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Thema: [Vampire von Düsterburg] Tag 4

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  1. #1
    Nun war es also soweit, das allabendliche Schauspiel der Anklage hatte nun offiziell begonnen.
    Der Bürgermeister und Selene hatten Grandy angeklagt, Miller schien geneigt, dem nachzukommen und Dankwart offenbarte sich selbst als "Schöpfer der Vampire".
    Der Zyniker in Adryan dachte, dass bislang kaum ein Abend so viel Unterhaltungspotential geboten hatte, wie dieser.
    Dennoch erhob er die Stimme. "Werte Herrschaften", rief er um auf sich aufmerksam zu machen. "Eure Punkte gegen Herrn Grandy sind nichts weiter als haltloser Unsinn, aufgebaut auf Paranoia und der Hoffnung, aufs Geratewohl einen Schuldigen zu erwischen. Doch ich sage euch, ich warne euch, verurteilt nicht Herrn Grandy zum Tode.". Er warf einen Seitenblick auf den Mann. "Mein Instinkt mag mich bei der Wahl meiner Verdächtigen bisher im Stich gelassen haben, doch bei der Wahl der Unschuldigen bislang nicht - und mein Gefühl sagt mir, dass Herr Grandy unschuldig ist und den Tod nicht verdient.".
    Er schwieg.
    "Weiterhin glaube ich Herrn Dankwart, wenn er seiner Fehler sühnen will - und das sollte er ebenfalls nicht tun, indem er dem Tod überantwortet wird, sondern im Kampf gegen die Geschöpfe, die er schuf.". Er seufzte.
    "Ich für meinen Teil werde Talis Schönbrunn anklagen. Wolfsfelle sind von Haus aus eine Wahre, die kaum begehrt ist - und in Zeiten wie diesen Wolfsfelle zu kaufen und zu verkaufen erscheint mir wunderlich. Ebenso wie die Tatsache, dass sich Herr Schönbrunn in den ersten Tagen stockbesoffen in der Taverne rumgedrückt hat und seitdem kaum noch dort beim Trinken gesehen worden war. Wenn ihr mich fragt, passt da etwas nicht zusammen.".
    Mit diesen Worten setzte er sich wieder und bereitete sich darauf vor, angeklagt zu werden.

    Geändert von Simon (27.11.2011 um 17:08 Uhr)

  2. #2
    Talis erhob sich: "Eure Argumente sind nichts weniger als haltlos Wicht. Hilfe für Herrn Grandy word mir als Bösartigkeit ausgelegt, Nächstenliebe scheit nicht eues zu sein. Ich bin ken Trinker, ich erhielt nur schlechte Nachichten von meiner Frau, wir haben derzeit unsere Probleme. Daher versuchte ich meinen Kummer zu ertränken. Doch in dieser Stunde muss man fitt sein, für das Dorf und zusammen halten. Aber das versteht ein moralloser Stück wie sie nicht. Die nach der Leichenfindung geschockte Libra als Spionin zu missbrauchen, zumindest es versuchen, wiederlich!!! NNur weil euch jemand letzte Nacht rettete heißt das nicht das ihr nicht ein Blutsauger seit. Ihr steht der Hinterlistigkeit dieser Bestien in meinen Augen in nichts nach! Ich sage weiterhin das, was auch gestern meine Meinung war: Ihr oder Miller seit nicht auf der Seite des Dorfes und nach eurem heutigen Benehmen tendiere ich zu euch. Aber vorläufige Schlüsse helfen hier niemanden, außer den Vampieren.

