Ergebnis 1 bis 20 von 108

Thema: [Vampire von Düsterburg] Tag 2

Hybrid-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #1
    Endlich war er darauf gekommen, was an ihm genagt hatte: Leonardo di Dragoneri, ein Gelehrter aus Italien hatte einmal erwähnt, diese Wesen hier erforschen zu wollen. Und das bevor sie überhaupt aufgetaucht waren. Und gestern war er auch zu einer Vertrauensperson ernannt worden. Doch jetzt konnte Rafael ihn nirgends entdecken. Er nahm sich vor, den Namen im Hinterkopf zu behalten, auch wenn er ihn im Moment nicht wirklich anklagen wollte, solange er keine Möglichkeit zur Gegenwehr hatte.
    Als Rafael bemerkte, dass plötzlich alle anfingen, wild Stimmen abzugeben, stand er auf. In Erwartung, wen er wohl beschuldigen würde, wurde es still. Doch statt selbst eine Anklage vorzubringen, hatte er anderes im Sinn:

    "Bitte, Leute, versucht doch etwas ruhiger zu bleiben. Wenn jeder für jemand anderen stimmt, dann nutzt das vor allem den Vampiren, da ihr Opfer mit großer Wahrscheinlichkeit ebenfalls draufgehen wird. (Nebenbei bringt mich diese seltsame Bedingung zu der Frage, wie diese Vampire jemand in einer Stadt mit einem weniger willkürlichen Rechtssystem umbringen wollen, aber das ist eine rein intelektuelle Frage und tut im Moment nichts zur Sache.)
    Und all jene, die Herrn Havelock angeklagt haben oder dies noch tun wollen, möchte ich bitten, eine Sache zu bedenken: Welchen Vorteil hätte er davon gehabt, sich selbst anzuklagen, statt sich einfach der Mehrheit anzuschließen und für Train zu stimmen, wie es die meisten (auch ich, wie ich zugeben muss) getan haben, was wesentlich unauffälliger gewesen wäre? Ich sage nicht, dass er unschuldig ist, denn das kann ich für niemanden hier im Raum tun, mich selbst vielleicht ausgenommen"
    , bei diesen Worten gestattete er sich ein schwaches selbstironisches Lächeln, "aber immerhin geht es hier um kein Spiel, sondern um Leben und Tod, und deshalb sollten solche Entscheidungen nicht leichtfertig getroffen werden. Aus diesem Grund habe ich selbst auch noch keine Entscheidung getroffen."

    Damit setzte er sich wieder hin. Er hätte noch ein paar Gründe anführen können, warum er selbst Havelocks Stimme für keinen Beweis seiner Schuld hielt, aber er wollte die Menge nicht zu sehr beeinflussen, besonders da er sich wirklich noch nicht entschieden hatte, und letztendlich vielleicht sogar selbst gegen Havelock stimmen würde, wenn ihm schlüssige Argumente für diese Entscheidung geliefert würden.

  2. #2
    Trotz all der Anklagen, die mittlerweile schon gemacht wurden, konnte Rowan mit den meisten der Bürger nicht anfangen. Nichtsdestotrotz war es nun wohl auch an ihm, seine Stimme abzugeben.

    Er saß auf seinem Platz, hörte zu, was alle anderen zu sagen hatten und blickte um sich. Dies alles ist wie die Jagd, nur dass niemand weiß, wie das Monster aussieht, das man erlegen muss und leider half die scheinbar menschliche Hülle, die jene Wesen anscheinend am Tage anzunehmen schienen, nicht gerade, eine Entscheidung zu fällen. Es war mehr als eine Jagd, denn bereits eine falsche Wahl konnte einem Unschuldigen das Leben kosten. Wie also verfahren?

    Rowan schlürfte seinen Tee. Dieser Talis Schönbrunn, oder wie der hieß...was machte der? Nun, auf jeden Fall schien er ein seltsames Verhalten an den Tag zu legen.

