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Thema: [Vampire von Düsterburg] Freier Tag

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  1. #1
    Shael knirschte. Seine Freunde waren nirgendwo in der Taverne zu sehen. Er hatte die ganze Taverne nach seinen Freunden abgesucht, aber von ihnen war nichts zu sehen. Seltsam. Sie waren doch sonst so pünktlich. Beim Hinausgehen stieß er mit jemandem zusammen. "Autsch!", machte er. "Oh, Verzeihung.", meinte Shael. "Ich hab Sie gar nicht gesehen." Dann fiel ihm das Gesicht auf. Obwohl er fast jeden Dorfbewohner vom Gesicht her kannte, so hatte er diesen hier noch nie zuvor in Düsterburg gesehen. "Sagt, seid Ihr neu hier in Düsterburg? Ich habe Euch noch nie zuvor hier gesehen."

  2. #2
    Rowans Laune hebte sich nur geringfügig, als er die Taverne betrat, die scheinbar "Wirtshaus zum polierten Panzer" hieß. "Ein seltsamer Name, für einen noch viel seltsameren Ort. Her Wirt, so erläutere er mir, welch Wegemittel diesen Ort in nächster Zeit verlässt!". Der Wirt schien ihn wohl nicht verstanden zu haben, Rowan setzte sich nun in Rage an und wollte sich zur Beruhigung eine Tasse Tee bestellen: "Bedienung, beschaffe sie mir eine Tasse des besten Tees dieses Landes, möge sie eilen, sodass dieser in Windeseile meine Lippen befeuchte!" Mit diesen Worten lehnte Rowan sich erst einmal zurück.

  3. #3

    Perhaps you've heard of me?
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    "Oh, Verzeihung. Ich hab Sie gar nicht gesehen.", entschuldigte sich der Mann höflich. Der Zusammenstoß schien ihm unangenehm. "Sagt, seid Ihr neu hier in Düsterburg? Ich habe Euch noch nie zuvor hier gesehen." ''Ich habe mich zu entschuldigen, werter Freund. Ich hätte besser aufpassen sollen! Und ja, ich bin erst kürzlich nach Düsterburg gekommen, doch ihr scheint mir wie ein Einheimischer.'', antwortete Thorben. ''Wie lautet euer Name?'' fragte er um sich bei seinem Gegenüber ordentlich zu entschuldigen.

  4. #4
    "Ah, weder das eine, noch das andere würde mir auf Anhieb einfallen Grandy. Aber ja, Talent hatte er, eine nahezu... göttliche Eingebung." Ein leichtes Schmunzeln hing auf den Lippen des alten Mannes "Euer Abenteuer war es allerdings definitiv wert, es wird uns garantiert bei unserer Aufgabe hier helfen und selbst wenn es uns nur moralisch unterstützt, aber... in den richtigen Händen wird es auch mehr tun können, dem seid euch sicher Grandy."

    Der Griff Dankwarts festigte sich um die Insignien seiner Familie, es war den Aufwand wert, er wusste, dass es den Aufwand wert war.

    "Ihr müsst mir immer noch genauer erzählen wie ihr beiden es geschafft habt, das Amulett, gerade in den Einöden, wiederzufinden"

  5. #5
    "Ihr solltet uns auch erstmal sagen, wie ihr es dort hin gebracht habt! Ihr als älterer Mann, auf Wanderschaft in den Bergen, oder wie? Nunja, wir haben einen Mann getroffen, der dort lebte, der uns auf die Spur brachte...Man, der war schon sehr gruselig, selbst ich unerschrockene Frau fand ihn mehr als unheimlich. Er war so...anders. Einsiedler? In den Bergen? In so einer Gegend? Das ist doch schon sehr wunderlich, vor allem, weil es ja nicht weit von dieser Stadt hier entfernt ist" Sie schüttelte den Kopf und wandt sich an den fremden Mann, der sich zu der Gruppe gesellt hatte: "Natürlich glauben wir nicht an Vampire, und Werwölfe, und an Killerkaninchen. Allerdings möchte unsere junge Freundin hier ein wenig Inspiration, und welcher Ort hat nicht solche alten Geschichten. Ihr wisst schon, was man den Kindern erzählt, damit sie nicht allein weglaufen." Nach dieser Rede schaute sie kurz in die Runde, um sich schliesslich wieder an Dankwart zu wenden

    "Dankwart, könntet ihr eventuell spezifizieren, was nun unsere Aufgabe ist?"
    "Ja, genau!" rutschte es aus dem Mädchen zu Füßen der Gruppe heraus.

