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Thema: [Vampire von Düsterburg] Tag 4

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Dankwart wusste nicht mehr was er tun sollte... Grandy, er erste Freund seit Jahren... saß auf der Anklagebank, wurde verurteilt und Dankwart sah das heiße Eisen welches ihn als Mörder brandmarken sollte bereits vor sich...
    Nein... er kannte seinen Freund, er war ein ehrbarer Mann... nie würde er solch Taten vollbringen...
    Ein Gedanke durschoss den alten Dankwart, schlug ein wie ein Blitz, donnerste in ihm wie eine wildgewordene Stampede... Auslöser waren die Panik der Wache, die Worte welche an Edmond gerichtet waren aber seinem Gehör nicht unbemerkt blieben... er war vielleicht alt... aber scharfsinnig wie ein junger Mann in der Blüte seines Lebens... er musste es sein.

    "Sven Frankenfels!" Dankwart polterte den Namen durch den Raum, er wusste es nicht, aber er ahnte es... vielleicht hielt der Vampir ihn für dumm...
    "Callan Fidian, der Vampir den ich erschuf... er war Barbier... Sven Frankenfels... ist Barbier..." Dankwarts Augen blitzten "Ich kann es nicht mit Sicherheit sagen, es ist erneut eine Vermutung. Vielleicht bin ich zu einem alten Narr geworden... aber meine Stimme, soll heute gegen Sven sprechen."

    Geändert von Gendrek (27.11.2011 um 19:42 Uhr)

  2. #2
    Zaroff hatte den Anschuldigungen zugehört. Gegen Grandy gab es eine ganze Reihe von Anschuldigungen und dieser versuchte sich durch eine Selbstanschuldigung zu retten.
    Ihr würdet das nicht tun, wenn ihr nicht sicher wäret, dass Talis mehr Stimmen bekäme, nicht? Nun ich möchte dieses Verhalten auf die Probe stellen und stimme deshalb für euch, Grandy!

  3. #3
    Talis blickte zu dem Freund den er gewonnen hatte, Grandy: "Ich kann euch nicht wählen, das müsst ihr ihr vergeben, ihr werdet mir fehlen. Doch wen soll ich nun wählen? Adryan ist nach wie vor verdächtig, genauso wie Miller, die beiden die mich anklagten. Dennoch stimme ich Dankwart zu das Sven Frankenfels der verdächtigste ist und nicht Grandy."

    Er setzte sich, nun wissend das er einen Freund verlieren würde.

    Geändert von Einheit092 (27.11.2011 um 19:19 Uhr)

  4. #4
    Shael dachte ein wenig über die Anklagen nach. Zum einen war da Grandy. Grandy war eine durchaus undurchsichtige Persönlichkeit - bei der Abstimmung gestern ließ er hören, mehrere Geistesblitze gehabt zu haben, die sich größtenteils als heiße Luft entpuppten. Zumal es Shael durchaus interessiert hatte, was hinter diesem Fremden stand. Zum Anderen Talis, den Shael nicht wirklich kannte. Dann gab es noch eine Stimme gegen Leonardo und gegen Elly und eine gegen Sven. Zum Anderen, was ihn weitaus mehr beunruhigte - Adryan schien relativ sicher zu sein, was Grandys Unschuld betraf. Und Adryan hatte bisher einen verdammt guten Riecher gehabt, was Unschuldige betraf. Aus diesem Grund erhob er sich und stimmte ebenfalls für Talis. Zumal ihm dieser Typ seit seiner Ankunft in Leonardos Villa äußerst suspekt war. Er warf wild mit Scheinargumenten um sich, eines fragwürdiger als das andere - und schien dabei immer verzweifelter zu werden.

    Geändert von Kael (27.11.2011 um 19:15 Uhr)

  5. #5
    Leonardo sah auf das brett und sah 6 stimen bei Grandy und 3 stimmen bei Talis.

    Er ging hin und machte nen stich auch wenn ich schmerzte er sagte zu Grandy:"tut mir leid aber ich ich mache ein stich bei dir, möge gott dir gnädig sein Grandy."

