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Heutzutage würde ich vom Info-Unterricht auch einen Blick über den Tellerrand hinaus erwarten, also beispielsweise das Aufzeigen von Alternativen zu MS Office, Alternativen zum IE, Sicherheit und verantwortungsvoller Umgang im und mit dem Internet, Grundlagen bzgl. Computerhardware, Grundlagen in HTML, CSS... vllt. noch PHP und MySQL... vielleicht noch Linux (z.B. in Form von Ubuntu) vorstellen... aber ich glaube, das wäre naiv sowas zu erwarten...
Umgang mit dem Internet und Datenschutz sollten auf jeden Fall ins Portfolio der allgemeinbildenden Schulen rein, man kann es nämlich genauso gut mit in den Religions- oder Pädagogikunterricht mitreinnehmen da es einfach Bestandteil unserer Gesellschaft geworden ist. Ich will jetzt nicht vom direkten Thema abschweifen, aber letztens lief noch in ARD ein interessanter Film namens Home Video zum Thema Cybermobbing und die Thematik wurde anschließend bei Anne-Will nochmal aufgegriffen...

Das mit dem Über-Tellerrandschauen kriegen selbst die technischen Gyms und Berufsschulen leider oft nicht hin. Wenn ich zurückdenke hatten wir vielleicht 3 von 25 verschiedenen Lehrern auf der gesamten Schule, die neben den grundlegenden trockenen Stoff noch Sonderlocken wie Linux, richtige Webprojekte oder Programmierung mit den Schülern gemacht haben.

In den allgemeinbildenden Schulen dagegen reichen die Anwendung von Office und Windows aus. Alles was da tiefer geht sollte in Erweiterungskursen und technischen Schulen bleiben. Es wäre schon eine Sensation wenn die Lehrer es dort hinkriegen würden Word und Excel vernünftig zu vermitteln.