  3. #3
    „Falls die Vampire tatsächlich durch unsere Wahl andere töten, haben sie wohl die perfekte Taktik, selbst gestern, als fast alle ihre Stimme auf eine Person konzentrierten, konnten sie ein Opfer finden, bei den ganzen Stimmen die jetzt schon verteilt sind, bleibt nur zu hoffen, dass wir durch die jeweilige Stimme auf einen der Vampire schließen können.“, folgerte Grandy nachdem er zugehört hatte was die ersten Ankläger zu sagen hatten.

    Adryan und Miller klagten sich gegenseitig an, ihr Streit schien ihm albern und unangebracht aber dieses Wahlsystem neigte dazu solche Konfrontationen zu fördern. Die Anklage des Bürgermeisters erschien ihm zuerst suspekt, offensichtlich war Herr von Busch mit Bösen Kräften im Bunde, da war es doch egal wer mit ihnen stritt. Abgesehen davon, wie Grandy erfahren hatte, war er generell ein Schreihals und Trunkspecht, ein Werwolf oder Vampir würde sich unauffällig verhalten. Außer natürlich er hatte etwas zu gewinnen, so wie das bei Train der Fall war.
    Die Eigenwahl von Havelock erschien ihm auch keinesfalls eindeutig. Es ist weder eindeutig, noch war es zu dem Zeitpunkt klar, wie die Vampire vorgehen würden, unauffällig ist es auch nicht. Er hätte sich mit Leichtigkeit der Mehrheit anschließen können, hatte er aber nicht, obwohl es für ihn kaum mehr Hoffnung gab.

    Grandy wandte sich zu Dankwart.
    „Kitzelt diesmal euer Bart bei jemandem, Dankwart? Ich bin relativ ratlos. Keiner der Kandidaten heute erschien mir sonderlich verdächtig, natürlich muss das nichts heißen, aber ich will nicht leichtfertig, das Leben eines unschuldigen Mannes aufs Spiel setzten.“

  4. #4
    Talis besah sich noch einmal die Wolfsfelle von Hern Grandy genauer, irgendwas kam ihm daran komisch vor er wusste nur nicht was. Er überlegte und überlegte, während die Zeit verging. Plötzlich merkte er das es Zeit war der Versammlung bei zu wohnen. Als er herein kam redete gerade Chester, der eine durchaus gute Anklage gegen Havelock vorgebracht hatte, den Antiquar der ihm gestern noch etwas hatte zeigen wollen.
    Er wartete allerdings noch etwas zu sagen, bis Rowan ihn anklagte, ohne erkennbaren Grund. Da erhob er sich: "Ich wundere mich warum mich jemand ohne große Begründung anklagt. Will er mich den Vampiren ausliefern? Mit Sicherheit weiß niemand der Rechtschaffenden ob er böse ist. Aber dennoch ist Rowan nicht der der mir am Verdächstigen vorkommt. Havelock, der Antiquar wollte gestern irgendwas mir und anderen zeigen, was ansich kein Problem wäre. Da er aber wusste, dass er nicht durch Selbstnominierung sterben würde, ist er wohl eines der gottlosen Biester, die uns Menschen glaub man den Legenden kräftemäßig überlegen sind. Ein Glück kam es zu keinem Besuch bei ihm. Wer weiß ob ich hier noch stehen würde."

    Nach dieser langen und für ihn gut vormulierten Rede, setzte sich Talis wieder und beobachtete die Versammlung, ob seiner plötzlichen Wortgewandheit selbst verwundert.

  5. #5
    Die Stimmen gegen Ihn wurden immer lauter, scheinbar interessierte sich niemand für die Worte Havelocks.
    Ein freudloses Lächeln umspielte seine Lippen, als er die Geschehnisse der letzten Tage revue passieren ließ. Er hätte es besser wissen müssen. Ein Mensch ist intelligent, viele Menschen hingegen sind nur ein schreiender Haufen von Affen.
    Und nun wurde das Tier in den Leuten wach, sie beschuldigten sich gegenseitig, setzten verzerrte Ideen in die Köpfe ihrer Mitmenschen. Und ist eine Meinung erst einmal gefestigt genug und in den Gehirnen der Menschen angekommen, so ist diese nur sehr schwer zu entfernen.

