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Thema: Das Dorf Gottes Tag 1

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    An Magdalena gewandt sagte Peter: "Natürlich würde ich die Lumianer nicht als Menschen bezeichnen. Aber das Dumme ist ja erst einmal jemanden zu finden, der auf wirklich Lumianer ist. Zumal Ihr euch sehr danach angehört habt, als wolltet Ihr das herausfinden." Peter sah zum Himmel. "Wenn ich so recht darüber nachdenke, ist es mir nicht gelungen das sinnlose Morden und Töten zu verhindern. Die Abstimmung ist sowieso bereits in vollem Gange. Von daher nominiere ich Aki (Ligiiihh). Ich verstehe eure Position durchaus, Aki, jedoch missfällt es mir sehr, dass ihr mich tot sehen wollt. Wegen etwas deratr Trivialem jemanden zu hängen, der schon seit Ewigkeiten wohnt? Ernsthaft, das ist lächerlich. Da ist die Tatsache, dass Ihr einer von Ihnen seid, deutlich wahrscheinlicher.

    Geändert von Kael (26.09.2011 um 20:15 Uhr)

  2. #2
    "Dummes Sonntagsgeschwätz, werter Herr. Euch liegt nix an diesem Dorf, nur an dessen Macht, an die Ihr gelangen könnt! Zugegeben, ich könnte selbstverständlich einer sein, jedoch wollt Ihr Euch mit ebenso trivialen Argumenten schützen. "Wohne seit Ewigkeiten in diesem Dorf". Macht Euch das nicht verdächtiger? Ihr studiert doch regelrecht die Verhaltensweisen dieser Dorfbewohner. Mir kann es egal sein, was Ihr nun von Euch gebt! Meine Tochter habt Ihr gefälligst nicht anzurühren! Und solltet Ihr nach Eurem Tod, der irgendwann sicher noch folgen wird, als Dorfbewohner rausstellen, so solle man mich doch aus diesem Dorf jagen!" Alle waren regelrecht geschockt, wie garstig Aki sein konnte. Für seine Tochter tat er augenscheinlich einfach alles und solle er dabei draufgehen.

  3. #3
    "Bedaure, ich habe nicht das geringste Interesse an Ihrer Tochter. Ich bin lediglich ein alter Holzfäller und möchte hier in Frieden meiner Arbeit nachgehen. Allerdings wart ihr derjenige, der zuerst losgeschlagen hat. Und seid mal nicht so garstig. ich habe lediglich in Frage gestellt, ob man Magdalenas Vorhaben nicht auch friedlich umsetzen könne. Indem man handfeste Beweise sucht und diese anderen seltsamen Objekte dann vertreibt.

  4. #4
    "Christian, du weißt gar nicht, wie schlecht ich mich fühle. Aber wenn ich weiß, dass jemand meiner Tochter auch nur den Finger krümmen könnte, muss ich einfach etwas tun. Ich mache dies auch zu deinem Schutze, bitte weiß das vorher. Solltest du nicht wählen, dann einfach aus dem Grund, dass du nicht weiß, wenn du anklagen sollst. Jedoch steht für mich fest, dass hier jemand die Lumianer schützen will. Und Ihr, mein Lieber, es mag sein, dass ich vielleicht ein wenig zu viel Luft ablasse, weil meine Tochter in Gefahr ist. Aber Ihr seid es nun einmal, den ich nicht länger über den Weg trauen will. Vielleicht mögt Ihr es nicht auf meine Tochter abgesehen haben, aber vielleicht auf Dorothea, oder Anna? Eure braungetrocknete Axt macht mich ganz kirre beim Anblick, wenn ich bei Eurem Haus vorbeilaufen muss. Ein normaler, friedlicher Holzfäller, wie? Das erklärt auch diese Blutrückstände, mein Freund. Geht mir aus den Augen, ich will Euch nicht mehr im Kopf haben, wenn ich mir Sorgen um meine Tochter mache." Aki ging fort und suchte nach seiner Tochter. Weiteres Palaber vom alten Mann wollte er sich sparen. Christian stand da und schaute den alten Mann misstrauisch an.

  5. #5
    Sina schreite jetzt klipp und klar heraus: "Peter (Kael) ist der Lumi, falls ihr Werner nicht gehört habt. Falls ihr ihn doch hörtet, vergesst meine Stimme."

    Geändert von Zirconia (26.09.2011 um 20:22 Uhr)

  6. #6
    Sara war vertieft in ihre Recherchen, aber als die Stimmen von draußen immer lauter und zorniger wurden, musste sie einfach nach dem Rechten sehen. Sie hatte sowieso nichts Neues über die Limianer erfahren können. Ihn den Büchern stand nur das, was auch schon Werner und die Nonne erzählt hatten. Also ging sie nah draußen und erlebte wie Peter und Aki sich stritten und gegenseitig anklagten. "So kann es doch nicht weitergehen." Sie ging zu den aufgebrachten Leuten und hörte sich ihre Anschuldigungen an. Sara konnte den Misstrauen gegenüber Aki verstehen, denn er war noch nicht so lange hier. Doch sie war gemessen an den Anderen auch noch ein Neuling. Deshalb hatte sie Angst davor, was passieren würde, wenn sie angeklagt werden würde. Das erste Mal seit langer Zeit bereute sie es nicht zurück zu ihrer Familie in die Stadt gezogen zu sein. Doch sie lebte jetzt hier und wollte diese ganze Sache geklärt haben.
    Aber wenn die Anschuldigungen so weiter gehen würden, würde heute noch jemand sterben. Sie schaute sich um und sah Christian verloren in der Menge stehen. Sie ging zu ihm. "Sag mal, willst du mit zu mir kommen und mir bei den Büchern helfen? Du kannst auch deinen Freund Aki und seine Tochter mitbringen. Wir warten zunächst in Ruhe bis zu der Versammlung, da wird sich hoffentlich aller klären."
    Sara wollte nicht das die Sache sich weiter zuspitzt und die Bewohner sich gegenseitig aus der Situation heraus anklagen. Bei der Versammlung kann man Anklagen mit guten Argumenten fortsetzen. Da würde dann alles auch geordnet gehen.

  7. #7
    "Aki, macht es dir etwas aus, wenn ich mit Mika zu Sara gehe? Ich glaube sie braucht etwas Ablenkung von dem ganzen Geschehen." Christian nahm Mika bei der Hand und ging mit ihr in Saras Buchladen. Die Kleine ist ihm sehr ans Herz gewachsen; er sieht in ihr fast schon eine kleine Schwester, obwohl sie noch nicht lange im Dorf lebt. "Sara, bitte sag mir, wie kann ich allen helfen? Solch eine Unruhe und Chaos gab es seit vielen Jahren nicht mehr. Aki ist stark, er tut alles für seine Tochter, damit sie nicht in Schwierigkeiten kommt. Peter... warum ist er so feindselig gegenüber Aki? Was hat er denn getan?"

  8. #8
    Diether war aufgebracht. Keiner dieser Bauerntölper wollte ihm also erklären was los war! Aber er hatte verstanden was los war.
    "Ich habe doch schon immer geahnt, dass hier einige zwielichtige Gestalten leben…", murmelte er vor sich hin.

  9. #9
    Das kann so nicht weitergehen. Sie wollen jemanden töten? Dann sollen sie es doch tun. "Sara, könntest du kurz auf Mika aufpassen? Ich muss draußen etwas klären." Christian war sich noch unsicher, wollte es aber dennoch wagen. "Peter (Kael), ich kann nicht mitansehen, wie du Aki beschuldigst. Er ist zwar neu, aber das heißt noch lange nichts. Für sein Wohl, und vorallem für das Wohl seiner Tochter, klage ich dich an!" Tief in sich bereute er seine Anschuldigung, aber er wusste, dass er keine andere Wahl hätte.

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