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Ergebnis 481 bis 484 von 484

Thema: Cartoon-Thread

  1. #481
    Ich meinte, dass diese Serie auch ebenso gut eine Power-Rangers-Serie hätte sein können, das hätte an ihren Qualitäten nichts geändert. Wie gesagt, für Turtles-Fan mag sie sehr gut zusätzliche Qualitäten bereithalten, aber als erwachsener Mensch wird man aber wohl kein Turtles-Fan, weil man diese Serie gesehen hat und so wahnsinnig fasziniert von den Möglichkeiten und Eigenheiten des Franchises ist. Es ist einfach eine gut gemachte Serie.

    Nur um das zu erläutern: Da ist Turtles auch nicht alleine. Young Justice bspw. schrammt da auch haarscharf dran vorbei, weil es so wild zusammengewürfelt ist, und ist trotzdem eine extrem gute Serie. Der Reiz kommt da am ehesten noch durch das DC-Universum, aber nicht durch die Sidekicks per se. Viele andere Serien bringen eine Menge eigene Faszination mit, die weniger austauschbar ist.

    Turtles war halt immer dumme Exploitation. Kann man als Spaß und Nostalgie mögen, aber ich habe glaub ich noch nie mit jemandem gesprochen, der als Erwachsener Turtles-Fan geworden ist.

  2. #482
    RWBY Folge 5: Raven hat also die Fähigkeit, sich jederzeit zu ihrer Tochter zu teleportieren und hat es trotzdem jahrelang nicht getan? Das ist tatsächlich ein ganz neuer Level. Also, a lot of shipping bait.

    Uuuund Adventure Time Staffel 6, Folge "Breezy" ist die seltsamste, seltsamste Cartoon-Folge über Sex, die ich bisher gesehen habe. Was zum Fick?

  3. #483
    Zitat Zitat
    Hehe, ehrlich gesagt ging es mir damit komplett anders ^^ Ich mochte die Serie lieber, als jede Folge thematisch noch für sich stehen konnte. Hab nichts gegen ein bisschen mehr Zusammenhänge, aber beim letzten Mal haben sie es für mich damit übertrieben. Die wichtigsten Storystränge waren komplett durchgehend, im Prinzip wie ein Serial, ohne Anfang und Ende. Wenn man mittendrin reinschaut und die anderen Episoden nicht gesehen hat, weiß man kaum noch, was Sache ist. Ich hatte das Gefühl, dass sie sich auf diese Weise zu sehr einschränken, weil sie bestimmte Themen durchziehen mussten und dadurch nicht immer wieder spontan was Neues bieten konnten. Stimmt zwar, dass das gut für die Charaktere war und diese dadurch interessanter und detaillierter behandelt werden konnten, doch andererseits fand ich South Park dadurch in den letzten Jahren weit weniger erfrischend und überraschend. Bin froh, dass die durchgehende Handlung in den nächsten Staffeln wieder zurückgefahren werden soll (zumindest meine ich das vor einer Weile irgendwo gelesen zu haben).
    Ist sicher auch eine Geschmacksfrage. Ich fand es sehr erfrischend und nachdem in South Park ja wirklich über Jahre bis auf Kleinigkeiten Stillstand herrschte was die Welt angeht, war das glaube ich mal eine schnelle und dringende Frischzellkur, einfach um von einem 90er Bergnest halt auch in die zu kommentierende Gegenwart zu kommen. Ich meine wenn sie das nur so umsetzen würden, wäre es vermutlich auch mit der Zeit wieder langweilig, aber ich würde mir durchaus wünschen, dass man zwischendurch hin und wieder einen von mehreren Folgen getragenen Handlungsbogen aufbaut.

