Bei vielen Horrorfilmen wird oft die Handlung zu wenig behandelt. Bei Prometheus war mir eindeutig zu viel Handlung und zu wenige Schockmomente/Horrorelemente.
Es gab zwar ein Haufen Ekel-Szenen, aber diese beklemmende Alien-Atmosphäre und die Spannung aus selbigen haben einfach gefehlt.
Gegen Anfang hin hat sich die Spannung sehr gut aufgebaut, und auch die Horrorelemente wurden gut eingesetzt, aber so nach dem (Logan Marshall-Green) alias Charlie Holloway abgetreten ist, driftete der Film langsam ab. Es war nur noch ein wildes Hin-und her. ''Lasst uns zurück zum Schiff - lasst uns zurück in die ''Höhle'' - lasst uns zurück zum Schiff''. Mir wäre es lieber gewesen, wenn man das mit dem Raumschiff, dass zur Erde fliegen wollte (was mich übrigens extrem an ''The Thing'' erinnert hat - und das war nicht das einzige.) ganz rausgelassen hätte und sich die Crew auf den Nach-Hause-Weg gemacht hätten und das Tentakel-Alien ein bisschen Welle gemacht hätte im Raumschiff. Wäre auch der Atmosphäre mehr zu Gute gekommen. Die Charaktere waren bis auf die Piloten-Crew, Noomi Rapace und dem Bio-und Geologen (die ja gleich am Anfang sehr kreativ ums Leben kamen) höchst unsympathisch. Ist ja kein Problem, wenn es ein paar Unsympathisanten gibt, aber in diesem Film waren es absolut zu viele.
Ansonsten klasse Kulissen, aber 3D-Effekte waren für das extra Eintrittsgeld zu wenig.
Fazit: Insgesamt unterhaltsamer Film, mit vielen philosophischem Inhalt - aber leider zu wenig Horror-Atmosphäre/Elementen.