Bevor Sven die Türklinke berühren konnte, hat der Außenstehende die Tür bereits aufgeschlagen. Es war Roman von Ebershof, der Hauptmann der Düsterburger Wache, in Begleitung von vier Gardisten. "Störe ich sie momentan bei ihren morgendlichen "Geschäften"?" redete er mit einem falschen Lächeln daher. "Verschiedene, voneinander unabhängige Zeugen haben von gewissen "Verbrechen" gesprochen, welche in ihrem Laden stattfinden sollen. Und laut dem Düsterburger Gesetz dürfen wir eine Hausdurchsuchung dürchführen. Finden wir auch nur eine Kleinigkeit, ist ihr Todesurteil gesprochen." Ehe Sven auch nur ein Wort sagen konnte, packten ihn zwei Wachen und schleppten ihn dorthin, wo auch Roman hinging. Sven durfte sich nicht wehren, da er ansonsten geschlagen werden würde. "Die einen sagen ihr habt heimlich eure Kunden ermordet, andere sprechen sogar von Vergewaltigung und Leichenschändung. Dann gehen wir mal diesen ganzen Anschuldigungen gemeinsam auf den Grund."
Die Gruppe entdeckte während den groben Untersuchungen die Tür zum Hauskeller. "Ich nehme mal an, dass du die ganzen Leichen da unten versteckt hast?" Roman drückte die Klinke herunter und öffnete die Tür; sie war nicht verschlossen.
Äußerlich war der Keller stockdunkel. Man erleuchtete den Raum mit einer Kerze. Überall standen Fässer mit verschiedenen Inhalten, davon viele mit medizinischen Mitteln und Badekuren. Roman und zwei Wachen untersuchten den einigermaßen großen Keller, die beiden anderen sollten mit Sven vor der Kellertreppe warten...
In der Zwischenzeit erhob Fabius seine eigene Stimme gegen Chester.





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