    "Ich klage Chester an, er hat sich durch seine Anwesenheit am Ort des Mordes verdächtig gemacht! Und der Mörder kehrt stets an den Ort seines Verbrechens zurück..."

    Das war es nun also, er hatte jemanden auf die Todesliste gesetzt, ohne mit Sicherheit sagen zu können, ob derjenige auch wirklich verantwortlich für diese Taten war.
    "Wenn ich doch nur mehr Zeit hätte..."

  6. #6
    Libra beobachtete die Szenerie gespannt. Vor allem dieser Chester, der am Tag zuvor in eine Prügelei verwickelt war. Also, die momentan heißesten Kandidaten für die Kürzung um einen Kopf waren Havelock und Chester. Havelock...sie hatten den Vormittag zusammen verbracht, also beugte sie sich zu Dankwart rüber und flüsterte: "Euer Schnurrbart lag ja schon gestern nicht falsch...Kitzelt er euch heute wieder?"
    "Nunja, Libra..." Dankwart strich sich über den berühmten Nasenschnauzer "ich denke nicht, dass von Havelock, ein gestandener Mann jedenfalls, irgendeine Gefahr ausgeht."

    Libra nickte langsam.

    "Gut, gut."

    Sie stand auf, und ging zur Tafel, drehte sich zur Menge und meinte:
    "Ihr habt hier einen sehr fähigen Bürgermeister, was man so über seinen Vorgänger hört...ist ja eher interessant als inspirierend. Und eine wilde Beschuldigung gestern gegen eine vollkommen Fremde will mir auch nicht aus dem Kopf gehen. Er ist der einzige mit einem MOTIV. Chester."

    Sie machte ihren Strich, drehte sich wieder um und wartete, was geschah. Sie hoffte inständig, dass sie keinen Fehler gemacht hatte.

  7. #7
    Er selbst hatte zwar kein sonderlich gutes Gefühl dabei, aber auch leztes Mal hatten Libras und Dankwarts Verdacht die Spur zum Vampir offenbart. Vielleicht hatten ebenjene Spur wieder gefunden, und Grandy musste auch zugeben, dass ihm der Antiquar nicht wirklich verdächtig vorkam. Aber vielleicht war das ja genau sein Plan, unscheinbar zu erscheinen.
    "Ich werde langsam paranoid..."murmelte er zu sich selbst.

    "Sowie es scheint ist es wohl eine Wahl zwischen Chester oder dem hiesigen Antiquar. Keiner von beiden erscheint mir wie ein Mörder, oder gar eine Kreatur des Bösen, aber ich muss dennoch probieren die beste Entscheidung zu treffen, angesicht der Möglichkeit mich zu irren. Da
    Chester durch seine Streitereien und seine generelle Einstellung am meisten auffällt fällt meine Wahl auf ihn.", verkündete Grandy der Versammlung und machte sein Strich auf der Tafel, die der Wirt extra für sie aufgestellt hatte.

  8. #8
    Leonardo ging richtung gasthaus und sah sah schon den bürgermeister und dieAnderen.

    Er guckte auf die tafel und sah stimmen geben Havelock und drei stimmen gegen Cester und 1 stimme zu Adryan,Talis und Friedrich.

    Er ging zum brett und machte seine stimme zu Chester und hoffte das er der richtige war und setzt sich zu den Anderen hin.

  9. #9
    Rebeccas saß auf einem kleinen Schemmel an einem Fenster des leeren von Busch Anwesens. Die Schaulustigen waren zum nächsten Ort der blutigen Unterhaltung gepilgert, die Dienstmädchen sind ohen Bezahlung desertiert, selbst jene, die ursprünglich zum Hauptlinie von Busch gehörten und nicht direkt zu Caspar. Untreue Maden. Das ehemals oberste Dienstmädchen faltete die Hände. Natürlich war sie nur wenig besser, sie würde das Gebäude nicht instand halten. Sie konnte es nicht. Eigentlich kam ihr der plötzliche Tod ihrer Herren sehr gelegen, jetzt konnte sie sich auf ihr eigentliches Ziel konzentrieren. Jenes Ziel für das sie all die Jahre unter Caspar von Busch gearbeitet hatte, jenes Ziel für das ihre Schwester nach langer Zeit hier angekommen ist. Die Zeit ist da, der Tag naht.