    Geändert von Caro (08.11.2011 um 20:38 Uhr)

  6. #6
    "Frische Kirschen! Heute Morgen geerntet! Birnen! Eingelegte Äpfel! Was immer Ihr wünscht!"
    Das Geschrei einer Marktfrau hinter ihm erweckte Friedrichs Aufmerksamkeit. Interessiert näherte er sich ihrem Stand. Da erkannte er auch, wessen Stimme er da vernommen hatte. Es war Ava, eine junge Frau, deren Mann viel zu früh verstorben war, so dass sie sich nun alleine um ihre Obstfarm kümmern musste. Er konnte diese selbstsichere Frau gut leiden, die so tüchtig arbeitete und dabei nie ihren Mut zu verlieren schien, und so blieb er immer gerne für ein kleines Schwätzchen an ihrem Stand stehen.
    "Ava, meine Gute! Da hast du ja heute wieder feine Waren. Ich fürchte, die Kirschen werde ich mir nicht leisten können, aber einem Säckchen Birnen wäre ich durchaus nicht abgeneigt. Kannst du sie mir denn empfehlen? Und in was hast du die Äpfel denn eingelegt, von so etwas habe ich ja noch nie gehört! Eine neue Idee von dir?"

  7. #7
    "... acht... neun... und damit wären es alle!"

    Nachdem er mit einer letzten vorsorglichen Zählung fertig war, trat er vom Wagen zurück und betrachtete ein letztes Mal abschätzend die Ladung, die aus Weinfässern sowie Kisten mit bereits in Flaschen abgefülltem Wein bestand. Sein Vater würde zufrieden sein. Abschließend ging er nach vorne zum Fahrer und zog den Brief aus seiner Tasche.

    "Hier sind wie üblich die Zahlen für meinen Vater. Wir sehen uns dann, wenn sie wieder da sind. Gute Fahrt."

    Der Fahrer steckte den Brief ein, drückte Rafael noch einmal zum Abschied die Hand und schwang sich dann auf den Bock. Langsam trabten die Pferde an und zogen den Wagen in Richtung Stadtausgang. Beim ersten Mal hatte Rafael den Wagen noch bis zum Stadtausgang begleitet, doch inzwischen hatte er das aufgegeben. Er wusste, die Ladung war in guten Händen.

    Er streckte sich. Heute gab es nichts mehr zu tun; nach dem Verladen hatten die Angestellten immer den Rest des Tages frei, und somit war auch seine Arbeit für heute beendet. Er warf einen Blick in den Himmel, der sich, nachdem sich der Frühnebel verzogen hatte, in einem strahlenden Blau präsentierte. Er würde wohl einen Spaziergang durch die Stadt machen und anschließend im Rathaus seine Stimme für den neuen Bürgermeister abgeben. Allerdings war er sich noch nicht ganz sicher, für wen er stimmen sollte. Caspar von Busch wäre eigentlich die logische erste Wahl, da auch er im Handelsgewerbe tätig war, allerdings war er ihm persönlich nicht gerade sympathisch...
    Rafael vertrieb den Gedanken. Er hatte noch den ganzen Tag Zeit, seine Wahl zu treffen, und letztendlich würde seine Stimme wohl auch kaum den entscheidenden Ausschlag geben. Stattdessen wollte er das schöne Wetter genießen und sich mal wieder ein wenig in der Stadt umsehen.

    Nachdem er eine Weile ohne konkretes Ziel herumgezogen war, stellte er fest, dass er sich dem Marktplatz näherte. Plötzlich hörte er eine Stimme, die frisches Obst anpries. Da daraufhin prompt sein Magen anfing zu grummeln, beschloss er lächelnd, der Stimme zu folgen. Sie führte ihn zu einem Stand einer Bäuerin. Überrascht stellte er fest, dass sich hier beeits jemand befand, den er kannte. Da die Bäuerin gerade dabei war, seine Waren zusammenzupacken, sprach Rafael ihn an.

    "Guten Tag Herr Miller, schön, sie wieder einmal zu sehen. Haben sie auch das schöne Wetter zum Anlass für einen kleinen Stadtbummel genommen?"

  8. #8
    "Ich bin Shael". sagte er. "Aber ich hab auch nicht ordentlich aufgepasst. Mir ist etwas sauer aufgestoßen, dass meine Freunde, mit denen ich mich in der Taverne verabredet hatte, mich links liegen gelassen haben." Er dachte nach. "Vielleicht habt Ihr ja Lust mit mir in die Taverne zu gehen? Oder ist eher ein Ausflug durchs Dorf für Euch interessanter?" Ein Neuling also, alles klar. Eigentlich war er ja ganz sympathisch. "Was genau treibt euch eigentlich in diese Gegend? Düsterburg ist sicherlicht nicht gerade das attraktivste Reiseziel für jemanden."

