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Thema: Amy Winehouse ist tot

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  1. #1
    Sie musste ja unbedingt Janis Joplin II. sein und in den Club 27 eintreten. Gnarf.

    Ich find's schade, ich mochte ihre Musik echt. Ich war zwar ehrlich gesagt nie zuversichtlich, dass sie die Kurve ganz kriegen würde, aber ich hätte mich doch noch auf kommende Alben gefreut. Musikalisch finde ich es durchaus einen Verlust.

    Zitat Zitat von Iden Beitrag anzeigen
    also ich kenne ehrlich gesagt kein einziges lied von amy whinehaus und finde sie potthässlich aber ja zwischenzeitlich gings ihr ja schon mal wieder besser aber früher oder später musste es ja doch so kommen wobei ich gedacht hätte dass sie schon noch nen paar jährchen macht
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  2. #2
    Ich hab sie nie hübsch gefunden, ein Kiefer wie ein Pferd und eine 'Frisur' bei der jeder Figaro das kalte Kotzen kriegte. Ihre Musik war bis auf das ein oder andere Lied auch nichts für mich, also tue ich hier im Thread das selbe, was ich heute Nachmittag vor den Nachrichten getan hab: Ich zucke mit den Schultern und gehe.

  3. #3
    Zitat Zitat von Mio-Raem Beitrag anzeigen
    Ich hab sie nie hübsch gefunden, ein Kiefer wie ein Pferd und eine 'Frisur' bei der jeder Figaro das kalte Kotzen kriegte. Ihre Musik war bis auf das ein oder andere Lied auch nichts für mich, also tue ich hier im Thread das selbe, was ich heute Nachmittag vor den Nachrichten getan hab: Ich zucke mit den Schultern und gehe.
    Echt ma, scheiß auf hässliche Leute. Das musste mal gesagt werden!

    Wieso schreibst du hier überhaupt rein, wenns dir so egal ist? Ach egal, liest du ja sowieso nicht, bist ja desinteressiert in den Sonnenuntergang geritten.


    Ich mochte ihre Stimme. Finds schon schade. Zu ihren Eskapaden kann ich nichts sagen, da ich keine Ahnung hab, was ihr Problem war. Das ein früher Tod jetzt unbedingt abzusehen war, finde ich nicht. Gibt ja genug Leute, die sich zumindest einigermaßen wieder fangen und sich mit ihren Problemem arrangieren.

    Geändert von toho (23.07.2011 um 21:55 Uhr)

  4. #4
    Als es mit Britney vor ein paar Jahren so aus dem Ruder lief, haben Bekannte von mir aus Spaß versucht das Gerücht zu streuen, sie wäre tot aufgefunden worden. Die häufigste Reaktion: "Ach, das war doch abzusehen.", "Mh. Wundert mich nicht."

    Nach den Maßstäben wundert es mich, dass Pete Doherty noch nicht unter der Erde ist.

  5. #5
    Ein weiteres Mitglied im Klub 27.

    Ich kann nicht behaupten ein großer Fan von ihr gewesen zu sein, aber ihre Stimme mochte ich schon. Aber mal ehrlich, so viel Drogen und Alkohol wie sie konsumiert hat, war ihr Tod nur eine Frage der Zeit. Und für Leute die sich selbst zugrunde richten, kann ich nur wenig Mitleid haben ...
    Trotzdem: RIP!

  6. #6
    Zitat Zitat von Wonderwanda Beitrag anzeigen
    Ich find's schade, ich mochte ihre Musik echt. Ich war zwar ehrlich gesagt nie zuversichtlich, dass sie die Kurve ganz kriegen würde, aber ich hätte mich doch noch auf kommende Alben gefreut. Musikalisch finde ich es durchaus einen Verlust.
    Joah, seh ich ähnlich. Hab's eben im Radio mitbekommen.

    Musikalisch ist es wohl echt ein Verlust, das lässt sich, finde ich, absolut nicht bestreiten. Ich mochte ihre Musik (größtenteils) und finde es auch daher sehr schade um sie. Allerdings bin ich (aufgrund ihrer Drogenprobleme) gleichzeitig jemand, der sagt: "Wundert mich nicht."

  7. #7
    Nicht gerade wenige Printmedien zeigen auf ihren Webseiten wieder einmal, wie verlogen und heuchlerisch sie sind. Erst über die Eskapaden empören und schlecht über sie schreiben und dann auf der Schiene der Anteilnahme daher kommen... wiederlich sowas. Bleibt im Grunde nur zu hoffen, dass ihr musikalisches Wirken und sie als Person selbst nicht derart wirtschaftlich ausgeschlachtet wird, wie es bei Michael Jackson nach seinem Tod der Fall war. DAS war (und ist) an Geschmack- und Respektlosigkeit ja kaum noch zu übertreffen. Ein Glück, dass sie keine Kinder hat, die in diesen Käse noch mit hinein gezogen werden könnten. Ihre Musik war und ist nicht mein Fall... naja...

