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Deus
Ich bin mal grausam und widerspreche dir vehement. Die Makergrafik ist der modernen erzählerisch in jeder Hinsicht unterlegen. Auch bei leisen Geschichten ist ausgeprägte Gestik und Mimik ein starkes erzählerisches Mittel. Man möchte ja Gefühle hervorrufen. Und eine Welt mit Tiefe fühlt sich irgendwie ... ich weiß nicht wie ich es sagen soll ... mächtiger und lebendiger an. Als ich das erste Mal ein 3D-Spiel mit großer Bewegungsfreiheit gespielt hab (Tombraider 1 glaube ich), war ich sofort überzeugt. Nun sind Rollenspiele zwar keine Action-Adventures, aber selbst bei denen macht 3D einiges her. Mir fallen dann immer die Luftschlachtszenen aus Skies of Arcadia ein oder das riesige Tor vor dem bösen Imperium. Diese Wirkung kann man mit 2D kaum erzielen. Oder nimm so was wie Shadow of the Colossus (das ich übrigens nie gespielt hab, aber einige Videos kenne ich). Eine cineastische Inszenierung ist mit 2D, zumindest mit der tile-basierten Grafik, auch ungleich schwieriger. Und die kann man selbst bei leisen Geschichten gebrauchen. Wird ja auch bei Filmen so gemacht.
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