    Ein Wort noch zu den Wollsfellen Grandys: Ich habe sie untersucht um Erkenntnisse zu gewinnen. Sie sind definitiv nicht von gewöhnlichen Wölfen, aber fragt mich nicht von welchen, ich bin kein Jäger. Herr Grandy sagte mir, sie stammten aus den Ostmarken. Vielleicht hilft diese Erkenntniss jemandem weiter,"

    Er setzte sich wieder, doch während er sprach waren zwei Wachen in den Saal gekommen und dem Bürgermeister Nachicht von einem Mord überbracht(Sven)

  3. #3
    Miller ergriff wieder das Wort. "Herr Schönbrunn, entweder Sie sehen nicht, was Sie da tun, oder Sie tun es absichtlich. In diesem Moment verdächtigen Sie Adryan Clerc, ein Vampir zu sein, doch was nützt uns dies? Die Vampire richten nur dann Schaden an, wenn wir unsere Anklagen weit streuen! Wer uns jede Nacht schadet, das sind die Werwölfe, und wir können sie nur ausfindig machen, wenn wir zusammenarbeiten! Adryan Clerc ist kein Werwolf, das macht seine Stimme bei der Frage, wer ein Werwolf sein könnte, umso wertvoller - ganz gleich, ob er nun Vampir ist oder nicht. Wir als Stadtbewohner müssen uns entscheiden, ob wir einen Vampir oder einen Werwolf finden wollen, sonst kommen wir uns mit unseren eigenen Argumentationen in die Quere!"

    Miller richtete seine Worte nun an alle. "Ich für meinen Teil möchte heute Nacht einen Werwolf töten, um gegen diese Bestien vorgehen zu können. Ich stimme sowohl Selene und Herr von Dantes als auch Libra und Adryan zu - ich halte beide Angeklagten für verdächtig, und beide befinden sich auf meiner Liste. Die Entscheidung fällt mir schwer, doch Libras Worte sind wahr - während Grandys Handeln ihm nur schaden konnte, zeichnete sich das Handeln von Herrn Schönbrunn durch aggressive Beschuldigungen aus. Ebenso versuchte er stets, Vampire zu finden, die Werwölfe waren ihm scheinbar gleich, dabei stellen sie für uns Stadtbewohner momentan die größere Gefahr dar.
    Ich schließe mich Herrn Clerc und Frau Libra an. Ich wähle Talis Schönbrunn. Herr Schönbrunn, Sie hatten Ihre Chance zu sprechen, und Sie konnten mich mit Ihren Worten nicht überzeugen."

  4. #4
    Nach Rowans Ansprache war Elly zunächst sprachlos, doch dann meldete sich der Zorn. Sie sollte eine der Bösen sein, nur weil sie nicht gleich all ihre Gefühle preisgab.
    "Ich muss zugeben, ich bin nun etwas sprachlos und wiß nicht was ich sahen soll. Ich weiß nicht, wie ich meine Unschuld beweisen sollte, denn ihr habt nur mein Wort, dass ich keine dieser Bestien bin. Mir war bewusst, dass ich irgendwann beschuldigt werden würde, denn wir beschuldigen ja auch nur nach Mutmaßungen und Vermutungen. Deshalb werde ich Sie nicht deswegen anklagen, weil ihr mich an den Pranger stellt, aber ich bitte euch noch mal eure Entscheidung zu überdenken. Jeder hat seine Art mit furchbaren Situationen umzugehen und unsere Situation ist wahrlich furchbar."

  5. #5
    "Euer Hass macht euch sogleich verdächtiger, Werteste. Wie ein Tier, das sich in der Umzinglung verzweifelt zu wehren versucht. Ihr könnt mich nicht täuschen, habt ihr euch doch soeben selbst verraten!" Rowan kam sich vor, als wär er auf der Jagd. Irgendwie stimmte es ihn traurig, wusste er doch, dass sie alle nunmal ebenfalls Menschen waren, selbst wenn sich diese Werwölfe darunter befanden. "Gebt es auf und stellt euch!"

  6. #6
    Die Anschuldigung von Rowan im einen Ohr, hörte Elly mit den anderen die Erklärung von Selene und entschloss sich ihr zu vertrauen.
    "Ich hoffe, dass wir durch dieses Vorgehen wirklich weiterkommen und biete euch meine Stimme an. Hiermit klage ich Grandy an. Es tut mir Leid für Euch Grandy, aber ich will dass meine Stimme für den Kampf nützlich sein kann."
    Zu Rowan gewandt erwiderte sie: "Aber bleib mir denn nichts Anderes übrig, als mich zornig zu zeigen? Ich werde beschuldigt und darf mich nicht währen? Ich verstehe Euch nicht und will auch nicht mehr mit Euch diskutieren."
    Damit drehte sie sich um und verließ den Raum.

