzt nicht direkt ein Diagramm, aber erfüllt ihren Zweck ebenfalls.

    Es handelt sich um die gennante Darstellung der Körperstatur-vergleich der Party um sie auf dem Kampffeld aufzuteilen. (gleichzeitig ist es noch ein vergleich der Körpergrösse. Ich brauchte noch einen entsprechendnen vergleich weil die Person rechts ein Riese ist.)
    Am unteren Rand der Zeichnung siehst sogar noch die Andeutung an das folgende Diagramm, was die Aufstellung im Kampf anspricht.
    Von links nach Rechts. Je weiter rechts desto weiter vorne steht er im Kampf.

    Und nur mal angemerkt: Du musst für Skizzen und Diagramme nicht zeichnen können. Es ist zwar von Vorteil, aber es geht nur darum dass du selber verstehst was deine skizzen bedeuten.


    Zitat Zitat von WaterKnight Beitrag anzeigen
    Das heißt also, dass du in dem Fall das Gameplay priorisiert und daraus Lore/Charas abgeleitet hast. Ist das allgemein so? Dass du dir zuerst Spielfunktionen und -verhalten ausdenkst, und dazu dann eine passende Story entwirfst?
    Nein. Du musst nicht inbedingt mit dem Gemplay anfangen. Du kannst durchaus mit der Story oder gar erst mit den Charakteren starten. Der Punkt ist, dass du jenes womit du anfängst, erst einmal einigermassen ausarbeitest und nicht ständig zwischen allem hin und her pendelst weil du grad kein Bock hast.
    Es ist wesentlich einfach auf etwas aufzubauen oder es frühzeitig anzupassen als wenn du dich mit allem verrennst um am ende ein einziges Chaos hast.

    Wenn du dabei bist dein erstes Spiel zu machen, brauchst du nicht wirklich alles zu befolgen. Probiere es einfach mal aus. Am ende kommt es meistens auf einen selbst an. Womit man lieber arbeitet und was einfach ist. Die Erfahrung dabei ist das einzig wichtige.

  3. #3
    Ah, sehr schöner Thread. Ich kann hier und da echt noch was für mein Projekt mitnehmen.
    Bin mir nämlich nie so ganz sicher gewesen, wie ich meine ganzen Gedanken zu Blatt bringen
    sollte/könnte, aber jetzt hab ich ein paar Punkte, die ich in Erwägung ziehen kann.

    Lustig fand ich auch, dass der untrainierte Charakter im Diagramm als "Bitch" bezeichnet wird^^

  4. #4
    Zitat Zitat von Blacky89 Beitrag anzeigen
    Lustig fand ich auch, dass der untrainierte Charakter im Diagramm als "Bitch" bezeichnet wird^^
    Weisst du, eigentlich ist das ein insider. xD
    Wir ziehen ihn gerne mal durch den Kakao und amüsieren uns darüber wie schwach und hilflos er sein kann. Wie die typischen kleinen Nya-anime-mädchen :'D

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