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Thema: [Vampire von Düsterburg] Freier Tag

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Kunden? Fehlanzeige...
    Bis auf den Komponisten hatte Havelock in letzter Zeit kaum Kundschaft gehabt und der starrende, gleichgültige Pöbel ließ sich heutzutage nicht für Literatur begeistern. Auf seinen Gehstock gestützt, wanderte er durch die Gassen, vorbei am Rathaus, in Richtung der stets gefüllten Schänke. Auf dem Weg rannte eine seltsam bekleidete Dienstmagd, mit kurzen schwarzen Haaren, an ihm vorbei, deren strategische Teile ein seltsames Eigenleben entwickelt hatten. Er blieb kurz verwundert stehen, zog seine Augenbrauen hoch und dachte an die seltsamen Neigungen des Düsterburger Adels. In der Schenke eingekehrt, hinkte er durch den Schankraum, besetzte einen Platz an der Theke und blickte sich gemächlich im Raum um:

    Es herrschte das übliche durcheinander, vielleicht etwas mehr als sonst. Ein nach Alkohol stinkender, offensichtlich stark betrunkener Reisender wankte an ihm vorbei, er hatte sein Gesicht zumindest noch nie gesehen, Dienstboten, eine kleine Gruppe Neuankömmlinge, welche sich am Eingang unterhielten,auch die anzügliche Magd war anwesend, welche er unbewusst für einige Sekunden genau musterte, und eine Gruppe zerzauster Abenteurer mit einem Hund...
    "Hah, Abenteurer..." sagte Havelock, vielleicht etwas zu laut, zu sich selbst: "Auch ich war einst einer von ihnen... ein elendes Leben, ständig versuchen irgendwelche Leute spitze Dinge in einen hineinzustoßen!"
    Zudem konnte er sich noch gut daran erinnern, dass er in jener Zeit, Bücher hauptsächlich aus sanitären Zwecken mit sich herumschleppte, ein Abenteurer sollte stets ein dickes Buch mit sich tragen, denn man wusste nie wann man den nächsten Abort auf seinen Reisen finden würde. Vielleicht konnte er ja doch noch etwas verkaufen, wenn auch nur eines dieser Stammbaum-Verzeichnisse der Adligen, welches den inzüchtigen Lebenslauf, des Düsterburger Adels dokumentierte.
    "Damit können die sich ja dann den Hintern abwischen..." murmelte er und grinste hämisch.

    Zur Bedienung gewandt sagte er: "Ein Met, bitte!" und schob ein paar Münzen über die Theke. Der Aufenthalt im Gasthaus, versprach zumindest unterhaltsam zu werden.

    Geändert von Mr.Räbbit (09.11.2011 um 12:39 Uhr)

  2. #2
    "Danke", grummelte Talis heraus und schob Elly ein paar Münzen zu, während er sich in Richtung des umlagerten Tisches entfernte.Fremde!, dachte er, hier. Vielleicht Kundschaft. Sich über die Sache mit Vampiren und Wölfen keine Gedanken machend, gesellte er sich zu der Runde, einen Blick auf das Amulett werfend. "Morgen. Neue Gesichter sieht man hier selten. Was wollt ihr hier? Ich bin Talis der Ladenbesitzer, falls ihr etwas braucht", sprach er sie mit aller ihm innewohnenden Höflichkeit an, was zugegeben nicht sehr viel war.