  7. #7
    Dankwart wusste nicht mehr was er tun sollte... Grandy, er erste Freund seit Jahren... saß auf der Anklagebank, wurde verurteilt und Dankwart sah das heiße Eisen welches ihn als Mörder brandmarken sollte bereits vor sich...
    Nein... er kannte seinen Freund, er war ein ehrbarer Mann... nie würde er solch Taten vollbringen...
    Ein Gedanke durschoss den alten Dankwart, schlug ein wie ein Blitz, donnerste in ihm wie eine wildgewordene Stampede... Auslöser waren die Panik der Wache, die Worte welche an Edmond gerichtet waren aber seinem Gehör nicht unbemerkt blieben... er war vielleicht alt... aber scharfsinnig wie ein junger Mann in der Blüte seines Lebens... er musste es sein.

    "Sven Frankenfels!" Dankwart polterte den Namen durch den Raum, er wusste es nicht, aber er ahnte es... vielleicht hielt der Vampir ihn für dumm...
    "Callan Fidian, der Vampir den ich erschuf... er war Barbier... Sven Frankenfels... ist Barbier..." Dankwarts Augen blitzten "Ich kann es nicht mit Sicherheit sagen, es ist erneut eine Vermutung. Vielleicht bin ich zu einem alten Narr geworden... aber meine Stimme, soll heute gegen Sven sprechen."

    Geändert von Gendrek (27.11.2011 um 19:42 Uhr)

  8. #8
    Zaroff hatte den Anschuldigungen zugehört. Gegen Grandy gab es eine ganze Reihe von Anschuldigungen und dieser versuchte sich durch eine Selbstanschuldigung zu retten.
    Ihr würdet das nicht tun, wenn ihr nicht sicher wäret, dass Talis mehr Stimmen bekäme, nicht? Nun ich möchte dieses Verhalten auf die Probe stellen und stimme deshalb für euch, Grandy!

  9. #9
    Talis blickte zu dem Freund den er gewonnen hatte, Grandy: "Ich kann euch nicht wählen, das müsst ihr ihr vergeben, ihr werdet mir fehlen. Doch wen soll ich nun wählen? Adryan ist nach wie vor verdächtig, genauso wie Miller, die beiden die mich anklagten. Dennoch stimme ich Dankwart zu das Sven Frankenfels der verdächtigste ist und nicht Grandy."

    Er setzte sich, nun wissend das er einen Freund verlieren würde.

    Geändert von Einheit092 (27.11.2011 um 19:19 Uhr)

  10. #10
    Shael dachte ein wenig über die Anklagen nach. Zum einen war da Grandy. Grandy war eine durchaus undurchsichtige Persönlichkeit - bei der Abstimmung gestern ließ er hören, mehrere Geistesblitze gehabt zu haben, die sich größtenteils als heiße Luft entpuppten. Zumal es Shael durchaus interessiert hatte, was hinter diesem Fremden stand. Zum Anderen Talis, den Shael nicht wirklich kannte. Dann gab es noch eine Stimme gegen Leonardo und gegen Elly und eine gegen Sven. Zum Anderen, was ihn weitaus mehr beunruhigte - Adryan schien relativ sicher zu sein, was Grandys Unschuld betraf. Und Adryan hatte bisher einen verdammt guten Riecher gehabt, was Unschuldige betraf. Aus diesem Grund erhob er sich und stimmte ebenfalls für Talis. Zumal ihm dieser Typ seit seiner Ankunft in Leonardos Villa äußerst suspekt war. Er warf wild mit Scheinargumenten um sich, eines fragwürdiger als das andere - und schien dabei immer verzweifelter zu werden.

    Geändert von Kael (27.11.2011 um 19:15 Uhr)

  11. #11
    Leonardo sah auf das brett und sah 6 stimen bei Grandy und 3 stimmen bei Talis.

    Er ging hin und machte nen stich auch wenn ich schmerzte er sagte zu Grandy:"tut mir leid aber ich ich mache ein stich bei dir, möge gott dir gnädig sein Grandy."

