Wer nimmt sich auch freiwllig nen Typen mit vollständig gezupften Augenbrauen?Zitat von steel
Und ich erkenne langsam das System:
Vor ca. zwei Wochen steht Russen-Onkel vor mir, ist sauer, weil ich seine Bücher nicht will und sagt "Das war ein Fehler Ihrerseits" (bester russicher Akzent), ehe er wieder verschwindet.
Vor ca. einer Woche kommt Russen-Opa mit seinen Beschützern Wladimir und Vitali (beide tragen Sonnenbrillen) rein, starrt mich eine Weile an und fragte (auch mit bestem russichen Akzent): Haben Sie Internet? (muss ich noch entschlüsseln, was er wirklich zu mir sagen wollte, es waren ja Zeugen da)
Heute kommen die Kinder von Russen-Onkel, um mich zu nerven und hier mal durch die Blumen zu sagen, was Sache ist, wenn ich nicht nett zu Russen-Onkel bin.
Die ganze Familie des Stadtviertels hats auf mich abgesehen...
Ja, überleg mal, wenn man von Anfang an glücklich miteinander wäre! Da weißt du, wenn du DEN heiraten willst, stehst du am Ende allein am Altar!Zitat von DJ n
Geändert von luckyless (26.07.2011 um 14:44 Uhr)
Jupp, das klingt echt ziemlich geil. Das Album wird mit jedem Song, den ich so aufschnappe, interessanter für mich. Mal sehen.
Glücklich in einer Beziehung? Pfff, wo gibt es denn so etwas. Noch nie gehört. Wieder einer dieser Mythen, so wie Frauen im Internet oder nasses Wasser.
Wo ich eben von "interessantem" Album sprach:
Das Album wird mit jedem verdammten Durchgang besser. Einfach nur geil![]()
Geändert von Simon (26.07.2011 um 20:03 Uhr)
OMFG. XD
Ich fand Deliver Us als In Flames Song so mies, dass mir die Stimmung auf das neue Album verging.
Ich hatte zuerst Come Clarity gehört und war überwältigt. Das war vor etwa 3 Jahren. Danach A Sense Of Purpose und das hat mir auch sehr sehr gut gefallen.
Danach halt die älteren Sachen, die mir nicht gefallen haben. Erst ab Colony fand ich In Flames toll und bin demnach auch ein ziemlicher Fan von Clayman (Bullet Ride und Suburban Me ftw!) & co., welche sich in meinen Augen stark ähneln.
Sache ist einfach, dass ich von In Flames Songs wie As the Future Repeats Today und Evil In A Closet erwarte und A Sense Of Purpose kann ich jetzt kaum noch hören, ohne dass es mich langweilt. Werde dem Album sicherlich irgendwann ne Chance geben, aber atm kostet es noch mindestens 8 Pfund und das ist mir ein bisschen zu viel, wenn ich wegen Deliver Us schon gleich auf Kriegsfuß mit dem Ding stehe.
Aber auch ganz ehrlich; als ich den Song gehört hatte, musste ich bei Wikipedia nachschlagen, weil ich dachte, sie hätten sich für Deliver Us nen anderen Sänger rangeschafft. Da war ich recht baff, weil ich Anders Fridens Stimme nicht erkannt habe bzw. ich mir unsicher war. Irgendwie fehlt das, was ich z. B. an Satellites and Astronauts so schätze.
Das, was du beschreibst, kenne ich zu gut - anfangs mochte ich "A Sense Of Purpose" nicht mehr als ein paar mal hören, weil ich lieber die Alben wie "Clayman" oder "Colony" gehört habe. Mittlerweile aber finde ich, dass jedes Album seinen eigenen Charme hat und die Band sich eben vom Melodic Death wegentwickelt hat - was ich persönlich nicht tragisch finde, weil sie dadurch einige echt tolle Songs gezaubert haben.
Im Endeffekt ist es Geschmackssache ^^
Hehe, "Reroute To Remain" war mein erstes Album von In Flames. Obwohl mich "Soundtrack To Your Escape" auch ziemlich umgehauen hat, besonders aber wohl "Come Clarity".
Sicher ist es geschmacksache, aber wenn ich eine Band nicht mehr in ihrem Kern erkennen kann, läuft da imho etwas schief.
Ist aber meine Auffassung und ich kann mir vorstellen, dass es Leute gibt, die das anders sehen.
Oh, diese Aussage kenne ich von einigen Leuten im Bezug auf Bands - beispielsweise Paradise Lost. Da sagen viele, dass die Band mit "Gothic" aufgehört hat sie selbst zu sein (diese Leute gehen aber trotzdem aufs Konzert von Paradise Lost, nur um sich dort zu beklagen.. schlau). Ich finde so etwas schade, weil ich so manche Entwicklung einiger Bands richtig interessant und positiv finde. Aber das ist wirklich Auffassungssache und jeder sieht das anders.
So, ich werde mich dann mal auf den Weg zur Arbeit machen. Juphei![]()
Gerade bei dem Gerücht "Frauen im Internet" sollte man immer misstrauisch sein. Die Geschichte vom nassen Wasser verfolge ich aber schon eine Weile und ich habe Theorien, dass sie wahr sein könnte!Zitat von DJ n
Und gleich kommt ne Kindergruppe...na wenigstens hat die Hälfte wieder abgesagt.
Menschen verändern sich und Musikbands bestehen aus Menschen. Ergo können sich auch Musikbands verändern.
Schau dir z.B. The Prodigy an. Seitdem Keith Flint Sänger ist, und nicht mehr der durchgeknallte Tänzer, haben sie auch einen anderen Stil.
The Prodigy - Charly (1991)
The Prodigy - Firestarter (1996)
Mir gefiel dieser Wechsel auch nicht, aber viele waren begeistert.
Noch krasser kann der wechsel werden, wenn es ein Künstler allein ist, wie es z.B. bei Moby der Fall ist:
Moby - Feeling So Real (1994)
Moby - Wait for me (2009)
Moby stand 1993 im Guiness-Buch der Rekorde mit seinem Lied "Thousand", welches 1000 BPM (Beats per Minute) besitzt. Unvorstellbar, wenn man seine aktuellen Lieder hört.
Wenn man mal genauer hinschaut, kann man dieses Spielchen mit so gut, wie mit jedem Musiker/jeder Band spielen. Ein Musiker verändert sich im Laufe der Jahren zwangsläufig.
Musiker sind auch nur Menschen, und auch die haben ein Bedürfnis ihr Horizont zu erweitern und das spiegelt sich in ihrer Musik wider.
Vor 15 Jahren konnte ich mir nicht erträumen, dass ich irgendwann mal Orchestrale Musik mag und heute höre ich überwiegend solche Musik.
Dann hat sich bei In Flames eben der Kern verändert. Keiner hat nen Vertrag unterschrieben, wo geschrieben steht, dass er sich nicht weiterentwickeln darf.
Entweder es gefällt einen, oder nicht. Es gibt ja auch kein Gesetz, welches heißt, wenn man ein Fan von einer Band ist, dass man immer ein Fan bleiben muss.
Sicherlich ist es blöd, wenn man merkt, dass die Band, die man schon mehrere Jahre mag, ihren Stil so verändert hat, sodass man ihn nicht mehr mag, aber so ist es nunmal.
Geändert von Whiz-zarD (27.07.2011 um 11:08 Uhr)