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Thema: Informatik in Schulen

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  1. #1
    Ich glaube, ich kann wohl nun gut schlafen.

    Wenn es wirklich nur so abläuft und dass die geschrieben Themen hier auf den Zettel nicht vorkommen, ist Informatik nicht weiter schlimm. Ich selber hätte eigendlich keinerlei Probleme mit diesem Fach, jedoch wie du bereits gesagt hast, braucht man mehr, als nur 3 Stunden in der Woche, um überhaupt ein Thema davon behandeln zu können. Dann habe ich ja gute Karte in diesem Fach. Dann kann ich beruhigt in den Unterricht gehen und schön brav mitmachen. Für etwas doch eher komplizierte Themen, habe ich immer noch das Forum hier. Wenn ich immer schön brav eure Threads verfolge, selber mich mal an was leichtes wage oder wieder in diesen Kurs gehe, kann ich ja mal früher oder später auch mal etwas höheres lernen! Aber zuviel am Anfang wollen wir ja nicht ...

    Zitat Zitat
    Baden-Württemberg, nehme ich an?
    Ganz kalt ... sagt ihr das "kleine" Städtchen Berlin was?

    Zitat Zitat
    Wir hatten damals an der Schule tatsächlich einen relativ kompetenten Lehrer, der Informatik in der Oberstufe angeboten hat und dessen Aussage beschreibt es eigentlich ganz gut: "Wenn du schonmal mit dem Thema zu tun hattest, dann spar dir den Kurs. Du wirst dich zu Tode langweilen." Daran hab ich mich dann auch gehalten.
    So kann man auch dafür sorgen, dass die Kurse nicht zu überfüllt sind.

    Also danke euch nochmal!

    Geändert von alpha und beta (14.08.2011 um 22:35 Uhr)

  2. #2
    Was ich immer merkwürdig am Informatikunterricht in Sekundarstufen 1 und 2 finde ist, dass man hier mal gleich 3 oder 4 verschiedene Programmiersprachen oberflächlich anpeilt, also mit Aufbau, Sytax, etc., ohne dass man hinterher durch Realisierung eines objektorientierten Praxisprojektes sagen kann, dass man wirklich was brauchbares gelernt hätte. Mein Motto ist da immer: "Lieber eine Programmiersprache richtig können, als bei 3 Programmiersprachen nur ein bisschen. Das macht einfach mehr Sinn.

  3. #3
    Ich bin in Schleswig-Holstein zur Schule gegangen, und zwar vor dem Zentralabitur, als jede Schule noch mehr oder weniger machen konnte, was sie wollte.

    Informatik hieß bei uns vor allem Programmieren mit Delphi. Wir haben mit Variablentypen (integer, double, string, ...) und einfachen Rechnungen angefangen (z.B. ein Taschenrechner oder ein Programm dass Grad Celsius in Fahrenheit umrechnet). Dann kamen irgendwann Schleifen (for, while, ...), Bedingungen (if, case), Funktionsaufrufe und rekursive Funktionen, sowie ein etwas größerer Abschnitt über objektorientierte Programmierung.
    Später hatten wir noch eine kleine Einführung in Aussagenlogik, Suchalgorithmen und Datenbanken. Programmieren mussten wir dann aber nur noch die Suchalgorithmen. Beim Thema Datenbanken haben wir uns nur allgemeine Gedanken gemacht (Wie können Datenbanken aufgebaut sein? Was ist Redundanz und wie kann man sie vermeiden? Rechtliche Lage/Datenschutz, ...).

    Aber ich würde einfach vorschlagen, dass du zum entsprechenden Lehrer hingehst und ihn mal fragst, welche Themen bisher behandelt wurden. Er kann die Frage garantiert wesentlich besser beantworten als jeder der Nutzer in diesem Forum.

  4. #4
    Zitat Zitat von gas Beitrag anzeigen
    Ich bin in Schleswig-Holstein zur Schule gegangen, und zwar vor dem Zentralabitur, als jede Schule noch mehr oder weniger machen konnte, was sie wollte.

    Informatik hieß bei uns vor allem Programmieren mit Delphi. Wir haben mit Variablentypen (integer, double, string, ...) und einfachen Rechnungen angefangen (z.B. ein Taschenrechner oder ein Programm dass Grad Celsius in Fahrenheit umrechnet). Dann kamen irgendwann Schleifen (for, while, ...), Bedingungen (if, case), Funktionsaufrufe und rekursive Funktionen, sowie ein etwas größerer Abschnitt über objektorientierte Programmierung.
    Später hatten wir noch eine kleine Einführung in Aussagenlogik, Suchalgorithmen und Datenbanken. Programmieren mussten wir dann aber nur noch die Suchalgorithmen. Beim Thema Datenbanken haben wir uns nur allgemeine Gedanken gemacht (Wie können Datenbanken aufgebaut sein? Was ist Redundanz und wie kann man sie vermeiden? Rechtliche Lage/Datenschutz, ...).
    Wow, das klingt ueberraschend kompetent. Wir hatten nicht so viel Glueck.