  12. #12
    Talis erhob sich erneut: "Ihr wollt das edle Opfer Grandys nicht anerkennen, sondern mich des Todes geben, so muss ich mich erwehren. Mir bricht es das Herz meine Worte schlucken zu müssen, doch um mich selbst zu retten muss ich Grandy wählen, was dieser auch will. Ich hasse mich dafür, doch sinnlos zu sterben will ich auch nicht riskieren."

    Er setzte sich und wartete ab.

  13. #13
    "Dankwart, Ava, Elly und Zaroff - ich flehe Sie an, ändern Sie Ihre Stimmen! Es ist doch offensichtlich, dass wir gerade manipuliert werden. Wenn ich mir diesen Abend ansehe, so bin ich mittlerweile felsenfest von Grandys Unschuld überzeugt. Warum sonst würde er sich selbst anklagen? Sollte ich falsch liegen, so opfere ich mich morgen meinerseits, doch gerade sieht es so aus, als würden wir einen guten Menschen hängen wollen, nur weil er einem Freund zu lang vertraut und dabei Fehler begangen hat!"

    An dieser Stelle wandte sich Miller an Dankwart direkt. "Sie waren dieser Freund, Dankwart. Vergessen Sie für einen Moment die Vampire, sonst wird ihr Votum niemandem etwas bringen! Treten Sie für einen Freund ein, der Sie bei drei Wahlen blind unterstützt hat, im Glauben, Sie würden das Richtige tun!"

    Miller sah mit großen Augen in die Runde. Wie sich plötzlich alle Vertrauenspersonen auf Grandy stürzten, hatte ihn misstrauisch gemacht. Es war für ihn mittlerweile klar, dass die Abstimmung durch geschickte Worte manipuliert wurde. Einer der Werwölfe musste ein guter Redner sein, nur so konnten sie bisher jedes Mal dem Urteil entweichen. Und dabei nutzten sie die Angst vor den Vampiren schamlos aus, indem sie möglichst früh abstimmten. Es war so offensichtlich.

    Geändert von Schattenläufer (27.11.2011 um 19:37 Uhr)

  14. #14
    Nach den ganzen hitzigen Ansprachen, füllte Elly sich etwas erschlagen von den ganzen Theorien. Aber ihr fiel durchaus auf, dass sich manches, was die anderen vorgebracht hatten, widersprach.
    "Entschuldigung, aber ich habe ein paar Bedenken einzuwenden. Selene, sie sind der Auffassung, dass sich unsere Feinde unauffällig verhalten würden, aber wieso hatte Grandy sich dann gestern so auffällig aufgeführt? Wäre er ein Geschöpf der Hölle würde er sich gewiss nicht so weit aus dem Fenster lehnen und etwas behaupten, was schnell nachzuweisen wäre.
    Selbst wenn er zu den Bösewichten gehören würde, wäre es dann eine unwiderlegbare Tatsache, dass Edmond und Dragoneri auch zu unseren Feinden gehören würden, denn Grandy hatte sich für sie eingesetzt. Selbst wenn dies auch nur eine List wäre, würde er sich doch nicht selbst an den Pranger stellen, wo die Feinde doch noch so zahlreich sind?
    Denn wir hatten zwar den Beweis für die Existenz der Vampire gefunden, aber den Werwölfen konnten wir noch nicht habhaft werden. Was würden wir beweisen, wenn diesmal wieder ein Unschuldiger hingerichtet wird?
    Ich werde mit meiner Stimmabgabe noch etwas warten und weitere Theorien anzuhören."

  15. #15
    Bedächtig hörte sich Edmond an, was Dankwart und die anderen Vertrauenspersonen zu sagen hatten, offenbar gab es an diesem Abend viele unentschlossene Stimmen, aber dafür bereits mehr als einen angeklagten Verdächtigen. Langsam ließ er sich die Worte der anderen Beteiligten durch den Kopf gehen und war fast entschlossen, dafür zu sorgen, dass es an diesem Abend nicht wieder einen vollkommen Unschuldigen treffen würde.