    In Voraussicht hatte sie bereits eine Note mit dem Namen des Opfers hinterlassen. Havelock. Sie hatte weder Grund noch Antrieb dazu, aber irgendwer musste gehängt werden. Bis sie herausfand, wer teuflisch genug war um vernichtet zu werden, mussten eben ein paar Unschuldige Sterben. Kollateralschaden, ein Wort jedem gutem Dienstmädchen bekannt und gelehrt. Rebeccas Körper erwachte aus der Starre und erhob sich zu dem Schrank. Wenn man oberstes Dienstmädchen war, durchsuchte niemand die Sachen. Kein Bedarf für Geheimfächer. Aus dem Schrank lächelten ihr Waffen und Chemikalien gegen das Böse entgegen. Der Tag war so nah...

  10. #10
    Elly hörte sich die Anschuldigung und die Begründungen für diese an. Sie war sich nicht genau sicher, wenn sie als Verräter sehen sollte und wenn nicht. Havelock schien ihr genau verdächtig wie Leonardo di dragoneri, der sich kaum blicken ließ.
    Aber sie konnte keine Mutmaßungen über deren Beweggründe anstellen, dazu kannte sie die Beiden zu wenig. Aber sie musste jemanden anklagen.
    Sie musste noch etwas nachdenken, also ging sie zunächst in die Küche und holte zwei große Kuchenstücke für Maxim und Marina. Danach setzte sie sich wieder an den Tisch und versank in Gedanken.

  11. #11
    Also darauf würde es heute hinauslaufen. Chester Alverick oder Herr Havelock... Natürlich hatte er trotzdem die Möglichkeit für jemand anderen zu stimmen, aber erstens würde vermutlich trotzdem einer der beiden sterben, und zweitens würde er damit nur die Gefahr erhöhen, dass das Vampiropfer starb.
    Aufgrund des Wahlverhaltens konnte er keinen eher als gefahr einordnen als den anderen. Keiner von beiden hatte gestern für Train gestimmt, und die Stimmen der beiden hatten auch sonst keine Auswirkungen gehabt.
    Letztendlich lief es darauf hinaus: Wählte er einen langjährigen Düsterburger Bürger, den er zwar nicht unbedingt als Freund, aber auch nicht als Unbekannten ansah, oder einen völlig Fremden, der in den zwei Tagen, die er nun hier war nichts als Streit zu verursachen schien.
    Wieder erhob er sich: "Ich habe zwar bei keinem der beiden einen wirklichen Hinweis darauf finden können, dass er eines der Monster ist, die uns heimsuchen, aber wenn die Menge sich entschlossen hat, dass einer der beiden unser heutiges Opferlamm sein soll, so muss ich mich dem fügen. Daher klage auch ich hiermit Chester Alverick an. Möge Gott geben, dass es die richtige Entscheidung ist."

  12. #12
    Ungläubig beobachtete Chester wie mehrere Striche hinter seinem Namen gemacht wurden.
    ""Seht ihr eigentlich was ihr hier tut? Hier werden Fremde des Mordes bezichtig ohne auch nur den geringsten Beweis für ihre Schuld zu haben! Schön, ich war heute früh am Tatort, aber auch nur weil jemand von denen die die Leiche entdeckt haben geschrien hat. Ich hab nur versucht zu helfen, aber der neue Bürgermeister musste mich gleich auf unfreundlichste Art und Weise vertreiben, so als hätte er sich längst entschieden wer heute für euch geopfert wird!
    Das ist doch purer Wahnsinn! Am Ende vernichtet ihr euch alle gegenseitig während die wahren Monster euch hinter eurem Rücken auslachen und am Ende genüsslich eure Leichen abnagen!

