Ich kann beide Seiten verstehen. Einerseits ist natürlich jeder selbst dafür verantwortlich, was er aus seinem Leben macht und "psychisch abhängig" kann man auch von anderen Spielen bzw. dem Internet werden. Andererseits sind MMORPGs sicher besonders stark darauf ausgelegt, den Spieler an sich zu binden. Ich hab zwar noch keines gespielt, weil ich schon das Zuschauen äußerst langweilig finde, aber dafür Browserspiele, die auf ähnlichen Mechanismen aufbauen. Als Einzelner kann man wenig reißen, deswegen muss man in eine Allianz, einen Clan o. ä. gehen und ist dann, um drinnen zu bleiben, verpflichtet, immer parat zu stehen. Das ging bei z. B. Omega Days so weit, dass einige Leute die Nacht durchgemacht haben, um einen Angriff auf ihre Allianz abzuwehren. Dieser "soziale Druck" ist wohl einer der Gründe, warum man mit den Spielen nicht so einfach aufhören kann. Ich hab die Browserspiele dann aber aus einem anderen Grund irgendwann nicht mehr weitergespielt. Nachdem die ja durchaus noch interessante Aufbauphase zu Ende war, wurde aus den Spielen schnell monotone, langweilige Scheiße. xD