    "Nun, Herr Dengelbrack, allein die Offenbarung eures Geheimnisses würde Euch unter gewöhnlichen Umständen den Kopf kosten, und dabei rede ich gewiss nicht von der Grabschänderei, die Ihr betrieben habt, um eure Experimente durchführen zu können. Wohl wahr, wenn diese Vampire euer Werk sind, so seid Ihr auch derjenige der die Morde dafür zu verantworten hat und dessen Aufgabe es sein muss, uns wieder von dieser Plage zu befreien. Nichtsdestotrotz, wir haben es hier nicht nur mit solchen Blutsaugern zu tun, sondern auch mit haarigen Ungeheuern, bei denen ich bezweifle, dass Ihr sie mit eurem Schnurrbart entlarven könnt. Seid Euch dabei in einem Punkte gewiss: Die Mehrheit hat es erschafft, zwei dieser Vampire bereits zu vernichten, und wir werden auch die restliche dieser Brut finden, denn andernfalls werdet auch Ihr eines ihrer Opfer werden. Wenn Ihr also auch überleben wollt, solltet ihr euch nicht nur auf euren Schnurrbart verlassen.

    Die Tatsache, dass Grandy sich gestern so auffällig bemerkenswert verhalten hat, konnte nur durch die aufmerksamen Augen einiger Vertrauenspersonen hier festgestellt werden. Nun, sollte er wirklich die Wahrheit sprechen, so könnten alle Anwesenden nach seinem Tode zumindest zwei weitere Personen, Leonardo und mich, als Verdächtige ausschließen. Sollte er jedoch einer dieser Werwölfe sein, wovon nicht nur Selene und ich ausgehen, dann liegt das vor allem darin begründet, dass er mehrfach seine Äußerungen zu seinen Entdeckungen geändert hat und er willkürlich Personen in den Schutz nimmt, wie es ihm gerade passt, in der Hoffnung, dass diese Personen ihn beschützen würden. Er mag zwar für mich gesprochen haben, doch da ich selbst nur zu gut weiß, dass ich keine Bestie bin und es auch nicht nötig habe, mich von solchen Scharlatanen in Schutz nehmen zu lassen, müssen wir nun Einigkeit demonstrieren und geschlossen gegen ihn stimmen. Sein wechselhaftes Verhalten hat uns bisher gezeigt, dass mehr hinter seiner Gestalt stecken muss, als er zugeben will, und wir haben nur eine Möglichkeit dies herauszufinden.

    Aus diesem Grunde muss ich in meiner Rolle als Bürgermeister alle anderen Anwesenden dazu auffordern, ebenfalls gegen diesen selbsternannten paranormalen Ermittler zu stimmen, denn dass er nicht das ist, was er vorgibt zu sein, ist nunmehr offensichtlich und jedem bekannt. Daher würde ich ebenfalls davon absehen, einfache Geschäftsleute wie Talis am heutigen Abend anzuklagen, damit wir nicht wie gestern vor dem Debakel stehen, dass aufgrund er Zerstrittenheit ein unschuldiger Mensch hingerichtet wird. Gewiss sind es die Werwölfe unter uns, die nun alles daran setzen werden, den absehbaren Tod von Grandy zu vereiteln, indem sie sich jemandem anschließen, der nach Grandy ebenfalls gute Chancen haben würde, am heutigen Abende sein Ende zu finden. Ich spreche hierbei von all jenen, die stattdessen Talis Schönbrunn anklagen..."


    Gerade als der Graf mit seinem kleinen Einwurf geendet hatte, betraten einige Mitglieder der Stadtwache übersturzt Leonardos Villa und liefen panisch auf den Bürgermeister zu, um ihm einige dringende Neuigkeiten zu berichten...