  3. #3
    "Ich werde sehen, was ich tun kann.", meinte Shael zu Adryan. Mit den Worten gingen die drei los, als allererstes Richtung Kirche. "Als Erstes muss ich euch sagen, dass wir leider Gottes nichts wirklich Aufregegendes hier haben. Bisher waren wir ein kleines Dorf namens Düsterwald, das sich im Laufe der letzten 20 bis 30 Jahre zu einer kleinen Stadt entwickelt hat." Shael hielt inne. "Das ist unsere Stadtkirche. Früher war es mal eine Kapelle, haben ältere Bewohner dieser Stadt mir mal erzählt. Falls jemand gerne in die Kirche geht, ist er dort stets willkommen."
    Sie gingen weiter Richtung Schmiede. Wärenddessen fragte sich Shael, wieso esausgerechet jemand wegen den Gerüchten hierherverschlug. Der ältere Mann....schön und gut, aber dieser Thorben? Er konte unmöglich die finsteren Gestalten meinen, von denen in den Letzten Wochen immer häufiger die Rede war. Shael bekam ganz glänzende Augen. War dieser Thorben ein Abenteurer, so wie er auch immer einer werden wollte? Falls ja, würde Shael Thorben wohl nach der Führung in der Taverne bei einem Bier ausfragen, wie das Abenteuerleben wohl sein möge.
    "So, wir wären bei der Waffenverarbeitung angekommen. Dort werden die feinsten und Besten Waffen des Dorfes produziert. Es gibt dort alles Mögliche, was man manchmal hier brauchen könnte. Äxte, um Bäume zu fällen, Gewehre für die Jagd.....einfach alles. Was mich gleich zu den Gerüchten bringt. Nun, ich gebe zu, viel weiß ich nicht darüber, mir wurde auch alles nur berichtet, aber in letzter Zeit ist immer wieder von sogenannten "finsteren Gestalten" die Rede. Ich persönlich gebe zwar nicht allzu viel darauf, denn unser Dorf existiert schon mehr oder weniger so, wie es ist, schon ziemlich lange. Und bisher war noch nie von deartigem die Rede." Nun führte Shael Ardyan und Thorben zur Obstplantage.

  4. #4
    Grandy hatte inzwischen seinen Hackbraten fertig und sein Bierkrug war nur halbvoll. Die Gespräche über alte Zeiten hatten die Aufmerksamkeit vieler der Gäste geweckt, aber schlussendlich begann das ganze Reden Grandy zu langweilen. Er dachte darüber nach was sie noch tun konnten, sie mussten ja in Ruhe besprechen was Dankwart in Düsterburg wollte und irgendwo übernachten mussten sie ja auch, so wie es aussah würden sie nämlich noch eine Weile in Düsterburg verbringen. Julie hatte sich inzwischen satt gefressen und lag nun müde neben Grandy.

    Da sprach sie ein Mann namens Talis an.
    "Zum Gruße, guter Mann. Was verkauft ihr denn alles und kauft ihr vielleicht selbst etwas an? Ich hab hier einige Tierfelle, die gegen gut Geld tauschen würde. Ach und wir brauchen auch Auskunft. Wisst ihr wo man in dieser Stadt eine Bleibe für die Nacht finden kann? Als Kaufmann müsst ihr euch hier ja auskennen, nehm ich an."

  5. #5

    Perhaps you've heard of me?
    stars5
    Der Mann der sich als Adryan zu erkennen gab, schloss sich der kleinen Erkundungstour an. Shael führte die beiden zu einer kleinen Kirche. Sie sah hübsch aus und verkörperte etwas...Ungewöhnliches. Währenddessen bemerkte Thorben, wie Shael ihm einen Blick zu warf. ''Gibt es ein Problem, mein Freund?'' ''Oh, nein alles in Ordnung! Wenn ihr fertig seid können wir jetzt weiter gehen.'', sagte er und lächelte.
    Sie hielten an einer Schmiede. Shael erzählte über die verschiedenen Produkte die hier angeboten wurden. Thorben war sichtlich interessiert an der Auswahl. Währenddessen erzählte Shael etwas über die Gerüchte die in Lauf waren. Er sah zu Adryan rüber. Seine Augen blitzten als er Shaels Worte hörte. ''Sagt Adryan, diese Narbe an eurem Kinn...woher habt ihr sie? Ihr seht mir nicht unbedingt aus wie einer der gerne Gewalt ausübt.''

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