Ich dachte, der Held soll ein Jugendlicher sein. Bei einem Erwachsenen fände ich die Dialoge auch viel zu pubertär.
Ansonsten sehe ich es ähnlich wie real Troll. Die Spielmechanik hat zwar nichts, was sofort den Spielspaß nimmt, aber auch nichts was ihn besonders fördert. Die Wälder, Gebirge und Höhlen stellen den Spieler vor keine große Herausforderung. Man läuft mehr oder weniger einen linearen Weg ab. Besonders deutlich wird das z. B. in der Mine. Dort gibt es ja Schalter, aber sie liegen offensichtlich auf dem Weg. Ich hatte sie schon alle gedrückt, bevor ich überhaupt wusste, was sie bewirken. Komplexere Verliese finde ich interessanter. Die Verzögerung im Kampfsystem hat mir auch nicht so gut gefallen, wobei ich es noch störender fand, dass das Spiel angehalten wird, wenn der Name eines Ortes erscheint (am besten das wird nur beim ersten Besuch angezeigt). Das Kampfsystem ist ziemlich fade. Die Gegner stellen keine Herausforderung dar und richtige Action-Stimmung mag auch nicht aufkommen.
Ich hab das Spiel noch nicht durchgespielt, deswegen kann ich die Handlung nicht abschließend beurteilen, aber im Moment finde ich die Umsetzung eher durchwachsen. Die Grundidee ist ja nicht schlecht, aber die Dialoge sind für meinen Geschmack viel zu kurz und oberflächlich. Beim Helden hatte ich nicht den Eindruck, dass er voller Hass und Zorn ist, er hat nur eine pampige Persönlichkeit. So wie ein Teenager, der gerade einige schwierige Phase durchmacht.






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