So, ich grab den Thread hier mal wieder aus
Und zwar um nach schier unzähligen Stunden mit meinem ersten Multichara (Nekromant mit Meisterschmiedausbildung und Hobby Klingentanz), habe ich gestern beschlossen, nen neuen Chara anzufangen um mal zu testen, ob reine Nahkampfpanzer wirklich so viel einfacher zu spielen sind, wie das mehrheitlich behauptet wird. Ich spiele im Übrigen bis auf die ersten ca. 50 Spielstunden, also praktisch seit Anfang an, auf Meister. Davor hab ich auf Experte gespielt, aber die beiden Schwierigkeitsgrade unterscheiden sich meiner Meinung nach eh kaum. Ich kann hier jetzt auch nur mal die ersten Eindrüce und gravierenden Unterschiede nennen, weshalb das Ganze vielleicht auch etwas kürzer ausfällt, als gedacht.
Meinen Chara habe ich jetzt mal ganz bewusst, auf einen typischen Nahkämpfer gespielt, sprich Einhändig, Block, Schwere Rüstung. Der größte Teil der Skillpunkte geht auf Ausdauer und einiges noch auf HP. Ich wollte auch wirklich ohne Magie spielen, vielleicht maximal Alchemie (ja, Alchemie zählt in SR zu Diebesfertigkeiten, laber [/Khorintenkacke] ich weiss). Dabei hab ich direkt am Anfang gemerkt, dass Nahkämpfer schlichtweg übermächtig gegen mehr oder minder gleichstarke Gegner sind. Kämpfe gegen Skeever und Wölfe sind fast einschläfernd und mit Banditen die Klingen zu kreuzen macht auch nur mäßig Spaß, wenn man spätestens in Flußwald mal ne halbwegs brauchbare Ausrüstung zusammen hat und Level 3 oder 4 zählt. Das gilt allerdings ausschließlich nur dann, wenn der Kontrahent ebenfalls den Nahkampf sucht. Ich sags mal so, ich fühlte mich zum ersten Mal in einem TES ohne Magie wirklich richtig hilflos, das kannte ich weder von MW, noch von Obli, da konnte man auch mal nur nen Haudrauf spielen und sich nur auf blanken Stahl verlassen, aber in SR ist das einfach kaum möglich. Man wird in vielen Fällen von Bogenschützen einfach über den Haufen gebrezelt. Weiter gehts mich 'mächtigeren' Gegnern, wie Spinnen, Draugr oder meintewegen auch mal Banditenanführer. Als Magier, der sein Handwerk nur ein bisschen versteht, nagelt man Untote und anderes Gesocks, das im Level leicht über einem steht, ganz locker weg, während man als Nahkämpfer oft einfach mal den Kürzeren zieht. Ich musste jetzt teilweise schonmal Flamme einsetzen und Heilung, damit ich nicht ununterbrochen von der Karte gefegt werde.
Mein erster Eindruck ist bis jetzt, dass reine Krieger, also keine Hybriden, nur ganz am Anfang richtig stark sind und spätestens mit Spawnlevel 5 oder 6 einfach nur noch am Abkacken sind, wohingegen Magier am Anfang viel zu schwach dastehen und kaum was reissen, dafür aber ab Stufe 10, spätestens 15, richtig/intuitiv geskillt schier unbesigbar werden.







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