  9. #9

    Perhaps you've heard of me?
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    ''Wohlan, Shael. Ihr könnt mich Thorben nennen.'', antwortete er. ''Die Taverne ist wahrlich kein schlechter Ort, doch eine Führung durch Düsterburg trifft im Moment eher meinen Geschmack!'' Das Angebot nahm er natürlich dankend an. ''Ein richtiges Ziel habe ich nicht, doch die Gerüchte die in letzter Zeit herumkursieren haben mein Interesse geweckt!'' Ein leichter Wind hauchte Thorben ums Ohr...

  10. #10
    "Mir sind Menschen, die sich Hausbedienstete halten, sowieso suspekt." Libra schnaubte kurz verächtlich und rückte mit ihrem Stuhl ein wenig zur Seite, weil das Küchenmädchen Julie eine Schüssel Suppe gebracht hatte und sich nun mit dem Hund beschäftigte. Nunja, es war ja noch ein junges Mädchen, da konnte sie das verzeihen, und es hielt den Hund ab, ihr auf den Umhang zu sabbern. "Natürlich, das Hausmädchen, der stattliche Hausherr... das ist ja wie geschaffen für die Geschichten, die sich Hausfrauen und alte Damen erzählen!" Marina starrte sie entgeistert an. "Natürlich meine ich nicht dich meine Liebe, du bist schliesslich keins von diesen Waschweibern! Naja, ich bin ja noch neu hier, aber schaden kann so ein wenig Tratsch sicher nie."

    Plötzlich hörte sie hinter sich ein leises Schnaufen und einen Typen, der sich einen Stuhl heranzog und zu ihren beiden männlichen Begleitern sagte: "Mein Herr, in eurem Alter glaubt ihr noch an Vampire und andere Legenden?". Sie drehte sich um: "Hey, man unterbricht doch keine Damen beim Gespräch! Und schon gleich zweimal nicht so unfreundlich! Wenn, dann setz dich her, und höre zu! Also, Dankwart, sagt uns - was hat es mit dem Amulett auf sich.".

  11. #11
    Der knollnasige Dankwart schaute sich an seinem Tisch um, hob mit einem Schmunzeln auf den Lippen die linke Augenbraue an.
    "Ungestüme Jugend, aber gut, die Geschichte der heiligen Insignien der Dengelbracks!"
    Dankwart schob ein wenig den Mantel zur Seite und hob das goldene Kreuz an, aufwendig verziert und bestimmt Unsummen Wert. "Die geheiligten Insignien der Dengelbracks wandern schon seit vielen vielen Jahren durch die Hände der Dengelbracks. Ich bekam es von meinem Vater, dieser von dem seinen und eben jener von dem seinem... es zieht sich ein wenig lang, reichlich lang. Ich will euch nicht mit meinem Stammbaum aufhalten, mal davon abgesehen, dass solch große Namen doch garnicht hierher passen."

    Das Amulett verschwand ebenso schnell wieder unter dem Umhang wie es hervorgekramt wurde woraufhin ein leises Schnauben aus der großen Nase entwich. "Doch was es mit dem Amulett auf sich hat... es soll das Böse austreiben können, laut meiner Ahnen zumindest. Ein heiliges Werkzeug zur Bekämpfung von..." er schaute zu dem Jungen der soeben an den Tisch kam "...Vampiren... wahrscheinlich, aber ich glaube kaum, dass es nur das kann."

  12. #12
    "Und gibt es auch eine Erzählung wie es zum ersten Mal in die Hände eines Dengelbracks kam? Oder wer es erschaffen hat? Das muss ja ein wahnsinnig talentierter Goldschmied gewesen sein, der solch' kleine Details hineingehämmert hat und immer wenn ich es seh, hab ich das Gefühl es würde irgendwie glänzen, auch wenn es von nirgendwo angestrahlt wird. Wie der Schmied das hingekriegt hat, würd ich gern wissen!", gab er zu bemerken.
    Er musste wieder daran denken, wie er den älteren Herr vor sich zum ersten getroffen hatte. Es war in einer halb-zerfallenen Hütte in einer dunklen Ecke der Ostmark. Nie wäre es ihm eingefallen, dass es sich bei ihm um das letzte Mitglied einer Jahrhunderte Alten Adelsfamilie handeln würde. Dennoch hatte Grandy ihm geholfen und bereitwillig seinen Worten Glauben geschenkt, um am Ende tatsächlich das besagte Amulett zu finden.