  5. #5
    Zitat Zitat
    Informatik hieß bei uns vor allem Programmieren mit Delphi. Wir haben mit Variablentypen (integer, double, string, ...) und einfachen Rechnungen angefangen (z.B. ein Taschenrechner oder ein Programm dass Grad Celsius in Fahrenheit umrechnet). Dann kamen irgendwann Schleifen (for, while, ...), Bedingungen (if, case), Funktionsaufrufe und rekursive Funktionen, sowie ein etwas größerer Abschnitt über objektorientierte Programmierung.
    Später hatten wir noch eine kleine Einführung in Aussagenlogik, Suchalgorithmen und Datenbanken. Programmieren mussten wir dann aber nur noch die Suchalgorithmen. Beim Thema Datenbanken haben wir uns nur allgemeine Gedanken gemacht (Wie können Datenbanken aufgebaut sein? Was ist Redundanz und wie kann man sie vermeiden? Rechtliche Lage/Datenschutz, ...).
    Ist an meiner Schule ziemlich identisch, nur dass wir noch mit Pascal programmieren. (wobei das auf den Lehrer ankommt. Eine andere Lehrerin programmiert in der Oberstufe nicht mehr mit Pascal, sondern mit C )
    Der Unterricht und die Unterrichtsweise kann sich aber sehr differenzieren. Mein bisheriger Lehrer war inkompetent (was er z.T. selber zugegeben hat) und hat uns daher im Allgemeinen Stundenaufgaben gegeben, wie z.B. "Ethernet" recherchieren oder ein Programm schreiben. Das muss bei dir jedoch nicht so sein. Natürlich gibt es auch "normalen" Unterricht an der Tafel, wenn der Lehrer etwas erklärt oder beispielsweise Übungen zur Umrechnung Mb in Bit gemacht werden

  6. #6
    Soo ... erste Woche Schule um und leider kann ich zudem Unterricht nichts sagen, weil Informatik bei uns ausgefallen ist (3x in der Woche). Werden es aber am Montag (gleich 0.Stunde um 7:25) haben. Werde dann mal sehen, was wir machen werden und auch gleich mal fragen, was wir nun genau alles im Schuljahr machen wollen/müssen.

  7. #7
    0. Stunde 7:25 Uhr? Wtf O.O
    Wann fängt denn da die 1. bei euch an...<.<"
    Als ich noch in die Schule ging war unsere 0. Stunde 6:40 Uhr, ging bis 7:25 Uhr und die 1. fing 7:30 Uhr an...

    Zum Thema muss nichts mehr gesagt werden, hatte denselben Weg wie du eingeschlagen (10 Jahre Realschule, danach 3 Jahre berufliches Gym), und der Informatikunterricht an der Realschule ging nicht über Word & Excel hinaus; am beruflichen Gym dann hatte ich auch nie groß Programmierung, sondern hauptsächlich nur AutoCad (war technische Fachrichtung). Nichtmal Java, html oder sonst eine hochtrababende PC-Sprache hatte ich, maximal war die schwerste Programmierungsaufgabe im BGy per C++ einen Würfel zu programmieren...<.<

    Geändert von Van Tommels (21.08.2011 um 10:11 Uhr)

  8. #8
    Zitat Zitat
    0. Stunde 7:25 Uhr? Wtf O.O
    Wann fängt denn da die 1. bei euch an...<.<"
    Als ich noch in die Schule ging war unsere 0. Stunde 6:40 Uhr, ging bis 7:25 Uhr und die 1. fing 7:30 Uhr an...
    Bei uns fängt die 0.Stunde um 7:25 Uhr an. Die 1. Stunde beginnt dann bei uns um 8:30 Uhr. Ich gehe mal davon aus, weil wir eine Ganztagsschulen sind(60 Minuten pro Unterricht + 10 Minuten Pausen statt 5 Minuten Pauen).