    Geändert von Edmond Dantès (27.11.2011 um 18:05 Uhr)

  16. #16
    Die Beschuldigungen waren bereits mitten im Gange und auch Rowan musste sich daran beteiligen. Hoffentlich geht das nicht noch lange so weiter. "Grandys Gruppe schien mir bisher recht vertrauenswürdig. Nichtsdestotrotz ist natürlich möglich, dass ich mich irre. Dennoch, eines gibt mir sehr zu denken: die Art und Weise, wie gewisse Personen mit dieser Situation umzugehen scheinen. So scheint es mir, dass so mancher, der den Tode vorher nicht zu Gesichte bekam, anscheinend dennoch recht umgänglich mit eben diesem verweilt. Es ist nur ein Gefühl, jedoch hab ich bisher stets meinem Gefühl vertrauen können. Insofern klage ich euch an, Elisabeth Cole! Ihr seit eine dieser Kreaturen, nicht wahr? Ihr wandelt stets im Hintergrund und konntet so stets euren Vorteil nutzen, ohne aufzufallen!"

    Geändert von R.F. (27.11.2011 um 19:03 Uhr) Grund: nerviger Kael ist nervig :P

  17. #17
    Auch Ava erhob nun ihre Stimme: "Werte Bürgerinnen und Bürger Düsterburgs. Ich habe lange über meine Entscheidung nachgedacht und möchte nun Leonardo di Dragoneri, unseren Gastgeber, anklagen. Ich verstehe nicht, warum manche ihn nun als unschuldig betrachten, obwohl sich Rafael gestern als treuer Bürger Düsterburgs herausstellte. Meiner Meinung nach ist die Angelegenheit mit Rafaels Tod noch lange nicht erledigt. Auch wenn ich mit dieser Ansicht damit vielleicht allein stehen sollte."
    Nach diesen Worten nahm sie wieder Platz und folgte weiterhin aufmerksam dem Geschehen.

    Geändert von Neadyn (27.11.2011 um 20:03 Uhr)

  18. #18
    Zu Elly gewandt antwortete Selene bedächtig: „Ihr habt Recht, das mit Grandy ist wirklich ein merkwürdiger Fall, da er sich so in den Mittelpunkt drängte ohne es zu müssen. Gut gehen wir davon aus er ist unschuldig und seine und Dankwarts Verdächtigung Rafael gegenüber waren einfach nur aus persönlichen Antipatien heraus bestimmt. Wieso um alles in der Welt begründete er es dann damit das er Eingebungen hatte? Es hätte keine Begründung gebraucht, aber dadurch das er sich „aus dem Fenster lehnte“ hat er zwei Dinge getan: Er hat uns weisgemacht er sei nun nur noch ein normaler Bürger und er hat den Wölfen signalisiert das von ihm keine Gefahr ausgeht, da er nun ebenfalls keine besondere Fähigkeit mehr hat. Und Edmond und Dragoneri sowie Maxim wären also unschuldig und durch sein Wort geschützt.
    Doch sind seine Feinde wirklich zahlreich? Zwei Stimmen liegen bereits für einen anderen vor und das obwohl es in der Tat mehr als nur interessant ist ob er nun lügt mit den zwei Erscheinungen oder ob er sich nur verplapperte. Wenn er in der Tat unschuldig ist und die Rolle, die er vorgibt auch in der Tat hat, haben wir drei Unschuldige gewonnen. Wenn er aber gelogen hat, dann ist vor allem Dragoneri hier verdächtig, den Grandy gestern in Schutz genommen hat. Aber das sehen wir morgen...“


    Edmond Worte trieben nun jedoch Tränen in ihre Augen „Sollte er jedoch einer dieser Werwölfe sein, wovon nicht nur Selene und ich ausgehen...“ Sie wisperte leise „Ich denke eher wir stehen noch allein, Edmond. Seit die Bestien unseren Boden in Besitz nahmen tauchten sie diese Stadt nach und nach immer mehr in Finsternis und diese Finsternis siehst du auch in den Augen von vielen hier Anwesenden. Vielleicht hat Dankwart Recht und Gott straft uns für unsere Verfehlungen? Seht nur diese Menschen, die so schutzlos sind wie Lämmer und ebenso dumm da sie ihrem Hirten nicht mehr folgen wollen. Sie suchen nicht den Schutz unter dem Mantel ihres Herren, sondern laufen in den Sturm hinaus.
    „Den Zahn der Raubtiere lasse ich auf sie los und die wilden Tiere sollen sie zerreißen und ihre Wege zu Wüsten machen. Wenn ihr nicht auf mich hören wollt, werde ich noch weitere Schläge über euch kommen lassen. So spricht unser Gott, in dessen Namen wir alle getauft sind. Die Gerechtigkeit Gottes, sagt der heilige Augustinus, kann nicht hinnehmen, dass die Unschuld unglücklich ist. Die Strafe, die er verhängt, setzt immer eine Verfehlung dessen voraus, der sie sich zugezogen hat. Aus diesem Prinzip heraus wird es für euch einfach sein, zu verstehen, dass euer Unglück nur aus euren Sünden entstanden sein kann.“