    Womit die Fans ja ein Problem hatten, so wie ich das gelesen habe, ist einerseits natürlich die Flexibilität. Da kannst zwar neben dem Haupthandlungsbogen immer mal wieder aktuelle trands dann als Schwerpunkt einer folge unterbringen, aber das passt nicht immer gut zusammen. Das wurde als großes Problem wahrgenommen. Allerdings waren viele mit der PC-Staffel sehr zufrieden, haben aber von der Serialization jetzt wegen der letzten Staffel ein sehr negatives Bild. Der Handlungsbogen war hierbei aber sehr stark auf den Wahlkampf und einen bestimmten Ausgang des Wahlkampfes zugeschnitten. Auch wenn Hillary als sichere Siegerin galt, war das doch eine unglückliche Festlegung, die am Ende den Spannungsbogen kaputt gemacht hat. So an sich war das Troll-Thema fand ich zumindest sehr gut in seinen verschiedenen Facetten gut umgesetzt. Allerdings hat der begleitende Wahlkampf ne derart starke Rolle als Folgenthema gespielt, dass man eigentlich von nem zweiten großen Handlungsstrang sprechen musste, zuungunsten der bisherigen Themenvielfalt, aber eben der kaputt gegangen ist, eingeholt von der Realität sozusagen

    Was mich persönlich an der staffel wirklich gestört hat ist das Ende bzgl. Eric und Heidi. Butters mit seiner Jungsrechtebewegung war nen guter Seitenhieb, aber das kam dann schlussendlich zu abrupt am Ende, auch wenn klar ist, dass es um plötzliche Entzauberung thematisch geht, kam das doch sehr unvermittelt. Das Memberberries-Problem schieb ich dann eben auf den anderen Ausgang des Wahlkampfes. Ich glaube die Story sollte schlussendlich in die Richtung drehen, dass Nostalgie zwar toll ist, aber eben auch eine Gefahr darstellt und zusammen mit der Vernichtung der Memberberries dann auch Trumps/ Garrisons Präsidentschaft verhindert wird. Da es jetzt anders ausschaut, hat man mit den Berries jetzt nen Antagonisten, den man so leicht nicht mehr losbekommt. Die Frage ist aber, ob sie daraus handlungstechnisch später noch etwas machen werden, weil es ja nicht so gut ankam. Ich fände es aber schade, wenn sie das offen lassen würden. Der bildet für mich ne starke Handlungssackgasse bisher.

    An sich aber fand ich die Serialization ganz gut. Der Hinweis drauf, dass sie das Format aber wieder aufgeben bzw. ein Stück revidieren, war ja aber auch im letzten Titel der vergangenen Staffel nicht mal versteckt: The End of Serialization As We Know It, wahrscheinlich weil man eingesehen hat, dass nach der sehr guten PC-Staffel, die hier nicht gut funktioniert hat. Da sie die Folge nicht einfach The End of genannt haben, sondern as we know it. Kann ich mir auch vorstellen, dass sie es beibehalten, sich aber kein festes Handlungskorsett mehr auferlegen werden. Folgen bauen jetzt stärker aufeinander auf, aber man wird wohl nicht mehr soviel voraus planen.


    Ich kann auch verstehen, dass es problematisch ist, wenn man jetzt nicht mehr einfach so reinschalten kann, sondern zwingend die anderen Folgen zum Verständnis braucht, halt das Problem jeder Serie, aber ich mochte South Park eigentlich immer dafür, dass die ganze Serienwelt zumindest in meiner Wahrnehmung sehr viel konsistenter war als bspw. die Simpsons, es also auch einen Mehrwert hat die Handlungen, die Figuren usw. zu kennen. Und das da eben was aufgebaut wird, statt mit jeder neuen Folge auf den Punk 0 zurückzuspringen.

  4. #484
    Ich gucke seit vorgestern Gravity Falls und bin jetzt bei Folge 11. Junge, Junge - ich bin echt begeistert. Bislang war keine langweilige oder unlustige Folge dabei, und es ist echt lang her, dass ich bei einer Serie laut loslachen musste. Bei der Folge mit dem Street Fighter-Typen hatte ich echt Pipi in den Augen stehen. Irgendwie ist diese Serie voll an mir vorbeigegangen. Bin froh, dass ich sie jetzt zufällig entdeckt habe - wenn die Qualität so bleibt, könnte das echt zu einem Favoriten werden. Wie es scheint, hat die Show ein tatsächliches Ende und lief auch nicht allzu lang, was äußerst positiv anzumerken ist.

    Bin sehr gespannt! Momentan gibts auf jeden Fall zehn von zehn goldenen -Smileys!

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