  9. #9
    Die 5 Minuten Pause waren nur zwischen der 0. und 1. Stunde, ansonsten sind es 10 Minuten bzw 20 Minuten für Frühstückspause.
    und unser Unterricht ging 1 1/2h, weil wir immer Doppelstunden á 45 Minuten hatten, und die haben wir meistens durchgemacht, damit wir immer 20 Minuten Pause hatten.
    Aber 0. Stunde hat nie ein Lehrer gern gemacht und drauf geachtet, dass man die Klausuren möglichst an einem andern Tag schreibt. Nur Blöd, wenn man die 0. und 1. Stunde ein Fach hat, welches nur einmal die Woche stattfindet; das war bei uns Ethik (ich weiß, das is ein 08/15-fach), aber 6.40 Uhr saßen selbst die Lehrer vorne am Pult total gelangweilt und müde aus xD
    Bildende Kunst hatten wir auch 0. und 1. Stunde, und das war meistens eine Show; ein miesepetriger Lehrer, der jede Woche auf's Neue über die, Zitat, "verf*ckte 0. Stunde" herzieht und über die Sinnlosigkeit des Lebens schwadroniert und wie Scheße und langweilig das doch alles ist

    Aber wir kommen ab; mich würde auch mal interessiern, aus was sich dein Info-Unterricht zusammensetzt, da gibt's ja anscheinend große Unterschiede. Wie gesagt, ich hatte nie großartig Programmierung. Gib hier mal bitte Laut wenn du es weißt

    Geändert von Van Tommels (21.08.2011 um 11:40 Uhr)

  10. #10
    So, entschuldige. Habe von Van Tommels leider nicht mehr das hinzugefügte bemerkt. Also hier mal eine kurze Einleitung, was alles bei uns so ansteht: Wir gehen sofort in unterschiedliche Bereiche ein. Da wir 3 mal in der Woche haben, machen wir auch 2 verschiedene Sachen: 2 mal in der Woche arbeiten wir daran, mit unterschiedlichen Programmen etwas herzustellen: Grafikprogramme, Execl und Notepad++. Den anderen Tag nutzen wir dann für Einzelarbeit. Das bedeutet, jeder hat ein Thema bekommen und muss dazu dann etwas präsentieren...in den nächsten 6 Wochen!

    Naja, mein Thema wäre zum Beispiel dann die Lochkarte von Joseph-Marie Jacquard & Herman Hollerith (wobei ich hierzu auch ein wenig Hilfe gebrauchen könnte ....)

  11. #11
    Also genau, was wir vermutet haben. Ein bisschen "wie benutze ich Programm X" und Beschäftigungstherapie.

  12. #12
    Zitat Zitat von DFYX Beitrag anzeigen
    Also genau, was wir vermutet haben. Ein bisschen "wie benutze ich Programm X" und Beschäftigungstherapie.
    Ihr habt mir ja bereits gesagt, dass ich mir keinerlei sorgen machen muss. Nun gut, die Sachen, die wir bereits im Informatikunterricht gemacht haben waren eigendlich total einfach (für mich jedenfalls). Nun ist jedoch meine Frage, ob man mir vielleicht nicht ein bisschen mit meiner kleinen Präsentation helfen könnte? Ich bräuchte eigendlich nur ein paar kleinere Ratschläge. Da kann ich gleich mal anfangen und fragen.

    Mein Thema ist eigendlich die "Lochkarte als Datenspeicher". Nun habe ich mein Thema und die "Präsentation": Joseph-Marie Jacquard & Herman Hollerith. Jetzt weiss ich jedoch nicht genau, was mein eigendliches Thema ist: Auf jedenfall muss ich berichten, was eine Lochkarte ist/war und ob so etwas ähnliches noch heute existiert. Ich weiss jetzt nur nicht, mit wem ich mich von beiden mehr befassen sollte. Soll ich versuchen, eine Balance zwischen beiden Personen zu finden oder sollte ich eher einen im Vordergrund und den anderen eher im Hintergrund erläutern? Wäre zu beiden eine kurze Biografie (rede also nicht nur von ihren Erfindungen und Werken!) nötig?

    Hoffentlich kann man mir hiermit weiterhelfen ...

  13. #13
    Ich kann mich noch lebhaft an die Informatik-Unterricht erinnern, im ersten Semester waren es sogar 2 Kurse mit je 20 Schülern, im dritten Semester waren wir mit nur noch einem Kurs gerade noch 3-5 Schüler, das vierte Semester fast völlig ausgefallen, weil der Lehrer (auch ein Mathelehrer) so lange krank war. Inhaltlich kam noch Pascal dran (weil der Lehrer, mit einem Faible für Doom1, nichts anderes konnte), also vom "Hello, World" über verschiedene Datentypen bis hin zu etwas Grafikausgabe. Nichts großartiges, was mir mit meinem Informatik-Studium geholfen hat. Ich hätte mir da mehr funktionale Programmierung im Info-Unterricht gewünscht statt Pascal.

    PS: ITG war ja ein Lacher bei mir. Wir wussten teilweise mehr als die dazu verdonnerten Physik-Lehrer.

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