  13. #13
    Der alte Mann seufzte, schüttelte leicht den Kopf. Es war immer noch Irrsinn ohne wirkliche Beweislage jemanden einfach hängen zu wollen, doch der Erfolg von gestern war... beeindruckend, das System war nicht ausgereift und würde heute vielleicht nicht funktionieren, doch es war anscheinend ihre einzige Möglichkeit sich effektiv zu wehren...
    "Ich schließe mich der Mehrheit an, Chester soll hängen! Hoffen wir, dass wir heute den richtigen erwischen und keinen Unschuldigen. Der Herr möge uns erneut leiten." Erneut war sich Dankwart nicht sicher, ganz und gar nicht sicher. Er schaute zu Havelock, den Mann, der auch soviele Stimmen gegen sich hören musste "Und Havelock..." der Antiquar sah zu ihm auf "...möge der Herr euch morgen schützen, denn es wird schwer sein den Lynchmob von euch zu überzeugen, meinen Segen habt ihr jedoch."
    Die Luft war förmlich geladen vor Spannung, Dankwarts Blick ging umher, fiel wieder auf den so gut wie zum Tode verurteilten Chester. Ruhig ging der Atem des alten Mannes, die Atmosphäre war wirklich sehr angespannt und die schweifenden Gedanken Dankwarts wurden nur von einem kurzen Niesen seinerseits unterbrochen.
    "Verdammter Schnurrbart" Verärgert strich Dankwart sich über das gute, gänzlich weiße Stück an Bart um es zu glätten.

  14. #14
    Wankend stand Elizabeth auf. "Das war wohl mal wieder zuviel des Guten", seufzte sie in Gedanken als sie sich auch schon wie fremdgesteuert zu den restlichen Anwesenden gesellte.
    "Sooo, bleobt doch mal lockerr..!", nuschelte sie. Naja, so wirkliches Nuscheln war das nicht. Angetrunkenes Gerede halt. Aber zumindest teilweise genuschelt, und es ist doch der Gedanke, der zählt, nicht wahr? Bevor sie diesen höchst interessanten Gedankengang weiterverfolgen konnte unterbrach sie sich bereits sel"Vampiree sagtt ihr hmmm? Fürchtetf nicht tapferee Bürger vonj Düsterburg. Ichhh habb die Lösun füür eurr Probblm. Weil ich binn ne Stepbackk, ne? Und wir STepbacks wirr weicchen nie zurüggg! Und wir haben vol die Ahhnung von so.. so.. ÜBERNATÜRLICHEM. Uhnd wie man so Höllenkreaturren austreibt, jaaah." Oh Gott, oh Gott, nee das wird nicht klappen, halt einfach die Fresse Elizabeth. "Zum Beisspiel so Vampuirre. Die haben ANgst vor Knooblauch. Und guckkt mal was ich hier habe."
    Elizabeth kramte in ihrem Mantel rum und beförderte den Ursprung ihrer Knoblauchgeruchaura hervor. "Soo. Undd... ähh. Ja. Knoblauchh! Ichh hatte da nen Plan aber derr ist mir irgendwiiee einfalln. Mmhm. Mmmhhmmh." Unruhig sah sich Elizabeth um. Das war andersgeplant. Vorallem mit weniger Alkohol.
    "...aber ansonnstn st Chestr ttal verdächttig..! Zuminndetst hat ddr meine Schwestrrr blöd aggemachht. Ja." Und damit zog sie sich wieder an die Theke zurück.

  15. #15
    Entgeistert blickte Miller in die Runde.
    "Seid ihr denn von Sinnen, Leute? Hier werden gerade zwei Angeklagte künstlich erschaffen, auf die simpelste Art und Weise! Wie kann es angehen, dass jemand behauptet, Chester habe eine Prügelei angefangen, und damit durchkommt?! Chester wurde von einer Frau mit einem Hieb bewusstlos geschlagen, während er sich mit einer anderen Frau unterhielt! Chester ist ein Opfer gewesen, und ihr wisst es alle! Bei Gott!"
    Wutentbrannt zeigte Miller auf Bürgermeister von Dantes. "Ich weiß nicht, was Sie gegen diesen jungen Mann haben. Vielleicht wollten Sie sich mit Ihrer Anklage lieber bei den Mädchen beliebt machen? Das scheint mir doch viel wahrscheinlicher."