  6. #6
    Talis erhob sich erneut: "Ihr wollt das edle Opfer Grandys nicht anerkennen, sondern mich des Todes geben, so muss ich mich erwehren. Mir bricht es das Herz meine Worte schlucken zu müssen, doch um mich selbst zu retten muss ich Grandy wählen, was dieser auch will. Ich hasse mich dafür, doch sinnlos zu sterben will ich auch nicht riskieren."

    Er setzte sich und wartete ab.

  7. #7
    "Dankwart, Ava, Elly und Zaroff - ich flehe Sie an, ändern Sie Ihre Stimmen! Es ist doch offensichtlich, dass wir gerade manipuliert werden. Wenn ich mir diesen Abend ansehe, so bin ich mittlerweile felsenfest von Grandys Unschuld überzeugt. Warum sonst würde er sich selbst anklagen? Sollte ich falsch liegen, so opfere ich mich morgen meinerseits, doch gerade sieht es so aus, als würden wir einen guten Menschen hängen wollen, nur weil er einem Freund zu lang vertraut und dabei Fehler begangen hat!"

    An dieser Stelle wandte sich Miller an Dankwart direkt. "Sie waren dieser Freund, Dankwart. Vergessen Sie für einen Moment die Vampire, sonst wird ihr Votum niemandem etwas bringen! Treten Sie für einen Freund ein, der Sie bei drei Wahlen blind unterstützt hat, im Glauben, Sie würden das Richtige tun!"

    Miller sah mit großen Augen in die Runde. Wie sich plötzlich alle Vertrauenspersonen auf Grandy stürzten, hatte ihn misstrauisch gemacht. Es war für ihn mittlerweile klar, dass die Abstimmung durch geschickte Worte manipuliert wurde. Einer der Werwölfe musste ein guter Redner sein, nur so konnten sie bisher jedes Mal dem Urteil entweichen. Und dabei nutzten sie die Angst vor den Vampiren schamlos aus, indem sie möglichst früh abstimmten. Es war so offensichtlich.

    Geändert von Schattenläufer (27.11.2011 um 19:37 Uhr)

  8. #8
    Dankwart ließ die Worte sacken... Miller... hatte Recht.
    Grandy sollte sterben, weil er ihm blind vertraute, ungerechtfertigt zu höchstem Maße...
    "Ihr... habt Recht... Grandy hielt zu mir, also sollte ich es ihm nur zurückzahlen indem ich mein Vertrauen nun in ihn setze und seinen Tod verhindere, nicht?"
    Dankwart schaute zu Talis "Ihr ändert so oft eure Stimme... erst schließt ihr euch mir an... dann wollt ihr euren "Freund" hängen? Wenn hier jemand hinterhältig ist... dann wahrscheinlich ihr... nicht wahr? Ich revidiere meine Stimme... sie war voreilig... und unüberlegt... aber ihr Talis... scheint mir nun durch euer Verhalten um einiges verdächtiger."

    Geändert von Gendrek (27.11.2011 um 19:42 Uhr)

  9. #9
    "Dankwart, Ava, Elly und Zaroff - ich flehe Sie an, ändern Sie Ihre Stimmen! Es ist doch offensichtlich, dass wir gerade manipuliert werden. Wenn ich mir diesen Abend ansehe, so bin ich mittlerweile felsenfest von Grandys Unschuld überzeugt. Warum sonst würde er sich selbst anklagen? Sollte ich falsch liegen, so opfere ich mich morgen meinerseits, doch gerade sieht es so aus, als würden wir einen guten Menschen hängen wollen, nur weil er einem Freund zu lang vertraut und dabei Fehler begangen hat!"

    Ava zögerte noch kurz, doch dann nickte sie nachdenklich und lächelte Miller an. "Nun gut. Wenn Ihr mich so flehentlich bittet, kann ich Euch Euren Wunsch nicht ausschlagen. Allerdings muss ich Ihnen widersprechen: Ich bin keinesfalls von Grandys Unschuld überzeugt. Und wenn mich heute niemand mit meiner Anklage gegen di Dragoneri unterstützen mag, so werde ich denjenigen Anklagen, von dessen Schuld ich am meisten überzeugt bin. Das wäre dann wohl Grandy."

  10. #10
    "Doch gerade sieht es so aus, als würden wir einen guten Menschen hängen wollen, nur weil er einem Freund zu lang vertraut und dabei Fehler begangen hat!"

