@Kelven:
Ich denke nicht, dass Spiele nicht gespielt wären, weil sie mittelmässig sind, sondern weil sich ein extrem starker Abnutzungseffekt eingestellt hat.

Ein Beispiel:
Ich habe früher sehr viel World of Warcraft gespielt. Aber irgendwann verlor es seinen Reiz für mich. nach einem halben Jahr MMO Pause habe ich mir RIFT zu gelegt. Für sich genommen ein sehr gutes MMO wie ich finde, aber schon nach 2 Wochen kam ich zu der Erkenntnis : also ausser ein paar neuen Ideen ist das eine reine WoW Kopie und verlor den Spass daran. Hätte ich früher nicht WoW gespielt, hätte mich RIFT wahrscheinlich viel mehr begeistert. So aber war es nur aufgewärmte Kost in neuer Umgebung und das fesselt nicht allzulange.

Als Spieler möchte man etwas neues geboten bekommen. Und das gilt sowohl bei kommerziellen als auch bei Indie games.
Und gerade bei denen, die schon lange in der Maker Szene aktiv sind, stellt sich nach 10 Jahren dann schnell beim Betrachten einer Spielvorstellung der Effekt ein "oweh, schon wieder Mac+Blue standard Waldset mit Schmetterlingen und Mega Sonnenscheineffekt - gääähn *Thread zumach*"
Und der Entwickler des Spiels würde sich nur denken "wtf, was mach ich falsch? Wieso ist das Mapping standard? Wieso ist die Story standard?"