  8. #8
    Ich war gestern auf Arbeit, als ich's im Radio gehört hab... Ab da an war der Tag für mich gelaufen. Ich hab echt gar nichts mehr auf die Reihe gekriegt.

    Seit ich ihre Stimme zum ersten Mal hörte, bin ich Fan gewesen. Meiner Meinung nach war sie eine der größten Pop-Musikerinnen, die je das Antlitz der Welt erblickt haben. Es tut mir einfach so Leid für sie. Was die Drogen und die Medien aus ihr gemacht haben... Furchtbar. Gerade, weil sie auch erst kürzlich scheinbar erfolgreich aus dem Entzug gekommen ist, hatte ich eigentlich große Hoffnungen, dass sie es wirklich schafft, wieder auf den rechten Weg zu kommen.

    Zunächst hoffte ich auf einen PR-Gag, um ein eventuell kommendes Album zu promoten. Aber als es dann hieß, die Polizei hätte ihren Tod bestätigt... Je öfter ich's im Radio gehört habe, umso mehr habe ich realisiert, dass sie nicht mehr ist. Es tut mir ehrlich in der Seele weh, einen so jungen und talentierten Menschen zu sehen und zu wissen, dass sie tot ist.

    Noch nie war ich vom Tod einer berühmten Person mehr betroffen.

  9. #9
    NEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEIN...

  10. #10
    Edit by DJ n:
    Bild entfernt.
    Das ist alles andere als lustig - egal, was man von ihr hält, aber etwas Respekt sollte man schon vor den Toten haben.

    Geändert von Simon (24.07.2011 um 16:18 Uhr)

  11. #11
    That's what we call borderline attractiveness.

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  12. #12
    Amy Winehouse war krank und man hat es nicht geschafft ihr zu helfen. Das ist schrecklich.
    Wer jetzt behauptet sie sei selber schuld, der vergisst, dass das Umfeld viel ausmacht. Sie hatte Pech in ein solches, von Drogen geplagtes, Umfeld reinzugeraten. Den Medienrummel nicht zu vergessen. Und nicht jeder ist stark genug, sich davon zu distanzieren und sich selbst da wieder rauszuholen. Es ist traurig, dass die vielen Menschen, die sie um sich hatte ihr nicht helfen konnten. Noch nicht einmal ihre Familie.
    Menschen, dir hier schreiben, sie war hässlich oder ihre Musik war mir egal, zeigen nur, dass sie Egoisten sind. Ein Mensch ist tot, egal wer oder wie er war, egal wie er gestorben ist, es ist traurig. Man muss nicht in Tränen zusammen brechen, aber wenn man dazu nicht viel zu sagen hat, dann sollte man es insgesamt lassen.

    2007 habe ich das erste Mal von Amy Winehouse gehört, ich habe mir ihre Musik angehört und war sehr beeindruckt von ihrem Talent. Ich war schockiert über ihren Tod, denn ich habe ihr wie jedem anderen Menschen auch, ein langes und erfülltes Leben gewünscht. Für mich bleibt sie immer eine hübsche junge und sehr begabte Frau, die leider auf die falsche Bahn geraten ist.
    Amy Winehouse ist geboren worden um ein Star zu sein, nun ist sie früh gestorben und wird damit zu einer Legende.

  13. #13
    Zitat Zitat
    Wer jetzt behauptet sie sei selber schuld, der vergisst, dass das Umfeld viel ausmacht. Sie hatte Pech in ein solches, von Drogen geplagtes, Umfeld reinzugeraten.
    Ja, ich bin sicher, jemand hat ihr eine Pistole an den Kopf gehalten und gesagt: "Nimm Drogen!"

  14. #14
    Zitat Zitat von Liferipper Beitrag anzeigen
    Ja, ich bin sicher, jemand hat ihr eine Pistole an den Kopf gehalten und gesagt: "Nimm Drogen!"
    Zwang, Druck und Belastung kann man auch ohne Pistole erzeugen. Die Leute nehmen das Zeug nicht zum reinen Spaß, weil sie nichts besseres mit sich anzufangen wissen, sondern eben weil diese Zwangs-, Druck- und Belastungsatmosphäre gegeben ist. Durchzieht die Gesellschaft übrigens in alle Richtungen. Was meinst, wie viele Pflegekräfte sich mit Schmerzmitteln zudröhnen, weil Belastung und Möglichkeit gegeben sind. Oder wie viele Mütter mit den Medikamenten ihrer Kinder herumgoofen. Das ist keine Hollywooderfindung. Und Drogenkonsum ist nicht der lustige Alltagsspaß des Showbiz.