    "Und Havelock! Auch hier ist die Anklage vollkommen an den Haaren herbeigezogen, wie ich und drei weitere Personen gerade eben erklärt haben. Öffnet die Augen, Leute!
    Der einzige, der hier bisher eine Anklage vorgebracht hat, die nicht auf hanebüchenen Behauptungen beruht, sondern auf handfesten Fakten, das ist meine Wenigkeit. Fakt ist, dass ich gestern Adryan Clerc angeklagt hatte. Fakt ist, dass er mich daraufhin heute anderen Personen hier im Saal verdächtig machen wollte. Und Fakt ist, dass ich keine Angst vor ihm habe. Das hier ist nicht ein lächerlicher Streit von zwei Personen. Das ist eine handfeste Anklage auf der einen Seite und eine billige Verteidigung auf der anderen.
    Noch ist es nicht zu spät, liebe Leute. Ob ihr nun für Chester, Havelock, Adryan, für mich oder einen der anderen Angeklagten stimmt, wir schweben alle bereits in der Gefahr, ein Vampiropfer zu werden. Ihr könnt eure Stimmen frei von solchen Gedanken, dafür gefüllt mit Logik und gutem Gewissen geben. Chester und Havelock wurden aus hanebüchenen Gründen angeklagt. Was ich zu meiner Verteidigung zu sagen habe, habe ich gesagt. Adryan hingegen hat nie für sich selbst argumentiert, sondern hat weiterhin, auch noch in seiner Anklage, meine Zurechnungsfähigkeit bezweifeln wollen.
    Seid mutig und schließt euch nicht der Mehrheit an, sondern entscheidet euch für die Vernunft."

  16. #16
    Bevor Sven die Türklinke berühren konnte, hat der Außenstehende die Tür bereits aufgeschlagen. Es war Roman von Ebershof, der Hauptmann der Düsterburger Wache, in Begleitung von vier Gardisten. "Störe ich sie momentan bei ihren morgendlichen "Geschäften"?" redete er mit einem falschen Lächeln daher. "Verschiedene, voneinander unabhängige Zeugen haben von gewissen "Verbrechen" gesprochen, welche in ihrem Laden stattfinden sollen. Und laut dem Düsterburger Gesetz dürfen wir eine Hausdurchsuchung dürchführen. Finden wir auch nur eine Kleinigkeit, ist ihr Todesurteil gesprochen." Ehe Sven auch nur ein Wort sagen konnte, packten ihn zwei Wachen und schleppten ihn dorthin, wo auch Roman hinging. Sven durfte sich nicht wehren, da er ansonsten geschlagen werden würde. "Die einen sagen ihr habt heimlich eure Kunden ermordet, andere sprechen sogar von Vergewaltigung und Leichenschändung. Dann gehen wir mal diesen ganzen Anschuldigungen gemeinsam auf den Grund."
    Die Gruppe entdeckte während den groben Untersuchungen die Tür zum Hauskeller. "Ich nehme mal an, dass du die ganzen Leichen da unten versteckt hast?" Roman drückte die Klinke herunter und öffnete die Tür; sie war nicht verschlossen.
    Äußerlich war der Keller stockdunkel. Man erleuchtete den Raum mit einer Kerze. Überall standen Fässer mit verschiedenen Inhalten, davon viele mit medizinischen Mitteln und Badekuren. Roman und zwei Wachen untersuchten den einigermaßen großen Keller, die beiden anderen sollten mit Sven vor der Kellertreppe warten...

    In der Zwischenzeit erhob Fabius seine eigene Stimme gegen Chester.

    Geändert von relxi (18.11.2011 um 20:53 Uhr)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •