Das alter spielt da doch keine Rolle. Wenn die Charaktere einfach flach angelegt sind, dann hat das auch mit dem alter herzlich wenig zu tun-.
Das alter spielt da doch keine Rolle. Wenn die Charaktere einfach flach angelegt sind, dann hat das auch mit dem alter herzlich wenig zu tun-.
Und darum geht der offizielle David Lynch Fanclub auch gemeinsam in die Premierenvorstellung von "Keinohrhase & Zweiohrküken" (der Animationsfilm für Kinder, nicht die namensgebenden Schnulzen ) und beschwert sich dann über die mangelnde Tiefgründigkeit ;-)
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Äpfel und Birnen. Ich denke das 12-13 jährige in der Lage sind zu erkennen ob ein Charakter gut angelegt oder eben nicht ist. Letztendlich fehlt wie gesagt der Hintergrund um die Charaktere mögen zu können oder wirklich mitfühlend zu sein.
Es sollte auch klar sein das wir hier unsere eigene Meinung kund tun. Klar können 13 jährige Mädchen den Film gut finden, allerdings kann ich den Film auch schlecht finden. Nur weil ich den Film nicht gut finde, dürfen das ja im Gegensatz andere nicht doch. Allerdings ist das umgekehrt genau so.
Ach das ist deine Meinung? Ich dachte das wäre die von jemand anders! Aber süß, dass du es erwähnen musst. Hast du das Gefühl ich würde dir deine Meinung verbieten wollen? Wo du doch der übelste "meine Meinung, meine Meinung"-Verfechter bist, solltest gerade du nicht auch anderen ihre Meinung zugestehen? Fein, also wenn du es nicht abkannst, wenn andere nicht deine Meinung teilen, dann geh doch bitte mit gutem Beispiel vorran und nerv andere nicht, indem du bezüglich ihrer Meinung irgendwelche Gegenworte schreibst, schliesslich kannst du selbst das ja am wenigsten ab.
@Dennis:
Ich weiß, der Vergleich war nicht an dich gerichtet, sondern an den anderen da ;-)
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Ich hab nie gesagt, dass ich in einem Film Tiefgründigkeit brauche.
Aber wenn ein Film eine dystope Welt zeigen will, die zu einem gewissen Grad schockieren soll (schau dir allein mal die Startsequenz der Hungerspiele an, die ist total darauf angelegt, den Zuschauer zu schockieren wie schlimm verstörend das alles ist und wie fies es dann noch ist, dass alle Welt die Spiele total als Medienhype feiert), dann muss es irgendwie auch interessant interpretiert werden. Und so wie Hunger Games das getan hat war es leider nicht mehr als lange bekannte Ansätze.
Zieht man das ab, bleibt nicht mehr als ein kleines Jugendabenteuer für die Twilight-Generation, mit simplen, seichten Charakteren und einer vollkommen unpassenden Lovestory. Quasi ein Twilight mit einer unnötigen Dystopie.
Und auch als Action und Abenteuerfilm funktioniert er nur bedingt, weil zu langweilig, zu viel Handlung außerhalb der Arena, etc.
Wenn ein Film wenig tiefgründig ist, ist das absolut kein Problem. Wenn er aber ein Statement geben will, dann soll er das bitte auch tun ein "Wir haben eine fiese Welt. DEAL WITH IT!" reicht eben schon lange nicht mehr.
Wenn Buch und Film für Kinder und Jugendliche angelegt sind, dann erklärt das einiges. Hätte ich so aber auch nicht vermutet, bei dem Thema.
--Ich hatte mal eine Signatur, aber dann bin ich volljährig geworden und hätte Steuern zahlen müssen.
Erstmal: Ich denke, die beiden Aspekte muss man aber schon zusammen betrachten. Ich glaube niemand, der sich mit beiden Reihen beschäftigt hatte, würde die tiefgründigeren oder die fragwürdigeren Aspekte von Twilight auf eine Stufe mit den Hunger Games stellen, das ist einfach ein anderes Niveau. Insofern, natürlich ist das ein Film für die Twilight-Generation! Und das hat Konsequenzen, aber man auch kritisieren darf. Aber ich finde es durchaus erwähnenswert und cool, dass sie ein bis zwei Schritte weiter gehen, OBWOHL ihre Zielgruppe das offensichtlich nicht braucht, um Geld zu lassen. Man sollte nicht vergessen, dass es gar nicht mal so lang her ist, dass Bücher und Filme für 12-jährige ihre Zuschauer wahlweise als totale Idioten (Stichwort belehrender Zeigefinger) oder als völlige Konsumopfer (Stichwort Twilight) hingestellt haben.