  13. #13
    Elly hatte schon seit den frühen Morgenstunden viel zu tun. Sie musste einkaufen und anschließend den Schankraum für den Abend herrichten. Der Tag fing schon nicht so gut an, nachdem sie keinen frischen Schinken kaufen konnte. Die ganze Ladung ist umgekippt und war nicht mehr zu gebrauchen. Deshalb mussten ihr Vater und sie etwas an ihren Menü ändern. Doch der Tag war da noch jung.
    Mittags kamen auch schon die ersten Gäste und bis zum Abend wurde es immer voller. Die ganze Stadt schien anwesend zu sein.
    Elly war schwer beschäftigt den Wünschen der Gäste nachzukommen.
    Später am Abend waren aber auch seltsame Leute da. Da war eine Frau, die schon die dritte Portion Rührei aß und immer noch hungrig zu sein schien. Dort waren die drei sonderbaren Reisenden und Elly würde zu gerne hören, was sie zu erzählen haben. Sie versuchte immer etwas näher zu ihnen zu gelangen, doch immer wieder rief ihr Vater nach ihr oder es wurden neue Bestellungen aufgegeben.
    Schon wurde wieder nach ihr gerufen: "Bringt mir bitte ein Bier, Brot, Käse und Rührei!". "Bin schon unterwegs." Elly hastete in die Küche, welche sich hinter der großen Theke befand und kam gleich darauf mit der Bestellung heraus.
    "Hier bitte, ihr Rührei mit Käse und Brot und das Fass Bier.", sagte Elly lächeln und stellte alles auf den Tisch ab.

  14. #14
    Bei der Kelterei hatte man sie abgewiesen- durch die Warenlieferung hatte niemand auch nur einen Augenblick Zeit um ihr Gehör zu schenken, ausserdem leide man, so verriet ihr zumindest einer der Knechte dort, selber an Engpässen was die Lebensmittel anging. Zumindest aus der Region um Düsterburg wurde immer weniger von den Bauern geliefert – es schien wie verhext, die Lämmer und Kälber die dieses Jahr geboren worden waren hatten einfach nicht lange überlebt und die Unfruchtbarkeit der Erde schien in diesem Jahr ihren Höhepunkt erreicht zu haben.

    Auf der Suche nach halbwegs passablen Lebensmitteln um die Speisekammer ihres Herren aufzustocken stolperte Selene mit ihrem großen Marktkorb dann letztlich am Vormittag in das Dorfgasthaus „Zum polierten Panzer“ das sie bis heute gemieden hatte, da das Militär sich hier oft breitmachte um nach dem Dienst noch einen zu heben. Und vor dem Dienst. Und an den freien Tagen. Sodass eigentlich immer ein paar uniformierte Männer hier herumlungerten, die meist nicht die feinsten Umgangsformen hatten.

    Allerlei seltsames Volk hatte sich dort versammelt. Der Wirt und seine Schankmagd waren in heller Aufregung, da in der Tat viel los war und es dauerte bis er sich ihr zuwenden konnte.

    „Hab ihr vielleicht aufgeschnittenen Räucherschinken vorrätig, guter Mann? Ich würde euch auch gut dafür entlohnen.

    „Also ich kann dir Hackbraten verkaufen, Mädchen, aber Schinken ist aus. Hab seit einiger Zeit keine Lieferungen mehr bekommen und demnächst werde ich selber wohl auf Fischeintopf umsteigen müssen. Ich hab hier Gäste, die essen für 3! Wahrhaftig, darüber sollte man mal ein Lied schreiben - Saufen, das kann ja jeder, aber so essen wie die. Neee, das hab ich noch nich geseh'n.“

    Enttäuscht kramte Selene nach der Einkaufsliste in ihrer Schürze. „Ah, sagt habt ihr dann vielleicht wenigstens Poliermittel?“ Nach einer kurzen Pause setzte sie noch hinzu - „Naja, euer Gasthaus heißt doch zum polierten Panzer?“ Mit einem Seufzer und einem Kopfschütteln ließ er sie dann am Tresen stehen.

    Selene starrte verbissen auf ihre Schuhe. Ein Tag der so angefangen hatte, konnte kein gutes Ende nehmen. Ein Klappern lenkte ihren Blick auf das Treppenhaus im Hinterzimmer – dort kullerten gerade drei bunte Tiere die Treppe hinunter.

    Beim hinausgehen schnappte sie ein „Man redete von Leichen, frisch vergraben die nachts einfach... verschwanden... und irgendwann wieder auftauchten..." von einem älteren Herren mit einer riesigen Knollnase und einem imposanten Schnurrbart auf. Sie kannte die Geschichte, die man kleinen Kindern in Düsterburg erzählte – vom Priester, der sich lebendig hatte begraben lassen. Aber das waren Ammenmärchen! Total verrückt, dieses Gasthaus, aber sie war ja gewarnt worden. Jetzt hoffte sie nur das man ihr glauben würde, was heute alles passiert war...

