Lass ihm Zeit, er googlet noch. ^^
Haha, Daen. Sehr witzig. Dass die zehn Gebote aus dem alten Testament stammen, ist mir schon bewusst. Tut aber doch überhaupt nichts zur Sache, weil ihr da zwei Aussagen von mir durcheinanderwürfelt. Die Eine war die Grundsatzdiskussion, die Andere die nebenbei erwähnten Gebote und Todsünden, die aber mit der Grundsatzdiskussion wenig zu tun hatten.
Und ja, ich hatte Religion in der Schule, war ne zeitlang im Konfirmantenunterricht eines Freundes und ich habe ein paar Bibelteile gelesen aus privatem Interesse. Aber sicher nicht alles. Ich behaupte auch gar nicht, dass ich alles weiß. Aber es reicht für eine Einstellung zur Bibel.
hmmm... hatte mich eigentlich nur auf deinen einen Kommentar bezogen, in dem du meinst, dass die zehn Gebote irgendwie Sinnlos sind, wenn Gott doch vergebend ist.
Aber das eine ist altes Testament, das andere neues Testament.
Laut NT sollst du in erster Linie deinen nächsten lieben wie dich selbst, das schließt die meisten der 10 Gebote ein, ist aber eher eine gut gemeinte Bitte für eine zusammengehörige Gemeinschaft, weniger ein deutlicher Gesetzeskatalog.
Deswegen ist ein Vergleich von Zehn strengen Geboten und einem vergebenden Gott nicht direkt machbar.
--Ich hatte mal eine Signatur, aber dann bin ich volljährig geworden und hätte Steuern zahlen müssen.
Ich sag ja nicht, dass das auf jeden Christen zutrifft, aber es gibt halt genug fundamentalistische Christen, die das neue Testament mehr oder weniger ignorieren. Und auf die hab ich mich bezogen. Ich könnte jetzt als Beispiel nen guten Kumpel von mir nennen, dessen Familie so eingestellt ist. Wir sollten uns wirklich jetzt nicht auf diese eine Aussage von mir versteifen.
Naja, das Problem ist, dass du Aussagen zu verschiedenen Aspekten der Bibel zusammenwürfelst, nebenbei noch vollkommen andere Aspekte mit einbeziehst, die gar nicht in den Diskussionsinhalt gehören, um jetzt nen 180-Grad-Turn zu machen und das Ganze auf Fundamentalisten zu beziehen, was wiederum ein komplett anderes Kapitel ist.
Ich weiß, worauf du hinauswillst, aber die Argumentationskette ist ein wenig verwirrend.
--Ich hatte mal eine Signatur, aber dann bin ich volljährig geworden und hätte Steuern zahlen müssen.
Und ich verstehe dein Problem nicht. Ich habe ein Problem mit Religionen und habe auch ganz deutlich gesagt welches. Die ganze Debatte um Gebote und Todsünden hatten rein gar nichts mit der ursprünglichen Diskussion zu tun. Ihr habt euch nur wie die Geier darauf gestürzt, weil ihr es als Teil meiner Argumentation verstanden habt.
Du hattest es geschrieben?! Und deutlich gesagt hast du nix, eher hat sichs am Ende darauf reduziert, dass du meintest du hättest nichts gesagt außer Randnotizen und Sachen, die sich eigentlich auf Fundamentalisten beziehen.
Wie stichhaltig fändest du es, wenn ich sage "Ich finde Philips scheisse, weil als ich Mario Galaxy auf meinem Philips-Fernseher gespielt habe, habe ich nicht verstanden, wie man das Spiel spielt."
--Ich hatte mal eine Signatur, aber dann bin ich volljährig geworden und hätte Steuern zahlen müssen.
Naja, weil ne Diskussion so funktioniert: Einer bringt ein Argument, ein anderer bringt ein Gegenargument usw. Dass das ganze so abgedriftet ist, liegt wie du sagtest an den beiläufigen Bemerkungen, die nicht in den Kontext passten.
Und ich verstehe immer noch nicht warum du Religionen blöd findest, sorry. Ist es jetzt wegen der Ausschmückungen in den Glaubensbüchern oder wegen der Fundamentalisten oder weil Maria fremdgegangen ist oder wegen der Gesetze die in besagten Glaubensbüchern festgemacht werden? Tut mir leid, irgendwie kommst du nicht auf den Punkt was das angeht.
Ja, hab ich eingesehen, dass ich es gar nicht hätte erwähnen sollen ohne Extra-Kennzeichnung, dass es nicht Bestandteil meiner Argumentation ist. Können wir jetzt bitte wieder aufs eigentliche Thema kommen? Ist doch längst geklärt.
Es ist ne Mischung aus allem. Glauben sagt ja schon, dass man an etwas glaubt und nicht, dass man es weiß. Die meisten Religionen wirken aber schon fast wie ACHTUNG von Gott gegeben, wenn du verstehst, was ich meine. Es sind soviele Geschichten und angebliche Zeugnisse, dass es schon fast kein Glauben mehr ist, sondern Geschichte und genauso gehen viele wirklich "Gläubige" da mMn auch ran.Zitat
Worauf beziehst du das nun? Natürlich ist nicht jeder Christ ein evolutionsabstreitender Fundamentalist. Das wollte ich damit ja nicht sagen. Es ist so wie ich es gesagt habe. Religionen sind für mich zu sehr niedergeschriebene Geschichte und Werbung, was nicht mehr wie Glaube wirkt, sondern wie Scientologen, die nach neuen Opfern suchen, um es überspitzt zu sagen. Am besten noch im Krieg mit anderen Religionen.
Dennis hat Recht! (mit allem.)Zitat
Und wer unterhalten werden will, dem leg ich die beiden Comedians ans Herz, da können wir alle gemeinsam lachen und so. (Und ja ich bin Christin, aber amüsiere mich köstlich wenn manche Ansichten die der Vatikan vorschreibt durch den Kakao gezogen werden.)
George Carlin: http://youtu.be/MeSSwKffj9o
Julia Sweeney: http://youtu.be/qixXRkCNrtE
Ich bin ja dafür das wir auf dem BMT eine Diskussion dazu eröffnen! "Wie ernst kann man die christliche Religion nehmen?" Ich finds wichtig zu realisieren das man auch als gläubige Person jede Menge Einstellungen die ein Atheist hat und die ihn in seinen Augen zu einem "Ungläubigen" machen, ebenfalls vertritt. Die Grenzen sind da echt nicht so krass wie es hier grade dargestellt wird. Auch wenn wir natürlich gerne ein paar Fakten zu den bibeltreuen Christen mit besprechen können - wobei das eigentlich nur zu Verwirrungen führt (wie man hier bei Eisi und seinen "fundamentalistischen Christen" sieht.)