    Türlich geht's anders, so ist das immer. Aber das heißt nicht, dass die Leute sich da aus reiner Lust an der Freude zudröhnen. Und es ist auch nicht so, als würden sie sich den ungefilterten Tod in die Adern spritzen.

  15. #15
    Zitat Zitat von Liferipper Beitrag anzeigen
    Ja, ich bin sicher, jemand hat ihr eine Pistole an den Kopf gehalten und gesagt: "Nimm Drogen!"
    Genau, nur so kann man durch andere beeinflusst werden. Insbesondere, wenn es um Drogen geht. Du hast das Leben verstanden. *klatsch* Oh man....
    Ansonsten siehe Mordechajs Post.

  16. #16
    Zitat Zitat
    Die Leute nehmen das Zeug nicht zum reinen Spaß, weil sie nichts besseres mit sich anzufangen wissen, sondern eben weil diese Zwangs-, Druck- und Belastungsatmosphäre gegeben ist.
    Wenn sie mit "Zwang, Druck und Belastung" nicht fertigwird, ist das immer noch ihr ganz persönliches Problem. Keiner hat sie davon abgehalten, ihre Karriere hinzuschmeißen und in einer Kindertagesstätte anzufangen oder ein Bekleidungsgeschäft für Übergewichtige zu eröffnen. Stattdessen hat sie sich gesagt "Zugedröhnt hab ich kein Problem damit" und jetzt eben die Rechnung dafür bekommen. Und ich sehe keinen Grund, warum das bei ihr eher gerechtfertig sein soll als beim nächstbesten Penner auf der Parkbank.

  17. #17
    Zitat Zitat von Liferipper Beitrag anzeigen
    Wenn sie mit "Zwang, Druck und Belastung" nicht fertigwird, ist das immer noch ihr ganz persönliches Problem. Keiner hat sie davon abgehalten, ihre Karriere hinzuschmeißen und in einer Kindertagesstätte anzufangen oder ein Bekleidungsgeschäft für Übergewichtige zu eröffnen. Stattdessen hat sie sich gesagt "Zugedröhnt hab ich kein Problem damit" und jetzt eben die Rechnung dafür bekommen. Und ich sehe keinen Grund, warum das bei ihr eher gerechtfertig sein soll als beim nächstbesten Penner auf der Parkbank.
    Wer hat gesagt, dass es damit eher gerechtfertig wäre? Auch der Penner auf der Parkbank hat es nicht verdient, dass man ihm seinen Lebensstil vorwirft. Und gegenüber diesem Penner hat sie mit dem, was sie tat, eine ganze Menge Menschen erreicht. Wenn du irgendwann mal etwas so sehr willst und so viel Talent für diese Sache hast, dass du dich von künstlich geschaffenen Barrieren und Schwierigkeiten nicht davon abhalten lässt, verstehst du das vielleicht. Es ist nicht irgendetwas, das sie da gemacht hat, es war etwas Großes; und wenn man der Popszene glauben schenkt, ist für sie damit auch ein ziemlich großer Traum in Erfüllung gegangen. Da überlegst du dir 15mal mehr, in ner Kindertagesstätte anzufangen.

    Die zugedröhnten Pfleger können übrigens auch in einen anderen, stressfreieren Beruf wechseln, die Mütter können sich auch Hilfe suchen oder ihre Kinder weggeben. Wäre die Welt dermaßen einfach, hätte es die Fin de siècle nie gegeben, genausowenig wie die 68er und den postmodernen Psychotherapie-Trend. Zwang zwingt. Da schmeißt man nicht einfach hin. Wenn genau das es ist, was du willst, oder wenn genau das es ist, was du kannst, oder auch nur, dass dir gesellschaftlich aufgebunden wird, dass du das tun musst, wenn du keine andere Alternative siehst, dann ist das eben so. Wider alle Vernunft. Die Winehouse war nicht besser als dein Penner auf der Parkbank, nicht besser als Schwester Lara auf Station 6, nicht besser als Frau Dingsbumshausen mit ihren 2 Gören und nicht besser als 80% der Bevölkerung westlicher Zivilisationen.