    Zurück im Hause der von Buschs eilte sie so schnell sie konnte ins Speisezimmer wo sie schon von (wie befürchtet) Herrn von Busch und Rebecca erwartet wurde. Atemlos versuchte sie zu erklären, was geschehen war - „Verzeiht.... Herr....von Busch... Aber keiner der zahlreichen Händler hat den zarten Räucherschinken vorrätig gehabt, für den Düsterwald berühmt ist... Wahrhaftig, kein einziger! Ein Händler aus Königsberg aber... er sagte... das dort derzeit die Preise für sämtliches Fleisch – egal ob Rind, Geflügel, Wachteln, ja sogar für Tauben! - in kosmische Höhen geschossen sind. Und bei der Kelterei sagte man mir das aus der Region kaum noch Waren abgegeben wurden. Es gibt nichts, was die Bauern abgeben könnten. Schrecklich...“

  15. #15
    Das Gespräch am Nachbartisch schien offensichtlich einen äußerst interessanten Verlauf angenommen zu haben - zumindest ließ der lautstarke Ausruf einer jungen Frau über "Tote, die ihren Gräbern entsteigen" darauf schließen. Es war also etwas an dem dran, was er über diese Gegend gehört hatte. Adryan wollte sich gerade so arglos wie möglich nach vorn beugen, um mehr von der Unterhaltung hören zu können, da erschien eine braunhaarige junge Frau an seinen Tisch und stellte mit den Worten "Hier bitte, ihr Rührei mit Käse und Brot und das Fass Bier." seine Bestellung auf dem Tisch ab und lächelte ihn an. Es war ein bezauberndes Lächeln, das Adryan dazu ermunterte, ebenfalls zu lächeln - ein in Anbetracht seines Zustandes sicherlich bedauernswerter Anblick - und zu sagen: "Habt Dank, hübsches Kind.". Und er fügte hinzu: "Sagt, wisst ihr, wer diese Fremden sind?"

  16. #16
    Vom Tresen her hatte Train das Gespräch einiger mitangehört und ging nun zu derem Tisch.

    "Mein Herr, in eurem Alter glaubt ihr noch an Vampire und andere Legenden?"

    Train lachte laut.

  17. #17

    Perhaps you've heard of me?
    stars5
    Stille herrscht in Düsterburg als Thorben durch die Gassen wandert. Ein Schild, schwach beleuchtet, auf dem ''Zum polierten Panzer'' steht weckt sein Interesse. Er tritt hinein und findet sich in einem gemütlichen Raum wieder. Viele Gestalten sitzen an einzelnen Tischen doch um die wollte er sich vorerst nicht kümmern. Seinen Magen knurrte, denn er hatte seit seiner Ankunft noch nichts zu sich genommen. Er setzte sich an die Bar und sprach mit dem Barkeeper. ''Ich möchte das was der werte Herr dort drüben gerade verspeist.'' Es tat gut wieder etwas im Magen zu haben und jetzt sah er sich auch etwas im Gasthaus um.

    Eine kleine Reisegruppe fiel ihm ins Auge, einer von ihnen packte ein dunkles Fell aus und mit einem Grinsen im Gesicht erzählte er die Geschichte dazu.
    ''Was für ein schönes Fell ihr da habt! Das lässt sich sicher gut an den Mann bringen.'' sagte Thorben, der schon einen Handel in Planung hatte.

  18. #18
    Müde erhob Caspar von Busch sich aus seinem von unruhigen Träumen geplagten Schlaf. Es wunderte ihn, dass Sophia ihn nicht geweckt hatte - bestimmt hatte er sie versehentlich mehrmals aus dem Schlaf gerissen, aber normalerweise stupste sie ihn dann kurz an und nach der kurzen Zeit, die das Einschlafen dann benötigte, war von bösen Träumen keine Spur mehr.

    Er kleidete sich eilig an, drückte seiner Frau einen liebevollen Kuss auf die Stirn und verließ dann das Schlafzimmer, um die Treppe hinunter ins Erdgeschoss hinunterzugehen.

    Im Esszimmer nahm er Platz und begutachtete sein Frühstück - Brot, Eier, Käse, Früchte. Er blickte sich nach Rebecca, der ranghöchsten Dienerin, um und fragte in herablassendem Tonfall: Wo ist der Schinken?

    Geändert von DSA-Zocker (08.11.2011 um 19:20 Uhr)

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