Zum Anderen ist "Deal with it!" sehr zynisch. Selbst im ersten Film, der ja scheinbar so einiges verwässert hat, sind so viele Sachen drin, die in Jugendliteratur alles andere als selbstverständlich sind, allen voran die Fragen nach Moral, Oberflächlichkeit/Hintergründigkeit, gesellschaftliche Erwartungen an Liebe/Beziehung, und besonders der Wirkung der Medien. Ich meine, alleine schon wie sie die Spiele am Ende "gewinnt" (und warum das überhaupt klappt, und welche Auswirkungen es für den einzelnen haben kann), ist Stoff für eine ganze Unterrichtseinheit Deutsch/Sozialkunde/etc.
Dass der Unterhaltungswert à la Abenteuer-/Action-Film (gerade auch für Erwachsene) Ansichtssache ist, ist in dem Thread hier ja auch überdeutlich geworden; wobei ich die Kritik an dieser Stelle verständlicher finde, der Film ist nun mal kein handwerkliches Meisterwerk, das ist schon klar. Außerdem ist er faul, an einigen Stellen; vielerorts hätte man einfach noch einen Schritt weitergehen müssen, finde ich. Aber er ist eben auch kein Totalausfall, und gerade wenn man die wirtschaftlichen Implikationen der Zielgruppe betrachtet, hätte es viel, viel schlimmer werden können.
Hm, ich fühle viel Hass in dem Thread. Kommt das durch den Hype?
Ach, und persönlicher Kommentar zu Battle Royale: Ist imho der bei weitem pubertärere Film. Wir haben uns mit 15 oder so herrlich einen drüber abgegackert, wie die Leute gestorben sind. Insofern, ich find ihn echt gut und eindringlich, aber er imho auch deutliche Schwächen, gerade wenn es an die (streitbare) Tiefgründigkeit geht.
Hunger Games ist ein Jugendbuch, genauso wie Der Herr der Fliegen (wie steel schon sagte), Mark Twains und Charles Dickens Bücher, Jane Eyre (zumindest zählt es zum Kanon der klassischen Mädchenliteratur) und zahllose andere Bücher, die sich keineswegs zurückgenommen haben. Jugendbücher dürfen sich gar nicht zurücknehmen. In denen geht es um Sexualität, Coming of Age, Tod und andere große Schrecken der Menschheit. Eben alles, was Jugendliche interessiert und Erwachsene schon hinter sich haben (gut, haben die wenigsten).Zitat von La Cipolla
Sprachlich unterscheiden sich Jugendbücher kaum von erwachsener Literatur. Sie sind emotional manipulativer, aber gestehen ihren Lesern genug Erfahrung zu, Symbole und Metaphern zu entschlüsseln.
Ich wollte den Film mögen, konnte es aber nicht. Zum einen, weil ich die Welt nicht verstehe, sie mir daher fern erscheint. Warum werden die Hungerspiele überhaupt abgehalten? Wozu die Distrikte an ihre Niederlage erinnern? Demütigung? Abschreckung? Das Szenario macht einen wenig real übertragbaren Eindruck. Daher habe ich für das Kapitol keinen Hass aufgebaut.
Der zweite Grund ist Katniss. Ihr scheint es nämlich wie mir zu gehen. Sie wirkt fast durchgehend völlig apathisch, als wandelt sie durch einen Traum, der nicht wirklicher ist als der Film. Es gab ein, zwei isolierte Ereignisse, die von diesem Muster abwichen, aber die haben nicht gereicht, um mich von ihrer Wahrhaftigkeit zu überzeugen. Katniss ist ein Nicht-Charakter.
Vielleicht schaue ich ihn mir nochmal an, vielleicht lese ich demnächst die Bücher. Gucken.
