Nachdem sich alle wieder beruhigt hatten, wandte sich Miller an den Bürgermeister:
"Herr von Dantes, der Grund, warum sich hier niemand für ihren frei herumlaufenden Mörder interessiert, ist folgender: Sie haben ebenso wenig Hinweise darauf, dass er ein Werwolf ist, wie wir bei unseren Verdächtigen. Ich schätze sogar, dass sie eher noch weniger haben. Und wir sind nicht die Stadtwache, die sich um Kriminelle kümmert, die eindeutig identifiziert und auf der Flucht sind. Wir sind Bürger, deren Ziel es ist, in ihrer Mitte diejenigen zu finden, die von Lykantrophie oder porphyrischer Hämophilie betroffen sind. Das können wir nur tun, indem wir sie am Galgen hängen und so ihre wahre Identität herausfinden. Sagen Sie mir, warum sollten wir verpflichtet sein, Ihrer Pflicht als Vorstehender der Stadtwache nachzukommen? Wir müssen nicht demokratisch abstimmen, ob Frankenfels ein Mörder ist, wir wissen es bereits. Sie können der Stadtwache einfach befehligen, ihn zu finden und zu hängen.

Aber daran denken Sie anscheinend gar nicht. Sie halten sich für weise und pragmatisch, dabei stochern Sie genauso im Dunkeln wie jeder andere hier.
Und dabei, möchte ich hinzufügen, haben Sie mittlerweile mehr unschuldige Bürger auf dem Gewissen als Ihr vermeintlicher Massenmörder Frankenfels."