So endlich geschafft. Ich bin durch mit den Posts:

@ Muffin
Ein schöner, gemütlicher Einstieg deines Charakters. Man merkt gut, dass Astien ein Provinzler ist, der seine beengte Welt verlassen hat, um sich fortzubilden. Also für mich ist das eigentlich ein guter Anfang einer guten Bildungsgeschichte. Dazu passt ja auch seine Ambition sich den Studien der Magie zu unterwerfen. Da freue ich mich auf jeden Fall auf die Fortsetzung. Ich hoffe, dass die Katze noch eine größere Rolle spielen wird. Der ist irgendwie sympathisch.

@ Bahaar
So... Ich glaube einen guten Beginn bekomme ich bei dieser Textmenge und den vielen Eindrücken nicht hin. Deshalb in media res. Wie gesagt Vesana ist mir weiterhin unsympathisch. Es ist schwer zu beschreiben. Ich mag sie irgendwie nicht. Man wird nicht richtig warm mit ihr. Man hat so dieses perverse Zuschauerinteresse daran abzuwarten, wann sie endlich mal auf die Fresse bekommt. Man fiebert mit ihr mit, aber gleichzeitig ist man ihrem Schicksal selbst gegenüber im bestem Fall gleichgültig oder hofft darauf, dass sie doch endlich mal eine schöne Quittung bekommen möge. Der Charakter ist aus meiner Sicht gleichzeitig abstoßend und anziehend. Also ich denke, dass ist eine gute Kombination und das hast du, denke ich, auch sehr schön hinbekommen.

In diesem Zusammenhang will ich auch gleich mal die sehr schönen Dialoge loben. Gerade in Weißlauf mit den Gefährten, mit denen sie dann auch deutlich mehr als nur zwei, drei Sätze spricht, wirkt die Dialogführung außerordentlich gekonnt, glatt und geradezu natürlich. Also da kann ich nur sagen, dass du das top hinbekommen hast. Übrigens feine Sache, dass du die Gefährten Knack spielen lässt xD Ach und der Begriff Schnurrer für Kajhiit ist eine klasse Idee gewesen.

Die Landschaftsbeschreibungen finde ich übrigens immer sehr hilfreich. Da ich keinen Schimmer von Skyrim habe, helfen die mir gut erstens mich zurechtzufinden und zweitens mir die Umgebung deutlich bildlicher vorzustellen. Das wäre weniger notwendig, wenn ich Himmelsrand nun aus eigener Anschauung kennen würde, aber das ist ja nun mal nicht der Fall, also da hilft das durchaus.

Was ich neben den Dialogen besonders gelungen fand, waren die Verwandlungsszenen und die anschließenden Jagden. Das Gefühl der Bestie, die Umwandlung von Sinnen und Körper, das Verhalten des Wolfes und das Vorgehen bei der Jagd, ebenso wie der einsetzende tierhafte Blutrausch und Hunger. Ich zähle an der Stelle auch den Traum mit hinein, den Vesa an dem Turm in dem Tal hatte, diese wirklich sehr schön beschriebene Szene, wo sie in den See abtaucht und eins mit der Natur ist. Ich war begeistert beim Lesen.

Also die Qualität hält sich gut bei deinen Posts.