    Sie rutschte vom Hocker zu Boden und legte die feinen Hände vors Gesicht und weinte. Vielleicht sollte es so sein das sie alle hier an diesem Ort starben. Doch 10 Stimmen waren nicht abgegeben worden. Wieso schwiegen denn nur soviele der Anwesenden?

  19. #19
    Grandy hatte es erwartet. Der Tod von Raffael, eines Unschuldigen, hatte ihn schwer getroffen, schließlich hatte er ihn gewählt. Doch wie stark musste es diejenigen treffen, die versucht hatten ihn zu retten? Er hatte Freunde und Bekannte in der Stadt, sein Tod erschütterte die Stadt. Doch Grandy ... niemand kannte ihn, hah!, nichteinmal er selbst wusste wer er war. Er hatte gehofft, dass seine Erinnerungen im Laufe der Zeit zurückkehren konnten. Er hatte sogar einen Traum, was wenn er einmal hier in Düsterburg lebte? Zusammen mit ... ihr. Doch nein, das war nur ein Wunschtraum. Schade, dass er kaum Zeit hatte sich seiner Gefühle wegen Libra klar zu werden, doch Liebe ist doch eigentlich nichts das man vergisst?
    Nun war es aber egal. Die Werwolfsplage wurde immer schlimmer, und wenn sein Opfer etwas daran ändern würde, so sollte es sein.

    "Ich bin kein Mann der Worte. Erwartet von mir keine Stundenlangen Reden in denen ich mich verteidige. Ich werde eure Fragen beantworten, kurz und bündig.
    Ihr fragt mich warum ich bei Raffael gelogen habe? Warum ich behauptete irgendwas zu wissen, dass ich wissen könnte? Weil ich naiv war, ich vertraute Dankwarts Vermutung und wollte ihr mehr Gewicht geben. Es war eine Lüge, vielleicht habe ich auch gehofft, dass man mir mehr vertrauen würde, wenn sie sich als wahr herausstellt. Vielleicht hätte ich von Anfang an ehrlich sein sollen ... ",
    er stand von seinem Sitz auf und begab sich zum großen Fenster, das in di Dragoneris Speisesaal stand. Die Sonne war bereits untergegangen und mehr und mehr Lichter gingen in der Stadt auf. Die ersten Sterne waren am wolkenlosen Himmel zu erkennen, das Firmament ein Farbübergang von Rot nach Schwarz.
    Die Bürger legten sich schlafen, und etwas anderes würde bald aufwachen und keiner von ihnen hatte eine Ahnung was es wirklich war. Sie lauerten auf ihre Opfer und nun würden selbst die Bürger sich selbst umbringen ... wenn er es sich nicht verhindern würde.

    "Nun gut, falls mein Tod euch umstimmen sollte, die Leben von zweien zu verschonen, so sei es. Ich könnte wohl Talis wählen um zu hoffen, das ich noch eine Nacht länger Lebe, aber wie könnte ich es verantworten ein weiteres Menschenleben aufs Spiel zu setzen? Wie könnte ich es verantworten zwei Unschuldige nicht zu retten?
    Ich stimme für ... mich.
    Grandy."

    Er hätte sich zwar gewünscht, mit dem Schwert in der Hand zu sterben, im Kampf, aber wenn sein Opfer andere retten würde, er würde seiner Verantwortung nachkommen. Nur im Tod erkennt man den Bürger, das hatte Grandy selbst feststellen müssen, als Raffael vor seinen Augen am Strick umkam. Dann sollte der selbe Strick ihn als Mensch ausweisen.

    Geändert von Mivey (27.11.2011 um 18:32 Uhr)

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