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Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Das größtenteils redundante Angriffszaubern, die mit wenigen Ausnahmen sinnlosen Techniken, die größtenteils zweifelhaften Summons, die unintuitiv unterschiedlichen Waffen, von denen wahrscheinlich die Hälfte keine richtige Daseinsberechtigung hat, das Gambit System, von dessen gefühlten 500 Gambits man wahrscheinlich 20 regelmäßig benutzt (selbst DRAGON AGE kriegt das besser hin!), die komischen Limits, die je nach Anwendung entweder so ziemlich gar nichts tun oder aber den Kampf im Alleingang entscheiden ... etc etc etc. ~_~


    Gerade die Vielfalt finde ich an JRPGs toll - nicht jeder Move muss einen Min/Maxing-Zweck erfüllen, und ich HASSE Spiele, in denen man am Ende immer noch den gleichen Angriffszauber vom Anfang benutzt, weil dieser brauchbar mitskaliert - JRPGs leben nun einmal auch von Schauwerten und vom Coolness-Faktor, von der Abwechslung und den unterschiedlich möglichen Playstyles.

  2. #2
    Jo, und mein Problem ist ziemlich genau, dass 90% der naheliegenden Playstyles in FFXII überhaupt nicht funktionieren, oder nur mit doppeltem Aufwand, und dann auch nicht mal bis zum Endgame. Das Ganze wird noch mal schlimmer, weil FFXII den Spieler ziemlich allein lässt. Ich meine, find mal bitte ohne das Internet oder nen Spieleberater heraus, welcher Waffentypus wie genau funktioniert ... Das ist einfach der alte Unterschied zwischen "Min/Maxing" und "überhaupt einen Sinn haben", und dazwischen liegen WELTEN. Wenn ein Charakterbuild schwächer als ein anderer ist, aber dafür irgendwie cool und anders - klar, wunderbar. Aber wenn du dich mit deinem Charakterbuild verarscht fühlst, ist was schiefgelaufen. Und jeder, der mal versucht hat, im späteren Spielverlauf extensiv mit Techniken oder Summons zu arbeiten, weiß wohl, von was ich rede. Das funktioniert in FFXII einfach nicht, und das gute, alte "Buffen-und-draufhauen-und-Limits-werfen" ist einfach SO VIEL simpler und wirkungsvoller, dass man gar keinen Bock mehr auf den Rest hat.
    Also wie gesagt, ein Frage des Ausmaßes, und FFXII greift da simpel und einfach in die Scheiße.

    Ironischerweise ist gerade FF eine Reihe, die das sonst eigentlich sehr gut hinkriegt (7, 8, 9, 10 - überall kann man die Charaktere relativ leicht in eine gewisse Richtung "skillen", ohne sich am Ende in den Arsch zu beißen). Ich denke ja weiterhin, dass die Entwickler mit dem neuen System einfach total überfordert waren und/oder sich nicht genügend Zeit genommen haben.

    Hat übrigens auch nicht viel mit JRPGs zu tun, die Westler kriegen das beizeiten genau so schlecht hin - schon mal Temple of the Elemental Evil gespielt, wo man Punkte in den Wert "Springen" stecken kann, der sage und schreibe NICHTS tut? Also wirklich NICHTS? Ich würde sogar sagen, dass "Schauwerte" durch die dahinterliegenden Pen and Paper Systeme tendenziell wichtiger sind. Ich meine, in welchem Japano-Rollenspiel kann man Punkte auf Charisma verteilen, die im Bestfall einen Dialog in zwanzig Spielstunden verändern? Nur so als Beispiel. Dann wiederum bleibe ich bei der Aussage: Das hat überhaupt nichts mit FFXII zu tun, das Spiel ist einfach schlecht designt. Und dass es dieses International Zodiac Job System gibt, scheint mich da auch zu bestätigen (so krasse Veränderungen haben sie in den anderen Teilen mit Neuauflagen nicht, und das wurde sogar offiziell gesagt).

    Rant Ende.


    Mein zweites Spiel, jetzt bereit für eure Wishlist! =D

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