Hm, ich denke, man darf die moderne Populärliteratur schon etwas anders bewerten, gerade wenn man (teilweise) so weit zurückgeht. Heute entscheiden die Kiddos selbst, was sie kaufen und lesen wollen, und es gibt eine ganz andere Medienkonkurrenz. Davon abgesehen finde ich gerade Twain und Dickens aus heutiger Perspektive eher lachhaft. Das ist Literatur für Kinder und Eltern, aber nicht für Jugendliche. Was übrigens ganz gut das Problem zeigt: Literatur direkt für Jugendliche ist nicht unbedingt selbstverständlich gewesen, meistens haben die eher den Kram für Erwachsene gelesen, oder den pubertären Kram für Erwachsene. *Werther* *hust* Den Herr der Fliegen würde ich aber auch als gutes Beispiel einordnen, das andere hab ich nicht gelesen.
Bei mir mit Sicherheit ja.
War auch bei Herr der Ringe so. Aber wenn man an jeder Ecke hört, dass das ja ein ach so toller Film wäre und dadurch mit einer hohen Erwartung den Film schaut, dann denke ich danach eben tatsächlich eher "Und das war's jetzt, echt?!"
Gut gefunden hätte ich ihn ohne den Hype auch nicht, so war die Wirkung aber sicherlich etwas heftiger.
Ich fand Battle Royale auch nie richtig gut. Vor allem ist er wahnsinnig unfreiwillig witzig.
Aber zumindest war vor 15 Jahren das Thema an sich, dass eine Schulklasse zufällig ausgewählt wird, Todesspiele zu veranstalten, noch so, dass man zumindest mal kurz schlucken musste.
--Ich hatte mal eine Signatur, aber dann bin ich volljährig geworden und hätte Steuern zahlen müssen.
Ich hab Battle Royale erst neulich (gut, vor einem Jahr) nachgeholt - und fand ihn an sich ganz ok, bis auf das extreme overacting, das war eher unfreiwillig komisch. Ich hatte bei dem Film irgendwie das Gefühl, ich würde einen Live-Action Anime schauen, die Schauspieler sahen zum Teil aus und haben sich verhalten wie Anime-Charaktere. Ich weiß nicht, ob das in japanischen Filmen so üblich ist, aber mir fiel es dadurch sehr schwer, den Film ernst zu nehmen. Zudem hatte Battle Royal einen gewissen Trash-Faktor. Wie gesagt, ich fand ihn unterhaltsam, aber auch ein bisschen overrated.
--Look around, look around, at how lucky we are to be alive right now.
Yeah, i know. Bin jetzt wieder brav.![]()
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Der erste Teil lief ja neulich im TV. Ach, ich weiß nicht recht... war im Kino doch ziemlich enttäuscht davon im Vergleich zum Buch. Alles so weichgespült (Peetas Amputation z.B. weggelassen, oder auch die Avoxes, oder die Zombie-Mitstreiter-Wölfe zum Finale, oder oder oder), nicht mehr so realistisch (Katniss Hörverlust z.B. weggelassen) und die tollen Hintergrundinformationen zu der Welt, die die Geschichte für mich erst gut gemacht haben, haben ebenfalls weitgehend gefehlt (die Erklärung zu den Mockingjays z.B. weggelassen). Auch die Beziehung der Charaktere zueinander (im Buch ist es mir halbwegs nahe gegangen, als das kleine Mädel stirbt, das sich mit Katniss zusammengetan hatte, im Film dagegen ...) oder das Casting (Peeta >_>). Und das sind imho alles Dinge, bei denen die Sache mit der Adaption nicht als Ausrede zählt, denn die hätte man alle auch in einem Film supergut und einfach unterbringen können.
Hatte mir zwar kürzlich gesagt, dass ich dann diesmal zuerst den Film schaue und dann das Buch lese, aber jetzt wo die Fortsetzung vor der Tür steht und der Hype anläuft muss ich sagen, dass bei mir irgendwie die Luft raus ist. Ein neuer Regisseur reicht mir eigentlich nicht, um dem direkt wieder ne neue Chance zu geben, zumal mein Kino-Budget im Moment begrenzt ist. Ich denke, Catching Fire werde ich mir wohl erst später reinziehen.
Hmmm... ja.
Ich kenne der Herr der Fliegen aber mir ist gar nicht die Idee gekommen,Battle Royal damit zu vergleichen..ich meine das sind doch Japaner.Das ist anders.
--Kindergärtnerin: "Und neben der Marienkäfergruppe gibt es auch noch die Elefantengruppe."
Ich:"Sind da die dicken Kinder drin?"