    "Ihr habt Recht Miller, Grandy ist sehr wahrscheinlich unschuldig. Und doch haben wir keine Gewissheit. Denkt ihr, wenn wir heute Talis und morgen Rebecca hängen kommen wir sehr weit? Und was dann, nach diesen zwei Tagen, in denen wir immer noch keine Gewissheit haben? Was bedeutet es schon das er sich selber anklagt? Er wurde vorher beschuldigt und braucht sich um die Vampire, so sie denn noch anwesend sind, keine Sorgen machen. Wir hängen ihn nicht weil er einen Fehler begangen hat oder aus blinder Wut, sondern weil wir Gewissheit haben wollen. Ich für meinen Teil tue dies zumindest auch im Gedenken an Rafael, der Grandy mehr als nur misstraute."

  11. #11
    Havelock befand sich, wie jeden Abend, in einem Schraubstock aus Beschuldigungen, Vorwürfen und Intrigen. Er hatte die letzte Stunde sorgsam zugehört und sich die eine oder andere gedankliche Notiz gemacht. Es war eine Zwickmühle sondergleichen, welcher aber dennoch zu entgehen war.
    Svens Mord hat nichts mit dem eigentlichen Problem zu tun, dessen war er sich fast sicher. Grandys Tod würde einiges an Aufklärung bringen, auch wenn Havelock sich nicht sicher war, ob es nur der Versuch gewesen ist seinen Hals aus der Schlinge zu ziehen, welcher gerade gehörig in die Hose gegangen ist. Andererseits wäre es, trotz aller Erfahrung, möglich das er die Wahrheit sagt und sich nun zum Wohle aller zu opfern bereit ist. Da Adryan mit Sicherheit kein Werwolf war, war das Verhalten von Talis schon fast zu seltsam. Allerdings war dieser nicht gerade der hellste, vielleicht hatte er die Zusammenhänge noch nicht richtig analysiert...

    "Die Werwölfe sind momentan unser größtes Problem, eines welches uns noch teuer zu stehen kommen wird, wenn wir nicht absolute Gewissheit erlangen... Auch wenn ich mit meiner eigenen Entscheidung nicht ganz zufrieden bin, werde ich Grandy wählen..."

    Geändert von Layana (27.11.2011 um 21:29 Uhr) Grund: Farbe aus der Nominierung genommen, da Stimme geändert.

  12. #12
    Miller nickte Dankwart zu. Es sah trotzdem noch nicht gut für Grandy aus, und Miller wurde zunehmend unruhiger. Nun stimmten auch noch Ava und Havelock für Grandy. Er musste etwas tun. Noch einmal räusperte er sich und begann zu sprechen. Er richtete seine Worte vor allem an diejenigen guten Mitbürger, die bisher für Grandy gestimmt hatten - wer auch immer sie sein mochten.

    "Bedenkt bitte noch eines. Selene und Edmont von Dantes haben argumentiert, dass wir etwas gewinnen würden, wenn Grandy unschuldig stirbt - nämlich die Gewissheit über die Unschuld von 2 weiteren Personen hier im Raum. Doch was würde nach der Hinrichtung geschehen? Richtig, die Werwölfe würden sofort die Chance ergreifen, denn auch für sie ist die Information wertvoll! Sie können nur wissen, wer kein Werwolf ist, doch Grandys Information würde ihnen auch mitteilen, dass es keine Vampire sind. Für sie wären die beiden Unschuldigen doch ein gefundenes Fressen! Wir würden mindestens einen von ihnen direkt ans Messer liefern. Ja, meiner Meinung nach verlieren wir nur, wenn sich Grandy als unschuldig erweisen sollte.
    Und was, wenn er schuldig ist? Dann wissen wir immer noch nicht genau, ob er Herrn von Dantes und Herrn Dragonieri nicht einfach nur gewählt hat, weil sie sich in seiner Nähe aufgehalten haben. Denn er meinte, dass er seine direkte Umgebung untersucht habe, und in dieser befanden sich eben diese zwei. Wir würden auch in diesem Fall keine Sicherheit über weitere Verdächtige gewinnen."


    Nach einer kurzen Rechnung fügte er noch hinzu: "Mittlerweile haben mehr als die Hälfte aller Personen für Grandy gestimmt. Damit haben auch Werwölfe für ihn gestimmt. Er ist unschuldig, es ist bewiesen! Es ist bewiesen!"

    Geändert von Schattenläufer (27.11.2011 um 20:17 Uhr)

  13. #13
    Verdammt Miller hatte recht, die Werwölfe würden die entlasteten sofort umbringen... Machte es noch einen Unterschied? Sollte er sich noch umentscheiden? Es gab nur eine richtige Antwort darauf:
    "Miller hat mich überzeugt, ich ändere meine Stimme auf Talis Schönbrunn um "
    In der Hoffnung, das er das richtige getan hatte, wartete Havelock gespannt auf das Endergebnis der Wahl und hoffte, das noch mehr Leute ihre Stimme ändern würden.

  14. #14
    Während die anderen stritten, blickte Grandy nur geistesabwesend aus dem Fenster. Inzwischen war die Sonne untergegangen. Der Mond tauchte gerade über dem Horizont auf. Die Straßenlichter brannten bereits und der Markplatz war in ein seltsames Zwielicht getaucht. Von hier aus konnte Grandy auch den Galgen sehen. Er machte sich keine Hoffnungen mehr, er würde sterben. Er fragte sich nur, ob sein Opfer wirklich etwas bewirken würde. Er hoffte es inständig.

    Er fragte sich mehr und mehr, wer er eigentlich war. Die Rüstung und das Schwert, was ist wenn das nur eine Tarnung war. Die Rüstung war zu neu, kaum Rostspuren oder Dellen. Wenn er wirklich ein fahrender Ritter war, warum wirkte alles so unverbraucht? Auch das Schwert passte nicht. Es war ein Rapier, sehr modern gehalten. Irgendwas stimmte hier nicht. Doch Grandy konnte sich nicht erinnern. Irgendetwas blockierte ihn. Immer wenn er seine Augen schloß und versuchte sich zu erinnern, musste an einen Nebel denken. Derselbe Nebel aus dem es ausgetreten war. Etwas stimmte mit ihm nicht. Es war nicht natürlich gewesen. Ob sich Libra daran erinnerte? Sie hatten nie davon gesprochen, aber sie musste es doch auch wissen?
    Doch auch sie würde nichts wissen, woher denn auch. Irgendwas war geschehen. Er hatte Angst er könnte sterben, bevor er erfuhr was es eigentlich war.

    Die Wahl war in seinen Augen bereits vorbei, er hoffte nur, dass alles nicht sinnlos war. Im Angesichts des Todes ist die Frage nach dem Nutzen, dem Sinn, der eigenen Existenz immer wichtiger und genau darüber wusste Grandy nichts. Er wusste nicht warum er hier war, er wusste nicht, was die Vampire und Werwölfe damit zu tun hatten, er konnte sich einfach an nichts erinnern. Diese Leere machte ihn verückt

  15. #15
    Sauber und fein herausgeputzt erschien Rebecca Stepback kurz vor Ende des Tages bei der Versammlung, nachdem sie schon früh erfahren hat, dass ihre Schwester in der Nacht verschieden war. Ruhig strich sie sich eine Strähne aus dem Gesicht, setzte sich auf einen nahen Stuhl und begann ohne zögern ihre Meinung darzulegen: "Ich denke, der Fremde, Grandy und seine Begleiter sollten gehängt werden. Ich glaube zwar immer noch, dass der Giftmischer hier hängen sollte, aber ich achte das Hausrecht."
    Entspannt blickte sie in die Runde und fragte sich, wann die Versammlung enden würde. Sie war schon extra spät gekommen, um nicht lange warten zu müssen. Jener Tag neigte sich auch dem Ende zu. Wahrscheinlich war er schon zu Ende, als ihre Schwester ihren letzten Atem hauchte. Alles was jetzt kam, war nur noch ein Spiel.

  16. #16
    Für sie wären die beiden Unschuldigen doch ein gefundenes Fressen! Mittlerweile haben mehr als die Hälfte aller Personen für Grandy gestimmt. Damit haben auch Werwölfe für ihn gestimmt. Er ist unschuldig, es ist bewiesen! Es ist bewiesen!"

    "Nein das wären sie nicht Miller, ihr irrt euch. Zum einen gibt es noch andere Kräfte die hier am Werk sind und die zumindest einen schützen könnten und zum anderen haben sich die Wölfe auch noch nicht auf den Bürgermeister und Maxim gestürzt, die sich beide ja ebenfalls gegenseitig entlasten und denen zumindest ich inzwischen glaube das sie unschuldig, wenn auch keine einfachen Bürger sind. Die Wölfe suchen doch ebenso nach Vampiren wie wir, da sie durch sie bedroht werden, und was sollten sie mit harmlosen Bürgern anfangen wollen? Natürlich könnten sie uns diese "sicheren" Personen entreißen wollen, aber denkt ihr nicht ihre Vorgehensweise wäre zuerst die Vampire dann die Bürger?

    Zudem bestärkt mich Grandys Eigenwahl zumindest in einem Punkt: Besser einen Bürger, dessen Tod uns Aufschluss über andere gibt und der keine besondere Fertigkeit mehr hat, richten als jemanden zu richten der in der Tat einfach nur begriffsstutzig sein kann und womöglich noch eine wichtige Rolle für uns übrige Bürger einnimmt. Soweit meine Gedanken. Und ich hatte mich bereits gestern Nacht bei Rafaels Tod dazu entschlossen das ich herausfinden wollte was Grandy wirklich ist. Daher kam meine Anklage heute so früh. Und ich bereue sie nicht. Selbst wenn er, wie ich glaube, unschuldig sein sollte. Von wie vielen Wölfen geht ihr aus, Miller? Und wieso sollten nicht die übrigen Bürger die Wölfe überstimmen? Eure Rechnung ist mir fürwahr ein Rätsel."


    Selene blickte auf ihr Kleid, das sie zwischen ihren Händen zerknittert hatte. Sie war aufgeregt, bangte und hoffte das Grandy gelogen hatte. Aber sein Gesicht war von solcher Sorglosigkeit im Angesicht des nahenden Todes das sie daran zweifelte jemanden zu hängen, der wirklich schuld an den Morden war. "Und es tut mir Leid, Grandy. Aber eine andere Wahl, ein anderer Hinweis wurde mir von niemandem der hier Anwesenden gegeben. Auch ich hätte lieber eine andere Spur verfolgt, eine andere Wahl getroffen."

  17. #17
    "Ich hoffe nur, dass ihr dann zumindest morgen, auf mich hört und aufhört Leornardo oder den Bürgermeister zu wählen. Menschen sind beide. Vielleicht wissen sie mehr über die Ereignisse als sie zugeben möchten, aber keiner von beiden ist eine Kreatur der Nacht. Es wäre auch schön zu glauben, dass nach mir keine weiteren sinnlosen Opfer mehr notwendig wären, aber das ist wohl naiv."

    Er begab sich wieder zum Tisch und goß sich etwas Wein. Zumindest ganz nüchtern sollte er seinem Dahinscheiden nicht entgegenblicken müssen.

  18. #18
    Selene blickte der Reihe nach in die Gesichter die sich ihrer Wahl was Grandy betraf angeschlossen hatten. Edmond selbst und Dragoneri hatten ihn gewählt obwohl er ihnen Schutz bot. Hatte sie so überzeugend geklungen? Dabei war sie sich alles andere als sicher ob der Tod eines Unschuldigen viel bringen würde.

    Aber all die anderen die Grandy gewählt hatten... Zaroff, Talis, Elly, Rebecca, der gruselige alte Havelock und vor allem die schweigsame Ava waren ihr persönlich allesamt suspekt und sie vermutete das Havelock seine Stimme nur geändert hatte weil er sich selber decken wollte. Mit einem Blick auf Adryan und Shael erhob sie wieder ihre Stimme. "Ich ändere meine Stimme auf Talis. Ich glaube euch Grandy und ich glaube daran das Dragoneri und Edmond und Maxim unschuldig sind. Und ich hoffe der Bürgermeister und der Typ dessen Name ich vergessen hatte aber in dessen Haus wir grade sitzen werden sich dieser Überlegung anschließen."

  19. #19
    Es war entschieden. So sehr Grandy auch behauptete, keine Kreatur der Nacht zu sein, die Mehrheit glaubte ihm nicht, oder wollte seine Behauptungen zumindestens auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüfen.

    Würde sich diese Überprüfung "lohnen"?

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