    Es stimmt, jeder ist für sich selbst und seine Handlungen verantwortlich. Aber jeder wird von seiner Umwelt und von vielen äußeren Faktoren beeinflusst. Das allein ist schon schlimm genug, das allein ist schon ein Widerspruch zum Argument, jeder könne nach seinem freien Willen handeln. Wenn dann noch Drogen ins Spiel kommen, ist es mit der Selbstverantwortung per definitionem vorbei. Du kannst einem Abhängigen ab einem gewissen Punkt nicht mehr die Schuld am eigenen Zustand geben. Aiu beschreibt das schon ganz richtig, man spricht irgendwann von einer Krankheit.

    Und dem, der auf's Eis läuft, einbricht und nach seiner Rettung in Lebensgefahr schwebt, wirst du doch auch nicht vorwerfen, er müsse mal mit sich selbst klar kommen und sein Leben auf die Reihe kriegen. Auf's Eis Gehen ist dumm. Drogen nehmen ist dumm. Drogenkonsum ist in vielen Fällen die Folge von Zwängen, von Belastungen. Und hier ist der Mensch noch nie berechnend genug gewesen, um zu sagen "Hm. Wenn ich das jetzt mache, werde ich vermutlich einbrechen und in einen lebensbedrohlichen Zustand geraten." Wäre diese Abschätzung möglich, wären Drogen nicht halb so gefährlich.

    Schon klar, dass man da das Bedürfnis entwickelt, mit dem Finger drauf zu zeigen und zu sich zu meinen "Mir würde das nicht passieren. Gibt doch auch andere Möglichkeiten." Wie gerechtfertigt und ehrlich das jetzt ist, kann sich jeder selbst einbilden. Aber es ist absolut unanständig und gehässig, Leuten, die in so eine Spirale gelangen und dabei vielleicht zu Grunde gehen, was mit ihnen passiert auch noch vorzuwerfen, oder ihren Tod sogar zu belächeln und mit "She had it coming." zu argumentieren, als hätte man es schon Monate im Voraus gesagt (as a matter of fact: "Och, das wundert mich voll nich."-Sager haben ihr Wissen natürlich schon weit vor ihrem Tod mit der Welt geteilt und es war ja alles so absehbar und deutlich und es hat nur niemand glauben wollen ...) -- ich weiß nicht. Ich halte das für dämlich, arrogant und absolut widerwertig.

    Aber gut. Wir sind ja alle gesittete und wohlerzogene Mitteleuropäer, die täglich rationale, berechnende Entscheidungen treffen und die immer völlig verantwortungsvoll handeln.
    Und das aus einer Kultur, die keine Woche ohne Alkohol übersteht, akut mediensüchtig ist und es noch nie geschafft hat, die Verantwortung bei sich selbst zu suchen, weil's sowieso immer die anderen sind, die die Scheiße bauen und zugrunde gehen. Großes Kino.

  18. #18
    Die Frau war großartig, und es ist sehr schade, dass sie so früh gestorben ist. "Valerie", "You know that I'm no good", "Back to black", "Love is a losing game"... das waren wirklich geniale Lieder (und die beiden Alben, die ich kenne, sind insgesamt sehr gut).
    Wer Amy Winehouse nur aus den Klatschzeilen kennt, sollte sich wenigstens diese Lieder mal anhören.

  19. #19
    Als ich die Nachricht las fühlte es sich an als ob mein Herz 1-2 Schläge ausgesetzt hätte. Ich suchte sofort nach Twitter Accounts von Prominenten von den ist wusste das sie mit ihr in Kontakt stehen und hoffte das alles ist ein böser böser scherz. Leider war es nicht so...

    Heute, einen Tag danach bin ich immer noch erschüttert. Nochnie hat mich der Tod einer Prominenten so traurig gemacht....Obwohl es nicht überraschend kam und ich eigentlich Menschen mit solch einem Lebenstil verabscheue mochte ich Amy immer sehr. Sie war ein einzigartiges Talent und eeeeeigentlich ein sehr lieber Mensch.

    Hätte es die Menschen aus ihrem Umfeld nicht dauernt verpasst ihr mal richtig zu helfen wäre sie jetzt noch am Leben.

  20. #20
    Ich hab das erst gestern Abend in einer gemütlichen Runde mit meinen Kumpels mitbekommen.
    Bewegt hat das allerdings keinen. Weder die Musik noch die Persönlichkeit wurde von uns je richtig wahrgenommen.
    Volltrunken wie wir waren hat aber einer tatsächlich ein Lied von ihr auf seinem MP3-Player gefunden und wir haben's ihr zu Ehren abgespielt.

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